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Pressemitteilungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 1 Stunde 54 Minuten

Bei Messe „Engagement Weltweit" dabei

13. Oktober 2021 - 16:33
Informieren und beraten auf der Messe Fair Handeln Stuttgart. Foto: Andreas Henn

Der gemeinsame Einsatz von Menschen aus dem Globalen Süden und dem Globalen Norden für eine nachhaltige Entwicklung ist politische Aufgabe und komplexes Arbeitsfeld, das viele Akteurinnen und Akteure braucht und miteinander verbindet. Diese versammeln sich am Samstag, 23. Oktober 2021, in der Rhein-Sieg-Halle in Siegburg zur Fachmesse Engagement Weltweit. Im Fokus der Veranstaltung wird die internationale personelle Zusammenarbeit stehen. Gemeinsam geben mehr als 40 Organisationen einen Überblick über die verschiedensten Bereiche der Entwicklungszusammenarbeit, wie etwa über die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Maßnahmen, die beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten und über den lokalen Beitrag zur globalen Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG).

Programm mit Engagement Global

Engagement Global wird als Service für Entwicklungsinitiativen und Partnerin für entwicklungspolitischen Einsatz mit einem Informationsstand vertreten sein, über ihre Angebote und Programme informieren und beraten. Den Besucherinnen und Besuchern wird die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen und in den Austausch zu gehen – über Themen aus dem Fach genauso wie über berufliche Perspektiven. Zudem wird die Messe von einem Rahmenprogramm mit Fachvorträgen, Workshops und Gesprächsrunden begleitet. Engagement Global fördert das Programm und beteiligt sich an den Punkten „Sicherheitsmanagement in Zeiten von Krisen“ sowie „Schlüsselkompetenzen in der internationalen Zusammenarbeit“. Andrea Dorneich, Gruppenleitung für Projekte und Stipendien im ASA-Programm von Engagement Global, und Daniela Rippin, Gruppenleitung Personalbetreuung bei Engagement Global, geben Einblicke in den Arbeitsalltag und sprechen zu Herausforderungen sowie Perspektiven in der Entwicklungszusammenarbeit.

Mit der Mischung aus fachlichen und beruflichen Inhalten bietet die von dem Netzwerk AKLHÜ e.V. (Netzwerk und Fachstelle für Internationale Personelle Zusammenarbeit) organisierte Messe für Expertinnen und Experten, aber auch für Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger viele Möglichkeiten zur Weiterbildung, zum Austausch und zur Vernetzung.

Die Fachmesse Engagement Weltweit findet am Samstag, 23. Oktober 2021 von 10 bis 17:15 Uhr in der Rhein-Sieg-Halle in Siegburg statt.

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Song Contest: Jury kürt Top 5

11. Oktober 2021 - 11:52
Die Jury hat entschieden und sie waren unter anderem mit dabei: Tanja Scheller, Sabine Bomblat, Jessica Schöne und Mico Wuppermann. Foto: Bianca Klüser

Zur aktuellen Runde des Song Contests „Dein Song für EINE WELT!“ wurden Songs quer durch alle Genres komponiert und Texte zu verschiedensten globalen Themen geschrieben. Leichtmachen konnte sich die Jury die Entscheidung daher nicht – Spaß und Herausforderung lagen bei der Aufgabe, aus der kreativen Song-Vielfalt die Gewinnerinnen und Gewinner auszuwählen, nah beieinander.

„Mich begeistert total, was in den Köpfen der Kids und Jugendlichen so vorgeht und das ist in diesem Jahr tatsächlich der Wunsch nach Veränderung, das was passieren muss in unserer Welt und dass sie Lust darauf haben, etwas zu bewegen. Und das fand ich an den Songs bemerkenswert!“, so Jurorin Jess Schöne, Moderatorin und Patin des Song Contests nach dem Votum.

Nun aber stehen die 20 Songs, die einen Platz auf dem EINE WELT-Album Vol. 4 ergattern konnten, fest und werden in Kürze professionell in den Studios des Vereins Kreuzberger Musikalische Aktion e.V. produziert.

Top 5 gehen ins Rennen um den Titel des EINE WELT-Songs

Die Jury bestimmte außerdem fünf Songs, für die es im Dezember im großen Finale um den Titel des EINE WELT-Songs geht: „Minutes to Midnight“ von Anna Pilar aus Berlin, „Die weiße Taube fliegt weg“ von Ben B aus Hamburg, „Quis élèvera?“ von Hari Sue aus Freiburg, „One world song“ von Lisa Chinangaramobe aus Südafrika, „Ohne ein Zuhause“ von Lo-Lou aus Freiburg.

