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Pressemitteilungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 1 Tag 11 Stunden

Eine Kapitänsbinde, auf die sich alle einigen können

1. Dezember 2022 - 13:50
17 Kapitänsbinden mit dem Logo der 17 Ziele auf dem Weg nach Katar. Foto: Engagement Global

Das Projekt #17Ziele von Engagement Global hat Kapitänsbinden mit dem bunten Logo der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung produzieren lassen und nach Katar verschickt. Die Agenda 2030 zu diesen 17 Zielen wurde 2015 von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, auch von Katar, unterzeichnet. Sowohl die FIFA als auch die UEFA haben sich zu den Zielen bekannt, zu denen menschenwürdige Arbeit (Ziel 8) und Geschlechtergleichheit (Ziel 5) sowie weniger Ungleichheiten (Ziel 10) zählen.

Nie zuvor hat eine Kapitänsbinde so viel Aufruhr erzeugt wie die „One Love“-Binde bei der Fußball- Weltmeisterschaft derzeit in Katar. Die gemeinsame Aktion der Nationalmannschaften aus England, den Niederlanden, Belgien, Schweiz, Wales, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Schweden und Deutschland sollte ein Zeichen für Inklusion und gegen jede Form von Diskriminierung sein. Seit die FIFA das Tragen der Armbinde auf dem Feld untersagt hat, reißt die Kritik am Verbot und dem Nichttragen der Binde nicht ab.

Dabei gibt es eine naheliegende Alternative. Ein Symbol, unter dem sich eigentlich alle – Spieler, Verbände und Gastland – wiederfinden können: das Logo der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG). Denn FIFA und UEFA haben sich bereits zu den Zielen bekannt, Katar hat die Agenda 2030 unterzeichnet und sich damit zur Erreichung der Ziele verpflichtet.

Das Projekt #17Ziele von Engagement Global hat die Kapitänsbinde mit dem SDG-Logo produzieren lassen und 17 Armbinden als Angebot in das Quartier der deutschen Nationalmannschaft nach Katar geschickt. Es ist eine Einladung, für gemeinsame Werte und Ziele der Staatengemeinschaft einzutreten. Wer ebenfalls Farbe bekennen will, hat die Chance, eine von fünf 17Ziele-Armbinden zu gewinnen. Alle Informationen dazu werden ab Donnerstagabend auf dem Instagram Kanal des Projekts #17Ziele bekannt gegeben.

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Nachhaltig in der Ausbildung

29. November 2022 - 15:28
Lernen über nachhaltige Wirtschaft. Foto: Engagement Global/Wolfram Schubert

In der Wirtschaft liegen zahlreiche Hebel, um die von den Vereinten Nationen beschlossene Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals; SDG) voranzutreiben. Damit diese Hebel auch zukünftig genutzt werden, braucht es sensibilisierte Mitarbeitende, die sich für eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft einsetzen. Der Grundstein dafür kann schon in der Ausbildung gelegt werden.

Darum hat die Außenstelle Leipzig von Engagement Global in Kooperation mit dem Verband der Wirtschaft Thüringens und der MDC Power GmbH 30 Auszubildende des Motorenwerks der MDC Power in Kölleda zu einer Seminarreihe über nachhaltiges Wirtschaften eingeladen.

Das Ziel der Seminarreihe ist es, den Teilnehmenden globale Zusammenhänge nahezubringen und zu zeigen, wie sie nachhaltig handeln können – privat wie beruflich. Vermittelt werden soll, wie zum Beispiel durch die Verwendung ressourcenschonender Materialien oder die Umstellung auf Kreislaufsysteme die Wirtschaft nachhaltiger gestaltet werden kann. An vier Terminen im November haben sich die Auszubildenden in Workshops intensiv und praxisnah mit verschiedenen Themen rund um nachhaltige Entwicklung beschäftigt. Ein weiterer Seminartag am Donnerstag, 8. Dezember 2022, ist geplant.

Nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft

Gestartet ist die Reihe am 9. November 2022 mit einem Einblick in die Agenda 2030. „Wie ist der Zukunftsvertrag entstanden, welche Punkte beinhaltet er und wie ist der Status quo?“ waren etwa Fragen, die den Auszubildenden beantwortet wurden. Ergänzend beleuchteten die Teilnehmenden auch die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie. „Das Herunterbrechen der UN-Ziele bis auf das Wirken im Unternehmen und für jeden Einzelnen schafft eine wertvolle Sensibilisierung unserer Mitarbeiter und wird unsere Auszubildenden ihr ganzes Arbeitsleben begleiten und zugleich immer wichtiger werden“, fasst Dr.-Ing. Richard Löw von MDC Power zusammen.

Beim zweiten Termin am 10. November 2022 schlug das Seminar mit dem Thema „Nachhaltige Rohstoffgewinnung und Energieversorgung“ die Brücke zum Arbeitsfeld der Auszubildenden. Unter anderem wurden die Teilnehmenden dabei an die Herausforderungen des Abbaus der häufig in der Motorenherstellung verwendeten Rohstoffe Kobalt und Lithium herangeführt. Diskutiert wurden dabei etwa Aspekte wie die Enteignung von Land, Umweltverschmutzung und Gesundheitsschäden.

Das Gelernte konnten sie anschließend in einem Planspiel berücksichtigen: In einer fiktiven Bergbauregion mussten sie ihre wirtschaftlichen Interessen gegenüber ökologischen abwägen. Weitere Einblicke in die Praxis bekamen die Teilnehmenden am 15. und 22. November 2022 anhand internationaler Fallbeispiele rund um fairen Handel und Kreislaufwirtschaft.

Mit Nachhaltigkeit in die Zukunft

Für den Termin am 8. Dezember 2022 ist geplant in den persönlichen Wirkungsbereich der Auszubildenden zu gehen. Unter dem Motto „Nachhaltiges Wirtschaften in eigener Sache“ werden Praxisbeispiele von MDC Power aufgegriffen und ein Ideenwettbewerb ausgerufen. „Die Unterstützung im Workshop durch unsere Nachhaltigkeitsbeauftragten und unser Energieteam bietet neue Chancen für Projekte und zukünftige Verbesserungen bei der MDC Power GmbH – ich freue mich auf die Ergebnisse und deren nachfolgende Umsetzung“, betont Dr.-Ing. Richard Löw.

Geplant ist die Seminarreihe in Zukunft auf andere Ausbildungsjahrgänge auszuweiten und mit weiteren Unternehmen umzusetzen.

Die Veranstaltungsreihe wurde im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global und in Kooperation mit dem Verband der Wirtschaft Thüringens und der MDC Power GmbH durchgeführt. Ziel des EBD-Programms ist es, Menschen durch Informations- und Bildungsmaßnahmen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem entwicklungspolitischem Engagement zu ermutigen.

