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Aktuelle Meldungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 2 Stunden 43 Sekunden

Bildung für nachhaltige Entwicklung voranbringen

6. Mai 2021 - 11:39
Die Landeskoordinationen und Länderinitiativen wollen die Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung ausbauen. Foto: Pixabay

Am 26. und 27. April 2021 fand das virtuelle Treffen der Landeskoordinationen und Länderinitiativen im Rahmen des Programms Globale Entwicklung in der Schule (GES) statt. Ziel der gemeinsamen Veranstaltung war es, die Kooperationen zwischen Engagement Global und den Bundesländern zur Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung auszubauen. Die 33 Kooperationspartnerinnen und -partner aus 15 Bundesländern zogen außerdem eine Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit.

„Länderinitiativen sind ein echter Innovationsmotor für die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung“, unterstrich die Berliner Landeskoordinatorin für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Tatjana Beilenhoff-Nowicki. Gemeinsam mit Dr.Lars Böhme, der an der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zwei Länderinitiativen koordiniert, stellte sie exemplarisch die jüngsten Erfolge bei der Verankerung von BNE an Studienseminaren vor.

Seit vielen Jahren arbeiten die Kultusbehörden der Bundesländer und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erfolgreich zusammen, um BNE in der schulischen Bildung zu verankern. Die beiden zentralen Instrumente hierfür sind Länderinitiativen zur Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung und Landeskoordinationsstellen für BNE in der schulischen Bildung.

Seit dem Jahr 2009 konnten insgesamt 47 Länderinitiativen umgesetzt werden, etwa in den Bereichen Lehrkräftebildung, Entwicklung von Rahmenlehrplänen, Unterrichtsmaterialien und Schulentwicklung. Aktuell werden 16 Länderinitiativen in zwölf Bundesländern durchgeführt. Seit dem Jahr 2017 haben elf Bundesländer zudem in Kooperation mit dem BMZ eine Landeskoordinationsstelle für BNE an ihren Kultusbehörden geschaffen.

Das Treffen der Landeskoordinatorinnen und -koordinatoren und der Akteurinnen und Akteure der Länderinitiativen ermöglichte es, in verschiedenen interaktiven Formaten einen vertieften Blick auf gute Praxisbeispiele aus den Ländern zu werfen. Dabei kamen den Teilnehmenden neue Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit, etwa in Bezug auf die Unterstützung schulischer Akteurinnen und Akteure bei der Umsetzung partizipativer Prozesse und innovativer Beteiligungsformate.

Die gemeinsame Veranstaltung findet zweimal im Jahr statt. Das nächste Treffen ist am Vortag der diesjährigen Fachtagung der Kultusministerkonferenz und des BMZ zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung im Herbst 2021 geplant.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Dann können erneut kreative und nachhaltige Projekte zu den Themen der EINEN WELT eingereicht werden!

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Qualitätsjournalismus durch Trainings stärken

3. Mai 2021 - 16:21
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Foto: Engagement Global

Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie sieht eigentlich der Alltag von Menschen in anderen Teilen der Erde aus? Es sind Fragen wie diese, die durch den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik Einzug in die Klassenzimmer aller Schulformen und -fächer erlangen – und das deutschlandweit.

Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

So treten einige Projektgruppen nach Fertigstellung ihrer Arbeiten aktiv an andere Schulen oder gar die Lokalpolitik heran, um das erlangte Wissen weiterzugeben und das Recht auf Bildung zu einer Pflicht werden zu lassen.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Dann können erneut kreative und nachhaltige Projekte zu den Themen der EINEN WELT eingereicht werden!

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Globale Krisen in der Literatur

23. April 2021 - 9:18
Am 23. April 2021 ist der Welttag des Buches. Foto: Unsplash

Den Welttag des Buches heute nehmen wir zum Anlass, auf eine Online-Veranstaltung hinzuweisen, die der Frage nachgeht, wie drängende globale Probleme in der zeitgenössischen Literatur vermittelt werden. Die Veranstaltung „Raubbau, Klima, Flucht – Globale Krisen in der Literatur“ findet am Freitag, 30. April 2021, von 11 bis 13 Uhr statt.

Kann ein Roman, eine Erzählung uns helfen, komplexe Probleme besser zu verstehen? Kann Literatur motivieren, unser Handeln zu überdenken oder gar dazu führen, dass wir uns engagieren? Diese Fragen bewegen auch Fachleute in der (entwicklungs-)politischen Bildungsarbeit. An sie, aber auch an Studierende und eine interessierte Öffentlichkeit richtet sich diese Online-Veranstaltung. Anregungen für mögliche Antworten geben mit ihren Vorträgen:

  • Marion Achard, Autorin, Frankreich
  • Roman Ehrlich, Autor, Deutschland
  • Chris Melzer, Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), Berlin
  • Dirk Reinhardt, Autor, Deutschland
  • PD Dr. Stephan Rother, Arnold Bergstraesser Institut (ABI)

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Engagement Global, der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg sowie der Universität Stuttgart und wird im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) durchgeführt.

