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Pressemitteilungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 8 Stunden 59 Minuten

Großes Kino für eine nachhaltigere Welt

17. Februar 2020 - 15:48
Schauspieler Alexander Scheer auf dem „grünen roten Teppich“ auf der Berlinale 2019. Foto: Engagement Global

Die Berlinale feiert ihr 70. Jubiläum und verwendet ganz im Sinne der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung erneut den „grünen roten Teppich“,“, auf dem die Stars und Sternchen vom 20. Februar bis 1. März 2020 laufen werden. Der vor den Hauptspielstätten Berlinale Palast, Friedrichstadt-Palast und Zoo Palast ausgelegte Teppich wurde zur Berlinale 2019 aus recycelten Fischernetzen sowie abgenutzten Teppichen und ausgemusterten Fehlproduktionen produziert. Mit einem kaum zu übersehenden Teppich-Etikett werden die Besuchenden auf das recycelte Material und den erneuten Einsatz aufmerksam gemacht.

Ein Programmhighlight während der Filmfestspiele ist der Berlinale Social Bus. Der alte Doppeldecker-Bus, der von Freigag, 21., bis Mittwoch, 26. Februar 2020, in der Alten Potsdamer Straße parkt, lädt täglich von 16 bis22 Uhr zum Informieren, Vernetzen und Verweilen ein.

Die ehemalige UN-Jugenddelegierte für nachhaltige Entwicklung Rebecca Freitag eröffnet das Programm am Freitag, 21. Februar, mit spannenden Hintergrundinformationen zu den 17 Zielen und der Bedeutung von individuellem Engagement.

Welchen Beitrag jede und jeder Einzelne leisten kann, damit beschäftigt sich auch Autorin und Bloggerin Charlotte Schüler am Samstag, den 22. Februar, im Rahmen eines interaktiven Workshops.

In einem Science Slam treten Forscherinnen und Forscher am Sonntagabend an, um dem Publikum ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse näher zu bringen und sie für ihr Forschungsgebiet zu begeistern. Dass Nachhaltigkeit nicht nur Thema für Politik und Bürgerinnen und Bürger ist, sondern auch Unternehmen eine wesentliche Rolle zur Erreichung der Nachhaltigkeitszeile spielen, darüber diskutieren einige Unternehmenspartner der Berlinale am Montag, den 24. Februar im Berlinale Social Bus. Das Programm wurde gemeinsam mit ChariTea und Community Cola zusammengestellt.

Die Internationalen Filmfestspiele in Berlin gehen mit guten Beispiel voran, indem sie sich verstärkt für die nachhaltigen Entwicklungsziele einsetzen und nicht nur Filmfreunde dazu auffordern, aktiv zu werden. Die Berlinale stellt in diesem Jahr besonders ihr Engagement in den Bereichen kulturelle Bildung, Geschlechtergleichheit, Innovation und nachhaltigem Konsum heraus. Dies sind nur vier der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, die bis zum Jahr 2030 verwirklicht sein sollen. Das Projekt #17Ziele von Engagement Global will mit Hilfe dieser Aktion bei der Berlinale die Themen der 17 Ziele konkret und öffentlichkeitswirksam begreifbar machen.

Hintergrund

Engagement Global arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für ein gerechtes und nachhaltiges globales Miteinander. Das Projekt #17Ziele wirbt für die Themen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und soll Menschen sensibilisieren und im besten Falle zum Handeln anregen. Die 17 Ziele (auch SDG, Sustainable Development Goals) der Agenda 2030 rufen zur Gestaltung des weltweiten wirtschaftlichen Fortschritts im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde auf.

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Neue Beiratsmitglieder für die Zeitschrift E+Z

13. Februar 2020 - 12:51
Die E+Z Zeitschrift erscheint sechs Mal im Jahr. Foto: Engagement Global

Prof. Dr. Imme Scholz wurde in den Beirat der entwicklungspolitischen Zeitschrift e+z berufen. Die Arbeitsschwerpunkte der promovierten Soziologin sind die Agenda 2030, Globale Umweltpolitik sowie Klimapolitik und -wandel. Seit Herbst 2018 ist sie kommissarische Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn, an dem sie davor unterschiedliche Führungsfunktionen innehatte. Seit Herbst 2019 hält sie eine Honorarprofessur am Zentrum für Ethik und Verantwortung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Dr. Imme Scholz ist unter anderem Mitglied in der SDG-Kommission (17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, Sustainable Development Goals) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und stellvertretende Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE). Sie folgt auf Prof. Dr. Dirk Messner, der vergangenes Jahr aus dem Beirat ausschied.

Ebenfalls neu im Beirat ist seit vergangenem Jahr die promovierte Agrarökonomin und Ökologin Dr. Susanne Neubert. Sie forscht und lehrt zu ländlicher und landwirtschaftlicher Entwicklung, Wasserressourcenmanagement und Anpassung an den Klimawandel. Ihr regionaler Schwerpunkt liegt auf Afrika. Nach Stationen an der Gesamthochschule Kassel, dem Wissenschaftszentrum Berlin und dem DIE leitet sie seit 2012 das SLE, das Seminar für Ländliche Entwicklung, das an der Humboldt-Universität zu Berlin angedockt ist. Derzeit arbeitet sie für den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WGBU) an einem neuen Gutachten zu Klimawandel und Landnutzung.

