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Aktualisiert: vor 21 Stunden 25 Minuten

Folgen von Covid-19## Armut in Asien steigt drastisch an

8. Juli 2020 - 0:00

Friedrichsdorf. - In Asien sind nach einem Bericht der internationalen Hilfsorganisation World Vision 110 Millionen Kinder wegen Covid-19 von Hunger bedroht. Auch in anderen Teilen der Welt verschlechtern sich demnach die Lebensumstände von Kindern massiv. Grund dafür sei, dass vor allem die Ärmsten unter den Folgen der Covid-19-Maßnahmen leiden.

Welthungerhilfe## Klimawandel und Kriege bleiben größte Hungertreiber

7. Juli 2020 - 11:28

Bonn. - Die Welthungerhilfe hat auf ihrer Jahrespressekonferenz vor einem drohenden Anstieg der Zahl der Hungernden auf eine Milliarde Menschen weltweit gewarnt. Die Folgen der COVID-19 Pandemie werden aus der Sicht der Hilfsorganisation insbesondere für die Ärmsten verheerend sein. Immer mehr Menschen fallen in absolute Armut und können ohne Hilfe nicht überleben.

Venezuela## Parlamentswahlen finden am 6. Dezember statt

7. Juli 2020 - 0:00

Caracas. - Venezuela wird am 6. Dezember Parlamentswahlen abhalten. Die Präsidentin des Nationalen Wahlrates (CNE), Indira Alfonzo, gab jetzt den Zeitplan für die Wahlen bekannt, die laut Verfassung vor Ende des Jahres durchgeführt werden müssen. Demnach findet die Registrierung der Parteien vom 13. bis zum 26 Juli statt. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 berichtet.

Erklärung von 110 Bischöfen:## Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards verpflichten

6. Juli 2020 - 11:19

Aachen. - In einer gemeinsamen Erklärung haben mehr als 110 Bischöfe aus aller Welt ihre Regierungen aufgefordert, Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu verpflichten. "Wenn Unternehmen zur Verschmutzung von Böden, Luft und Grundwasser, zu Menschenrechtsverletzungen oder Kinderarbeit beitragen, müssen sie dafür zur Verantwortung gezogen werden. Betroffenen muss der Zugang zu wirksamen Rechtsmitteln erleichtert werden", forderte der für MISEREOR zuständige Freiburger Erzbischof Stephan Burger, der neben dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, dem Limburger Bischof Georg Bätzing, zu den Unterzeichnern des internationalen Appells gehört.

Grüner Knopf## Müller begrüßt Entscheidung des Freistaats Bayern

6. Juli 2020 - 0:00

Berlin. - Der Freistaat Bayern und seine Unternehmen sollen künftig nur noch Textilien beschaffen, die nachhaltig hergestellt und mit Siegeln wie dem Grünen Knopf ausgezeichnet sind. Dafür hat sich der Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtages ausgesprochen. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) begrüßte diesen Schritt.

Lebensmittelhandel## Bündnis fordert Verbot von Dumpingpreisen

3. Juli 2020 - 0:00

Berlin. - Die Bundesregierung legt in Kürze einen Gesetzesentwurf vor, um die EU-Richtlinie über unlautere Handelspraktiken umzusetzen. Ein breites Bündnis von 49 Organisationen aus dem Umwelt-, Entwicklungs-, Landwirtschafts- und Lebensmittelbereich fordert mehr Fairness im Lebensmittelhandel. Der angekündigte Gesetzentwurf müsse die Einkommenssituation von Erzeugerinnen und Erzeugern und den Lebensstandard der ländlichen Bevölkerung verbessern – in Deutschland, der EU und weltweit.

