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Aktualisiert: vor 1 Tag 16 Stunden

Syrien## Pandemie bedroht 11 Millionen Schutzbedürftige

6. Mai 2020 - 11:25

Berlin. - Das Coronavirus hat nun auch Syrien erreicht. Aktuell sind 44 Fälle bestätigt. Die internationale Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger warnt vor den Folgen, die eine unkontrollierte Ausbreitung der Infektionskrankheit in dem Bürgerkriegsland haben könnte. Aufgrund des weitgehend zerstörten Gesundheitssystems und der schlechten Wasserversorgung sind Millionen Menschen in Syrien dem Virus schutzlos ausgeliefert. Nothilfeteams vor Ort passen ihren Einsatz bereits mit Hochdruck an die neuen humanitären Herausforderungen durch COVID-19 an.

BMZ 2030## ONE: "Müller lässt die Ärmsten zurück"

6. Mai 2020 - 0:00

Berlin. - Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat eine Reform seines Hauses verkündet. Die Strategie "BMZ 2030" sieht vor, die Zusammenarbeit mit rund einem Drittel der Partnerländer einzustellen sowie das Entwicklungsministerium inhaltlich neu aufzustellen. Die Entwicklungsorganisation ONE kritisierte, dass dabei die Zusammenarbeit mit Ländern eingestellt werde, die am stärksten von Armut betroffen sind.

Corona-Pandemie## World Vision setzt 350 Millionen Euro gegen COVID-19 ein

5. Mai 2020 - 11:30

Friedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat die größte humanitäre Hilfsaktion in ihrer 70jährigen Geschichte gestartet. Der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt nun in fast allen Ländern, in denen die Organisation tätig ist, auf der Nothilfe im Rahmen der COVID-19-Bekämpfung. Insgesamt will World Vision 350 Millionen US-Dollar dafür einsetzen.

Händehygiene## Händewaschen kann Leben retten

5. Mai 2020 - 0:00

Bensheim. - Am 5. Mai ist Welttag der Händehygiene. In Zeiten von Corona wird deutlich, wie wichtig Händewaschen und Abstand halten sind. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) unterstützt daher Aufklärungskampagnen zur Eindämmung des Corona-Virus, denn Menschen mit Behinderungen sind vom Virus besonders bedroht. In Bangladesch beispielsweise engagieren sich Menschen mit und ohne Behinderungen, verteilen Flugblätter und Desinfektionsmittel.

Covid-19-Impfstoff## Frage der Patente und der Verteilung verbindlich regeln

4. Mai 2020 - 11:26

Frankfurt. - Insgesamt 7,5 Milliarden Euro soll eine Geberinitiative mobilisieren, die am Montag startet und von der Weltgesundheitsorganisation WHO, der EU-Kommission, der Gates-Stiftung und weiteren Akteuren organisiert wird. Das Geld soll für die beschleunigte Entwicklung eines Impfstoffes und der Erforschung von Diagnose- und Therapiemöglichkeiten gegen das Coronavirus bereitgestellt werden. Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international begrüßt diese Anstrengungen. Es müsse aber jetzt um mehr gehen als schnelle Geldspritzen.

Misereor:## Bekämpfung von Corona- und Klimakrise verbinden

4. Mai 2020 - 11:14

Aachen. - "Auf Deutschland bezogen haben wir bereits an diesem Wochenende alle Ressourcen, die sich im Laufe des Jahres regenerieren könnten, aufgebraucht und mehr Schäden angerichtet, als der Planet tragen kann." Das hat MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel zum diesjährigen Erdüberlastungstag für Deutschland erklärt. Der "Earth Overshoot Day" wird jährlich vom Global Footprint Network berechnet.

Am 4. Mai## Spendenmarathon zur Bekämpfung des Coronavirus

30. April 2020 - 11:19

Hannover. - Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat für den 4. Mai einen weltweiten Spendenmarathon zur Bekämpfung des Coronavirus initiiert. Ziel dieser Geberkonferenz ist es, 7,5 Milliarden Euro aufzubringen, um die Arbeit zur Prävention, Diagnose und Behandlung von COVID-19 zu beschleunigen. Alle Regierungen und Organisationen weltweit sind aufgefordert, Mittel bereitzustellen.