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„Welcome to Sodom“

12. Februar 2020 - 9:39
Der Dokumentarfilm begleitet Menschen in „Sodom“, einer Mülldeponie in Ghanas Hauptstadt Accra. Foto: Camino Filmverleih GmbH

Klimawandel, Meeresverschmutzung, Konsum, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle etwas angehen. Was kann unser Beitrag zu einer besseren Welt sein? In 17 Zielen hält die UN-Agenda 2030 fest, welche Veränderungen notwendig sind für eine nachhaltige, gerechte und lebenswerte Zukunft.

Im Rahmen der SchulKinoWochen Niedersachsen 2020 präsentiert VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz in Kooperation mit Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein Programm aus ausgewählten Kinofilmen, die die großen Themen dieser Ziele in den Blick nehmen.

Eine Filmvorführung zum Programm „17 Ziele–EINE Zukunft“ mit Diskussionsrunde findet am Dienstag, 18 Februar 2020, von 9:30 Uhr bis 12:15 Uhr in Hannover im Apollo Studio für Filmkunst statt.

Gezeigt wird der 92-minütige Dokumentarfilm „WELCOME TO SODOM – Dein Smartphone ist schon hier“ von den Regisseuren Florian Weigensamer und Christian Krönes.

Vor Ort können die Schülerinnen und Schüler mit Florian Weigensamer über das Gesehene diskutieren. Zu Gast ist außerdem Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dr. Maria Flachsbarth wird mitdiskutieren und den Schülerinnen und Schülern Fragen beantworten.

Veranstaltungsablauf

9:15 Uhr
Einlass

9:30 Uhr
Offizielle Begrüßung und Filmbeginn

11:10 Uhr bis 11:45 Uhr
Diskussionsrunde: Schülerinnen und Schüler diskutieren mit Dr. Maria Flachsbarth vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Regisseur Floran Weigensamer

12 Uhr
Pressefoto und Interviewmöglichkeiten

Bitte teilen Sie uns bis zum 14. Februar 2020 mit, ob Sie teilnehmen.

Hintergrund zum Film

„WELCOME TO SODOM – Dein Smartphone ist schon hier“ wird gezeigt zu den Entwicklungszielen „Keine Armut“; „Gesundheit und Wohlergehen“; „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“, „Men-schenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ und „Nachhaltiger Konsum und Produktion“ der 17 Ziele. Der Film ist empfohlen ab Klasse 9. In Off-Kommentaren schildern Bewohnerinnen und Bewohner der „Sodom“ genannten, riesigen Elektromülldeponie in Ghanas Hauptstadt Accra ihren Alltag und die Bedeutung, die dieser dystopisch anmutende Lebensort für sie einnimmt. Ihre klare, bildreiche Sprache verdichtet sich mit den langen Einstellungen und der reduzierten Filmmusik zu einem kaleidoskopischen Gesamteindruck von großer emotionaler Sogkraft. „Welcome to Sodom“, eine Hölle, die für jene, die in und von ihr leben, auch als Ort der Chancen wahrgenommen wird. er Dokumentarfilm „Welcome to Sodom“ lässt die Zuschauer hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde mitten in Afrika blicken und portraitiert die Verliererinnen und Verlierer der digitalen Revolution. Dabei stehen nicht die Mechanismen des illegalen Elektroschrotthandels im Vordergrund, sondern die Lebensumstände und Schicksale von Menschen, die am untersten Ende der globalen Wertschöpfungskette stehen.

Ansprechperson

Sandy Lünsdorf
Telefon +49 511 22 87 97 1
luensdorf@schulkinowochen-nds.de

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Jetzt am Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik teilnehmen

30. Januar 2020 - 13:27
Bis 2. März 2020 können Schülerinnen und Schüler ihre Beiträge für die Teilnahme am Schulwettbewerb einreichen. Foto: Engagement Global / Merlin Nadj-Torma

Ob Texte, Fotos, Filme, Kunstwerke, Theater- oder Musikstücke, Plakate oder digitale Arbeiten – gesucht werden vielfältige und kreative Ideen zu nachhaltigen Projekten und Konzepten in jeder denkbaren Form. Ihre Beiträge können Schulklassen, Arbeitsgemeinschaften, Lerngruppen oder ganze Schulen noch bis 2. März 2020 einsenden und attraktive Preise gewinnen. Durchgeführt wird der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Ziel des Schulwettbewerbs ist es, Kinder und Jugendliche dazu zu animieren, sich mit Themen globaler Entwicklung wie Armut, Klimaschutz, Konsumverhalten, Menschenrechte, Migration und Müllvermeidung auseinanderzusetzen. Dabei unterstützt der Wettbewerb auch den Wunsch der Kinder und Jugendlichen, aktiv am politischen, kulturellen und sozialen Leben teilzunehmen und bietet ihnen eine Plattform für ihre Gedanken und Ideen. „Wir sind jedes Jahr aufs Neue beeindruckt von der Vielfalt der eingereichten Beiträge und dem Engagement der Schülerinnen und Schüler. Damit zeigen sie nicht nur ein deutliches Interesse an aktuellen globalen Themen, sondern stellen auch ihre Bereitschaft, die EINE WELT aktiv mitzugestalten unter Beweis – sowohl auf lokaler als auch globaler Ebene. Ein besonderer Dank gilt dabei auch den Lehrkräften, die den Schulwettbewerb gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern umsetzen und so die Kinder und Jugendlichen dabei unterstützen, sich an globalen Debatten zu beteiligen“, so Bundeskoordinatorin Nicola Fürst-Schuhmacher.

