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Nachhaltigkeit unternehmerisch umsetzen
Aktualisiert: vor 3 Stunden 4 Minuten

Un-Nachhaltigkeit als Ursache von Pandemien

15. Juni 2020 - 9:21
Was sind die Ursachen viraler Epidemien wie der Corona-Pandemie? Welche Rolle kann Nachhaltigkeitsmanagement spielen, um die Wahrscheinlichkeit der Entstehung und das Ausmaß viraler Epidemien zu vermindern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schaltegger vom Centre for Sustainability Management (CSM) in einem Impulsvortrag im Rahmen der digitalen Veranstaltungsreihe “Leuphana Home Sessions”. Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und im Anschluss in eine Diskussion einzusteigen. Die Teilnahme ist kostenlos. Was? Leuphana Home Session zum Thema „Mangelnde Nachhaltigkeit als Ursache von Corona“ Wann? 18. Juni, 15 Uhr Wo? Zoom-Konferenzraum, alle Infos zur Teilnahme Im Rahmen der “Leuphana Home Sessions” der Leuphana Professional School geben wechselnde Referent*innen zwei Mal wöchentlich jeweils montags und donnerstags um 15 Uhr in kurzen Livevorträgen Input zu breit gefächerten Themen aus Bereichen wie Philosophie, digitaler Wandel, Recht, Gender und Diversität, Theologie oder Geschichte. Falls Sie keine Gelegenheit haben, an diesem Termin live dabei zu sein, können Sie sich den Vortrag im Anschluss im Leuphana Youtube-Channel anschauen. Hier sind auch die bereits aufgezeichneten Home Sessions zu finden.
Kategorien: Hamburg

Nutri-Score und Klima-Sterne wirken – Studie zu „Nachhaltigkeitsnudges“

19. Mai 2020 - 11:21
Wie kann man Konsument*innen unterstützen, nachhaltigere Ernährungsentscheidungen zu treffen? Eine Studie des Centre for Sustainability Management (CSM) und der Nordakademie zeigt: Bereits kleine „Anstupser“  auf Verpackungen, sogenannte Nudges, können dabei helfen, nicht-nachhaltige Ernährungs­gewohnheiten abzulegen. Unsere Ernährung trägt substanziell zum Klimawandel bei. Je nach Schätzung verursachen Anbau, Aufzucht, Verarbeitung, Transport, Zubereitung und Entsorgung von Lebensmitteln insgesamt 16 bis 30 Prozent aller CO2-Emissionen – und damit so viel wie der gesamte Mobilitätssektor. Den größten Anteil daran haben tierische Produkte. Fleisch und Milch benötigen allein für die Herstellung so viel Landfläche wie kein anderes Konsumgut der Welt. Es wäre umwelt- und klimafreundlicher und darüber hinaus auch gesünder, weniger tierische Produkte zu konsumieren und insbesondere weniger Fleisch zu essen. Doch obwohl das bekannt ist und immer mehr Fleischersatzprodukte den Markt erobern: Noch immer isst jede*r Deutsche etwa 60 Kilogramm Fleisch und Wurst im Jahr, der Warenkorb häuslich konsumierter Lebensmittel zu etwa 40 Prozent aus tierischen Produkten. Wenn Aufklärung und Bildung, Ratgeber und Plakate nicht helfen, wie könnte das Konsumverhalten dann in Richtung einer klimaschonenden und gesunden Ernährung verändert werden? Mit …
Kategorien: Hamburg

Sustainable Entrepreneurship & Gründung – offen für Gasthörer*innen

13. Mai 2020 - 10:31
Strom aus dem Meer, Terrazzoboden aus Bauschutt, verpackungsfreie Supermärkte – nachhaltige Unternehmer*innen und Gründer*innen wirken markt- und gesellschaftsverändernd. Im MBA Sustainability Management lernen Studierende im Vertiefungsmodul „Sustainable Entrepreneurship & Gründung“ Unternehmertum und Nachhaltigkeit neu zu denken. Externe können das Modul als Gasthörer*innen studieren. Theorie und Praxis zu Sustainable  & Social Entrepreneurship Klimawandel, endliche Ressourcen, bedrohte Arten … – Sustainable Entrepreneure nehmen Probleme unseres Planeten und unserer Gesellschaft zum Anlass, sie unternehmerisch zu lösen. Wie können in bestehenden Unternehmen und mit der Gründung neuer Organisationen soziale und ökologische Herausforderungen auf wirtschaftliche Weise gelöst werden? Das Vertiefungsmodul V4 Sustainable Entrepreneurship & Gründung vermittelt Einblicke in die Bereiche Unternehmertum und Gründungsmanagement. Neben fundierten wissenschaftlichen Grundlagen lernen Sie praxisnahe Inhalte kennen und anzuwenden. Diese können auch eigenen Gründungsvorhaben dienen. Sie erfahren beispielsweise, wie aus Gründungsideen nachhaltige und soziale Geschäftsmodelle werden können und welche Besonderheiten es bei der Finanzierung gibt. Schwerpunkte des Moduls: Theorie zu Sustainable & Social Entrepreneurship Geschäftsmodellentwicklung und -skalierung Erstellen von Businessplänen Austausch mit Gründer*innen zu realen Herausforderungen Studieren für Morgen – online, flexibel und berufsbegleitend Das …
Kategorien: Hamburg

Q&A-Mittagspause mit MBA-Studierenden

9. April 2020 - 13:51

Sie fragen, wir antworten. Wir laden alle, die Fragen zum MBA Sustainability Management haben, ein, Ihre Mittagspause am 13.05. ab 12.30 Uhr mit uns zu verbringen. In Zeiten von Corona natürlich im digitalen Konferenzraum.