Dem erstplatzierten Song winkt neben der professionellen Studioproduktion auch ein Musikvideodreh. Außerdem begleitet er als der EINE WELT-Song die aktuelle Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik als Hymne. Die Zweit- und Drittplatzierten können sich über Preisgelder in Höhe von 2.000 beziehungsweise 1.000 Euro freuen. Es bleibt also weiterhin spannend.

Sonderpreise von Jury gekürt

Drei Sonderpreise hat die Jury schon jetzt vergeben. Mit dem Sonderpreis „Partnerschaftliche Zusammenarbeit“ und 3.000 Euro Preisgeld wurde die das partnerschaftliche Musikprojekt AMEM aus Burkina Faso und Deutschland für den Song „Sweet World“ ausgezeichnet, in dem die Auswirkungen des weltweiten Plastikkonsums auf Mensch und Umwelt thematisiert werden. Ein ebenso hohes Preisgeld geht an Amanda GAJU aus Ruanda für den Song „Together“, der sich mit dem Wunsch nach Einheit und Zusammenhalt auf dem afrikanischen Kontinent und der Welt auseinandersetzt und sich damit den Sonderpreis „Afrika“ sicherte. Beide Songs werden außerdem auf dem EINE WELT-Album produziert. Der mit 1.000 Euro dotierte Sonderpreis „Bester Songtext“ ging an Lasse Kebelmann, der in seinem Song „Steht jetzt auf!“ weltweite Herausforderungen benennt und dazu aufruft die Welt gemeinsam zu verwandeln.

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen dazu zu motivieren, sich auf musikalische Weise mit globalen Themen und Zusammenhän-gen auseinanderzusetzen. An der aktuellen Runde haben sich mehr als 2.200 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland und Ländern des Globalen Südens beteiligt.

Der Song Contest ist eine Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“, der im September 2021 unter dem Motto „Der Countdown läuft: Es ist Zeit für Action!“ in eine neue Runde gestartet ist. Beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, Schulformen und -fächer aus ganz Deutschland sowie von offiziellen Deutschen Auslandsschulen (DAS). Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 9. März 2022. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten attraktive Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro.

Das waren die Mitglieder der Jury

Zur Jury des Song Contests zählen sowohl prominente Patinnen und Paten des Wettbewerbs als auch Expertinnen und Experten aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Musikpädagogik, Medien und nachhaltige Entwicklung. In diesem Jahr haben nachfolgende Personen an der Jurierung mitgewirkt: Sabine Bomblat, Lugert-Verlag | Berthold Brauer, Banda Internationale | Sabine Cordes, Schulleiterin Grundschule am Wingster Wald | Dr. Ursula Eid, ehemalige parlamentarische Staatssekretärin BMZ | Thomas Franz, Johanniter-Auslandshilfe | Tatjana Friedrich, Lugert-Verlag | Dr. Kambiz Ghawami, Geschäftsführender Vorsitzender World University Service | Franziska Görner, Reporter ohne Grenzen e.V. | Imke Häusler, Kindernothilfe e.V. | Ute Kister, Cornelsen Verlag | Udo Krzyzynski, Verband deutscher Musikschulen e.V. | Philip Lenk, Kafvka | Rainer Maehl, Institut für Berufliche Bildung Hamburg | Magdalena Metzler, Sächsisches Staatsministerium für Kultus | Ulrike Oltmanns, Grundschulverband e.V. | Christopher Resch, Reporter ohne Grenzen e.V. | Tanja Scheller, missio – Internationales Katholisches Missionswerk | Jessica Schöne, Moderatorin | Kafalo Sékongo, Referent und BNE-Multiplikator EPIZ Reutlingen | Doreen Siebernik, Vorstand Bereich Jugendhilfe und Sozialarbeit GEW Berlin | Christof Stein-Schneider, Fury in the Slaughterhouse | Johnny Strange, Culcha Candela | Sebastian Tomaszewski, Banda Internationale | Mico Wuppermann, Musiker und Musikproduzent

Unterstützerinnen und Unterstützer des Song Contests

Der Song Contest wird von prominenten Patinnen und Paten unterstützt. In dieser Runde sind das Albert N’Sanda, Banda Internationale, Jamie-Lee Kriewitz, Jess, Johanna Klum, Joyce Candido, Kafvka und Rico Montero.