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Zeit für Action: EINE WELT-Wochenende in Leipzig

28. November 2022 - 16:25
Der Beitrag von Jugendlichen ist wichtig, um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Unterricht zu verankern. Foto: David Ertl

Welche globalen Herausforderungen bewegen uns aktuell? Wie können junge Menschen diese Herausforderungen annehmen und die Zukunft der Einen Welt mitgestalten? Wie soll die Schule von morgen aussehen und welchen Beitrag können Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte dazu leisten? Ideen, Inspiration und Anknüpfungspunkte zu diesen Fragen gab es auf dem EINE WELT-Wochenende in zahlreichen Workshop- und Fortbildungsangeboten, einem Markt der Möglichkeiten und bei verschiedenen, teils musikalischen Mitmachaktionen. Vom 25. bis 27. November 2022 trafen sich die rund 400 Teilnehmenden in Leipzig.

„Der Austausch und die Gespräche mit den Lehrkräften und Jugendlichen zeigen: Junge Menschen haben ein enormes Potential, einen Beitrag zu einer nachhaltigeren und gerechteren Welt für alle Menschen zu leisten“, so Dr. Claudia Funke-Mandelli vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). „Mit dem EINE WELT-Wochenende wurden die Teilnehmenden weiter in ihrer Handlungsfähigkeit bestärkt und Ihnen der Raum geboten, Ideen für die Mitgestaltung der eigenen schulischen und privaten Lebensbereiche auszuloten.“

Wissenstransfer und interaktive Workshops boten Raum für Mitgestaltung

Das EINE WELT-Wochenende fand direkt im Anschluss an die „13. KMK/BMZ Fachtagung zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung“ (OR Fachtagung) statt. Dort wurde besonders die Erweiterung des OR auf die gymnasiale Oberstufe in den Fokus gerückt. Ein Ziel war es, die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse direkt an die Teilnehmenden des EINE WELT-Wochenendes weiterzugeben.

Dafür begleitete eine Gruppe von engagierten Schülerinnen und Schülern des Kooperationspartners SV Bildungswerk e.V., die zuvor an der Fachtagung zum OR teilgenommen hatten, das EINE WELT-Wochenende. Neben eigenen Workshop-Angeboten bereicherten sie die Diskussionen um wichtige Perspektiven und Erkenntnisse, die sie bei der vorangegangenen Veranstaltung gewonnen hatten.

Die Ergebnisse der Fachtagung waren bereits am Freitag präsentiert worden. Der Samstagvormittag startete mit einer Podiumsdiskussion zu der Frage, wie sich Bildung, Schule und Unterricht verändern müssen, um zukunftsfähig zu sein. Im Anschluss ging es für die Lehrkräfte unter anderem in Workshops um die Themen „Systemisches Denken“, „Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung im Unterricht“ und „BNE-Kompetenzen“. Die Jugendlichen konnten währenddessen beispielsweise an Workshops zum nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen, zu den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals; SDG) und an verschiedenen musikalischen Angeboten teilnehmen. Parallel zu den Workshops fand ein Markt der Möglichkeiten statt, der eine Ausstellung, Infostände, Gallery Walks und verschiedene Mitmachaktionen bot.

Ein Highlight am Samstagabend war das Konzert von Gewinnerinnen und Gewinnern des Song Contests „Dein Song für EINE WELT!“. Am Sonntag fand die Veranstaltung mit Diskussionen im Fish Bowl-Format und verschiedenen Open Space-Angeboten einen angeregten Ausklang.

Förderung der Beteiligungskultur und Jugendpartizipation

Durch die Anerkennung des Potenzials und der Fähigkeiten der Jugendlichen und Lehrkräfte fördert die Veranstaltung eine stärkere Beteiligung. Der Beitrag der Jugendlichen ist essenziell, um BNE in schulischen Strukturen zu verankern. Die am Wochenende gemeinsam entwickelten Ideen können die Teilnehmenden nun als Botschafterinnen und Botschafter für die Eine Welt umsetzen und weiter optimieren.

Über den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik

Das EINE WELT-Wochenende fand im Rahmen des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“ und seiner Begleitmaßnahme, dem Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“, statt. Beide Wettbewerbe werden im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen durchgeführt. Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik verfolgt das Ziel, den Lernbereich Globale Entwicklung im Unterricht aller Jahrgangsstufen und Schulformen zu verankern und Kinder und Jugendliche für die Themen der Einen Welt zu sensibilisieren und zu aktivieren. Ziel des Song Contests ist es, junge Menschen dazu zu motivieren, sich auf musikalische Weise mit globalen Themen und Zusammenhängen auseinanderzusetzen.

Ansprechpersonen

Presseanfragen

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin
Engagement Global gGmbH
presse@engagement-global.de

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen zur Veranstaltung oder zum Wettbewerb an

Jana Schütte
Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Telefon +49 228 20 7172753
jana.schuette@engagement-global.de

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Einfach machen: Auslandsjahr mit Beeinträchtigung

23. November 2022 - 9:12

Meeresschildkröten schützen in Costa Rica, an einer Gehörlosen-Schule arbeiten in Ghana oder Straßenfußball unterstützen in Indien: Es gibt viele Möglichkeiten für einen Freiwilligendienst im Ausland. Man kann dabei Freundschaften gewinnen und sich beruflich orientieren, Sprachkenntnisse verbessern und neue Perspektiven gewinnen.

Dank staatlicher Förderprogramme ist der Gang ins Ausland für alle machbar, auch für junge Menschen mit einer Behinderung. Der Internationale Tag für Menschen mit Behinderung am 3. Dezember lenkt den Blick auf die Belange von Personen mit einer Beeinträchtigung. Es wird auf ihre Herausforderungen im Alltag ebenso wie auf ihre Möglichkeiten aufmerksam gemacht. Ein Freiwilligendienst im Ausland ist eine dieser Möglichkeiten.

Engagement weltweit

Zum Beispiel mit dem Europäischen Solidaritätskorp können junge Menschen mit geringem Zugang zu Bildungsangeboten in ehrenamtlichen Initiativen weltweit mitwirken – gefördert von der Europäischen Union. Zusätzliche Kosten für Unterstützungsbedarf werden übernommen. In vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützten inklusiven Workcamps verwirklichen Engagierte in den Sommermonaten gemeinnützige Projekte. Wer sich besonders für nachhaltige Entwicklung einsetzen möchte, der findet mit dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts das passende Programm.

Bei weltwärts stehen der Perspektivwechsel, das Engagement für eine nachhaltige Entwicklung und die Stärkung internationaler Partnerschaften im Vordergrund. Das Programm richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren, die für mindestens sechs Monate in einem Land in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa oder Ozeanien leben und sich freiwillig engagieren möchten. Menschen mit einer Beeinträchtigung oder Behinderung können bis zu einem Alter von 35 Jahren teilnehmen. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung entstehen den Freiwilligen keine Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung und Versicherungen. Es wird jedoch erwartet, dass sie ihre Entsendeorganisation beim Spenden sammeln unterstützen.

Kosten, die durch eine Behinderung oder Beeinträchtigung entstehen, werden von weltwärts übernommen, wie zum Beispiel die Kosten für Medikamente, die die Auslandskrankenversicherung nicht übernimmt, oder die Kosten für Gebärdendolmetschung. Organisationen, die weltwärts anbieten, kann man in der weltwärts-Börse auf der Website des Programms finden.