COVID-19## Plan warnt vor erhöhter Schulabbrecher-Quote

30. April 2020 - 0:00

Hamburg. - Fast 1,3 Milliarden Kinder weltweit gehen aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht zur Schule. Auch wenn jetzt in Europa die Bildungseinrichtungen nach und nach wieder öffnen, laufen Millionen Mädchen und Jungen in einkommensschwachen Ländern Gefahr, vollkommen den Anschluss zu verlieren. Darauf hat die Kinderrechtsorganisation Plan International anlässlich der Wiederaufnahme des Schulbetriebes in Deutschland aufmerksam gemacht.

Kenia## CARE besorgt über die Abriegelung des Flüchtlingscamps Dadaab

29. April 2020 - 11:47

Bonn. - Die Hilfsorganisation CARE ist besorgt über den Beschluss der kenianischen Regierung, die Flüchtlingscamps Kakuma und Dadaab ab Mittwoch vollständig abzuriegeln. Die Abriegelung soll dazu dienen, einen potentiellen Ausbruch von Covid-19 in den Camps zu verhindern. Besonders die Situation der mehr als 270.000 Menschen in Dadaab im Nordosten des Landes sei alarmierend, warnte CARE.

Internationale Studie## Regionale Nahrungsmittel können weniger als ein Drittel der Weltbevölkerung ernähren

29. April 2020 - 0:00

Göttingen. - In der Debatte um die Nachhaltigkeit von Nahrungsmittelproduktion und -konsum wird häufig vorgeschlagen, den Anteil regional erzeugter Produkte zu erhöhen. Es ist aber weitgehend unbekannt, wie hoch dieser Anteil sein kann, wenn der gegenwärtige Bedarf an Nahrungsmitteln gedeckt werden soll. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Aalto (Finnland) mit Beteiligung der Universität Göttingen hat jetzt Modellergebnisse und Daten zu Produktion und Konsum von Nahrungsmitteln analysiert.

Kampf gegen Covid-19## World Vision setzt auf religiöse Respektspersonen

28. April 2020 - 10:51

Friedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision setzt bei ihrer globalen Kampagne zum Kampf gegen das Coronavirus verstärkt auf religiöse Respektspersonen und Lehrer. Der Einsatz und die Vernetzung dieser Multiplikatoren hätten sich schon im Kampf gegen Ebola bewährt, erklärte die Organisation in Friedrichsdorf.

Studie warnt:## Handel mit Wildtieren größtenteils unreguliert

28. April 2020 - 0:00

München. - Zwei Drittel aller neuartigen Infektionskrankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden, stammen von Wildtieren. Trotzdem ist der Handel mit Wildtieren nach und in Deutschland bis heute größtenteils unreguliert. Das zeigt die zweijährige Studie "Strategien zur Reduktion der Nachfrage nach als Heimtiere gehaltenen Reptilien, Amphibien und kleinen Säugetieren", die Pro Wildlife im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Naturschutz durchführte.

Corona-Krise## Keine Abstriche bei den Menschenrechten

27. April 2020 - 11:29

Aachen. - Immer wieder nutzen Staaten weltweit Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus, um weitgehende Beschränkungen bei den Grundfreiheiten vorzunehmen, die Opposition zu unterdrücken und Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger zu verfolgen. MISEREOR und seine Partner erfüllt das mit Sorge, sie stehen an der Seite der Betroffenen: "Der Ernst der Lage in der Corona-Pandemie rechtfertigt es nicht, Abstriche bei den Menschenrechten in Kauf zu nehmen. Nun gilt es umso mehr, dass sich Staaten an ihre Verpflichtungen zu Respekt, Schutz und Gewährleistung aller Menschenrechte halten", erklärte MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel.

Petersberger Klimadialog## Oxfam warnt vor Verschärfung der Klimakrise durch Corona-Pandemie

27. April 2020 - 0:00

Berlin. - Die weltweite Covid-19-Pandemie macht insbesondere arme Länder noch verwundbarer für die Auswirkungen des Klimawandels. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich des Petersberger Klimadialogs hingewiesen. Oxfam fordert, dass das Ministertreffen diese wachsende Verwundbarkeit thematisiert, ehrgeizigere Klimaschutzzusagen unter dem Pariser Abkommen anmahnt und eine gemeinsame Vision für eine klimakompatible Erholung der Wirtschaften entwickelt.