Außerdem wird der Song Contest von folgenden Partnern unterstützt: Cornelsen Verlag, Grundschulverband e.V., Johanniter-Auslandshilfe, Kindernothilfe e.V., Lugert Verlag, missio – Internationales Katholisches Missionswerk, Plan International Deutschland e.V., Spiesser – die Jugendzeitschrift, Verband deutscher Musikschulen e.V., ZEIT für die Schule.

Ansprechpersonen

Engagement Global gGmbH
Bianca Klüser
Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“
Telefon: +49 228 20 717-2307
bianca.klueser@engagement-global.de

m&p: public relations GmbH
David Müller
Telefon: +49 228 410028-48
david.mueller@mp-gmbh.de

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Von Köln in die Welt

1. Oktober 2021 - 14:21
Ab 1. Oktober 2021 weckt eine Straßenbahn Neugier auf den internationalen Freiwilligendienst. Foto: Julia Laatsch

Die Idee, einmal etwas Anderes zu machen, sich zu engagieren und die Perspektive zu wechseln, hat seit 2008 mehr als 40.000 junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren dazu bewegt, einen weltwärts-Freiwilligendienst im Ausland zu leisten. Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie konnten viele Interessierte im letzten Jahr nicht die von ihnen erhofften Auslandserfahrungen sammeln. Ab Sommer 2022 soll es jungen Erwachsenen wieder verstärkt möglich sein, sich in den weltwärts-Partnerländern in vielfältigen Projekte einzubringen. In der Regel dauern die Einsätze zwölf Monate.

Ab dem 1. Oktober 2021 fährt eine Straßenbahn der Kölner Verkehrs-Betriebe auf den Linien 1, 7, 9, 12 und 15, die junge Erwachsene mit dem Slogan „Lass den Dom in Kölle und geh weltwärts“ für internationales Engagement begeistern soll. Und weil sich der Schritt in die Welt oft wie ein Sprung anfühlt, visualisieren die Motive den Schritt und Sprung hinein in eine neue und spannende Herausforderung. „Wir freuen uns, in dieser lebendigen Stadt weltwärts vielen jungen Menschen vorzustellen. Dieser Freiwilligendienst bietet die Chance, sich in ganz unterschiedlichen Bereichen einzubringen, spannende Erfahrungen zu machen und dabei etwas zu bewegen, ob bei einem Arten- und Klimaschutzprojekt in Vietnam oder bei der Arbeit mit Straßenkindern in Lateinamerika“, sagt Dr. Jens Kreuter, Hauptgeschäftsführer von Engagement Global.

Die Möglichkeit, sich in der Welt zu engagieren und dabei fürs Leben zu lernen, zeigt Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen einer groß angelegten Kampagne. „Die meisten ehemaligen Freiwilligen melden uns zurück, dass sie ihr Freiwilligendienst im Ausland maßgeblich geprägt und ihren Blick auf Welt und sich selbst verändert hat“, berichtet Astrid Neumann, Abteilungsleiterin der Koordinierungsstelle weltwärts bei Engagement Global. „Wir laden alle jungen Erwachsenen am Ende ihrer Schulausbildung, Auszubildende sowie Studierende ein, sich über weltwärts zu informieren und die Chance zu nutzen, an einem staatlich geförderten Freiwilligendienst teilzunehmen.“

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren, die für eine längere Zeit im Ausland leben und sich international engagieren möchten. Globales Lernen, interkultureller Austausch und Engagement für eine nachhaltige Entwicklung stehen dabei im Vordergrund. weltwärts wird als Gemeinschaftswerk von etwa 200 gemeinwohlorientierten Trägern in Deutschland und circa 2.000 Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Ozeanien umgesetzt. Die Beratung und Unterstützung der beteiligten Akteure sowie die administrative und finanzielle Koordination verantwortet die Koordinierungsstelle weltwärts bei Engagement Global. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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Schokolade auf die Ohren

28. September 2021 - 15:21
Eileen Schwarz (l.) und Hannah Radke (r.) sprechen mit Marika Liebsch über Schokolade - fair und nachhaltig. Foto: Annika Boerm

Wann wurde mit Schokolade bezahlt? Wie ist faire Schokolade zu erkennen? Was können Unternehmen tun, um ausbeuterischen und klimagefährdenden Handel zu verhindern? Antworten auf diese Fragen und damit einen Blick hinter die Kulissen bekommen ab Mittwoch, 6. Oktober 2021, alle Zuhörerinnen und Zuhörer von "Chocolate Stories". Mit dem Podcast laden das Schokoladenmuseum Köln und Engagement Global Schoko-Fans ein, mehr über ihre Lieblingssüßigkeit zu erfahren und nebenbei Informationen zu fairem Handel und Tipps für Nachhaltigkeit mitzunehmen.