Mehr über weltwärts

Über 3.000 Freiwillige gehen jedes Jahr weltwärts. Rund 900 junge Menschen aus dem Globalen Süden haben vergangenes Jahr einen Freiwilligendienst in Deutschland gemacht. weltwärts wird von rund 140 gemeinwohlorientierten Trägern in Deutschland und circa 2.000 Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Ozeanien umgesetzt.

Die Koordinierungsstelle weltwärts bei Engagement Global verantwortet die Beratung und Unterstützung der beteiligten Akteure sowie die administrative und finanzielle Koordination. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Auf Wunsch kann Kontakt zu weltwärts-Freiwilligen hergestellt werden.

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Einladung zur Konferenz „Kostbares Gut Wasser“

16. November 2022 - 11:30
Wasser wird zu einer knappen Ressource. Foto: Klaus Wohlmann

Wie wirkt sich der Klimawandel konkret auf die Ressource Wasser aus – weltweit, aber auch in Deutschland? Wie kann globaler Wasserknappheit und ihren Auswirkungen entgegengewirkt werden? Wie ist mit den lokalen Folgen in Mecklenburg-Vorpommern umzugehen? Diese Fragen stehen im Zentrum der Konferenz „Kostbares Gut Wasser“, die am Freitag, 25. November 2022, im Stralsunder Schloss stattfinden wird.

Die Außenstelle Hamburg von Engagement Global organisiert die Konferenz gemeinsam mit Tutmonde e.V. und dem Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern, um über Auswirkungen wie weltweite Ressourcenkonflikte, verstärkte Migrationsströme und auch regionale Ressourcenknappheit zu informieren, zu diskutieren und Lösungsstrategien zu entwickeln.

Zu der Arbeitskonferenz eingeladen sind Mitglieder von Vereinen und Organisationen sowie Akteurinnen und Akteure aus Politik und Verwaltung Mecklenburg-Vorpommerns, die sich für nachhaltige Entwicklung einsetzen. Anmeldung ist bis Mittwoch, 25. November 2022, möglich.

Von globalen Ressourcenkonflikten bis zu lokalem Küstenschutz

Die Konferenz hat das Ziel, die gemeinsamen Herausforderungen und Möglichkeiten des Globalen Südens und Globalen Nordens im Einsatz gegen den Klimawandel und dessen Auswirkungen näher zu beleuchten. Anhand der konkreten Bedrohung der Wasserknappheit wird mit Vorträgen deutlich gemacht, welche sozioökonomischen Auswirkungen der Klimawandel hat.

In die Thematik einleiten wird Prof. Dr. Jürgen Scheffran, der Leiter der Forschungsgruppe „Klimawandel und Sicherheit“ am Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg. In seinem Input beschreibt er die aktuellen Ressourcenkonflikte rund um Wasser. Aber nicht nur Konflikte, auch verstärkte Migrationsbewegungen sind Folgen zunehmender Wasserknappheit. Diesen Aspekt greift Dr. Benjamin Schraven vom German Institute of Development and Sustainability (IDOS) in Bonn mit seinem Beitrag zu Mobilitätsströmen und Klimaflucht auf.

Direkt daran anknüpfend wird der Blick auf die Region gelenkt. Denn nicht nur global ist Klimaflucht ein Thema, auch in Mecklenburg-Vorpommern wird sich der Klimawandel stark auswirken. Insbesondere die ostdeutschen Küsten und die Menschen, die dort leben, werden zunehmend bedroht sein. Im letzten Vortrag des Tages werden Judith Schäfer und Mariana Moreno-Kuhnke aus ihrer Arbeit in der Arbeitsgemeinschaft Wasser am IKEM - Institut für Küstenschutz, Energie und Mobilität e.V. berichten.

Die Expertinnen werden darüber sprechen, wie die Küsten zukünftig geschützt werden können und welche Maßnahmen die Regierung dazu plant. Außerdem soll Thema sein, welche Möglichkeiten, Bürgerinnen und Bürger haben, sich mit Vorschlägen für ihre Region einzubringen. Diese Frage nach regionalen Lösungsansätze wird anschließend in einem Workshop von allen Teilnehmenden gemeinsam näher beleuchtet.

  • Datum: Freitag, 25. November 2022
  • Uhrzeit: 12:30 Uhr bis 16:30 Uhr
  • Ort: Schloss am Sund, Stralsund
  • Anmeldeschluss: Mittwoch, 23. November 2022, 12 Uhr

Veranstaltet wird die Konferenz von Tutmonde e.V. in Kooperation mit Engagement Global und dem Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern, in Zusammenarbeit mit der Integrationsbeauftragten der Landesregierung und der Migrationsbeauftragten der Hansestadt Stralsund. Die Konferenz findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global statt.

Das EBD-Programm zielt darauf ab, Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem Engagement für eine nachhaltige Entwicklung zu ermutigen.

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Karikaturen zu Flucht und Migration

3. November 2022 - 13:03
Die Ausstellung zeigt Karikaturen zu Flucht und Migration. Foto: Krzysztof Grondziel

Die Themen Flucht und Migration sind brandaktuell und wiegen schwer. Es gibt aber Möglichkeiten, sie niedrigschwellig zu vermitteln. Die Karikaturenausstellung „Ein Ort.Irgendwo“ zum Beispiel nimmt sich dem Thema künstlerisch an. Die ausgestellten und von Geflüchteten gestalteten Karikaturen zeigen persönliche Erlebnisse und nehmen gleichzeitig die konfliktbehafteten Strukturen unserer Welt in den Blick. Zu sehen ist die Ausstellung vom 11. November 2022 bis 15. Januar 2023 in der Evangelischen Akademie Bad Boll und kann in Kombination mit einer Führung besucht werden.

Vernissage und Midissage der Ausstellung „Ein Ort.Irgendwo“

Am 11. November 2022 um 20 Uhr wird die Karikaturenausstellung mit einer Vernissage eröffnet. Im Rahmen dessen liest Kathrin Zeiske aus ihrem Buch „Ciudad Juárez“ vor und Poldy Tagle, eine Pianistin aus Chile, begleitet das Programm mit den Stücken „América mía" und „El Tango, un sentir sin fronteras“ musikalisch.

Am 7. Dezember 2022 um 19 Uhr findet anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte eine Abendveranstaltung in der Kunsthalle Göppingen statt. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema „Blickpunkt Iran: Frauen kämpfen für Veränderung“.

Die Ausstellung kann im Zeitraum vom 11. November 2022 bis 15. Januar 2023 täglich von 9 bis 20 Uhr besucht werden. Öffentliche Führungen werden am 27. November und 10. Dezember 2022 sowie am 15. Januar 2023 jeweils um 16:30 Uhr angeboten.

Tagung „Migration und Flucht am Beispiel von Zentralamerika“

Die Ausstellung ist auch Teil des Programms der Tagung „Migration und Flucht am Beispiel von Zentralamerika“, die am 11. und 12. November 2022 ebenfalls in der Evangelischen Akademie Bad Boll stattfindet. Gemeinsam mit Referentinnen und Referenten unter anderem aus El Salvador setzen sich die Teilnehmenden an den zwei Veranstaltungstagen mit den in Zentralamerika vorherrschenden Fluchtursachen auseinander und diskutieren, wie man diesen begegnen kann. Auch bietet die Tagung Raum, entwicklungspolitische Konzepte zu hinterfragen, zivilgesellschaftliche Strategien kennenzulernen und sich zu vernetzen.