Am Wettbewerb teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Jahrgangsstufen bundesweit sowie aus deutschen Schulen im Ausland. Auch ganze Schulen können teilnehmen und sich für den sogenannten Schulpreis bewerben und zeigen, dass globales Lernen fester Bestandteil ihres Schulalltags ist. Nach dem Einsendeschluss werden alle eingereichten Beiträge von einer fachkundigen Jury bewertet und die Preisträgerbeiträge bestimmt. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken attraktive Preisgelder im Gesamtwert von über 50.000 Euro. Dabei werden Schulen, die sich erfolgreich für den Schulpreis bewerben, mit Geldpreisen im Gesamtwert von 25.000 Euro ausgezeichnet. Delegationen der Gewinnerteams werden zur großen Preisverleihung nach Berlin eingeladen, um ihren Preis persönlich von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller entgegenzunehmen.

Lehrkräften stehen thematisch passende Unterrichtsmaterialien für die Klassenstufen 1 bis 6 sowie 7 bis 13 auf der Webseite des Schulwettbewerbs kostenlos zur Bestellung und zum Download zur Verfügung. Zu jedem Dossier gibt es verschiedene Unterrichtsimpulse mit konkreten Methodenvorschlägen und Arbeitsblättern.

Ansprechpersonen

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH,
Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Telefon +49(0)228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

Beate Wiese
wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49(0)30 60945-180
einewelt@wiese-pr.de

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Rohstoffe für den Klimaschutz

21. Januar 2020 - 10:39
Die öffentliche Abendveranstaltung findet am Donnerstag, 23. Januar 2020, in der Dresdner Frauenkirche statt. Foto: Stiftung Entwicklung und Frieden

Die Menschheit verbraucht mehr Ressourcen für Nahrung und Energie als die Erde in einem Jahr regenerieren kann. Diese Übernutzung geht nicht nur auf die Kosten zukünftiger Generationen, sondern ist auch ungleich verteilt und birgt Konfliktpotenzial. Der Klimawandel wirkt sich in diesem Zusammenhang zum einen auf natürliche Lebensgrundlagen aus. Zum anderen sorgt die Entwicklung neuer (vermeintlich) klimafreundlicher Technologien für eine erhöhte Nachfrage nach Metallen, seltenen Erden und anderen Rohstoffen.

Das Dresdner Forum für Internationale Politik (DFIP) 2020 widmet sich diesen Herausforderungen und geht am Donnerstag, 23., und Freitag, 24. Januar 2020, weiteren Fragen zum Thema „Rohstoffe für den Klimaschutz: Strategien zur Konfliktprävention“ nach.

Am Mittwochabend, 23. März 2019, lädt das DFIP um 19 Uhr zu einer öffentlichen Abendveranstaltung in die Dresdner Frauenkirche ein. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, eröffnen den Abend zum Thema „Wenn das Eis schmilzt… Umwelt und Frieden zusammen denken“.

Im Fokus stehen hierbei die Folgen der fortschreitenden Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen durch den Menschen. Den Einführungsvortrag dazu hält der Abenteurer und Polarforscher Arved Fuchs. Im Anschluss diskutieren mit ihm Dr. Adriana E. Abdenur, Koordinatorin des Bereichs Frieden & Sicherheit am Instituto Igarapé in Rio de Janeiro, und Dr. Elias T. Ayuk, Mitglied des International Resource Panel und ehemaliger Direktor des UN University Institute for Natural Resources in Africa in Accra, Ghana, und beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

Seit 2018 bietet das DFIP eine hochrangige Plattform zur Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen der internationalen Politik. Die diesjährige Fachkonferenz thematisiert unter anderem, welche Folgen die Digitalisierung für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen hat. Darüber diskutieren Johanna Pohl von der Nachwuchs-Forschungsgruppe „Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation“ an der Technischen Universität Berlin und Maija Tenhunen, Managerin Nachhaltigkeit und Klimawandel bei PricewaterhouseCooper (PwC) in Helsinki, Finnland.

Das Forum ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) in Bonn, dem Freistaat Sachsen, Engagement Global und der Stiftung Frauenkirche Dresden.

Veranstaltungsorte

Fachkonferenz
Stadtmuseum Dresden
Willsdruffer Straße 2
01067 Dresden

Öffentliche Abendveranstaltung
Frauenkirche
Neumarkt
01067 Dresden

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Top-Arbeitgeber Engagement Global

9. Dezember 2019 - 14:57
Engagement macht stark. Foto: Engagement Global

Erneut reiht eine Studie der Zeitschrift Focus-Business und der Bewertungsplattform Kununu Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen unter die Top-Arbeitgeber des Mittelstands ein. Die Organisation fördert entwicklungspolitisches Engagement durch Information, Beratung und finanzielle Unterstützung. Sie arbeitet insbesondere mit Zivilgesellschaft, mit Kommunen und Schulen zusammen. Sie arbeitet im Auftrag der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert.