In sechs Folgen unterhält sich Moderatorin Marika Liebsch mit Menschen, die Schokolade nicht nur mögen, sondern auch mit ihr leben. Am Mittwoch, 6. Oktober 2021, starten Eileen Schwarz vom Schokoladenmuseum Köln und Hannah Radke von Fairtrade Deutschland mit einem Überblick über Zertifikate und Siegel und geben wertvolle Tipps für den fairen und nachhaltigen Konsum von Schokolade. Einen Blick in die bewegte Vergangenheit der Kakaobohne, in der sie Zahlungsmittel, Statussymbol und Handelsgut war, werfen eine Woche später Thomas Schiffer vom Schokoladenmuseum Köln und Serge Palasie vom Eine Welt Netz NRW e.V. In der nächsten Folge thematisiert Marika Liebsch die Verantwortung von Unternehmen. Jelena Radeljić von Ludwig Weinrich und Rebecca Schimmelpfennig von der Gepa (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH) informieren über das Lieferkettengesetz und die Möglichkeiten, wie Unternehmen zu mehr Fairness im Handel beitragen können.

Weitere Themen, über die Moderatorin Marika Liebsch mit Expertinnen und Experten spricht, sind unter anderem die Lebenssituation von Kakaobäuerinnen und -bauern, aber auch der Einfluss, den jede Konsumentin und jeder Konsument auf mehr Fairness und die Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung hat.

In Kooperation haben das Schokoladenmuseum Köln und Engagement Global eine Podcast-Reihe für Schokoladen-Profis und jene, die es noch werden wollen, geschaffen. Die Folgen werden vom 6. Oktober bis zum 10. November 2021 wöchentlich immer mittwochs veröffentlicht und auf allen gängigen Plattformen zu hören sein.

Der Podcast wurde im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global in Kooperation mit dem Schokoladenmuseum Köln entwickelt. Ziel des EBD-Programms ist es, Menschen durch Informations- und Bildungsmaßnahmen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem entwicklungspolitischem Engagement zu ermutigen. Die Außenstellen von Engagement Global führen das Programm dezentral durch, um entwicklungspolitisches Engagement auch regional und lokal dauerhaft zu verorten.

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Fürth ist „Hauptstadt des Fairen Handels 2021“

24. September 2021 - 11:12
Fürth ist "Hauptstadt des Fairen Handels 2021". Foto: Engagement Global

„Das Zentrum des fairen Handels liegt in Franken! Mein herzlicher Glückwunsch gilt allen Gewinnern, insbesondere Fürth, der neuen Hauptstadt des Fairen Handels! 118 Städte, Landkreise und Gemeinden haben sich beworben, so viele wie noch nie! Sie alle gehen voran, nachhaltige öffentliche Beschaffung und fairen Handel spürbar voranzubringen. Das ist großartig! Mein besonderer Dank geht an alle Menschen in der Zivilgesellschaft, der Kommunalpolitik, den Kirchen, Schulen und Verwaltungen, die sich tagtäglich für eine gerechte Globalisierung einsetzen“, so Bundesentwicklungsminister Gerd Müller.