Die Karikaturenausstellung „Ein Ort. Irgendwo“ und die dazugehörigen Veranstaltungen sind Bildungsangebote der Außenstelle Stuttgart von Engagement Global in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Bad Boll im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD). Ziel des EBD-Programms ist es, Menschen durch Informations- und Bildungsmaßnahmen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem entwicklungspolitischem Engagement zu ermutigen.

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Nachhaltig regieren beim SDG-Spiel

20. Oktober 2022 - 16:39
Spiel für die 17 Ziele. Foto: Engagement Global

Wie können globale und lokale Krisen gemeistert werden? Was ist die richtige Strategie für eine große Bevölkerung? Wie kann das eigene Land zum Erfolg geführt werden – ohne, dass ein anderes darunter leidet? Beim Brettspiel „Gemeinsam für die Zukunft – 17 Ziele für eine nachhaltigere Welt“ können Teilnehmende diesen Fragen anhand eines Szenarios auf den Grund gehen.

In der Rolle von Staatsoberhäuptern übernehmen alle Teilnehmenden die Verantwortung für fiktive Länder – etwa für einen Staat im Globalen Süden oder für eine Industrienation. Gewinnen kann nur, wer mit den Mitspielerinnen und Mitspielern zusammenarbeitet. Die gemeinsame Aufgabe: Die Staatengemeinschaft als Ganzes in eine nachhaltige Zukunft führen. Wer also schon immer mal das eigene strategisches Gespür testen, das Wissen über nachhaltige Entwicklung stärken und die diplomatische Fähigkeiten verbessern wollte, hat am Mittwoch, 2. November 2022, dazu die Chance. Die Außenstelle Berlin von Engagement Global lädt zum entwicklungspolitischen Spieleabend in die Volkshochschule Berlin Mitte ein.

17 Ziele, vier Personen und ein Ziel

Die Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDG) ist eine reale Herausforderung, mit der sich die Weltgemeinschaft konfrontiert sieht. Die Aufgaben sind zahlreich: von Armutsbekämpfung über das Erreichen von Geschlechtergerechtigkeit bis zum Schutz der Meere. Mit dem SDG-Strategiespiel können Interessierte einen Eindruck von den Zusammenhängen, Herausforderung und Auswirkungen nachhaltiger Entwicklung – oder dem Fehlen einer solchen – bekommen.

Beim Spieleabend in der Volkshochschule können circa 20 Spielerinnen und Spieler teilnehmen und gleichzeitig spielen – vier Personen je Spiel. Wer wird fair regieren und das Land in eine ökologisch, wirtschaftlich und politisch nachhaltige Zukunft führen?

  • Datum: Mittwoch, 2. November 2022
  • Uhrzeit: 17 bis 20 Uhr
  • Ort: Volkshochschule Berlin Mitte
  • Eintritt: Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über die Website der Volkshochschule

Das Strategiespiel ist im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global entstanden. Die Veranstaltung wird von der Außenstelle für Berlin und Brandenburg von Engagement Global im Rahmen des EBD-Programms durchgeführt, in Kooperation mit der Volkshochschule Berlin Mitte.

Das EBD-Programm zielt darauf ab, Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem Engagement für eine nachhaltige Entwicklung zu ermutigen.

Ansprechperson

Rebecca Burkert
Engagement Global
aussenstelle.berlin@engagement-global.de

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17 Ziele bei NaturVision Filmtagen

17. Oktober 2022 - 14:49

Auf den NaturVision Filmtagen in Neuschönau werden vom 21. bis 23. Oktober 2022 die globalen Dimensionen von nachhaltiger Entwicklung in den Blick genommen. Das Festival zeigt preisgekrönte Filme zu Natur, Klima und Tierwelt. Ein Programmhighlight am zweiten Tag des Festivals ist der Global Day. Vier Filme mit Schwerpunkt auf den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) sind nacheinander ab 13 Uhr im Großen Kinosaal des Hans-Eisenmann-Haus zu sehen.

Die SDG sind Teil der Agenda 2030, die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet worden ist und mit der die Staaten sich verpflichten zu einer nachhaltigen Entwicklung, die ökonomische, ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt. Die Filme auf dem Global Day verdeutlichen den Zuschauerinnen und Zuschauern anhand von konkreten Beispielen, warum die Umsetzung der Agenda 2030 voranschreiten muss und wie das Engagement für ihr Erreichen aussehen kann. Im Anschluss an jeden Film stehen Expertinnen und Experten für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Der „Global Day – 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung“ wurde möglich dank einer Kooperation der Außenstelle Stuttgart von Engagement Global mit dem Landkreis Freyung-Grafenau. Die Filmvorführung mit anschließenden Fachgesprächen sind Teil des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland.

Meere, T-Shirts und Klimasünden

Die vier Filme beschäftigen sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit den SDG. Den Start macht die Dokumentation „Axel Wagner und die Klimakrise: Wasser in der Erderwärmung“. Der Biologe und Wirtschaftsjournalist Axel Wagner hat die Folgen der Klimaerwärmung festgehalten und setzt sich mit der Doku-Reihe dafür ein, das Ziel 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“ weltweit voranzutreiben.

Der Film „Helden der Meere“ wird vom Filmemacher selbst, dem National-Geographic-Fotograf York Hovest, vorgeführt. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die sich für das Ziel 14 „Leben unter Wasser“ stark machen. Ein Beispiel für starkes Engagement und Möglichkeiten, die zur Umsetzung der Agenda 2030 beitragen. Auf Lösungen legt auch der nächste Film den Fokus.

„Tausche T-Shirt gegen Hoffnung“ zeigt Geschichten von Projekten und Menschen weltweit, die für die Abschaffung unmenschlicher Arbeitsbedingungen in der Modeindustrie eintreten. Produziert haben den Film zum Ziel 8 „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ Jonathan und Sahra Ziegler, die im Hans-Eisenmann-Haus persönlich von ihren Erfahrungen berichten werden.

Den Abschluss macht die Dokumentation „Mein Fußabdruck, das Klima und ich“ mit der Frage, wo die Verantwortung der Einzelpersonen für die Agenda 2030 beginnt – und wo sie endet. Passend dazu können Zuschauerinnen und Zuschauer ihren eigenen Fußabdruck berechnen. Außerdem wird der Landkreis Freyung-Grafenau die Gelegenheit nutzen, seine Energie- und Treibhausgasbilanz vorzustellen sowie über sein Klimaschutzkonzept und seine Nachhaltigkeitsstrategie zu sprechen.

Nach den Filmvorführungen sind alle Teilnehmenden zu einem Abend mit Kaltgetränken, regionalen Häppchen und zum Austausch eingeladen. Die interaktive Ausstellung „Der Ökologische Fußabdruck“ im Hans-Eisenmann-Haus regt zudem dazu an, sich vertiefter mit der Klimaproblematik zu befassen und das eigene Verhalten zu reflektieren.

