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Studienstart MEELS 2021/22

7. Oktober 2021 - 16:28
Master Programme in European and European Legal Studies: Class of 2021

Die neue Studiengruppe unseres Masterstudiengangs European and European Legal Studies (MEELS) hat im Oktober dieses Jahres ihr Studium am Europa-Kolleg Hamburg aufgenommen. Begrüßt wurden die Studenten von unserem Studienleiter Prof. Dr. Markus Kotzur.
In diesem Studienjahr 2019/20 haben wir 13 Studierende aus 9 verschiedenen Herkunftsländern. In unserem Welcome Event bereitete Prof. Kotzur unsere neuen Teilnehmer auf die interessante, intensive und lohnende Erfahrung vor, die vor ihnen liegt. Das anschließende Mittagessen bot den Studierenden die Möglichkeit, sich und einige der Mitarbeiter der Fakultät kennenzulernen.
Wir wünschen allen ein erfolgreiches Jahr und freuen uns nach eineinhalb Jahren das Masterprogramm in Präsenz veranstalten zu können.

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Kategorien: Hamburg

Hamburg-Vigoni Talks #9 – Die EU und Europa in der Tagespolitik der Hamburgischen Bürgerschaft

7. Oktober 2021 - 16:06

Die EU und Europa in der Tagespolitik der Hamburgischen Bürgerschaft mit Danial Ilkhanipour und Prof. Dr. Markus Kotzur

Der zweite Durchgang der Hamburg-Vigoni Talks sucht gezielt den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik. Gesprächspartner war diesmal Danial Ilkhanipour, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, mit dem Prof. Dr. Markus Kotzur über die Bezugspunkte der Tagespolitik in der Bürgerschaft zur EU und Europa gesprochen hat. Danial Ilkhanipour ist seit 2015 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und gehört dort der SPD-Fraktion an, deren Sprecher für Europa und Internationales er seit 2018 ist. Ilkhanipour hat zudem die Schriftführung im Europaausschuss der Bürgerschaft inne. Markus Kotzur ist Professor für Europa- und Völkerrecht an der Universität Hamburg und außerdem Präsident des Europa-Kollegs Hamburg.

In ihrem Gespräch haben Danial Ilkhanipour und Prof. Dr. Markus Kotzur zunächst die praxispolitischen Bezüge der EU zur Tagespolitik in der Hamburgischen Bürgerschaft thematisiert.  Andererseits ging es auch um die symbolische Bedeutung von europäischer Souveränität und Identität in der Tagespolitik, gerade auch mit Blick auf Hamburgs Selbstverständnis als „Welthafenstadt“.

Die „Hamburg-Vigoni Talks“ sind ein Gesprächsformat im Rahmen des Hamburg-Vigoni Forums. Die Reihe will die thematischen Schwerpunkte des Forums – Raum, Souveränität und Identität – zu aktuellen tagespolitischen Themen in Bezug setzen und die angestrebte Verknüpfung von Politik und Forschung weiter vorantreiben. Intendiert ist deshalb nicht eine theoretische Erörterung der voraussetzungsvollen Topoi, sondern die zugängliche Diskussion ihrer tatsächlichen Tragweite in der politischen Praxis.

Die Gespräche finden in erster Linie zwischen den Wissenschaftler*innen der das Forum veranstaltenden Institutionen statt und werden interdisziplinär geführt. Zur Vermeidung einer monoperspektivischen Betrachtung beschränkt sich der Kreis der Speaker jedoch nicht auf das akademische Feld, sondern bindet punktuell auch Personen mit praxispolitischem Hintergrund ein.

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Doppelte Integration? Die europäische Leerstelle in der Debatte über den Stand der deutschen Einheit

22. September 2021 - 19:00
Foto: LMU, Gaby Gerster, Bertold Fabricius

Wir laden Sie ein diese Veranstaltung am Donnerstag, 23. September 2021, um 19 Uhr im Livestream über unsere Facebook-Seite oder unseren YouTube-Kanal zu verfolgen!