Nachtragshaushalt## VENRO begrüßt zusätzliche Mittel für Entwicklungszusammenarbeit

3. Juli 2020 - 0:00

Berlin. - Der Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) hat den Beschluss des Bundestages begrüßt, die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit im Nachtragshaushalt für 2020 um 1,5 Milliarden Euro aufzustocken. "Die Bundesregierung muss die zusätzlichen Mittel nun klug investieren, um in den Ländern des globalen Südens die Gesundheitssysteme zu stärken und die Nahrungsmittelproduktion aufrechtzuerhalten", erklärte Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO.

MCC-Studie## Die Argumentationsmuster der Klimaschutz-Verhinderer

2. Juli 2020 - 11:21

Berlin. - Wer den menschengemachten Klimawandel einfach leugnet und die Wissenschaft offen ignoriert, findet bei den politisch Verantwortlichen kaum noch Gehör. Trotzdem tut sich zu wenig – nach den Berechnungen des Weltklimarats werden die im Paris-Abkommen verabredeten Temperaturziele mit den bislang beschlossenen Maßnahmen bei weitem verfehlt. Wie heutzutage der Widerstand gegen ambitionierten Klimaschutz rhetorisch funktioniert, beleuchtet eine neue Studie unter Federführung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).

Äthiopien## GfbV warnt vor drohendem Bürgerkrieg

2. Juli 2020 - 0:00

Göttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von Demonstranten bei der Niederschlagung von Protesten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einem drohenden Bürgerkrieg in Äthiopien gewarnt. Äthiopischen Sicherheitskräften warf die Menschenrechtsorganisation vor, weitere Spannungen nach dem Mord an einem populären Oromo-Sänger zu schüren, statt sich um Deeskalation zu bemühen. Besonders kritisierte die GfbV die Festnahme von zwei prominenten Oromo-Aktivisten und -Politikern.

UNHCR## Flüchtlingsschutz muss eine Priorität auf der EU-Agenda sein

1. Juli 2020 - 11:24

Berlin. - Das Thema Flüchtlingsschutz muss nach Ansicht von UNHCR, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, auch zu Zeiten von Corona eine der Prioritäten auf der politischen Agenda sein. Die EU kann eine starke und effektive Antwort auf Vertreibung geben – während der Pandemie und auch darüber hinaus. Der geplante EU-Pakt zu Migration und Asyl bietet der Europäischen Union die Möglichkeit, Vertriebene in Europa und im Ausland besser zu schützen und Aufnahmeländer verstärkt zu unterstützen.

Supermarkt-Check 2020## Letzter Platz bei Menschenrechten für Edeka

1. Juli 2020 - 0:00

Berlin. - Oxfams Supermarkt-Check zeigt: Menschenrechte spielen für Supermärkte weiterhin eine Nebenrolle. Im dritten Jahr des Supermarkt-Checks machen einzelne Supermärkte zwar vor, dass Veränderung möglich ist, doch insgesamt erreicht kein deutscher Supermarkt mehr als ein Drittel der möglichen Punkte. Edeka landet im internationalen Vergleich weiter auf dem letzten Platz. Oxfam fordert ein Lieferkettengesetz, das Supermärkte zum Umdenken zwingt.

COVID-19## WFP muss Rekordzahl an Hungernden unterstützen

30. Juni 2020 - 11:29

Rom. - Weil die verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen der COVID-19-Pandemie Millionen Menschen in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens in den Hunger treiben, muss das UN World Food Programme (WFP) künftig massiv mehr Menschen helfen als jemals zuvor. "Die Frontlinie im Kampf gegen das Coronavirus verschiebt sich zusehends von reichen in arme Länder", erklärte WFP-Exekutivdirektor David Beasley.

Bilanzierungsverfahren## Die wirklichen Kosten von Lebensmitteln

30. Juni 2020 - 0:00

Berlin. - Angesichts der Klimakrise, der fortschreitenden Degradierung von Böden und jüngster Nachrichten zu unhaltbaren Zuständen in der Fleischbranche fordert MISEREOR, das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit, gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und Unternehmer*innen ein neues, integriertes Bilanzierungsverfahren für Unternehmen. Anders als bislang üblich sollten in diese Bilanz entlang der Wertschöpfungskette die Auswirkungen auf die Umwelt mit aufgenommen werden. Ebenso müssten Leistungen zugunsten des ökologischen Gleichgewichts, für Gesundheit und soziale Kosten mit bilanziert sein.