  • Datum: Samstag, 22. Oktober 2022
  • Uhrzeit: ab 13 Uhr
  • Eintritt: Hans-Eisenmann-Haus (Großer Kinosaal), Böhmstraße 39, 94556 Neuschönau

Filmauswahl

  • 13:00 Uhr Axel Wagner und die Klimakrise
  • 15:30 Uhr Helden der Meere
  • 17:30 Uhr Tausche T-Shirt gegen Hoffnung
  • 19:00 Uhr Mein Fußabdruck, das Klima und ich

Der Global Day findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global und in Kooperation mit dem Landkreis Freyung-Grafenau statt.

EBD möchte Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen motivieren und zu eigenem Engagement für eine nachhaltigere Welt ermutigen. Mit unterschiedlichen Formaten bringt EBD einer breiten Öffentlichkeit oder ausgewählten Zielgruppe entwicklungspolitische Themen nahe – bundesweit durch die sechs Außenstellen von Engagement Global.

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Auf literarische Reise gehen

13. Oktober 2022 - 15:43

Heimat, Lebensgefühl und Zusammenhalt – darum geht es in dem Roman „Manawa Toa“. Cathie Dunsford, die aus Neuseeland stammt, erzählt in ihrem Buch von Mythen und Legenden aus ihrer Heimat und nimmt ihre Leserinnen und Leser mit auf eine lehrreiche Reise zu den pazifischen Inseln. Im Fokus des Werkes steht der Widerstand gegen Atomtests auf einem pazifischen Riff in den 90er-Jahren. Anschaulich verhandelt werden dabei sowohl Naturschutzfragen als auch der Umgang mit dem kolonialen Erbe.

Lesung mit Perspektive auf Frieden und Entwicklung

Die Schauspielerin Franziska Kol liest am Donnerstag, 20. Oktober 2022, im Kleist Forum in Frankfurt (Oder) Auszüge aus dem Werk von Cathie Dunsford. Die Textpassagen werden zahlreiche Anknüpfungspunkte bieten, um über Frieden und nachhaltige Entwicklung in den ehemaligen Kolonien des Pazifik zu sprechen. In Kooperation mit der Stadt Frankfurt (Oder) lädt die Außenstelle Berlin von Engagement Global zur Lesung mit anschließender offener Gesprächsrunde ein.

Der Regionalexperte Oliver Hasenkamp vom Pazifik-Netzwerk e.V. wird die Geschehnisse im Buch wissenschaftlich einordnen und Fragen zum historischen und aktuellen Kontext beantworten.

  • Ort: Kleist Forum – Frankfurt (Oder), Platz der Einheit 1
  • Zeit: Donnerstag, 20. Oktober 2022, 18 bis 20 Uhr
  • Eintritt: Der Eintritt ist kostenfrei.
Weltreise beendet

Die Pazifikregion ist die letzte Station der Veranstaltungsreihe „5 Länder, 5 Abende – Eine literarische Reise von Südamerika bis Ozeanien. Perspektiven auf Frieden und Entwicklung“. Mit Geschichten aus unterschiedlichen Ländern und passenden sachlichen Beiträgen von Regionalexpertinnen und -experten schuf die Veranstaltungsreihe eine Gelegenheit, bekannte Länder aus einem neuen Blickwinkel kennenzulernen und das eigene Wissen um „Weltverhältnisse“ zu erweitern.

Die Veranstaltungsreihe findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global und in Kooperation mit der Stadt Frankfurt (Oder) statt.

EBD möchte Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen motivieren und zu eigenem Engagement für eine nachhaltigere Welt ermutigen. Mit unterschiedlichen Formaten bringt EBD einer breiten Öffentlichkeit oder ausgewählten Zielgruppe entwicklungspolitische Themen nahe – bundesweit durch die sechs Außenstellen von Engagement Global.

Ansprechperson

Rebecca Burkert
Engagement Global
aussenstelle.berlin@engagement-global.de

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Engagement Weltweit – Fachmesse

11. Oktober 2022 - 16:02
Beratung auf der Messe Engagement Weltweit. Foto: Bernadett Yehdou

Welche Möglichkeiten es gibt, sich beruflich in der Entwicklungszusammenarbeit zu engagieren, erfahren Interessierte am Samstag, 22. Oktober 2022, von 9:30 bis 17 Uhr in der Rhein-Sieg-Halle in Siegburg. Bei der Messe Engagement Weltweit präsentieren Organisationen und Institutionen sich und ihre Arbeit und geben Einblicke in die verschiedenen Arbeitsfelder im In- und Ausland sowie in Qualifizierungsangebote und Nachwuchsförderungsprogramme.

Auch Engagement Global ist mit einem Stand vertreten, um über die Angebote und Programme der Organisation zu informieren und zu beraten sowie um berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Darüber hinaus beteiligt sich Engagement Global am Rahmenprogramm, das Vorträge, Gesprächsrunden und Workshops mit Fachpersonen aus der Entwicklungszusammenarbeit umfasst. Shila Auer vom Programm Bildung trifft Entwicklung (BtE) spricht von 15:45 bis 16:30 Uhr beim Programmpunkt „Erfahrungsberichte aus dem Feld: Zurückgekehrte Fachkräfte und Partnerorganisationen der internationalen Zusammenarbeit berichten“ über ihre Eindrücke.

Das Deutsch-Afrikanische Jugendwerk (DAJW) von Engagement Global ist über den Senior Experten Service (SES) bei der Gesprächsrunde zum Thema „Schlüsselkompetenzen und Kompetenzgewinn in der internationalen Zusammenarbeit“ dabei. Das DAJW wird bei seiner Programmlinie Team works! vom SES unterstützt. Bei dem Programmpunkt stellen alle Podiumsgäste sich, ihre Organisationen und ihre Arbeit vor und beantworten Fragen aus dem Publikum. Neben Laurence Bayer vom SES sind Mitarbeitende des beruflichen Netzwerks Spinnen-Netz ArbeitMitWirkung, von NOHA-Network for Humanitarian Action des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) an der Ruhr-Universität Bochum und von der Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste (AGdD) vertreten. Die Gesprächsrunde findet von 14:30 bis 15:30 Uhr statt.

Die Ausschreibung der aktuellen Stellenangebote erfolgt über die Homepage von Engagement Global sowie über Bund.de und Interamt.de. Bewerbungen werden ausschließlich über das Bewerberportal Interamt entgegengenommen. Initiativbewerbungen und Bewerbungen auf dem Postweg können aus technischen Gründen nicht berücksichtigt werden.

Ansprechperson

Marianne Kreuzig
Engagement Global
Telefon: +49 228 20717-2894
marianne.kreuzig@engagement-global.de

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Für Auslandsjahr 2023: jetzt bewerben

5. Oktober 2022 - 15:52

Meeresschildkröten schützen in Costa Rica, Inklusion fördern in Albanien oder Straßenfußball unterstützen in Ruanda: Eine Zeit im Ausland ist der Traum vieler junger Menschen. Sie können ihre Sprachkenntnisse und interkulturellen Kompetenzen verbessern, sich persönlich weiterentwickeln und neue Freundschaften schließen.