„Nachhaltige Beschaffung muss in allen Kommunen und staatlichen Betrieben Standard werden“, so Gerd Müller weiter. „Das Beschaffungsvolumen von Bund, Ländern und Kommunen ist enorm: 500 Milliarden Euro pro Jahr. Das ist ein gewaltiger Hebel, den wir nutzen müssen für nachhaltige Lieferketten. Der Bund erfüllt hier seine selbst gesetzten Ziele nicht. Das muss sich ändern. Deswegen müssen Bund, Länder und Kommunen jetzt Ernst machen und bis 2030 eine 100 Prozent nachhaltige Beschaffungsquote erreichen. Ein jährlicher Fortschrittbericht und ein Nachhaltigkeitsbeauftragter bei Bund, Länder und Kommunen sollte die Umsetzung begleiten.“

Die Preisverleihung fand am Donnerstag, 23. September 2021, bei der bisherigen Titelträgerin Neumarkt in der Oberpfalz statt. Parallel wurde die Veranstaltung auf YouTube übertragen. Die Veranstaltung wurde flankiert vom Fair Trade-Gipfel der Metropolregion Nürnberg, der am gleichen Tag stattfand, und am Freitag, 24. September 2021, in das Netzwerktreffen der (fairen) Regionen mündet. Bei dem Gipfel wird der „Pakt zur nachhaltigen Beschaffung der Metropolregion Nürnberg“ bekräftigt, unter anderem in dem er von weiteren Kommunen unterzeichnet wird.

Die Sieger und ihre Preisgelder
  1. Platz: Fürth (60.000 Euro)
  2. Platz: Köln (50.000 Euro)
  3. Platz: Landkreis Fürth (40.000 Euro)
  4. Platz: Berlin (30.000 Euro)
  5. Platz: Bad Bentheim (20.000 Euro)

Weitere Sonderpreise mit je 10.000 Euro dotiert gingen an Saarbrücken, Solingen, Freiberg, Schweinfurt und gemeinsam an Leipzig und Markkleeberg.

"Die Bewerbungen überzeugten 2021 nicht nur durch Masse, sondern auch durch Inhalte: Trotz der Corona-Pandemie fanden Kommunen und Zivilgesellschaft Mittel und Wege, um auf fairen Handel hinzuweisen und faire Beschaffung zu fördern. Damit zeigten sie Solidarität mit den vielen Produzentinnen und Produzenten im Globalen Süden", so Richard Klasen von Engagement Global. "Ebenfalls erfreulich ist, dass erstmals Kommunen aus allen 16 Bundesländern teilgenommen haben. Die erstmalige Zulassung von Landkreisen war die richtige Entscheidung: Vorzeige-Landkreise wie Fürth beweisen, dass auch immer mehr Landkreise für faire Handelsbeziehungen einstehen."

Zum Sieger Fürth (Bayern, rund 128.000 Einwohner)

Die Stadt Fürth gehört zu den Stammteilnehmerinnen des Wettbewerbs „Hauptstadt des Fairen Handels“. Bereits in den Jahren 2009, 2017 und 2019 hat die Kommune Bewerbungen eingereicht. 2021 ist der Durchbruch endlich geglückt: Die Kleeblattstadt holt den begehrten Titel! Die Stadt überzeugte die Jury mit ihrem starken und breit aufgestellten fairen Engagement: So hat die Stadt Fürth durch sein Beschaffungswesen alleine im Jahr 2020 1,3 Millionen Euro Steuergelder in nachhaltig produzierte Waren investiert: Das ist Rekord in der Metropolregion Nürnberg. Zu den Produkten gehören faire Arbeitskleidung und zum Jubiläum „Fünf Jahre Fairtrade-Stadt Fürth“ wurde eine ansprechende und faire Jubiläumsschokolade designt. Des Weiteren verfasst Fürther Personalrat regelmäßig Rundschreiben zur „fairen Beschaffung“ und in einem neu geschaffenen „Welthaus“ werden neben Produkten aus fairen Handel zusätzlich Stadtführungen angeboten.

Zum zweiten Platz Köln

Kölns herausragendes Engagement im Bereich fairer Handel und faire Beschaffung zeigt sich in der Vielzahl der eingereichten Projekte, wobei sowohl innovative und kreative Maßnahmen als auch systemische und strukturelle Ansätze das Gesamtbild der Stadt abrunden. Köln hat für verschiedenste und oftmals unbeachtete Zielgruppen Projekte entwickelt, darunter etwa Migrantinnen und Migranten, junge Menschen und strukturell schwache Statteile. Besonders hervorzuheben ist, dass Köln seine Aktivitäten auch nach der Auszeichnung zur Hauptstadt des Fairen Handels in 2017 nicht nur fortgeführt, sondern ergänzt und weiterentwickelt hat. So sind ein Großteil der eingereichten Projekte nach 2017 ins Leben gerufen worden. So gehen Kontinuität und Kreativität, hohe Qualität und Quantität Hand in Hand. Beachtung fanden auch die vielen Partnerschaftsprojekte, etwa mit Lateinamerika, und die Kooperationen mit Hochschulen und Universitäten, einschließlich der Schaffung einer Kompetenzstelle Fairer Handel an der hiesigen Universität