Anmeldungen für die Online-Veranstaltung „Raubbau, Klima, Flucht – Globale Krisen in der Literatur“ sind bis Mittwoch, 28. April 2021, an folgende E-Mail Adresse möglich:

aussenstelle.stuttgart@engagement-global.de

Danach erhalten Sie einen Link zur Veranstaltung.

Der Welttag des Buches und des Urheberrechts am 23. April ist seit 1995 ein von der UNESCO weltweit eingerichteter Aktionstag für das Lesen, für Bücher, für die Kultur des geschriebenen Wortes und für die Rechte von Autorinnen und Autoren.

Ansprechpersonen

Engagement Global
Außenstelle Stuttgart
Gabriele Winkler
Gabriele.Winkler@engagement-global.de

Universität Stuttgart
Neuere Deutsche Literatur
Anette Bühler-Dietrich
Annette.Buehler-Dietrich@ilw.uni-stuttgart.de

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„Bildung für nachhaltige Entwicklung ist eine Haltung“

23. April 2021 - 8:42
In diesem Jahr fand das BNE-Festival Nordrhein-Westfalen online statt. Foto: Engagement Global

„Bildung für nachhaltige Entwicklung ist eine Haltung“. Dies war nur eines der Statements von Teilnehmenden als Fazit des digitalen BNE-Festivals Nordrhein-Westfalen am 16. und 17. April 2021. BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dazu eingeladen hatten das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW), die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und die Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global.

Unter dem Motto „Mitgestalten – Mitdenken – Mitmachen“ hatten rund 500 Teilnehmende die Gelegenheit, sich rund um das Thema BNE zu informieren, auszutauschen und zu vernetzen. Bildungseinrichtungen, Vereine, Netzwerke und Organisationen waren eingeladen, das Programm mitzugestalten. Die in der ursprünglichen Präsenz-Planung vorgesehenen Formate wie Workshops, Diskussionsrunden oder Mitmach-Aktionen wurden in ein digitales Format übersetzt. Über 100 Programmvorschläge wurden eingereicht; rund 40 dieser Angebote konnten in mehreren parallelen Zeitfenstern von den Teilnehmenden wahrgenommen werden. Hinzu kamen Filme und Podcasts, die über die Internetseite abgerufen werden konnten, sowie zahlreiche Informationsstände im digitalen Raum.

Das Festival wurde von der Umweltministerin des Landes NRW Ursula Heinen-Esser, Alfred Buß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, sowie Jens Kreuter, Hauptgeschäftsführer von Engagement Global, eröffnet. Imme Scholz, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und Mitglied im Nachhaltigkeitsbeirat der Bundesregierung, sowie Ute Stoltenberg, bis 2018 Lehrstuhlinhaberin für Nachhaltigkeitsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg, haben die Veranstaltung inhaltlich eingeleitet und zusammen mit der Ministerin an einer Podiumsdiskussion zu Thema „Bildung als eine Voraussetzung nachhaltiger Transformation“ teilgenommen.

Im Fokus vieler Gespräche und Workshops stand das neue UNESCO-Programm „Education for Sustainable Development: Towards achieving the SDGs“ (ESD 2030 oder BNE 2030). Es betont die Rolle von Bildung für nachhaltige Entwicklung für die globale Nachhaltigkeitsagenda und verdeutlicht, welchen Beitrag BNE zu jedem einzelnen der Entwicklungsziele leisten kann. Die Fokussierung auf die Entwicklungsziele stärkt die globale Perspektive von BNE. Mit dem neuen UNESCO-Programm sind BNE und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung gleichsam noch enger zusammengerückt.

Auch das kulturelle Programm hatte bildungs- und entwicklungspolitische Implikationen: Verteilungsgerechtigkeit, nachhaltiger Konsum und gerechte Bildungschancen waren die Themen der Poetry Slamer und Slamerinnen Jesse James LaFleur, Ella Anschein, Micha el-Goehre und Andreas Weber. Der Beitrag von Siiri, Teilnehmerin des Song Contests „Dein Song für EINE WELT!“ 2019/20, war ein starkes Plädoyer für eine generationenübergreifende Solidarität angesichts weltweiter sozialer und ökologischer Krisen.

Engagement Global war Mit-Veranstalter des Festivals, aber auch Mit-Gestalter: Über die Programme Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) und Bildung trifft Entwicklung (BtE) sowie seitens der Abteilung Schulische Bildung wurden eine Reihe von Workshops angeboten.
Die Abteilung Schulische Bildung sowie das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm ENSA waren zudem mit virtuellen Infoständen vertreten.