Corona-Krise## Zivilgesellschaftliche Organisationen brauchen mehr Flexibilität

29. Juni 2020 - 11:35

Berlin. - Jede siebte entwicklungspolitische und humanitäre Nichtregierungsorganisation ist von der Corona-Krise existenziell bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) in einer Umfrage unter seinen Mitgliedern. "Allgemein besteht eine große Unsicherheit darüber, wie sich die Lage in den kommenden Monaten entwickeln wird", erklärte Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO.

Lieferkettengesetz## Germanwatch begrüßt Initiative der Minister Heil und Müller

26. Juni 2020 - 11:29

Berlin. - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) haben sich auf Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz geeinigt. Cornelia Heydenreich, Leiterin des Teams Unternehmensverantwortung bei der Menschenrechts- und Umweltorganisation Germanwatch, begrüßte die Initiative der beiden Minister. Es seien aber Nachbesserungen nötig, erklärte Germanwatch.

EU-Führungsrolle## Deutsche Ratspräsidentschaft entscheidet über Merkels Vermächtnis

26. Juni 2020 - 0:00

Berlin. - Überwindung der Corona-Krise verknüpft mit Klimaschutz, mehr Verantwortungsübernahme von Unternehmen für die Zustände bei ihren Zulieferern weltweit und eine Bildungsoffensive - aus Sicht der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Germanwatch hat das Bundeskabinett viele Schwerpunkte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft richtig gesetzt. Doch die angekündigte Ambition und Umsetzung der Ziele schwanke zwischen erfreulich ehrgeizig und viel zu vage.

Chile## Regierung verschärft Repression bei Verstößen gegen Corona-Maßnahmen

25. Juni 2020 - 11:25

Santiago. - Die chilenische Regierung von Präsident Sebastían Piñera hat ein Gesetz zur Erhöhung der Strafen bei Verstößen gegen Quarantänemaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie beschlossen. Ab jetzt können Personen, die sich zum Beispiel nicht an Ausgangssperren und Versammlungsverbote halten, mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

Belarus## RSF kritisiert Verhaftungswelle

25. Juni 2020 - 0:00

Berlin. - Reporter ohne Grenzen (RSF) hat die jüngste Verhaftungswelle an Journalistinnen und Journalisten im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in Belarus verurteilt. Die Regierung unternehme alles, um Berichte über den Wahlkampf von Oppositionellen zu verhindern. RSF forderte die Europäische Union auf, Einfluss auf die Regierung in Belarus zu nehmen, damit diese Medienschaffende frei berichten lässt. Die Präsidentschaftswahl in Belarus findet am 9. August statt.

COVID-19## Deutsche Expertengruppe unterstützt Peru

24. Juni 2020 - 11:27

Berlin. - Lateinamerika hat sich zu einem Zentrum der Corona-Krise entwickelt. Für schnelle Hilfe hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) jetzt eine Expertengruppe mit Fachkräften und Labormaterial nach Peru entsandt. Der Andenstaat steht mit mehr als 250.000 Infektionen auf Platz 7 der meistbetroffenen Länder der Welt.

Guinea## Kritik an Vertreibungen durch Bauxit-Mine

24. Juni 2020 - 0:00

Berlin. - Im westafrikanischen Guinea klagen 13 Gemeinden gegen die Zwangsumsiedlung durch einen Bergbaukonzern, der mit Unterstützung der Bundesregierung seine Bauxit-Mine vergrößert. Die Bewohnerinnen und Bewohner der 13 Dörfer in der Region Boké haben bei der Weltbank eine Klage gegen den Bergbaukonzern Compagnie des Bauxites de Guinée (CBG) eingereicht.

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