Zum dritten Platz Landkreis Fürth

Der Landkreis Fürth überzeugt mit einem umfassenden Engagement insbesondere in der strukturellen Verankerung des Themas fairer Handel, beispielsweise durch die Aufnahme von Sozial- und Umweltkriterien in die Auftragsvergabe, Fortbildungen für Mitarbeitende, der Einrichtung einer eigenen Kepolstelle (Koordination kommunaler Entwicklungspolitik) und als GNK-Modellkommune (Global nachhaltige Kommune). Des Weiteren wird die Arbeit abgerundet durch vielfache sensibilisierende Aktivitäten im Bildungsbereich sowie in der Vernetzung mit Unternehmen.

Alle Bewerber- und Preisträgerkommunen werden 2022 an Erfahrungsaustauschen (zwei Termine, je zwei Tage) teilnehmen, die die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Globaldurchführt. Diese Teilnahme haben alle Bewerber gewonnen, alle Kosten werden übernommen.

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Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet

22. September 2021 - 10:57
Bis 9. März 2022 können kreative und nachhaltige Projekte einreicht werden. Foto: David Ertl

Denken ist gut, aber Handeln ist besser. Mit dem Thema „Der Countdown läuft: Es ist Zeit für Action!“ ruft der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik in seiner zehnten Runde Schülerinnen und Schüler dazu auf, mehr über die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, deren Inhalte und globale Zusammenhänge zu erfahren, aber vor allem auch den eigenen Handlungsspielraum auszuloten. Denn: Nicht nur jeder Gedanke zur EINEN WELT zählt, sondern vor allem jede Aktion!

Engagieren, mitmachen und gewinnen

Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass die 17 Nachhaltigkeitsziele erreicht werden. Deshalb richtet sich der Schulwettbewerb an Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen, Schulformen und -fächer in ganz Deutschland sowie an offiziellen Deutschen Auslandsschulen (DAS). Gesucht werden kreative und nachhaltige Projekte und Handlungsideen. Egal, ob Texte, Fotos, Filme, Kunstwerke, Plakate oder digitale Arbeiten – wichtig ist, dass die Teilnehmenden sich mit dem Thema der Runde auseinandergesetzt haben und sich der Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung der globalen Entwicklung bewusst sind. Einsendeschluss ist der 9. März 2022.

Zu gewinnen gibt es über 100 Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro. Außerdem erhalten alle Teilnehmenden eine namentliche Urkunde. Delegationen der Gewinnerteams werden eingeladen, bei einer großen Preisverleihung ihre Auszeichnungen persönlich entgegenzunehmen.

Digitale Auftaktaktion #ZeitFürAction aktiviert zum Einsatz für die EINE WELT

Der Startschuss für die neue Runde fiel am 16. September 2021 mit dem Beginn einer digitalen Auftaktaktion. Unter dem Hashtag #ZeitFürAction sind Menschen rund um den Globus aufgefordert, ihr Statement zu einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in den Sozialen Netzwerken zu posten. Auch einige prominente Unterstützerinnen und Unterstützer des Schulwettbewerbs haben sich bereits an der Aktion beteiligt, so beispielsweise die Moderatoren Ralph Caspers und Willi Weitzel, die Musiker Philipp Lenk (Kafvka) und Albert N’sanda sowie Rapper und Artist Coach Riccardo Montero.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt. Seit dem Schuljahr 2003/2004 findet der Wettbewerb alle zwei Jahre statt und verfolgt das Ziel, den Lernbereich Globale Entwicklung im Unterricht aller Jahrgangsstufen und Schulformen zu verankern und Kinder und Jugendliche für die Themen der EINEN WELT zu sensibilisieren und zu aktivieren.

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17Ziele Freude-Flash in 17 Städten

20. September 2021 - 16:22
Bundesweit spielten 850 Musikerinnen und Musiker gleichzeitig die „Ode an die Freude". Foto: Engagement Global

In 17 deutschen Städten gleichzeitig organisierte das Projekt #17Ziele von Engagement Global am Samstag,18. September 2021, um 13 Uhr den 17Ziele Freude-Flash. Mit der Aktion, an der bundesweit mehr als 850 Musikerinnen und Musiker beteiligt waren, sollten die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen einer breiten Öffentlichkeit nähergebracht werden. Gespielt wurde der vierte Satz der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven.