Die Geschichte der deutschen Einheit und der europäischen Einigung haben mehr miteinander zu tun als bisher wahrgenommen. Der 3. Oktober 1990 brachte nicht nur das Ende der deutschen Teilung. An dem Tag wurde das Gebiet der vormaligen DDR auch Teil der damaligen Europäischen Gemeinschaft als Vorläuferin der heutigen EU.
Dennoch wissen wir bislang auffallend wenig über das Wechselspiel zwischen den beiden Prozessen, inklusive der Langzeitfolgen bis in die Gegenwart. Haben die Probleme zwischen Ost und West in Deutschland mehr mit Europa zu tun als wir gemeinhin glauben? Welche Auswirkungen hatte der Beitritt der DDR zur BRD und damit zur EG am Ende des Kalten Kriegs für die Bevölkerung des verschwundenen Landes?
Der Historiker Kiran Klaus Patel und der Schriftsteller Ingo Schulze werden sich in einer Diskussion mit diesen und weiteren Fragen auseinandersetzen. Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Jana Werner.

Diese Veranstaltung ist Teil des Scholar-in-Residence-Programm von Europa-Kolleg Hamburg und Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung. Siw wird großzügig unterstütz durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke der Freien und Hansestadt Hamburg.

Verfolgen Sie die Veranstaltung im Livestream über unsere Facebook-Seite oder unseren YouTube-Kanal!

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Kategorien: Hamburg

Video blog: Worlds together, worlds apart?

20. September 2021 - 9:24

The Scholar in residence conference from 23 to 25 September 2021 assesses the intersection and interplay between the processes of European integration and German unification in the decade from the mid-1980s to the mid-1990s. It seeks to improve our understanding of how the two processes dynamized, accelerated, and informed each other and to identify where interpretations of causality might need to be reassessed. It will also examine the logic specific to each of these two processes, and the ways in which path dependencies and other factors isolated them from one another. Concretely, the conference will build on case studies and highlight a set of issues that were particularly pertinent. Monetary integration is an obvious case in point, given the key economic and symbolic role of the Deutschmark for German unification, but also in light of parallel debates on creating a common European currency.

In the video blog below, our speakers present their research topics to you.

Kiran Patel on „The Interplay between European Integration and German Unification“.

Kiran Klaus Patel holds the chair of European history at Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU Munich) where he also serves as the founding director of Project House Europe, LMU’s center for interdisciplinary research on the history of contemporary Europe. His most important publications include Project Europe: A History (Cambridge UP, 2020) and The New Deal: A Global History (Princeton: Princeton UP, 2016). Keith Allen on „State Aid to Eastern German Shipbuilding and Steel: European Dimensions“.

Keith R. Allen is a research scholar at the Leibniz Institute for Contemporary History (IfZ) in Berlin. His work focuses on the social and economic history of German-German relations. His most important publications include “Directing Foreign Investments to Eastern Germany: Swiss Engagements after (and before) 1989”, in: Central European History 53 (2020) and Interrogation Nation: Refugees and Spies in Cold War Germany (Rowman and Littlefield, 2017). Elena Dragomir on „Romania’s Position on the ‘German Question’ and the Deepening of Western Integration“.

Elena Dragomir is a researcher at the Study Center for the History of International Relations at the Valahia University of Târgovişte. Her research focuses on Romanian history during the Cold War and Romania’s relations with the EEC. Her most important publications include Cold War Perceptions: Romania’s Policy Change towards the Soviet Union, 1960–1964 (Cambridge Scholars Publishing, 2015) and “Breaking the CMEA hold: Romania in Search of a ‘Strategy’ towards the European Economic Community, 1958–1974”, in: European Review of History 27 (2019). Philipp Ther on „Cotransformation since 1990: A German Path and Perspective, with European Ramifications“.

Philipp Ther is a professor of Central European History at the University of Vienna, where he also serves as the founding director of the Research Center for the History of Transformations. His most important publications include The Outsiders: Refugees in Europe since 1492 (Princeton UP, 2019) and Europe since 1989: A History (Princeton UP, 2016). Gabriele Clemens on „A Crucial Step towards Europeanization? The Creation of the Common Foreign and Security Policy (CFSP) in the 1990s“.

Gabriele Clemens held the Jean Monnet Chair for European integration history and European studies at the University of Hamburg until 2019 and is now a professor emerita. Her most important publications include Europäisierung von Außenpolitik? Die Europäische Politische Zusammenarbeit (EPZ) in den 1970er Jahren (with Alexander Reinfeldt, Telse Rüter; Nomos, 2019) and Geschichte der europäischen Integration. Ein Lehrbuch (UTB, 2008). Mathias Häußler on „Worlds together, worlds apart? The German question and the British inability to give a European answer“.