Mithilfe staatlicher Förderprogramme ist der Gang ins Ausland für alle möglich. Zum Beispiel mit dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst des Bundesfamilienministeriums oder mit kulturweit, dem internationalen Bildungsprogramm der Deutschen UNESCO-Kommission, das vom Auswärtigen Amt gefördert wird. Eine besondere Möglichkeit bietet der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts. Er steht interessierten jungen Menschen ab 18 Jahren offen, die für eine längere Zeit in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa oder Ozeanien leben und sich freiwillig engagieren möchten.

Ein Freiwilligendienst mit weltwärts dauert zwischen sechs und 24 Monaten und wird von rund 140 zertifizierten Organisationen in Deutschland sowie ihren Partnern vor Ort angeboten. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung entstehen den Freiwilligen keine Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung und Versicherungen. Es wird jedoch erwartet, dass sie ihre Entsendeorganisation beim Spendensammeln unterstützen. Mehrkosten, die durch eine Behinderung oder Beeinträchtigung entstehen, werden von weltwärts übernommen.

Nächstes Jahr weltwärts gehen

Voraussetzungen, um mit weltwärts ins Ausland zu gehen, sind die deutsche Staatsbürgerschaft oder ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht sowie ein Schulabschluss. Wer einen Förder-, Haupt oder Realschulabschluss hat, sollte außerdem eine Berufsausbildung oder gleichwertige Erfahrungen mitbringen. Außerdem sollten sich Interessierte gesellschaftlich engagieren und Teamfähigkeit, Offenheit, Lernbereitschaft sowie Eigeninitiative mitbringen.

Die meisten weltwärts-Organisationen entsenden Freiwillige im Sommer für circa ein Jahr und nehmen die Bewerbungen jetzt entgegen. Bei der Suche nach Organisationen hilft die weltwärts-Börse auf der Website des Programms. Alle Organisationen wurden vor der Zulassung zum Programm intensiv geprüft. Freiwillige werden auf den Dienst vorbereitet und pädagogisch begleitet. Vor Ort stehen Ansprechpersonen im Projekt und außerhalb zur Verfügung.

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren, die sich für eine längere Zeit international engagieren möchten. Engagement für eine nachhaltige Entwicklung, interkultureller Austausch, globales Lernen und die Stärkung internationaler Partnerschaften stehen dabei im Vordergrund.

weltwärts wird von rund 140 gemeinwohlorientierten Trägern in Deutschland und circa 2.000 Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Ozeanien umgesetzt. Die Beratung und Unterstützung der beteiligten Akteure sowie die administrative und finanzielle Koordination verantwortet die Koordinierungsstelle weltwärts bei Engagement Global. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Menschen mit einer Beeinträchtigung oder Behinderung können bis zum Alter von 35 Jahren am Programm teilnehmen und erhalten bei Bedarf zusätzliche Förderung.

Der Kontakt zu Freiwilligen kann hergestellt werden.

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In Krisenzeiten zusammenrücken

5. Oktober 2022 - 10:10
Das deutsch-ukrainische Netzwerk umfasst mehr als 100 kommunale Partnerschaften. Foto: Jaroslaw Kostyk

Am Mittwoch, 12., und Donnerstag, 13. Oktober 2022, findet die fünfte deutsch-ukrainische kommunale Partnerschaftskonferenz in der Messe Augsburg statt. Mehr als 250 Teilnehmende, darunter viele Kommunalvertretende aus der Ukraine, werden mit Fachleuten sowie staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammengebracht, um Beiträge zur Bewältigung der Kriegsfolgen zu konkretisieren und eine demokratische und nachhaltige Entwicklung in deutschen und ukrainischen Kommunen voranzubringen.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit dem Titel „Partnerschaften für Aufbau und Entwicklung“ von Svenja Schulze, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Yurij Yarmilko, Generalkonsul der Ukraine in München, und dem Bezirkstagspräsidenten Martin Sailer.

Das deutsch-ukrainische Netzwerk umfasst mehr als 100 kommunale Partnerschaften. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 wurden allein 35 Partnerschaften zwischen deutschen und ukrainischen Kommunen als Zeichen der Solidarität und mit dem Ziel der Unterstützung in Kriegszeiten gegründet. Die Verbindungen auf lokaler Ebene haben eine schnelle und akute Unterstützung der ukrainischen Kommunen ermöglicht. Viele an den Partnerschaften Beteiligte werden sich auf der Konferenz zum ersten Mal persönlich begegnen.

Die Partnerschaftskonferenz wird durch die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und in Kooperation mit dem Bezirk Schwaben, dem Deutschen Städtetag, dem Verband ukrainischer Städte und weiteren Spitzenverbänden aus Deutschland und der Ukraine ausgerichtet.

Ansprechperson

Karin Barwick
Engagement Global
Telefon +49 228 20 717-2647
karin.barwick@engagement-global.de

Akkreditierungen
ukraine.skew@engagement-global.de

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#17Ziele auf der BUGA 23

29. September 2022 - 14:51

Mit den Leitthemen Klima, Umwelt, Energie und Nahrungssicherheit steht die Bundesgartenschau 2023 (BUGA 23) ganz im Zeichen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG). 2015 wurden die 17 Ziele im Rahmen der Agenda 2030 verabschiedet. Sie gelten für alle Staaten der Welt.

Seit einigen Monaten arbeiten die Stadt Mannheim und die BUGA 23 mit Engagement Global zusammen. Denn: Auf der BUGA 23 wird das Projekt #17Ziele von Engagement Global zahlreiche Aktionen umsetzen, die die Nachhaltigkeitsziele für die Besucherinnen und Besucher sichtbar und erlebbar machen. „Rund zwei Millionen erwartete Besucherinnen und Besucher während der BUGA 23 sind eine hervorragende Gelegenheit, die 17 Nachhaltigkeitsziele einem breiten Publikum bekannt zu machen,“ so Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Bundesgartenschau gGmbH.

So wird Engagement Global auf der BUGA 23 Ausstellerin in der U-Halle sein und auf vielfältige Weise über die 17 Ziele informieren und sie erfahrbar machen. Was das bedeutet, werden die Besucherinnen und Besucher der BUGA 23 an einigen Stellen in der Stadt und auf der BUGA 23 erleben. Beispielsweise werden sie für einige Momente nachfühlen können, wie zufällig es ist, dass Menschen arm oder reich geboren werden. Oder sehr beeindruckend vor Augen geführt bekommen, wie hoch unser CO2-Verbrauch eigentlich ist. Auch sind Aktionen geplant, um Ziele wie „Geschlechtergleichheit“, „Kein Hunger“, „Klimaschutz“ oder „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ erfahrbar zu machen. Es wird deutlich sichtbare Aktionen geben, aber auch solche, die leise sind, sich aber dennoch einprägen. Ziel der Beteiligten von Stadt Mannheim, Bundesgartenschau gGmbH und Engagement Global ist, die Nachhaltigkeitsziele im Bewusstsein der Gesellschaft weiter zu verankern, um die Ziele der lokalen Agenda 2030 für Mannheim und die Region umzusetzen.