Sie interessieren sich für unternehmerische Nachhaltigkeit und möchten sich intensiv damit beschäftigen? Suchen nach Werkzeugen und umfangreichem Wissen, um nachhaltige Entwicklung in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation anzupacken? Dann könnte der berufsbegleitende MBA Sustainability Management genau das Richtige für Sie sein.

Egal ob Sie sich bereits ausführlich mit den Inhalten und Studienbedingungen beschäftigt haben oder gerade erst beginnen, sich über verschiedene Studienangebote zu informieren: Stellen Sie Ihre Fragen denjenigen, die aus eigener Erfahrung berichten können. Im digitalen Konferenzraum stehen zur Q&A-Mittagspause mit Julia Drefahl und Dominique Breuer zwei Studierende des MBA Sustainability Management Rede und Antwort. Anna Michalski aus dem MBA-Team des Centre for Sustainability Management (CSM) führt durch das Webinar. Schalten Sie sich zu – ob mit Salat, Pasta, belegtem Brot oder einfach nur einem Kaffee.

Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung

Foto: Nielsen Ramon/ Unsplash

Kategorien: Hamburg

„A smartphone in itself is never sustainable“

1. April 2020 - 10:06

They are everywhere: smartphones. Worldwide, two out of three people own a smart mobile device. In the last decade, this has been generating record sales for the industry – at the expense of our planet. But how sustainable can smartphones possibly be?

The Innovation Network aiming at Sustainable Smartphones 2.0 (INaS) brings together established players and pioneers along the entire value chain in workshops to develop new business models based on modular product designs.

[Please find the German version here]

Samsung, Apple, Huawei and Co. were not among the participants, but there were other players from the entire smartphone value chain who are keen for change: component suppliers, manufacturers, mobile network operators, refurbishers, repair service providers, and recyclers. The kick-off workshop of the second round of the Innovation Network aiming at Sustainable Smartphones (INaS 2.0) brought together around 30 practitioners at the Centre for Sustainability Management (CSM) of the Leuphana University Lüneburg. All set out to work with scientists on solutions that make the smartphone industry more sustainable.

Think along use scenarios
The topic of the first workshop day: entrepreneurial opportunities and challenges of modular product designs. After a keynote by Miquel Ballester from Fairphone and presentations from Dr. Marcel den Hollander and Marina Proske, the participants worked in two creativity sessions on solutions for the sustainability challenges of the industry. One important finding: modular product design alone will not be able to solve them. Project Manager Ferdinand Revellio from the CSM sums up: „In addition to modular design, new business models are needed. A smartphone in itself is never sustainable, the use scenario is crucial. If, for example, a repairable smartphone is only used for 12 months, but there is no take-back system for further use, it is not effective. Sustainable product designs must therefore be complemented by suitable business models and services. In order to think and develop exactly these scenarios across several cooperating organizations, it is important that actors from the entire value chain get in touch with each other“.

But what if a modularly designed product is supplemented by smart take-back and recycling systems, is it then sustainable? Not necessarily. This was the conclusion of the first of three workshops. Modular product designs do not automatically contribute to more sustainability, they can also lead to increased consumption. For example, if users always upgrade with the latest modules, even though they do not use them. Modularisation also leads to additional material consumption, because each module is usually enclosed in a housing. Thinking about such scenarios and developing customer-centric services to extend the lifetime of modular smartphones will be the topic of the second workshop following in October 2020.

INaS 2.0 – workshop impressions

Successful start of INaS 2.0.
„With our practitioner network, we want to create a place for sustainability innovations in the smartphone industry – and this has been working at the CSM since 2016. There is a great deal of interest, especially from players beyond the point of sale – distributors, mobile network operators, refurbishers, etc. They are already benefiting from business models beyond the point of sale,“ reports Ferdinand Revellio. However, manufacturers also have a strategic interest in addressing circularity. Smartphone sales are slightly declining worldwide, many consumers are satisfied with the smartphone they own and want it to last longer. The German manufacturer Shift GmbH is already focusing on modularity and reparability and has been part of the INaS from the very beginning – and the innovation network is also open to the major manufacturers. It’s time to take up the challenge, because the largest environmental impacts in the value chain of smartphones arises in the production process.

Information about the project
The Innovation Network aiming at Sustainable Smartphones 2.0 (INaS) is carried out at the Centre for Sustainability Management (CSM) at the Leuphana University Lüneburg under the academic direction of Prof. Dr. Stefan Schaltegger and Prof. Dr. Erik G. Hansen (Johannes Kepler University Linz) as part of the joint project „Product Circularity through Modular Design – Strategies for Long-Lasting Smartphones“ (MoDeSt). Other partners in the MoDeSt project are the Fraunhofer IZM, TU Berlin, Shift GmbH, and AfB gGmbH. The Institute for Integrated Quality Design (IQD) at the Johannes Kepler University Linz is an associated partner. MoDeSt is funded by the BMBF within the framework of ReziProk (Resource-Efficient Recycling Management – Innovative Product Cycles) over a period of three years.

For more information, please visit the project website.

Photos: © Leuphana University Lüneburg, Patrizia Jäger / Group photo: © Centre for Sustainability Management

Kategorien: Hamburg