Mathias Häußler is an assistant professor at the University of Regensburg. His research focuses on the Cold War, the history of European integration and German-British relations. His most important publications include Inventing Elvis: An American Icon in a Cold War World (Bloomsbury,2021) and Helmut Schmidt and British-German Relations: A European Misunderstanding (Cambridge UP, 2019). Victor Jaeschke on “Un phénomène globalement positif”.

The European Commission, German unification and the Future of Europe 1989-1992 Victor Jaeschke is a researcher (PhD candidate) at the University of Potsdam. His research focuses on German history and the history of European integration. His most important publications include “Die FDP, Europa und das Ende des Ost-West-Konflikts 1987-1992”, in: Eckart Conze et al. (eds.), Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung (Nomos, forthcoming). Ferenc Laczó on „The Long Revolution and Hungary’s “Return to (Central) Europe”: Ideas on and Policies towards Ending the Cold War, German Unification and European Integration in Hungary from the mid-1980s to the mid-1990s“.

Ferenc Laczó is assistant professor of history at Maastricht University. His research focuses on Jewish history and the modern history of East-Central Europe. His most important publications include The Legacy of Division. East and West after 1989 (with Luka Lisjak Gabrijelcic; Eurozine-CEU Press, 2020) and Hungarian Jews in the Age of Genocide: An Intellectual History, 1929–1948 (Brill, 2016).

The conference will be held in association with Kiran Klaus Patel’s term as scholar-in-residence of the Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung and the Europa-Kolleg Hamburg, with generous support from both institutions and funded by the City of Hamburg. It will explore issues that are central to Helmut Schmidt’s political legacy and to the work of the Europa-Kolleg Hamburg, such as monetary policy, international relations, European integration and German unification.

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Forschen, Vernetzen, Verstehen – Die Kooperation des EKH und der BKHS

1. September 2021 - 10:03

Seit 2017 kooperiert das Europa-Kolleg Hamburg mit der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung. In diesem Video stellen wir unsere gemeinsamen Aktivitäten vor. Kernthemen der Zusammenarbeit sind die Außenbeziehungen der Europäischen Union, insbesondere mit Blick auf die transatlantischen Beziehungen. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, den wissenschaftlichen Nachwuchs mit herausragenden Forscher/-innen und Politiker/-innen und zusammenzubringen sowie die interdisziplinäre Forschung anzuregen.

In diesem Zusammenhang haben 2018 und 2020 internationale Konferenzen unter dem Titel „The Future of Transatlantic Relations“ (FOTAR) stattgefunden. Diese Konferenzreihe wird im Jahr 2022 fortgesetzt. Im September 2021 wird die von unserem Scholar-in-Residence konzipierte Tagung „Worlds together, worlds apart?“ eine Verbindungslinie zwischen dem Prozess der deutschen Wiedervereinigung und der europäischen Integration ziehen.

Unterstützt wird die Zusammenarbeit von Europa-Kolleg Hamburg und Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung durch eine großzügige Förderung der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke.

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Neuer Gastforscher am Institut: Paul Weismann

3. August 2021 - 14:28

Wir freuen uns, Paul Weismann im August 2021 als Gastforscher am Institute for European Integration begrüßen zu dürfen. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Wien und Salzburg sowie an der London School of Economics and Political Science (LSE).

Seit mehreren Jahren ist er als Wissenschaftler am Lehrstuhl von Univ.-Prof. Dr. Stefan Griller am Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht und am Salzburg Centre of European Union Studies (SCEUS) der Universität Salzburg tätig; 2020 erfolgte die Habilitation. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im im europäischen Wirtschaftsrecht und umfasst institutionelle (EU-Agenturen, EZB) wie materielle Fragestellungen (Bankenaufsichtsrecht, Beihilferecht).

In seiner Habilitationsschrift mit dem Titel „Soft law and its importance in ensuring Member States’ compliance with Union law“ befasst er sich mit der Verortung des soft law im Unionsrecht, insbesondere mit seiner Verwendung als Mittel der Durchsetzung von Unionsrecht gegenüber den Mitgliedstaaten.  

Im Zentrum seines Forschungsaufenthalts soll die Überarbeitung seiner Habilitationsschrift zu Publikationszwecken stehen. Ausgewählte Inhalte dieser Arbeit sollen im Rahmen eines Forschungsseminars vorgestellt werden.

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Veröffentlichung: Human Rights of Irregular Migrants in the European Union

28. Juli 2021 - 17:35

Als Teil der Schriftenreihe des Europa-Kollegs Hamburg zur Integrationsforschung ist aktuell das Buch „Human Rights of Irregular Migrants in the European Union – Implementation of European Policy and Legislation for the Effective Protection of these Rights“ von Annalisa Morticelli im NOMOS-Verlag erschienen.

