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Aktualisiert: vor 16 Stunden 33 Minuten

World Vision-Report## Kinder schultern die Folgen der Corona-Pandemie in Asien

24. Juli 2020 - 0:00

Friedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision unterstützt die Forderung des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Development Programme, UNDP) nach einem Grundeinkommen für die ärmsten Menschen der Welt. Insbesondere Kinder müssten infolge der Corona-Pandemie unerträgliche Lasten schultern. Das zeige auch eine Befragung von mehr als 26.000 Menschen in neun asiatischen Ländern.

Nigeria## Islamisten ermorden humanitäre Helfer

23. Juli 2020 - 11:35

Göttingen. - Nach der Ermordung von humanitären Helfern in Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer deutlichen Verschärfung der Hungerkatastrophe im Norden des Landes gewarnt. "Die entsetzliche Gewalttat extremistischer Islamisten macht die Arbeit von Hilfsorganisationen noch schwerer und gefährlicher. Hunderttausende Menschen in Not werden dies zu spüren bekommen, weil Hilfswerke nun noch vorsichtiger vorgehen müssen, um ihr Personal zu schützen", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen.

Luftfahrt## Germanwatch fordert mehr Verlagerung auf die Bahn

23. Juli 2020 - 0:00

Berlin. - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat seine EU-Amtskollegen sowie Spitzen aus Industrie, Luftfahrtunternehmen, Flughäfen und Flugsicherungen für Donnerstag zum Luftfahrt-Gipfel (Aviation Summit) eingeladen. Bei dem Treffen soll über einen klimafreundlicheren und krisenfesten Luftverkehr nach dem Corona-bedingten weltweiten Einbruch der Luftfahrt beraten werden. Nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch muss dieser Gipfel den Einstieg in eine neue Mobilitätswelt markieren.

In Nord und Süd## Initiativen für eine "Ernährungsrevolution von unten"

22. Juli 2020 - 11:19

Berlin. - 15 Ernährungs-Pioniere, 14 erfolgreiche Beispiele in 2 mal 17 Filmminuten: Das ist das Ergebnis einer Kooperation des Bundeszentrums für Ernährung mit MISEREOR. Die Filme stellen Initiativen und Netzwerke vor, die sich für eine "Ernährungsrevolution von unten" einsetzen - in Rio de Janeiro genauso wie in Frankfurt am Main. Denn die Menschen im globalen Norden und globalen Süden stehen gemeinsam vor der Herausforderung, gesunde Ernährung für alle Menschen zu ermöglichen.

Wirtschaftsreformen auf Kuba## Die Dollarisierung des Einzelhandels

21. Juli 2020 - 11:24

Havanna. - Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat neue Maßnahmen bekanntgegeben, mit denen das Land den wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie begegnen will. Der vollständige Einbruch des Tourismus und die mehrfache Verschärfung der US-Blockade hätten zur Einschränkung der Importkapazitäten geführt, welche sich in Form einer akuten Versorgungskrise bei Lebensmitteln bemerkbar mache. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

Greenpeace-Studie## Deutschland unterläuft europäische Rüstungsexportrichtlinien

20. Juli 2020 - 11:08

Hamburg. - Deutschland hat in den vergangenen 30 Jahren systematisch gegen den Gemeinsamen Standpunkt der Europäischen Union zu Rüstungsexporten verstoßen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Greenpeace beauftragte Studie des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Die Studie bilanziert – erstmals überhaupt – die deutsche Rüstungsexportpraxis seit 1990 und dokumentiert eine Vielzahl von Fällen, in denen mit deutschen Waffen Kriege geführt und schwere Menschenrechtsverletzungen begangen wurden.

EU-Agrarpolitik## Klöckner soll neue Ansätze gegen Klimakrise und Höfesterben voranbringen

20. Juli 2020 - 0:00

Berlin. - Am Montag findet das erste Treffen der EU-Landwirtschaftsministerinnen und -minister unter deutscher Ratspräsidentschaft statt. Germanwatch fordert, durch die im Zentrum des Treffens stehende "Grüne Architektur" der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowohl bäuerliche Betriebe, als auch Klima- und Umweltschutzziele zu fördern.