Analysiert wurden in der Studie mehr als 900.000 Unternehmen am Standort Deutschland und rund vier Millionen Bewertungen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Kununu abgegeben hatten. Zu den Kriterien für die Auswahl zur Top-Arbeitgeberin zählten unter anderem eine Weiterempfehlungsrate von mehr als 70 Prozent und eine Bewertung mit mindestens 3,5 Punkten von 5 möglichen Punkten auf der Kununu-Skala.

Wer sich für globale Zusammenhänge interessiert und sie mitgestalten möchte, dem bietet Engagement Global vielseitige berufliche Möglichkeiten. Gegründet im Jahr 2012, beschäftigt die Organisation heute über 600 Mitarbeitende an sieben Standorten. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle, die Möglichkeit zur mobilen Arbeit sowie die Einrichtung eines Familienservices, der Mitarbeitende beispielsweise in Fragen zur Pflege von Familienangehörigen berät: All dies sind Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Engagement Global ist nach dem Audit „Beruf und Familie“ zertifiziert.

Der berufliche Einstieg bei Engagement Global steht Menschen mit ganz unterschiedlichen Ausbildungswegen offen. Gesucht werden etwa Bewerberinnen und Bewerber aus der Informationstechnik oder mit fundiertem Verwaltungswissen, aber auch Absolventinnen und Absolventen von geisteswissenschaftlichen Studiengängen wie Sozialwissenschaften, Ethnologie oder Interkultureller Kommunikation. Juristinnen und Juristen, Betriebswirte und Betriebswirtinnen unterstützen bereits jetzt in der Organisationsentwicklung. Mit dem Hauptsitz in Bonn und weiteren Standorten in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Mainz, Leipzig und Stuttgart bietet Engagement Global Anlaufstellen für entwicklungspolitisches Engagement in ganz Deutschland.

Engagement Global setzt sich zudem in besonderem Maße für Chancengleichheit in der Belegschaft ein. Die Interessen von Bewerberinnen und Bewerber sowie von Mitarbeitenden werden durch eine Schwerbehindertenbeauftragte sowie eine Gleichstellungsbeauftragte sichergestellt. Das Miteinander im Kollegium stützt sich auf gegenseitigen Respekt und Toleranz.

Aktuelle Stellenausschreibungen der Stellenangebote finden Sie auf der Homepage von Engagement Global sowie über Bund.de und Interamt.de.

Veranstaltungsort

Baron
Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Johann-Joachim-Becherweg 3
55128 Mainz

Ansprechpartnerin

Birgit Steck
Telefon +49 (0) 61 311 631 93
birgit.steck@engagement-global.de

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„Molotov zum Blumenstrauß“ ist neuer EINE WELT-Song

5. Dezember 2019 - 13:22
Byrd und Ward sind die Gewinner des diesjährigen Song Contests. Foto: Kolja Matzke

Am Mittwoch, 4. Dezember 2019, präsentierten die Finalistinnen und Finalisten des Song Contests „Dein Song für EINE WELT!“ im BaseCamp Bonn ihre Songs erstmals live vor der Hauptjury sowie rund 150 geladenen Gästen. Mit dabei waren unter anderem Jamie Lee Kriewitz, Jessica Schöne, Fargo, Dave Davis und Kafvka, Familien und Bekannte der Künstlerinnen und Künstler, Kinder und Jugendliche von umliegenden Schulen und Musikschulen sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und von Engagement Global. Johanna Klum moderierte den Abend.

Als Preis winken den Erstplatzierten die Produktion eines professionellen Musikvideos sowie die Top-Platzierung auf dem neuen EINE WELT-Album, das im Frühjahr 2020 erscheinen wird. Zudem wird der Song die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ musikalisch begleiten.

„Das Potenzial zur Veränderung, kreative Lösungen für globale Herausforderungen zu finden, die Perspektive wechseln und für globale Gerechtigkeit einstehen – all das drückt sich in den wundervollen Songs aus. Ihr seid die Zukunft, euer Engagement zählt und mit euch beginnt Veränderung“, so Nicola Fürst-Schuhmacher, Abteilungsleiterin bei Engagement Global.

Rund 500 musikalische Beiträge wurden beim diesjährigen Song Contest von über 2.500 Kindern und Jugendlichen aus aller Welt eingereicht. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden fünf Finalistinnen und Finalisten ermittelt. Für die Jury des Finales, bestehend aus dem Kabarettisten, Musikproduzenten und Komiker Dave Davis, dem ehemaligen Song Contest-Gewinner Andre Fischer, der stellvertretenden Berichterstatterin der Kultusministerkonferenz Katrin Frey sowie KiKA LIVE-Moderatorin Jessica Schöne und SPIESSER-Chefredakteurin Polina Boyko, war es keine leichte Aufgabe, aus den Top 5 den EINE WELT-Song auszuwählen.