Für das Festival wurde im Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf ein Übertragungsstudio eingerichtet, von dem aus per Livestream die allgemeinen Konferenzteile übertragen wurden. Moderatorin der Gesamtveranstaltung war die Journalistin Nadine Kreutzer.

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Ohren spitzen für mehr Nachhaltigkeit

22. April 2021 - 14:41
Die „Podcasts zur Rettung der Welt“ thematisieren die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Foto: Unsplash

Wie kann ein Podcast rund um das Thema Nachhaltigkeit für eine breite Hörerschaft verständlich und gleichzeitig interessant aufbereitet werden? Dieser Herausforderung nahmen sich 21 Studierende der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) im vergangenen Wintersemester an. Herausgekommen ist die Podcast-Reihe „Podcasts zur Rettung der Welt“.

Im gleichnamigen Seminar, geleitet von Prof. Christian Bauer, setzten sich die Studierenden mit Unterstützung der Außenstelle Mainz von Engagement Global und dem Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. (NES) zunächst intensiv mit der Agenda 2030 und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung auseinander. Schließlich produzierten sie neun Wissens-Podcasts zum Thema.

Die entstandene Reihe umfasst Inputs, Interviews und Diskussionen mit Nachhaltigkeits-Expertinnen und -Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft und bietet den Zuhörenden neue Perspektiven auf die Nachhaltigkeitsziele. In den einzelnen Folgen geht es etwa um Ziel 5: Geschlechtergleichheit oder Ziel 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden und es werden Hintergründe, Herausforderungen und Lösungsansätze zur Erreichung der Ziele aufgezeigt.

Die Podcast-Reihe ist über das Campusradio 3Klang abrufbar.

Das Seminar „Podcasts zur Rettung der Welt“ war eine Kooperation zwischen Engagement Global im Rahmen des Programms „Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland“ (EBD), dem Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. (NES) und der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar).

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Bildung: Schlüsselfaktor für nachhaltiges Leben

13. April 2021 - 15:22
Beim „BNE-Festival Nordrhein-Westfalen“ dreht sich alles um Nachhaltigkeit und Bildung. Foto: Kolja Matzke

Wer nach Ideen sucht, wie sich Nachhaltigkeitsthemen vermitteln lassen, ist beim „BNE-Festival Nordrhein-Westfalen“ genau richtig. BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die virtuelle Veranstaltung findet am Freitag, 16., und Samstag, 17. April 2021, statt. Rund 40 Akteure bieten Workshops, Vorträge und Aktionen rund um Nachhaltigkeit und Bildung an. Die Themen reichen von Klimaschutz über Ernährung bis zu Digitalisierung.

Engagement Global bietet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) Workshops zu Themen wie nachhaltiges Wirtschaften und fairer Handel oder BNE und Digitalisierung an. Zudem wird die Ausstellung „Ein Ort. Irgendwo“ digital gezeigt. Sie greift das Thema Flucht auf.

Das Programm Bildung trifft Entwicklung (BtE) von Engagement Global bietet weitere Workshops an, beispielsweise zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Im Projektmarkt präsentieren sich außerdem der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „Alle für Eine Welt - Eine Welt für Alle“ mit dem Song Contest „Dein Song für EIN WELT“ sowie ENSA, das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm.

Durchgeführt wird das BNE-Festival vom Umweltministerium Nordrhein-Westfalen, der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global.

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Nachhaltiges Fastenbrechen

13. April 2021 - 11:10
Der Film „#einBall“ soll junge Menschen an das Thema fairer Handel im Sport heranführen. Foto: Engagement Global / Rock’n’Roll Pictures

Auch für den Sport war 2020 ein schwieriges Jahr. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte vor allem Mannschaftsport nur sehr eingeschränkt ausgeübt werden. Turniere und Wettkämpfe fanden kaum statt. Abseits der Plätze, im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im Sport, hat sich dennoch einiges getan.

Das Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global hat seine Kooperationen im Sportbereich weitergeführt und ausgebaut.

Vortragsreihe „Sport. Global. Nachhaltig.“

So hat die Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global zusammen mit der Deutschen Sporthochschule Köln im Wintersemester 2020/2021 eine digitale Vortragsreihe unter dem Motto „Sport. Global. Nachhaltig.“ zur globalen Verantwortung des Sports organisiert. Dabei drehte sich alles um die Bedeutung des Sports für die Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und die Möglichkeiten, einen Beitrag zu einer fairen Welt zu leisten.