Das Buch befasst sich mit dem heiklen Thema der illegalen Migration in der Europäischen Union, durch eine juristische Rekonstruktion des Phänomens, ausgehend von seinen Ursprüngen. Der interessante Aspekt ist der Verständigungsteil zwischen Italien und Deutschland, um das Phänomen in zwei verschiedenen Mitgliedsländern zu verstehen, um die wichtigsten kritischen Fragen zu erfassen und tugendhafte Verhaltensweisen zu identifizieren, um ein möglichst homogenes System auf der Ebene der Europäischen Union zu schaffen. Die Untersuchungen wurden in Italien und in Deutschland vor allem durch die Analyse von Gesetzesdokumenten und der Doktrin zu diesem Thema durchgeführt.

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Neues Study Paper veröffentlicht

8. Juli 2021 - 12:05

Das Institute for European Integration freut sich, das Study Paper von Lydia Chao zum Thema

„Veil-Piercing under American, German, and Taiwanese Company Law“ zu veröffentlichen.

Lydia ist derzeit Studentin am Europa-Kolleg Hamburg. Sie hat einen Bachelorabschluss in Business Administration von der Simon Fraser University in Kanada und einen Masterabschluss in European Studies von der Tamkang Universität in Taiwan.

Abstract:

The veil-piercing doctrine allows courts to pierce the metaphoric corporate veil that shields shareholders from being held personally liable for a company’s debts and liabilities. Since it is an exception to the statutory guarantees of limited liability and separate legal personality, it should be applied cautiously and infrequently. The decision of whether to pierce highly depends on juridical interpretations and decisions. As a result of this, the development and application of veil-piercing vary across jurisdictions and countries. This paper aims to provide an overview and critical analysis of the different approaches taken by the U.S., Germany, and Taiwan and further uses the observations from the theoretical analysis to evaluate whether the Union should harmonize veil-piercing in the EU in order to facilitate the freedom of establishment.

+ Link

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Hamburg-Vigoni Talks – Die strategische Partnerschaft der EU zu den ASEAN-Staaten

7. Juli 2021 - 15:03

Hamburg-Vigoni Talks – #8 Die strategische Partnerschaft der EU zu den ASEAN-Staaten – YouTube

Im zweiten Durchgang des Hamburg-Vigoni Talks haben Prof. Dr. Markus Kotzur und Svenja Hahn, Abgeordnete im Europäischen Parlament, über die strategische Partnerschaft der EU zu den ASEAN-Staaten gesprochen.

Svenja Hahn ist seit 2019 Abgeordnete im Europäischen Parlament für die FDP und Teil der Fraktion Renew Europa. Sie ist unter anderem Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südostasiens und dem Verband südostasiatischer Nationen (ASEAN) sowie Stellvertreterin im Ausschuss für internationalen Handel.

Markus Kotzur ist Professor für Europa- und Völkerrecht an der Universität Hamburg und außerdem Präsident des Europa-Kollegs Hamburg. Markus Kotzur und Svenja Hahn haben die strategische Partnerschaft der EU zu den ASEAN-Staaten – nicht zuletzt auch mit Blick auf die Positionierung der EU zu China – erörtert. Diskutiert haben sie dabei zunächst die Außenwahrnehmung der EU in der außen- und handelspolitischen Interaktion mit Drittstaaten.

Ein weiterer Fokus des Gesprächs lag auf der Selbstwahrnehmung der EU als ‚normative power‘ und deren Reflexion in der politischen Praxis, etwa im Rahmen des Abschlusses von Handelsabkommen. Die „Hamburg-Vigoni Talks“ sind ein Gesprächsformat im Rahmen des Hamburg-Vigoni Forums. Die Reihe will die thematischen Schwerpunkte des Forums – Raum, Souveränität und Identität – zu aktuellen tagespolitischen Themen in Bezug setzen und die angestrebte Verknüpfung von Politik und Forschung weiter vorantreiben. Intendiert ist deshalb nicht eine theoretische Erörterung der voraussetzungsvollen Topoi, sondern die zugängliche Diskussion ihrer tatsächlichen Tragweite in der politischen Praxis.