Die fünf Finalistinnen und Finalisten waren: Alina feat. Mika („Mutter Erde“), Byrd & Ward („Molotov zum Blumenstrauß“), Die Totenköpfe („Kinder dieser Welt!“), Jamilah und Hadaya („Mein Körper gehört mir“) und Volcanic King („Kuchema Kwedu“). Byrd & Ward aus Neunkirchen konnten das große Finale für sich entscheiden. Ihr Song „Molotov zum Blumenstrauß“ ist der neue EINE WELT-Song. Mit ihrem Song senden Byrd & Ward einen Weckruf an ihre Elterngeneration und liefern einen Gegenentwurf zu der Welt, in der sie aufgewachsen sind. Dabei rücken sie den Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben in der EINEN WELT in den Mittelpunkt. Der zweite Preis wurde an „Die Totenköpfe“ vergeben. Die Band aus Berlin macht in ihrem Song „Kinder dieser Welt!“ auf Kinderrechte und damit einhergehende globale Herausforderungen aufmerksam. Mit dem dritten Preis wurden Alina feat. Mika ausgezeichnet. Das Duo – sie aus Süddeutschland, er aus Norddeutschland – thematisiert in seinem Song „Mutter Erde“ Klimawandel, den Umgang mit Ressourcen und die Erreichung einer nachhaltigen Zukunft für alle Menschen.

Die Songs der fünf Finalistinnen und Finalisten, die Songs der Gewinnergruppe des User-Votings, des Lateinamerika- und Afrikasonderpreises sowie 15 weitere Songs erscheinen auf dem EINE WELT Album im Frühjahr 2020. Alle 23 Studioproduktionen werden von musikalischen Coachings begleitet. Die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen sich außerdem auf einen ganz besonderen Live-Auftritt freuen: Am 18. Juni 2020 stehen sie mit ihren Songs auf der großen Bühne des EINE WELT-Festivals in Berlin.

Hintergrund

Der Song Contest ist eine Begleitmaßnahme des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“, der im September 2019 unter dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen in eine neue Runde gestartet ist, und wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt.

Ansprechpersonen

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH, Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“
Telefon +49 (0) 228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de


Beate Wiese
wiese pr Agentur für Öffentlichkeit
Telefon +49 (0) 30 60945180
einewelt@wiese-pr.de

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Austausch zu kommunalem Engagement in Nahost

2. Dezember 2019 - 10:15
Die Teilnehmenden tauschten sich über ihre Erfahrungen aus der kommunalen Projektpartnerschaft aus. Foto: Stefan Deutsch

Die Partnerschaftskomponente der Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“ von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global veranstaltete in Kooperation mit der Stadt Magdeburg von Montag, 25., bis Mittwoch, 27. November 2019, ein Vernetzungstreffen sowie ein Qualifizierungsseminar zum Thema „Schnellstarterpaket Nahost“ in Magdeburg. Rund 35 Vertreterinnen und Vertreter bereits in der Initiative engagierter Kommunen als auch an Projektpartnerschaften mit Jordanien, Libanon oder der Türkei interessierter Kommunen, kommunaler Unternehmen und ihrer Verbände kamen zum dreitägigen Treffen zusammen und tauschten sich über ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der kommunalen Projektpartnerschaft aus. Eröffnet wurde die Tagung von Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg, Daphne Gross-Jansen, Referat Länder und Kommunen im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), und Kurt-Michael Baudach, Abteilungsleiter Kommunale Partnerschaften Länder und Regionen der SKEW. Die Wirtschaftswissenschaftlerin Dr. Salam Said stellte am Nachmittag des ersten Tages die Situation der Geflüchteten in den drei Nachbarländern dar: Wer ist wann von wo aus Syrien geflohen und welche Möglichkeiten der Rückkehr werden von den Geflüchteten heute gesehen. Die Situation in Syrien bliebe weiterhin unsicher, so Dr. Salam Said. In Workshops wurden inhaltliche Fragen zur Zusammenarbeit in den drei Ländern und in den Schwerpunktfeldern des fachbezogenen Austauschs, zum Beispiel Abfallwirtschaft, formale und informelle Bildung, lokale Wirtschaftsförderung und soziale Kohäsion, diskutiert. Die interkulturelle Kommunikation, Sprachprobleme und die geringe wirtschaftliche Basis der Kommunen wurden als wichtige Hürden der Zusammenarbeit diskutiert. Flexibilität und die Fähigkeit über den Tellerrand zu schauen, wurden als wichtige Voraussetzungen für nachhaltige Partnerschaften identifiziert. Von der SKEW wünschten sich die kommunalen Vertreterinnen und Vertreter mehr Unterstützung für den fachbezogenen Austausch. Das für das nächste Jahr angekündigte internationale Vernetzungstreffen wird als eine gute Gelegenheit dafür gesehen. Die verstärkte Integration der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in die Know-how-Partnerschaften war ebenfalls Thema des Treffens. Der Aufbau von Partnerschaften auf Augenhöhe, Ziel 17, war allen Beteiligten des Workshops ein großes Anliegen. Ein wichtiges Projekt, welches in diesem Rahmen bereits von der Kommune Heimenkirch zusammen mit mehreren Kommunen im Libanon umgesetzt wird, ist die gemeinsame Ausbildung von Jugendgruppenleiterinnen und Jugendgruppenleitern. Ein Seminar zum Förderinstrument „Schnellstarterpaket (SSP) Nahost" war dem Netzwerktreffen vorgeschaltet und fand am 24. und 25. November 2019 statt. Den zehn Teilnehmenden aus acht Kommunen oder kommunalen Unternehmen wurden Grundlagen der Durchführung und der Nachweiserbringung für Projekte in den Partnerländern vermittelt, die über ein Schnellstarterpaket finanziert werden. Auf dem Seminar konnten die Praxiserfahrungen in den SSP Projekten mit theoretischen Lerninhalten verknüpft werden. Auch wurden zusammenhängende Aspekte von Projektimplementierung und Nachweis in den Blick genommen sowie wesentliche Unterschiede zwischen den Schnellstarterpaketen 1 (SSP1) und 2 (SSP2) berücksichtigt.