Christian M. Mäntele, Leiter des Projekts #17Ziele von Engagement Global sagt dazu: „Wir wollen die Themen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in den Alltag der Menschen bringen. Die BUGA 23 eignet sich hervorragend dafür. Auf spielerische Art, ohne erhobenen Zeigefinger, sehr wohl aber mit Ansätzen, wie auch die Besucherinnen und Besucher zu den Nachhaltigkeitszielen beitragen können.“

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Kommune bewegt Welt 2022

15. September 2022 - 20:11

Zehn Mal durfte gejubelt werden bei der Preisverleihung des Wettbewerbs Kommune bewegt Welt 2022 am 15. September 2022. Im Dürener Gemeindezentrum zeichnete die Jury vor rund 130 geladenen Gästen neun Kommunen für ihre herausragende entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft aus. Über den Publikumspreis und damit die zehnte Gewinnerin entschied das erste Mal die Öffentlichkeit per Online-Abstimmung.

Die großen Gewinnerinnen des Abends waren die Städte Leipzig (Sachsen), Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) und Gudensberg (Hessen). Sie siegten dieses Jahr in den drei Hauptkategorien – große, mittlere und kleine Kommunen – und nehmen jeweils ein Preisgeld von 20.000 Euro mit nach Hause.

Svenja Schulze, Bundesentwicklungsministerin und Schirmherrin des Wettbewerbs Kommune bewegt Welt 2022 hob hervor: „Kommunen sind wichtige Akteure für erfolgreiche Entwicklungspolitik. In großen Millionenstädten wie in kleinen Gemeinden engagieren sich überall in Deutschland Menschen aus Kommunalpolitik und –verwaltung entwicklungspolitisch. Sie schaffen Klimapartnerschaften, beschaffen Produkte aus fairem Handel und liefern Hilfsgüter in die Ukraine. Die Gewinnerkommunen stehen stellvertretend für die große Solidarität und Verantwortungsbereitschaft, die ich im ganzen Land erlebe. Und das, obwohl die Kommunen durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die Covid19-Pandemie selbst vor immensen Herausforderungen in ihrer Arbeit stehen.“

Leipzig überzeugte durch eine vorbildliche Einbindung der Stadtgesellschaft in die Entwicklungspolitik und eine ganzheitliche Eine-Welt-Strategie. An der Bewerbung von Schwäbisch Gmünd hob die Jury den Arbeitskreis „Eine Welt“ hervor, der entwicklungspolitische Projekte begleitet, wie den fairen Einkaufsführer und die Klimapartnerschaft mit der äthiopischen Stadt Bahir Dar. Die Auszeichnung von Gudensberg hat einen tagesaktuellen Bezug: Gemeinsam mit dem Gudensberger Partnerschaftsverein e.V. unterhält die Kleinstadt unter anderem eine Partnerschaft mit der Siedlung Schtschyrez in der Ukraine. Für die Menschen in Schtschyrez organisierten die Gudensberger zahlreiche Spendenaktionen und fuhren bis heute über 30 Spendentransporte in die Ukraine.

Die Städte Köln (Nordrhein-Westfalen), Gießen (Hessen) und Bad Berleburg (Nordrhein-Westfalen) durften sich über die zweiten Plätze in den drei Hauptkategorien und jeweils 15.000 Euro freuen.

In der diesjährigen Wettbewerbsrunde haben sich insgesamt 50 Kommunen aus 14 Bundesländern beworben. Die Bewerbungen zeigen, dass jede Kommune Entwicklungspolitik wirksam gestalten kann egal wie groß sie ist. Die Teilnehmerinnen reichten von Millionenmetropolen über Landkreise und Provinzstädte bis hin zu kleinen Dörfern. Da sehr viele der Einreichungen überzeugten und eine große Themenvielfalt abdeckten, vergab die Jury zusätzliche Sonderpreise. Aufgrund seines vorbildlichen Engagements gegen den Klimawandel erhielt der Enzkreis den Sonderpreis „Klimaschutz“. Saalfeld/Saale durfte sich über den Sonderpreis „Gemeinsam stark“ freuen. Der Newcomer-Preis ging an Oldenburg in Niedersachsen. Die Sonderpreise und der Newcomer-Preis sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

Über die Siegerin des Publikumspreises entschied 2022 das erste Mal die Öffentlichkeit. Bei der Online-Abstimmung nahmen über 4.000 Personen teil. Gewonnen hat den Publikumspreis Klixbüll in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde mit gerade einmal knapp über 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern erhält ein Preisgeld von 3.000 Euro für ihr entwicklungspolitisches Engagement.

Ausgerichtet wird der Wettbewerb Kommune bewegt Welt von Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Ansprechperson

Marianne Kreuzig
Engagement Global
Telefon: +49 228 20717-2894
marianne.kreuzig@engagement-global.de

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Deutsch-afrikanische Städtepartner in Dresden

7. September 2022 - 17:45

Gemeinsam mit der Städtepartnerschaft Dresden – Brazzaville (Kongo) lädt die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global zur 5. Partnerschaftskonferenz zwischen deutschen und afrikanischen Kommunen nach Dresden ein. Im Rathaus der Landeshauptstadt Dresden stellen sich von Montag, 19., bis Donnerstag, 22. September 2022, rund 200 Kommunalvertreterinnen und -vertreter der Frage, wie nachhaltige Digitalisierung in den Kommunen gestaltet werden kann. Die Konferenz bietet den insgesamt 48 teilnehmenden deutsch-afrikanischen Partnerschaften die Möglichkeit zur Vernetzung sowie zum Erfahrungs- und Wissensaustausch.

Digitalisierung gehört in den letzten Jahren zu den wichtigsten Themen für deutsche Kommunen. Als Querschnittsthema mit vielen Anknüpfungspunkten zu kommunalen Aufgabenbereichen berührt sie auch die Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen. Im Raum steht nicht nur der Bedarf einer möglichst nachhaltigen Digitalisierung, sondern auch die Frage, wie Digitalisierung bei der Lösung globaler Herausforderungen unterstützen und für eine nachhaltige Kommunalentwicklung zum Einsatz kommen kann. Lösungsansätze entstehen und wachsen vor allem im partnerschaftlichen Dialog, wie er etwa vom 19. bis 22. September 2022 in Dresden stattfindet. Ziel der Konferenz ist es, die kommunalen Partnerschaften bei ihrer gemeinsamen Arbeit zu unterstützen, sie miteinander zu vernetzen und gute Ideen weiterzutragen.

Neben viel Zeit für Dialog und Austausch wird es am ersten Konferenztag verschiedene Podiumsdiskussionen geben. In einem Begrüßungspanel werden Anja Wagner, Referatsleiterin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Stadt Dresden, Dieudonné Bantsimba, Oberbürgermeister der Stadt Brazzaville sowie Dr. Stefan Wilhelmy, Leiter der SKEW, sprechen. Im Anschluss tauschen sich Minister Hon. Prof. Blessings Chinsinga, Minister für Kommunale Verwaltung der Republik Malawi, Hon. Elizabeth Sackey, Bürgermeisterin der Stadt Accra, Ghana, Anna-Greta Tsahkna, Vizepräsidentin des Estnischen Verbandes für Informationstechnologie und Telekommunikation (ITL) sowie Karl-Heinz Land, Autor und Digitalisierungsexperte, darüber aus, wo Kommunen im Rahmen von Digitalisierung investieren sollten.