Im Workshop „Sport handelt Fair – Nachhaltigkeit und Menschenrechte“ setzten sich die Studierenden und externen Interessierten mit der Frage auseinander, welches Potenzial in einer fairen und nachhaltigen Sportartikelindustrie steckt.

Die Ergebnisse des Workshops bereiteten die Teilnehmenden in Form eines öffentlich zugänglichen Scrollytellings auf. Ein Scrollytelling ist ein Online-Format, bei dem die Nutzerinnen und Nutzer mittels Scrollen durch Text-, Bild- und Videobeiträge geleitet werden und sich so informieren können.

Film „#einBall“

Neue Materialien für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit im Sport sind in den vergangenen Monaten auch in einer Kooperation mit dem Bündnis #sporthandeltfair entstanden. Mit dem Film „#einBall“, für den nun auch umfassendes Begleitmaterial zur Verfügung steht, wurde ein Paket für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Sportvereinen sowie in Freizeit- und Bildungseinrichtungen geschnürt. Es soll junge Menschen an das Thema fairer Handel im Sport heranführen. Die einzelnen Module stehen auch in Versionen für die Bearbeitung des Themas an Hochschulen zur Verfügung.

Präsentiert wird der Film samt Begleitmaterial und einem Workshop am Freitag, 16. April 2021, von 14.30 bis 16 Uhr beim BNE-Festival NRW. Die Veranstaltung rund um Bildung und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung findet von Freitag, 16., bis Samstag, 17. April 2021, online statt und wird von der Außenstelle Düsseldorf gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie der Stiftung Umwelt und Entwicklung veranstaltet. Das vollständige Programm sowie Informationen zur Anmeldung sind auf der Seite des Festivals zu finden.

Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD)

Ziel des EBD-Programms ist es, Menschen durch Informations- und Bildungsmaßnahmen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem entwicklungspolitischem Engagement zu ermutigen. Die Außenstellen von Engagement Global führen das Programm dezentral durch, um entwicklungspolitisches Engagement auch regional und lokal dauerhaft zu verorten.

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Fair Play gilt auch in der Sportartikelindustrie

31. März 2021 - 11:32
Der Film „#einBall“ soll junge Menschen an das Thema fairer Handel im Sport heranführen. Foto: Engagement Global / Rock’n’Roll Pictures

Auch für den Sport war 2020 ein schwieriges Jahr. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte vor allem Mannschaftsport nur sehr eingeschränkt ausgeübt werden. Turniere und Wettkämpfe fanden kaum statt. Abseits der Plätze, im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im Sport, hat sich dennoch einiges getan.

Das Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global hat seine Kooperationen im Sportbereich weitergeführt und ausgebaut.

Vortragsreihe „Sport. Global. Nachhaltig.“

So hat die Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global zusammen mit der Deutschen Sporthochschule Köln im Wintersemester 2020/2021 eine digitale Vortragsreihe unter dem Motto „Sport. Global. Nachhaltig.“ zur globalen Verantwortung des Sports organisiert. Dabei drehte sich alles um die Bedeutung des Sports für die Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und die Möglichkeiten, einen Beitrag zu einer fairen Welt zu leisten.

Im Workshop „Sport handelt Fair – Nachhaltigkeit und Menschenrechte“ setzten sich die Studierenden und externen Interessierten mit der Frage auseinander, welches Potenzial in einer fairen und nachhaltigen Sportartikelindustrie steckt.

Die Ergebnisse des Workshops bereiteten die Teilnehmenden in Form eines öffentlich zugänglichen Scrollytellings auf. Ein Scrollytelling ist ein Online-Format, bei dem die Nutzerinnen und Nutzer mittels Scrollen durch Text-, Bild- und Videobeiträge geleitet werden und sich so informieren können.

Film „#einBall“

Neue Materialien für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit im Sport sind in den vergangenen Monaten auch in einer Kooperation mit dem Bündnis #sporthandeltfair entstanden. Mit dem Film „#einBall“, für den nun auch umfassendes Begleitmaterial zur Verfügung steht, wurde ein Paket für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Sportvereinen sowie in Freizeit- und Bildungseinrichtungen geschnürt. Es soll junge Menschen an das Thema fairer Handel im Sport heranführen. Die einzelnen Module stehen auch in Versionen für die Bearbeitung des Themas an Hochschulen zur Verfügung.

Präsentiert wird der Film samt Begleitmaterial und einem Workshop am Freitag, 16. April 2021, von 14.30 bis 16 Uhr beim BNE-Festival NRW. Die Veranstaltung rund um Bildung und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung findet von Freitag, 16., bis Samstag, 17. April 2021, online statt und wird von der Außenstelle Düsseldorf gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie der Stiftung Umwelt und Entwicklung veranstaltet. Das vollständige Programm sowie Informationen zur Anmeldung sind auf der Seite des Festivals zu finden.

Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD)

Ziel des EBD-Programms ist es, Menschen durch Informations- und Bildungsmaßnahmen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem entwicklungspolitischem Engagement zu ermutigen. Die Außenstellen von Engagement Global führen das Programm dezentral durch, um entwicklungspolitisches Engagement auch regional und lokal dauerhaft zu verorten.

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Wahl der SKEW-Gremien

30. März 2021 - 12:28
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Foto: Engagement Global

Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie sieht eigentlich der Alltag von Menschen in anderen Teilen der Erde aus? Es sind Fragen wie diese, die durch den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik Einzug in die Klassenzimmer aller Schulformen und -fächer erlangen – und das deutschlandweit.

Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

So treten einige Projektgruppen nach Fertigstellung ihrer Arbeiten aktiv an andere Schulen oder gar die Lokalpolitik heran, um das erlangte Wissen weiterzugeben und das Recht auf Bildung zu einer Pflicht werden zu lassen.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Dann können erneut kreative und nachhaltige Projekte zu den Themen der EINEN WELT eingereicht werden!

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Lebenswichtiges Gut: Wasser

22. März 2021 - 12:17
Sanitärcontainern sollen rund eine Million Menschen in e'Thekwini in Durba, Südafrika mit Wasser und sanitären Einrichtungen versorgen. Foto: Engagement Global

Seit 1993 wird jedes Jahr am 22. März der Weltwassertag begangen. Er wurde von den Vereinten Nationen ausgerufen und macht darauf aufmerksam, dass Milliarden von Menschen keinen Zugang zu sauberem und durchgängig verfügbarem Trinkwasser oder zu sicheren Sanitäranlagen haben.

Wie die Vereinten Nationen und viele andere Organisationen sucht auch Engagement Global Wege, um diese Lage zu verbessern, beispielsweise über ihre Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) oder das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm ENSA. Beide fördern unter anderem Projekte zum Thema Wasser- und Sanitärversorgung.

Die SKEW ist Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um kommunales entwicklungspolitisches Engagement. Zudem fördert sie dieses personell und finanziell und bietet verschiedene Formate zum Fachaustausch an. Ein Angebot für den Wissenstransfer zwischen deutschen Kommunen und Städten in anderen Ländern ist Connective Cities – die Internationale Städte-Plattform für nachhaltige Entwicklung. Die Plattform macht auch innovative Lösungsansätze zur nachhaltigen Stadtentwicklung bekannt. Einer der praxisorientierten Ansätze kommt aus Durban, Südafrika.

Kommunale Sanitärcontainer für informelle Siedlungen

Dicht bebaute, informelle Siedlungen bieten wenig Platz für eine umfassende Wasser- und Sanitärversorgung. Das macht die Bewohnerinnen und Bewohner anfällig für durch Wasser übertragene Krankheiten. Verschiedene Abteilungen der Stadtverwaltung von e'Thekwini in Durban haben deshalb gemeinsam das Konzept der Sanitärcontainer (CABs) entwickelt. Ziel war es, die rund eine Million Menschen in den umliegenden Siedlungen mit Wasser und sanitären Einrichtungen zu versorgen. Nichtregierungsorganisationen (NRO) vor Ort haben die Menschen in den Siedlungen zudem im Umgang mit den CABs geschult und Austausch unter ihnen gefördert.

Die CABs sind modifizierte Schiffscontainer, ausgestattet mit Duschen, Toiletten und Handwaschbecken. Sie bieten außerdem die Möglichkeit, Kleidung zu waschen. Zudem verfügen sie über eine Außenbeleuchtung, was das Sicherheitsgefühl erhöht.

Menschen aus der Gemeinde wurden eingestellt, um bei der Installation zu helfen. Sie sind nun für die Reinigung und Wartung der CABs zuständig. Die laufenden Aufklärungsprogramme mit den Nutzerinnen und Nutzern sind wiederum entscheidend, um den Ausbruch von Erkrankungen zu verhindern. Die enge Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit den NRO, einer Universität und den Gemeinden hat wesentlich zum Erfolg des Programms beigetragen.

Wasserknappheit und Dürre

Der Klimawandel trifft Gesellschaften weltweit, aber in unterschiedlicher Weise und Intensität. Bei der Ressource Wasser ist dies besonders deutlich zu spüren.

Bei der über das ENSA-Programm geförderten Begegnungsreise zwischen der Euregio Gesamtschule Rheine und der De Duine Secondary School in Walvis Bay in Namibia setzten die beteiligten Schülerinnen und Schüler ein Projekt zu den Nachhaltigkeitszielen 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen und 14: Leben unter Wasser um. Die Idee kam den Jugendlichen, weil Namibia mit Dürren zu kämpfen hat und es in Deutschland immer wieder zu Wasserknappheit kommt.