Hintergrund

Die Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“ wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seit 2016 umgesetzt. Ziel der Initiative ist es, die partnerschaftliche Zusammenarbeit und den Know-how-Transfer zwischen Aufnahmekommunen von syrischen Geflüchteten in Jordanien, Libanon und der Türkei und deutschen Kommunen mit ihren kommunalen Unternehmen zu fördern.

Veranstaltungsort

Baron
Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Johann-Joachim-Becherweg 3
55128 Mainz

Ansprechpartnerin

Birgit Steck
Telefon +49 (0) 61 311 631 93
birgit.steck@engagement-global.de

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Faires Musikgeschäft

26. November 2019 - 9:00
Bei der Abendveranstaltung dreht sich alles um faire Handelsbeziehungen in der Musikbranche. Foto: Unsplash/Ahmed Rizkhaan

In den letzten Jahrzehnten hat sich bei zahlreichen Menschen rund um den Globus ein Bewusstsein für faire Handelsbeziehungen entwickelt. Konsumentinnen und Konsumenten können sich bereits in vielen Bereichen bewusst für fair gehandelte Waren entscheiden: Neben Kaffee, Blumen und Bananen finden sich in den Regalen immer öfter gerecht und nachhaltig produzierte Säfte, Honig, Kosmetika, Wein oder Textilien.

Verschiedene Initiativen und Unternehmen bemühen sich, die Standards des Fairen Handels auch auf weitere Produkte wie beispielsweise Naturstein oder Smartphones auszuweiten. Aber wie steht es um den Kultursektor? Gibt es so etwas wie faire Handelsbeziehungen im globalen Musikgeschäft?

Unter dem Titel „Fairtrade Music? Afrikanische Musik in Rhein-Main“ lädt die Außenstelle Mainz von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) und in Kooperation mit dem Archiv für die Musik Afrikas und dem Institut für Ethnologie und Afrikastudien an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) am Samstag, 30. November 2019, zur Roundtable-Diskussion ein.

Neben dem respektvollen Umgang mit Musikerinnen und Musikern wird es auf dem Podium auch um das Afrikabild gehen, das mit und durch die Musik transportiert wird. Vier Menschen aus dem Musikgeschäft diskutieren über ihre Erfahrungen zur Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern aus den Ländern Afrikas und der Diaspora, ihre eigene Rolle und welche Hindernisse es zu überwinden gilt.

Podiumsgäste

  • Elodie Tegaboue, Veranstaltungsmanagerin, African Village, Frankfurt am Main
  • Pedo Knopp, DJ, Veranstalter, Kurator, Analog Africa/Trust Your Audience, Frankfurt am Main
  • Clinton Heneke, Musiker, Musikpädagoge, AfroCuban Tigers of India, Mainz
  • Janeck Altshuler, DJ, Musiker, Veranstalter, Mach mal Langsam, Wiesbaden

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und wird von Hauke Dorsch, Archiv für die Musik Afrikas an der JGU, und Tom Simmert, Institut für Ethnologie und Afrikastudien an der JGU, moderiert. Ab 20 Uhr legen die DJs Pedo Knopp, Janeck Altshuler und Tom Simmert auf.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort

Baron
Campus der Johannes Gutenberg-Universität
Johann-Joachim-Becherweg 3
55128 Mainz

Ansprechpartnerin

Birgit Steck
Telefon +49 (0) 61 311 631 93
birgit.steck@engagement-global.de

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Jetzt beim ASA-Programm bewerben!

22. November 2019 - 14:15
ASA richtet sich an junge Menschen, die globale Zusammenhänge verstehen wollen. Foto: Engagement Global/Frederik Schramm

280 Stipendien vergibt das ASA-Programm für das kommende Jahr. Seit fast 60 Jahren bietet das entwicklungspolitische Lern- und Qualifizierungsprogramm jungen Menschen verschiedener Berufs- und Studienfelder einen Ort für gemeinsames Lernen im internationalen Kontext, Perspektivwechsel und Engagement. Bewerben kann sich, wer zwischen 21 und 30 Jahre alt ist und in Deutschland studiert, eine Berufsausbildung oder vor kurzem den Bachelor abgeschlossen hat.