Covid-19-Hilfspaket## World Vision unterstützt UN-Forderung

17. Juli 2020 - 11:31

Friedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision unterstützt den Aufruf der Vereinten Nationen, ihren neuen Hilfsplan für die globalen Folgen der Covid-19-Pandemie mit 10,3 Milliarden Dollar auszustatten. Das Hilfspaket soll 250 Millionen notleidende Menschen unterstützen. World Vision hatte zuvor gewarnt, dass der Ausbruch vor allem Menschen in den ärmsten Ländern trifft und zu mehr Hunger, extremer Armut und Gewalt führt.

EU-Gipfel## ONE fordert starke Investitionen in Armutsbekämpfung

17. Juli 2020 - 0:00

Berlin. - Am Freitag und Samstag treffen sich die Staats- und Regierungsoberhäupter der EU, um das künftige EU-Siebenjahresbudget zu verabschieden. Die Entwicklungsorganisation ONE fordert, dass der EU-Rat den Budget-Vorschlag der EU-Kommission vom Mai annimmt. Dieser sieht unter anderem rund 118 Milliarden Euro für die Rubrik 6 (Nachbarschaft und die Welt) vor, die in erster Linie in die Entwicklungszusammenarbeit investiert werden sollen.

Libanon## Die Hälfte der Bevölkerung leidet unter akuter Nahrungsmittelknappheit

16. Juli 2020 - 11:23

Bonn. - Die internationale Hilfsorganisation CARE hat vor einer Eskalation der Hungerkrise im Libanon gewarnt. Nach Angaben des libanesischen Ministeriums für soziale Angelegenheiten sowie der Weltbank haben aktuell mehr als die Hälfte der libanesischen Bevölkerung keinen oder nur einen sehr eingeschränkten Zugang zu Lebensmitteln.

Philippinen## Unterstützerkampagne für Maria Ressa und unabhängige Medien

16. Juli 2020 - 0:00

Berlin. - 60 Nichtregierungs- und Journalismusorganisationen, Institutionen und Filmschaffende haben eine Kampagne für die philippinische Journalistin Maria Ressa und unabhängige Medien auf den Philippinen gestartet. Die Initiatoren sind Reporter ohne Grenzen (RSF), das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) und das International Center for Journalists (ICFJ).

Lieferketten## Germanwatch begrüßt Ankündigung eines Gesetzes

15. Juli 2020 - 11:17

Berlin. - Die Menschenrechts- und Umweltorganisation Germanwatch hat die Ankündigung von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) begrüßt, noch in dieser Legislaturperiode ein nationales Lieferkettengesetz zu verabschieden. Anlass war das erneut schlechte Abschneiden der deutschen Unternehmen bei einer Befragung zur Achtung der Menschenrechte in ihren globalen Geschäftsbeziehungen.

G20-Finanzminister## Entschuldungsbündnis fordert Schuldenerlasse für arme Länder

15. Juli 2020 - 0:00

Düsseldorf. - Mit der im April 2020 von den G20 beschlossenen Initiative zur Aussetzung des Schuldendienstes von 73 armen Ländern wurde im Kampf gegen das Corona-Virus wichtige Zeit gekauft. Anlässlich des virtuellen G20-Finanzministertreffens am 18. Juli fordert das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de, nicht nur über eine zeitliche Verlängerung des Moratoriums zu beraten, sondern echte Schuldenerlasse zu ermöglichen.

UN-Welternährungsbericht## Oxfam fordert Kurskorrektur in der Hungerbekämpfung

14. Juli 2020 - 11:25

Berlin. - Die Bundesregierung sollte ihren Kurs bei der Hungerbekämpfung korrigieren. Das fordert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich des jüngsten UN-Welternährungsberichts. Demnach steigen die Hungerzahlen zum fünften Mal in Folge. Bis zu 132 Millionen werden in diesem Jahr der Covid-19 Pandemie zusätzlich unter Hunger leiden.