Bei der Begegnung in Walvis Bay Anfang 2020 organisierten die Schülerinnen und Schüler beider Schulen gemeinsam eine Trinkwasserkampagne in Kooperation mit dem Verein Viva con Agua. Dabei wurden Wasserspender aufgestellt und verschiedene wasserbezogene Aktionen durchgeführt, die wiederum durch Öffentlichkeitsarbeit vor Ort begleitet wurden.

Die Schülerinnen und Schüler der De Duine Secondary School haben darüber hinaus den deutschen Jugendlichen ihr Wissen vermittelt, wie die Weltmeere durch Plastik belastet werden. Die Meeresverschmutzung durch Plastikmüll ist ein Thema, das sie im Unterricht bearbeiten.

Die Partnerschaft zwischen den Schulen besteht seit 2009. Seitdem haben schon mehrere Begegnungsreisen in Rheine und Walvis Bay stattgefunden.

Das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm ENSA fördert internationale Schulpartnerschaften zwischen Schulen aus Deutschland und Schulen aus Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa. Teilnehmende Schulen werden dabei durch ein pädagogisches Begleitprogramm und finanzielle Mittel unterstützt.

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"Futurahua" - Wasser für die Zukunft

22. März 2021 - 10:00
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Foto: Engagement Global

Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie sieht eigentlich der Alltag von Menschen in anderen Teilen der Erde aus? Es sind Fragen wie diese, die durch den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik Einzug in die Klassenzimmer aller Schulformen und -fächer erlangen – und das deutschlandweit.

Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

So treten einige Projektgruppen nach Fertigstellung ihrer Arbeiten aktiv an andere Schulen oder gar die Lokalpolitik heran, um das erlangte Wissen weiterzugeben und das Recht auf Bildung zu einer Pflicht werden zu lassen.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Dann können erneut kreative und nachhaltige Projekte zu den Themen der EINEN WELT eingereicht werden!

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„Let’s talk about…!“

19. März 2021 - 9:34
Der Fachkreis Anti-Rassismus von Engagement Global arbeitet abteilungsübergreifend zum Thema. Foto: Engagement Global

Entwicklungspolitische Bildung zu fördern ist eine der Aufgaben von Engagement Global. Auf das Thema Diskriminierung haben die einzelnen Förder- und Austauschprogramme ebenso wie das Haus insgesamt ein Augenmerk. Programme wie beispielsweise das Schulaustauschprogramm ENSA oder der Freiwilligendienst weltwärts legen großen Wert darauf, Teilnehmende für diskriminierendes Verhalten und Sprechen zu sensibilisieren, entsprechende Seminare gehören deshalb zur Vorbereitung.

Zum Selbstverständnis der Organisation gehört auch, dass Mitarbeitende programm- und abteilungsübergreifend an grundsätzlichen Themen arbeiten können. Eine Struktur dafür bieten die Fachkreise. Sie arbeiten zu Gender, Inklusion, Nachhaltigkeit, Migration und Entwicklung und eben auch zu Anti-Rassismus. Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus im März probiert der Fachkreis ein neues Format des internen fachlichen Austauschs aus: „Let’s talk about…!“ Die Arbeit des Fachkreise stellt seine Sprecherin, Whitney Akowuah, im Interview vor.

Wer sich zum Thema Rassismus weiterbilden möchte, findet unter dem Interview außerdem eine Liste mit Buchempfehlungen.

Hintergrund

Der Internationale Tag zu Beseitigung der Rassendiskriminierung erinnert an den 21. März 1960, als Hunderte in Sharpeville, Südafrika, friedlich gegen Apartheid-Passgesetze demonstrierten und 69 Menschen von der Polizei erschossen wurden.

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Zusammen für eine buntere und nachhaltigere Welt

18. März 2021 - 13:13
Das Projekt der Marler Schulklasse trägt den Namen „Bonny Bommel“. Foto: David Ertl

„Alle für EINE WELT für alle“. So lautet der Titel des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik von Engagement Global. Und das war auch das Motto des Wettbewerbsbeitrags der Berufspraxisstufe I der Glück-auf-Schule Marl: Die Schülerinnen und Schüler schufen eine Weltkugel aus recycelten Woll- und Stoffresten, die sich in bunten Farben präsentiert und die Vielfalt der Welt widerspiegelt. Die bunte Welt trägt den Namen „Bonny Bommel“.

Die Glück-auf-Schule ist eine Förderschule und in der Lerngruppe arbeiteten Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen zusammen. Das Projekt ermöglichte es allen, ihre Fähigkeiten einzubringen und einen Beitrag zu leisten. Die Schülerinnen und Schüler unterstützten sich während des Projekts gegenseitig und gaben sich Tipps, sodass der Bommel ein echtes Gemeinschaftswerk geworden ist.