Im April und Juni startet die ASA-Teilnahme mit zwei mehrtägigen Seminaren, die sowohl entwicklungspolitische Fachkenntnisse und Methoden der Gruppen-, Bildungs- und Projektarbeit als auch Sozial- und Selbstkompetenzen vermitteln. Darüber hinaus umfasst das ASA-Programm eine dreimonatige Projektphase in einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas oder Südosteuropas – einigen Projekten geht eine zusätzliche dreimonatige Projektphase in Deutschland voraus. So gibt das ASA-Programm in Theorie und Praxis Impulse für die Auseinandersetzung mit globalen Zusammenhängen und nachhaltiger Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Dabei begleitet die Reflexion der eigenen Lernprozesse die gesamte Programmteilnahme und steht im Mittelpunkt eines weiteren Vernetzungsseminars im Folgejahr. Ehemalige Teilnehmende gestalten das Programm anschließend mit und erkunden weiter gemeinsam gesellschaftliche Handlungs- und Gestaltungsspielräume.

Zur Durchführung der etwa 150 unterschiedlichen Projektvorhaben kooperiert das ASA-Programm mit einer Vielzahl von Partnerinstitutionen aus verschiedenen Wirkungsfeldern der nachhaltigen Entwicklung – von Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen und Durchführungsorganisationen staatlicher Entwicklungszusammenarbeit über Kommunalverwaltungen bis zu Unternehmen und Hochschulen. Die Themen sind ebenso vielfältig. In der Vergangenheit erforschten Teilnehmende Herausforderungen ökologischen Kautschukanbaus in Malaysia, gestalteten Projekte der Umweltbildung in Deutschland und Kamerun oder beschäftigten sich auf Kuba mit Nachhaltigkeit und Kommunikationstechnologien. Die Suche nach dem passenden Projekt erleichtert der „Projektfinder“ auf der ASA-Webseite, denn je nach Vorhaben werden andere Sprach- und Fachkenntnisse vorausgesetzt.

ASA-Teilnehmende erhalten ein Stipendium für die Reise- und Lebenshaltungskosten während der Projektphasen. Außerdem beinhaltet die Förderung durch das Programm die Kosten der Seminare und für Auslandsversicherungen.

Weitere Informationen rund um das ASA-Programm finden Sie auf der Webseite.

Kontakt

Bei Fragen zur Online-Bewerbung wenden Sie sich an:
bewerbung@asa-programm.de

Telefonsprechstunde während der Bewerbungsphase:
Montags und dienstags von 9 bis 17 Uhr.
Telefon: +49 (0) 30-25482-236

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Auftakt zum Zukunftsforum

18. November 2019 - 15:14
In der Auftaktveranstaltung geht es um die Auswirkungen von Klima, Brand und Rodung der Wälder. Foto: Anton Gudkov

Welche Auswirkungen haben die Waldbrände in Brasilien weltweit? Diese Frage wird unter anderem am Dienstag, 26. November 2019, bei der Auftakt-Vorlesung zum Zukunftsforum an der Hochschule Harz diskutiert. Zum Zukunftsforum lädt Engagement Global gemeinsam mit der Stadt Wernigerode und der Hochschule Harz Interessierte jeden Alters zu einer Sonderveranstaltung der GenerationenHochschule in Wernigerode ein.

„WeltWald im Wandel: Auswirkungen von Klima, Brand und Rodung“ lautet der Titel der ersten Vorlesung, bei der der Wald im Fokus steht. 2020 wird die Reihe rund um das Thema Nachhaltigkeit mit mehreren Veranstaltungen fortgesetzt. László Maráz vom Forum Umwelt und Entwicklung sowie Judith Reise vom Öko-Institut e.V. werden als Experte und Expertin referieren. Die Moderation übernimmt die Geografin Dr. Christina Alff.

Eingangs wird Judith Reise, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Energie und Klimaschutz, erläutern wie sich unser Umgang mit dem Wald auch auf globale Prozesse auswirkt, anschließend beleuchtet László Maráz, der die Dialogplattform Wald und AG Wälder koordiniert, welche Auswirkungen die Brände in Brasilien haben und wie sich diese auch in Deutschland bemerkbar machen.

Veranstaltungsort

Hochschule Harz
„Papierfabrik“ (Haus 9)
Wernigeröder Campus
Am Eichberg 1
38855 Wernigerode

Interessierte können sich vorab online zur Veranstaltung anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Hochschule Harz, der Stadt Wernigerode und Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland.

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10. Fachtagung zum Orientierungsrahmen

11. November 2019 - 10:06
Heidi Weidenbach-Mattar, ständige Vertreterin des Generalsekretärs der Kultusministerkonferenz. Foto: Alexander Schmidt

Rund 220 Fachleute aus Ministerien, Wissenschaft, Lehrerbildung, Schulen und Zivilgesellschaft trafen sich zur 10. Fachtagung zum Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung (OR) am 4. und 5. November 2019 in Leipzig. Bei der Tagung wurden sie von über 30 Schülerinnen und Schülern sowie Jugendlichen unterstützt, die sich für nachhaltige Entwicklung engagieren.

Ziel der jährlichen Fachtagungen, die im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Kultusministerkonferenz (KMK) von Engagement Global gGmbH durchgeführt werden, ist die Weiterentwicklung und Umsetzung des Orientierungsrahmens sowie die Vernetzung von Akteuren der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Das Thema der diesjährigen Tagung war, wie Engagement für nachhaltige Entwicklung durch Schule unterstützt und gefördert werden kann und soll. Dabei spielten die aktuellen Diskurse um politische Beteiligung von Jugendlichen, aber auch generelles individuelles Engagement eine besondere Rolle.