Die Gespräche finden in erster Linie zwischen den Wissenschaftler*innen der das Forum veranstaltenden Institutionen statt und werden interdisziplinär geführt. Zur Vermeidung einer monoperspektivischen Betrachtung beschränkt sich der Kreis der Speaker jedoch nicht auf das akademische Feld, sondern bindet punktuell auch Personen mit praxispolitischem Hintergrund ein. Das Hamburg-Vigoni Forum will Forschung und Politik auf innovative Weise miteinander ins Gespräch bringen. Dabei geht es weniger um tagespolitische Detailfragen als vielmehr ein integrationspolitisches Gesamtkonzept: „Raum – Souveränität – Identität“, die zwar geläufigen, aber in ihrer Relevanz für konkrete europapolitische Zukunftskonzepte noch nicht hinreichend hinterfragten Narrative von Integration und Desintegration. Wissenschaftlich reflektiert und theoretisch informiert sollen der Politik Deutungsangebote gemacht werden, um Europa in seinem Woher und Wohin zu erklären, für die Bürgerinnen und Bürger besser (be-)greifbar und in ihrer Alltagswirklichkeit erlebbar zu machen.

Hierzu haben sich die Universität Hamburg im Rahmen ihrer Europastrategie als Exzellenzuniversität, das Europa-Kolleg Hamburg, das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik und die Villa Vigoni zusammengeschlossen, um unter Beteiligung führender WissenschaftlerInnen einen konstruktiven europapolitischen Diskurs anzuregen.

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Stiftungsmanager (m/w/d)

1. Juli 2021 - 16:54

Die Stiftung EUROPA-KOLLEG HAMBURG sucht zum IV. Quartal 2021 eine/n


Stiftungsmanager (m/w/d)

Das Europa-Kolleg Hamburg wurde 1953 gegründet und ist als privatrechtliche Stiftung organisiert. Die Stiftung verfolgt das Ziel, Forschung und akademische Lehre im Bereich der Europäischen Integration und der internationalen Zusammenarbeit zu fördern, und ist Eigentümerin einer denkmalgeschützten Immobilie in Hamburg-Othmarschen, die neben rund 70 Apartments für in- und ausländische Wissenschaftlerinnen und Studierende über Lehr-, Forschungs- und Veranstaltungsräume für Eigenbedarf und Vermietung verfügt. Die Stiftung wird von einem ehrenamtlichen Vorstand geleitet. Die ausgeschriebene Position arbeitet mit dem Vorstand weitgehend eigenverantwortlich zusammen.

Zu den Aufgabenstellungen gehören insbesondere:

  • Unterstützung der inhaltlichen Arbeit von Vorstand und Kuratorium der Stiftung
  • Kooperation mit der durch das wissenschaftliche Institut eng verbundenen Universität Hamburg
  • Denkmalschutzgerechte Instandhaltung und zukünftige Erweiterung der Immobilie
  • Vermietung und Instandhaltung der Apartments sowie die Betreuung der Mieterinnen
  • Sicherstellung der infrastrukturellen Voraussetzungen für den Lehr-, Forschungs- und Veranstaltungsbetrieb
  • Einwerbung von Drittmitteln, Verwaltung der Finanzen
  • Betreuung des Stiftungsteams


Ihr Profil sollte beinhalten:

  • Fundierte kaufmännische Kenntnisse
  • Berufserfahrung mit Stiftungen und Immobilien
  • Erfahrung und Interesse an der Einwerbung von Drittmitteln
  • Sehr gute Englischkenntnisse und sicherer Umgang mit digitalen Plattformen
  • Bereitschaft, sich in das Wissenschaftsmanagement einzuarbeiten

Ihre Persönlichkeit ist geprägt von:

  • Eigenverantwortlichem Arbeiten
  • Kommunikations- und Kooperationswillen, gepaart mit einem eloquenten Auftreten
  • Verhandlungsgeschick und dem Blick für die Anliegen der Stiftung
  • Einsatzbereitschaft auch für gelegentliche Abendverpflichtungen durch Veranstaltungen und den Alltag des Vermietungsgeschäfts

Das Gehalt orientiert sich an der Besoldungsgruppe € 13/E14 TV-L. Wir bieten Ihnen eine große zeitliche Flexibilität zwischen Präsenz und Home-Office und bitten um Ihre Bewerbung bis zum 11. August 2021 an:


Frau Sabina v. Kempski
Stiftung Europa-Kolleg Hamburg
s-vkempski@europa-kolleg-hamburg.de
Windmühlenweg 27, 22607 Hamburg

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