Bangladesch## Coronavirus entfaltet riesige Armutskrise

24. April 2020 - 11:27

Hamburg. - Plan International stellt sich auf eine immense Zunahme von Armut und geschlechtsspezifischer Gewalt in Bangladesch ein. Das südasiatische Land ist eines der ärmsten und bevölkerungsreichsten der Welt. Der Staat kämpft in der Coronavirus-Pandemie besonders mit Massenarbeitslosigkeit und den Folgen eingeschränkter Bewegungsfreiheit.

Petersberger Klimadialog## Konjunkturpakete müssen Klimakrise berücksichtigen

24. April 2020 - 0:00

Berlin. - Der Petersberger Klimadialog mit hochrangigen Vertretern aus 35 Staaten, der am Montag und Dienstag erstmals als Videokonferenz stattfindet, ist die erste große internationale Klimakonferenz dieses Jahres. Nach der Verschiebung des Weltklimagipfels infolge der Corona-Krise fällt ihm eine noch größere Bedeutung zu. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet klare Bekenntnisse, dass staatliche Hilfen für Investitionen und neue Rahmenbedingungen als Reaktion auf die Corona-Krise dabei helfen müssen, auch die globale Klimakrise zu entschärfen.

Fragwürdige Geschäfte## In der EU verbotene Pestizide nach Südafrika und Brasilien exportiert

23. April 2020 - 11:29

Aachen. - Die deutschen Konzerne Bayer und BASF sind laut einer Studie mitverantwortlich für Pestizidvergiftungen bei Landarbeiter*innen in Südafrika und indigenen Gruppen in Brasilien. Diesen Vorwurf haben die Rosa-Luxemburg-Stiftung, MISEREOR und INKOTA anlässlich der Bayer-Hauptversammlung erhoben. Die Organisationen forderten das Bundeslandwirtschaftsministerium auf, seine rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen und den Export von in der EU nicht genehmigten Pestizidwirkstoffen zu verbieten.

Aufruf an Müller## Kinderärzte fordern mehr Einsatz für Impfungen

23. April 2020 - 0:00

Berlin. - Einen Tag vor Beginn der Weltimpfwoche, die jährlich in der letzten Aprilwoche stattfindet, haben 270 Kinderärztinnen und -ärzte die Bundesregierung aufgerufen, sich stärker für Impfungen weltweit einzusetzen. Konkret fordern sie Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) gemeinsam mit der Entwicklungsorganisation ONE auf, den deutschen Beitrag für die Impfallianz Gavi von 600 auf 700 Millionen Euro zu erhöhen. Impfungen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Kindersterblichkeit in den vergangenen 30 Jahren weltweit halbiert wurde.

COVID-19## Indigene Völker erklären den Notstand

22. April 2020 - 11:14

Frankfurt am Main. - Das Coronavirus stellt auch die indigenen Völker des Amazonasbeckens vor eine enorme Herausforderung. Nach den verheerenden Waldbränden im letzten Jahr erklärte der Dachverband der indigenen Völker des Amazonasbeckens (COICA), die Partnerorganisation des Klima-Bündnisses, jetzt erneut den Notstand.

Gefährliche Emissionen## Luftverschmutzung tötet 600.000 Kinder pro Jahr

22. April 2020 - 0:00

Osnabrück. - Fast jedes Kind auf der Welt ist Luftverschmutzung ausgesetzt. Mehr als 90 Prozent der Kinder atmen Schadstoffe ein, die ihrer Gesundheit schaden. Belastet sind vor allem Kinder aus armen Familien, die insbesondere in Metropolen wie Mumbai (Indien) oder Lagos (Nigeria) an stark befahrenen Straßen oder in der Nähe von Fabriken, Industrieanlagen oder Flughäfen leben. Darauf hat das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des bevorstehenden Tages der Erde hingewiesen.

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