Den Bommel nachhaltig herzustellen war der Klasse besonders wichtig. Mit einer Woll- und Stoffsammelaktion schaffte sie es außerdem mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt zu kommen. „Es hat total viel Spaß gemacht auch so mit den Marler Bürgern zusammen[zu]arbeite[n], dass die uns Wollreste gegeben haben und dass wir den [Bommel] auch mal ausstellen durften. Das war echt ein schöner Moment. Ich bin ziemlich stolz auf mich,“ erzählt Julian, ein ehemaliger Schüler, in einem Kurzfilm über das Projekt.

Mirco Mackner, der das Projekt als Lehrer zusammen mit seiner Kollegin Christel Groethues betreut hat, freut sich ebenfalls darüber, dass aus scheinbar wertlosen Sachen etwas Tolles hergestellt werden konnte. Er betont außerdem den Eine-Welt-Gedanken und „dass alle zusammen was schaffen können und auch müssen […], damit etwas Gutes daraus wird.“

Mit dem Kunstobjekt „Bonny Bommel“, das auf einfache Weise eine Verbindung zwischen Nachhaltigkeit und Vielfalt zeigt und zum Nachdenken anregt, gewannen die Schülerinnen und Schüler den 3. Platz in Kategorie 4 (Klassenstufen 11 bis 13) des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ in der Wettbewerbsrunde 2019/2020.

„Der ist bunt. Und er steht für die Welt, weil die Welt auch bunt ist.“ So fasst Schülerin Luca die Botschaft der Bommel-Aktion zusammen.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt. Alle zwei Jahre ruft der Schulwettbewerb Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen, Schulformen und -fächer dazu auf, sich mit Themen globaler Entwicklung auseinanderzusetzen.

Der Wettbewerb hat das Ziel, den Lernbereich Globale Entwicklung im Unterricht aller Jahrgangsstufen zu unterstützen. Er will Kinder und Jugendliche für ein Engagement für die Eine Welt sensibilisieren und aktivieren.

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Re-apaga - Umweltschutz in Armenien

18. März 2021 - 11:53
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Foto: Engagement Global

Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie sieht eigentlich der Alltag von Menschen in anderen Teilen der Erde aus? Es sind Fragen wie diese, die durch den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik Einzug in die Klassenzimmer aller Schulformen und -fächer erlangen – und das deutschlandweit.

Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

So treten einige Projektgruppen nach Fertigstellung ihrer Arbeiten aktiv an andere Schulen oder gar die Lokalpolitik heran, um das erlangte Wissen weiterzugeben und das Recht auf Bildung zu einer Pflicht werden zu lassen.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Dann können erneut kreative und nachhaltige Projekte zu den Themen der EINEN WELT eingereicht werden!

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10 Gründe für eine Teilnahme am Hauptstadtwettbewerb

10. März 2021 - 10:34
Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Foto: Engagement Global

Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie sieht eigentlich der Alltag von Menschen in anderen Teilen der Erde aus? Es sind Fragen wie diese, die durch den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik Einzug in die Klassenzimmer aller Schulformen und -fächer erlangen – und das deutschlandweit.

Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

So treten einige Projektgruppen nach Fertigstellung ihrer Arbeiten aktiv an andere Schulen oder gar die Lokalpolitik heran, um das erlangte Wissen weiterzugeben und das Recht auf Bildung zu einer Pflicht werden zu lassen.

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Chancen für Frauen und Kinder in Ruanda

8. März 2021 - 15:37
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Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie sieht eigentlich der Alltag von Menschen in anderen Teilen der Erde aus? Es sind Fragen wie diese, die durch den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik Einzug in die Klassenzimmer aller Schulformen und -fächer erlangen – und das deutschlandweit.

Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

So treten einige Projektgruppen nach Fertigstellung ihrer Arbeiten aktiv an andere Schulen oder gar die Lokalpolitik heran, um das erlangte Wissen weiterzugeben und das Recht auf Bildung zu einer Pflicht werden zu lassen.

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Unbewusste Voreingenommenheit

8. März 2021 - 10:43
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Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie sieht eigentlich der Alltag von Menschen in anderen Teilen der Erde aus? Es sind Fragen wie diese, die durch den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik Einzug in die Klassenzimmer aller Schulformen und -fächer erlangen – und das deutschlandweit.

Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

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Erreichbarkeit in Leipzig

3. März 2021 - 9:50
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Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

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Lieferkettengesetz bleibt hinter kommunaler Praxis zurück

22. Februar 2021 - 17:18
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Der Wettbewerb motiviert Kinder und Jugendliche sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften mit globalen Themen zu beschäftigen. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Lebensrealitäten wird der Perspektivwechsel gefördert und Schülerinnen und Schüler lernen, globale Zusammenhänge zu erkennen und eigene Handlungsideen im Sinne des EINE WELT-Gedankens zu entwickeln. Dies gelingt besonders durch Projekte, die im Austausch mit Menschen aus dem Globalen Süden entstanden sind. Durch persönliche Gespräche und Begegnungen erhalten Kinder und Jugendliche einen tiefen Einblick in die Lebenswelten von Menschen in anderen Ländern und setzen sich so mit der eigenen, aber auch fremden Wertorientierung und ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung auseinander.

Auch in der vergangenen Runde des Schulwettbewerbs wurden wieder zahlreiche Beiträge eingereicht, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit entstanden sind und durch die internationale Begegnung bereichert wurden. Dabei standen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, speziell Themen wie Ressourcenschutz, nachhaltiger Konsum, Klima und Gesundheit sowie kultureller Austausch und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsideen für eine nachhaltigere Gestaltung des Lebensalltags im Globalen Norden und Süden, im Fokus der partnerschaftlichen Projekte.

Durch ihr Engagement werden sich Schülerinnen und Schüler ihrer vielfältigen Möglichkeiten zur verantwortlichen Mitwirkung im globalen Entwicklungsprozess und der aktiven Gestaltung eines nachhaltigen Miteinanders zunehmender bewusst. Ihre Projekte tragen zudem dazu bei, andere Menschen im Bereich globale Entwicklung weiterzubilden.

So treten einige Projektgruppen nach Fertigstellung ihrer Arbeiten aktiv an andere Schulen oder gar die Lokalpolitik heran, um das erlangte Wissen weiterzugeben und das Recht auf Bildung zu einer Pflicht werden zu lassen.

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Entwicklungspolitische Bildungsangebote in Kitas platzieren

19. Februar 2021 - 15:13
Engagement Global fördert verschiedene Möglichkeiten, Bildungsveranstaltungen zu globalen Themen in Kindertagesstätten durchzuführen. Foto: Anja Lehmann

Warum wachsen in Deutschland keine Bananen? Gehen alle Kinder in die Kita? Und woher kommt die Schokolade? Fragen wie diese bewegen schon die Kleinsten und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, globale Themen in Kindertagestätten (Kita) zu platzieren.

Bei der Informationsveranstaltung „Unsere Kita in der Welt“, die am Donnerstag, 18. Februar 2021, digital stattfand, informierte die Außenstelle Berlin von Engagement Global über Unterstützungsangebote zum Globalen Lernen.

Unter den Teilnehmenden waren interessierte Erzieherinnen und Erzieher sowie Engagierte in Kitas in Berlin und Brandenburg. Sie erfuhren unter anderem, wie sie Referentinnen und Referenten für entwicklungspolitische Bildungsveranstaltungen finden können und welche Fördermöglichkeiten für Aktionstage oder Projektwochen es gibt.

Referentinnen und Referenten werden über das Programm Bildung trifft Entwicklung (BtE) vermittelt – entweder über die Referentinnen-Suche auf der Website oder über die für die einzelnen Bundesländer zuständigen regionalen Bildungsstellen. BtE engagiert sich für ein Lernen, das Brücken zwischen globalen Zusammenhängen und der Lebenswelt der Lernenden schlägt. Die vermittelten Referentinnen und Referenten kommen entweder selbst aus Ländern des Globalen Südens oder sind zurückgekehrte Fachkräfte oder Freiwillige der Entwicklungszusammenarbeit. Sie können also auf eigene Erfahrungen zurückgreifen und so globale Zusammenhänge für Menschen jeden Alters anschaulich und verständlich darstellen.

Über das Aktionsgruppenprogramm (AGP) fördert Engagement Global wiederum kleine Projekte der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit. Ziel des Programms ist es, Menschen zu erreichen, die bisher wenig Berührungspunkte zu entwicklungspolitischen Fragestellungen hatten.

Neben der Vorstellung der Programme BtE und AGP erhielten die Teilnehmenden weitere Anregungen und Tipps, wie Sie globale Themen in Ihren Einrichtungen platzieren und Ideen dazu umsetzen können. Außerdem bot die Online-Veranstaltung die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmenden über eigene Ideen und Erfahrungen zum Globalen Lernen in der Kita auszutauschen.

Die Außenstellen von Engagement Global fungieren als regionale Anlaufstellen zu allen Fragen rund um entwicklungspolitisches Engagement in den Bundesländern. Die Außenstelle Berlin ist für die Bundesländer Berlin und Brandenburg zuständig.

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