Lieferkettengesetz## Wirtschaftslobby nahm Einfluss auf Menschenrechts-Test

14. Juli 2020 - 0:00

Berlin. - Wirtschaftsverbände haben eine Befragung zu menschenrechtlicher Verantwortung bei ihren Auslandsgeschäften mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums und des Kanzleramts im Vorfeld stark verwässert. Das belege eine neue Studie, erklärte die Initiative Lieferkettengesetz, der rund 100 NGOs angehören. Die Untersuchung zeige beispielsweise, dass auf Druck von Bundesminister Altmaier unvollständig ausgefüllte Fragebögen aus der Bewertung herausgenommen wurden, obwohl diese Unternehmen die Anforderungen nicht erfüllen.

Ecuador## Neues linkes Bündnis für Wahlen 2021

13. Juli 2020 - 11:30

Guayaquil. - In der vergangenen Woche sind in Ecuador einige Entscheidungen getroffen worden, die Auswirkungen auf die Präsidentschaftswahlen im Februar 2021 haben dürften. So fand in Guayaquil eine Pressekonferenz statt, in der die Gründung der Union der Hoffnung (Union por la Esperanza, UNES) bekanntgegeben wurde. Acht landesweite Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um an den nächsten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 7. Februar in Ecuador teilzunehmen, darunter die dem ehemaligen Präsidenten Rafael Correa nahestehende Bewegung "Compromiso Social", die Vereinigung der Frauen und das Centro Democrático. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

Weltbevölkerung## Jedes Jahr kommen 82 Millionen Menschen hinzu

13. Juli 2020 - 0:00

Hannover. - Im weltweiten Durchschnitt bekommen Frauen heute weniger Kinder als früher. Während eine Frau in den 1960er Jahren im Durchschnitt noch etwa fünf Kinder zur Welt brachte, sind es heute 2,4. Trotzdem wächst die Weltbevölkerung jede Sekunde um 2,6 Menschen (Geburten abzüglich Todesfälle). Zu den derzeit rund 7,79 Milliarden Menschen kommen jedes Jahr 82 Millionen Menschen hinzu, also in etwa die Bevölkerung Deutschlands. Das hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) in Hannover berichtet.

Hunger in Afrika## Allianz für eine Grüne Revolution ist gescheitert

10. Juli 2020 - 11:37

Berlin. - Die am Freitag veröffentlichte Studie eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses belegt: Die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) ist an den eigenen Zielen gescheitert. Vierzehn Jahre nachdem die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung die Agrarallianz gegründet hat, hungern 30 Prozent mehr Menschen in den 13 AGRA-Schwerpunktländern und das Verschuldungsrisiko für Kleinbauern und -bäuerinnen hat sich erhöht. Zudem werden traditionelle klimaresistente und nährstoffreiche Nahrungsmittel verdrängt.

Rückkehrprogramme## EU nimmt Menschenrechtsverletzungen in Kauf

10. Juli 2020 - 0:00

Berlin. - Die EU lagert seit Jahren Grenzkontrollen aus und setzt innerhalb von Herkunfts- und Transitregionen auf die Förderung "freiwilliger" Rückkehr, damit Migrantinnen und Migranten erst gar nicht Europas Außengrenzen erreichen. Eine neue Studie von Brot für die Welt und medico international kommt zu dem Schluss, dass die EU dabei Menschenrechtsverletzungen an den Außengrenzen und in den Transitländern Libyen, Niger und Algerien in Kauf nimmt.

Oxfam-Bericht## Neue Hunger-Epizentren durch Covid-19

9. Juli 2020 - 11:18

Berlin. - In Folge der COVID-19-Pandemie könnten bis zum Jahresende täglich weltweit bis zu 12.000 Menschen an Hunger sterben, möglicherweise sogar mehr als an der Krankheit selbst. Davor warnt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht. Währenddessen zahlten die acht größten Lebensmittel- und Getränkeunternehmen seit Januar 18 Milliarden Dollar an ihre Aktionäre aus – zehnmal mehr als der Betrag, den die Vereinten Nationen benötigen, um Hunger zu bekämpfen.

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