Hintergrund Engagement Global und SKEW

ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen informiert und berät Einzelpersonen, Zivilgesellschaft, Kommunen, Schulen, Wirtschaft und Stiftungen zu entwicklungspolitischen Vorhaben und fördert diese finanziell. Wir qualifizieren bedarfsgerecht, verbinden Menschen und Institutionen miteinander, unterstützen zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement. Engagement Global ist im Auftrag der Bundesregierung tätig und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert. Als Fachbereich von Engagement Global ist die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) die zentrale Ansprechpartnerin für kommunale Entwicklungspolitik. Seit 20 Jahren berät, vernetzt und fördert sie Gemeinden, Städte und Landkreise, die sich für globale Nachhaltigkeit und für eine gerechtere Welt im Sinne der Agenda 2030 der Vereinten Nationen einsetzen – vor Ort und im Globalen Süden.

Hinweis für Journalistinnen und Journalisten

Wir laden alle Pressevertreterinnen und -vertreter herzlich ein, am Dienstag, 20. September 2022 ab 10 Uhr an der Eröffnung der Konferenz teilzunehmen und dem Panel „Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung. Welche Wirkung können Kommunen gemeinsam erzielen?“ von 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr zu folgen. In der Kaffeepause von 11:30 Uhr bis 12 Uhr stehen Ihnen die Rednerinnen und Redner des Eröffnungspanels gerne für O-Töne zur Verfügung. Die Möglichkeit einer Verdolmetschung besteht. Darüber hinaus laden wir Sie ein, auch für die Podiumsdiskussion „Smarter cities – smarter SDGs? Wo Kommunen wirklich investieren müssen“ von 12 Uhr bis 13:15 Uhr zu bleiben.

Falls möglich, freuen wir uns über eine kurze Information vorab über Ihre Teilnahme. Falls Sie sich hybrid zuschalten möchten, bitten wir um eine Information bis Donnerstag, 15. September 2022.

Ansprechperson

Presseanfragen

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin
Engagement Global gGmbH
presse@engagement-global.de

Fragen zur Veranstaltung, zum Programm und Ansprechpersonen vor Ort

Alina Herbort
Engagement Global gGmbH
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
Kommunale Partnerschaften Länder und Regionen
Telefon +49 228 20 717-2476
alina.herbort@engagement-global.de

Kai Schulz
Landeshauptstadt Dresden
Amt für Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Protokoll
Telefon +49 351 488 23 90
presse@dresden.de

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Nachhaltigkeit Topthema beim Stiftungstag

25. August 2022 - 11:48

Unter den mehr als hundert Veranstaltungen des Kongresses befassen sich zahlreiche auch mit dem gemeinnützigen Engagement deutscher Stiftungen für globale Gerechtigkeit. Prominenter Gast ist Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze, die erklärt: „Dass sich der diesjährige Deutsche Stiftungstag dem Thema Nachhaltigkeit widmet, ist ein starkes Signal, denn in Sachen Nachhaltigkeit müssen wir noch viel mehr tun.“

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kooperiert seit 2016 mit dem Bundesverband Deutscher Stiftungen, der den Stiftungstag ausrichtet. Die Teilnahme der Ministerin bekräftigt die Kooperation auch in der neuen Legislaturperiode und drückt ihre hohe Wertschätzung für die entwicklungspolitischen Aktivitäten der Zivilgesellschaft aus. Sowohl das BMZ als auch der Bundesverband orientieren sich in ihrer Arbeit eng an den 17 Nachhaltigkeitsentwicklungszielen (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen.

Engagement Global organisiert mit ihrer Servicestelle für Stiftungen und Philanthropie die Diskussion „Weltoffenheit als Lernziel“, an der unter anderem Bildungsexpertin Anita Reddy von Engagement Global und Bereichsleiter Jan Wenzel vom Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) teilnehmen. Die Veranstaltung thematisiert das Globale Lernen in der Bildung für nachhaltige Entwicklung und richtet sich vor allem an die vielen Bildungsstiftungen, die rund 40 Prozent der deutschen Stiftungslandschaft ausmachen.

Die Außenstelle Leipzig von Engagement Global führt eine öffentliche Veranstaltung durch, die Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit am Beispiel globaler Lieferketten in der Textilwirtschaft anspricht und Impulse für nachhaltig, ressourcenschonend und transparent hergestellte Kleidung gibt.

Die Servicestelle ist durchgehend mit einem großen Informationsstand im Erdgeschoss des Congress Center Leipzig vertreten und berät die rund 2.000 erwarteten Teilnehmenden zu allen Fragen des gemeinnützigen entwicklungspolitischen Engagements. Dies kann sowohl innerhalb Deutschlands mit Projekten des Globalen Lernens als auch im Ausland mit Entwicklungsvorhaben stattfinden - je nach gemeinnützigem Stiftungszweck.

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Zeit für Nachhaltigkeit

15. August 2022 - 11:48

Am Samstag, 3. September 2022, lädt Engagement Global zum 7. NachhaltigkeitsCamp Bonn ein. Im BaseCamp in Bonn tauschen sich an diesem Tag Nachhaltigkeitsinteressierte und alle, die neugierig sind, über Themen wie nachhaltigen Konsum, Urban Gardening oder Minimalismus aus.

Der Austausch findet in Sessions statt, die am Veranstaltungstag von den Teilnehmenden selbst angeboten und über einen gemeinsam erstellten Zeitplan organisiert werden. Wissenstransfer und Vernetzung stehen dabei im Vordergrund. Aber auch außerhalb der Sessions gibt es Raum, sich kennenzulernen und über nachhaltige Ideen zu sprechen. Zum Beispiel beim veganen Mittagsbuffet oder bei regionalen und saisonalen Snacks am Nachmittag. Wer mehr über den Caterer und seine Liebe zu fairem Essen erfahren möchte, findet auf dem Blog ein Interview mit Henrik Röminger von Hofliebe Organic Food.

Kinderbetreuung

Erstmals bietet das NachhaltigkeitsCamp Bonn in diesem Jahr eine professionelle Kinderbetreuung an. Sie richtet sich mit einem Mix aus Spiel und Kreativprojekten an Kinder zwischen 3 und 13 Jahren und wird an das Alter der angemeldeten Kinder angepasst. Auch hier hat alles einen Bezug zum Thema Nachhaltigkeit. Das Kinderprogramm ist mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden. Um den Kindern einen Platz zu sichern, sollte die Anmeldung beim Ticketkauf bis zum 22. August 2022 erfolgen.

Informationen zur Teilnahme

Das NachhaltigkeitsCamp Bonn findet am Samstag, 3. September 2022, im BaseCamp in Bonn statt. Veranstaltungsbeginn ist um 10 Uhr, Einlass ab 9:30 Uhr. Die Veranstaltung endet gegen 17:30 Uhr.

Der Ticketverkauf erfolgt ausschließlich online. Der Eintritt kostet 20 Euro, beinhaltet veganes Mittagessen und Snacks sowie warme Getränke.

Das Hygienekonzept wird sich nach der zu dem Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Verordnung richten. Auf der Website des NachhaltigkeitsCamps Bonn wird rechtzeitig über die geltenden Regeln informiert.

Weitere Informationen

Zum Ticketverkauf

Zum Interview mit Henrik Röminger

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