Heidi Weidenbach-Mattar, Ständige Vertreterin des Generalsekretärs der KMK, freute sich, so viele junge Menschen begrüßen zu können. Auch ihnen sei es zu verdanken, dass die Notwendigkeit, den globalen Krisen entgegenzusteuern, stärker ins öffentliche Bewusstsein rücke. Um die Handlungsspielräume zu nutzen und Einfluss zu nehmen, sei die Bildung für nachhaltige Entwicklung ein zentraler Baustein – und zu deren Umsetzung in der Schule sei der Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung ganz zentral. „Wir sind hier auf einem guten Weg. Viele Länder ergreifen Initiativen, um Bildung für nachhaltige Entwicklung mittels des Orientierungsrahmens in der Schule strukturell zu verankern und umzusetzen.“

Dirk Schwenzfeier, Unterabteilungsleiter im BMZ, sagte, das große Interesse an der Fachtagung spiegele die hohe Aktualität von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Er verwies auf die beachtliche Leistung des Orientierungsrahmens als Referenz für entwicklungspolitische Bildungsarbeit an Schulen: 2008 erstmals von der KMK verabschiedet und 2015 erweitert, habe er auf die Gestaltung des Lernbereichs Globale Entwicklung und somit auf BNE in Deutschland beträchtlichen Einfluss. Die Erweiterung des Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung (OR) auf die gymnasiale Oberstufe wäre ein nächster wichtiger Schritt zur Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf ein Wissenschaftsverständnis „das nicht nur auf Rezeption, sondern auch auf eine aktive Teilhabe an wissenschaftlichen und öffentlichen Diskursen zu nachhaltiger Entwicklung abzielt“. Aktuell berät die KMK über diese Erweiterung.

Nicht nur thematisch, auch methodisch bot die Tagung innovative, beteiligungsorientierte Formate an. Elemente für neue Konzepte und Strategien, beispielsweise zu BNE in virtuellen Welten oder zur Peer-to-Peer-Arbeit in Schulen, erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in insgesamt acht Workshops.

Die Ergebnisse der OR-Fachtagung werden ab Februar 2019 auf der Internetseite Globale Entwicklung in der Schule veröffentlicht werden.

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Tour der Nachhaltigkeit kommt nach Mannheim

4. November 2019 - 15:57
Das Festival der Taten fand im März 2019 in Berlin statt. Foto: Frederik Schramm

Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) verabschiedet. Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele, auch Agenda 2030 genannt, sind ein Vertrag, der aufzeigt, wie die großen Herausforderungen der Welt – etwa Armut, Hunger, Energie, nachhaltiger Konsum und Klimawandel – gelöst werden können. Damit die 17 Ziele bis zum Jahr 2030 auch wirklich umgesetzt werden, braucht es neben der Politik, Unternehmen und Organisationen auch jede und jeden Einzelnen von uns. Menschen, die nachhaltige Ideen und Projekte engagiert auf lokaler Ebene umsetzten.

Die Tour der Nachhaltigkeit präsentiert das Festival der Taten am Donnerstag, 5. Dezember 2019, im Congress Center Rosengarten in Mannheim. Dort können Interessierte zwischen 16 und 35 Jahren mit kreativen Methoden Ideen und Projekte zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung erarbeiten. Noch bis Freitag, 15. November 2019, können sich junge engagierte Menschen online für das Festival der Taten anmelden.

Am Freitag, 6. Dezember 2019, werden alle Ideen präsentiert und Feedback aus dem Plenum eingeholt. Anschließend diskutieren Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, mit Akteuren aus Sport, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu nachhaltigen Themen wie faire Schokolade, Kaffee und der Grüne Knopf. Die Popakademie Baden-Württemberg - Mannheim sorgt für den musikalischen Ausklang.

Abgerundet wird die Station der Tour der Nachhaltigkeit in Mannheim mit einem Mitmach-Tag am Samstag, 7. Dezember 2019, des Naturschutzbundes Deutschland (NABU). Neben Informationen rund um nachhaltige Themen, Musik und Aktionen gibt es einen nachhaltigen Weihnachtsmarkt und viele Beispiele aus der Praxis, die aufzeigen, was jede und jeder Einzelne im Alltag für die 17 Entwicklungsziele tun kann. Zum Abschluss gibt es einen Sustainable Science Slam, bei dem junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsthemen kurz und unterhaltsam vorstellen.

Programm Donnerstag, 5. Dezember 2019
  • Festival der Taten - Entwicklung von Ideen und Projekten
    Beginn: 8:30 Uhr

    Musik und Ausklang
    Beginn: 18 Uhr
Freitag, 6. Dezember 2019

Festival der Taten - Pitches der Ideen und Projekte

Beginn: 8:30 Uhr

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Dialog

Bundesminister Dr. Gerd Müller diskutiert mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz

Beginn: 12:30 Uhr

Samstag, 7. Dezember 2019

Aktionstag NABU

Beginn: 10 Uhr

Sustainable Science Slam

Beginn: 18 Uhr

Anmeldeschluss ist Freitag, der 15. November 2019.

Veranstaltungsort

Congress Center Rosengarten
Rosengartenplatz 2
68161 Mannheim

Kontakt

#17Ziele-Team
info@17Ziele.de

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