„Mit dem 17Ziele Freude-Flash setzen wir ein Zeichen für Zusammenhalt, Solidarität und Gemeinschaft, ganz im Sinne der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Wir wollen motivieren, für die Themen der 17 Ziele wie Abbau von Armut, Klimaschutz, menschenwürdige Arbeit oder Geschlechtergleichheit einzutreten. Ohne Zusammenhalt gelingt dies nicht. Die ‚Ode an die Freude‘ aus der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven steht wie kaum ein anderes Musikstück für dieses Gefühl der Gemeinschaft und Solidarität. Die Erreichung der 17 Ziele ist nur dann möglich, wenn wir alle, die Weltgemeinschaft, aber auch jede und jeder Einzelne hier in Deutschland, aktiv werden,“ erklärte Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global.

Neuer Weltrekord

Mit ihrer Aktion stellten die über 850 Musikerinnen und Musiker einen neuen Weltrekord für das „größte an verschiedenen Veranstaltungsorten spontan spielende Musikensemble“ auf. Mit der Übergabe der Weltrekordurkunde durch das Rekord-Institut für Deutschland (RID) in Berlin an den Leiter des 17Ziele Teams von Engagement Global, Christian Mäntele, wurde die neue Bestleistung von RID-Rekordrichter Rolf Allerdissen zertifiziert. „500 Musizierende hätten es für die neue Rekordkategorie mindestens sein müssen. Tatsächlich aber haben über 850 teilgenommen. Ein voller Erfolg für alle Beteiligten!“, gibt Allerdissen bei der Rekordauszeichnung zu Protokoll. Das Rekord-Institut für Deutschland ist das deutschsprachige Pendant zum international ausgerichteten Rekordbuch aus London.

Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wurde am 25. September 2015 von 193 Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York verabschiedet. Die Agenda 2030 ist ein „Weltzukunftsvertrag“. Mit diesem Vertrag verpflichten sich die Staaten dazu, allen Menschen bis zum Jahr 2030 ein Leben in Würde zu sichern.

Das Projekt #17Ziele von Engagement Global hat die Aufgabe, die Themen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 bekannter zu machen, für ihre Themen zu sensibilisieren und – im besten Fall – zu einem veränderten Handeln anzuregen.

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Engagement Global weiht neuen Hauptsitz ein

16. September 2021 - 17:07
Hans-Peter Baur, Unterabteilungsleiter im BMZ, sowie Ingrid Arenz, administrative Geschäftsführerin, und Dr. Jens Kreuter, Hauptgeschäftsführer von Engagement Global, bei der Einweihung der neuen Geschäftsräume. Foto: Jo Hempel

Seit neun Jahren arbeitet Engagement Global von Bonn und sechs Außenstellen aus für ein gerechtes und nachhaltiges globales Miteinander – mit verschiedenen Förderprogrammen sowie zahlreiche Projekten, Initiativen und Angeboten. Mit dem Umzug in die Friedrich-Ebert-Allee (FEA) sind erstmals alle Bonner Liegenschaften der gemeinnützigen Gesellschaft des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unter einem Dach vereint. Das feierten um die 300 von inzwischen fast 800 Kolleginnen und Kollegen bei einem Festakt in der FEA – für viele war es das erste Wiedersehen in Präsenz seit fast anderthalb Jahren.

Bereits im November 2020 ist Engagement Global in das vierstöckige Gebäude gezogen. Die Einweihungsfeier wurde pandemiebedingt verschoben, damit möglichst viele Kolleginnen und Kollegen, auch aus den sechs Außenstellen, bei dem Ereignis dabei sein können.

„Es ist mir eine besondere Freude, so viele Kolleginnen und Kollegen nun endlich wieder persönlich begrüßen zu können und mit ihnen gemeinsam unsere neuen Räumlichkeiten einzuweihen und zu erkunden“, betonte Hauptgeschäftsführer Dr. Jens Kreuter. „Das neue Gebäude ist auch ein Symbol dafür, wie viel wir mit vereinten Kräften und gemeinsam mit unseren Partnern erreichen können.“

Auch die dreiteilige Kunstinstallation „bigger picture“, die auf der Feier gemeinsam mit Hans-Peter Baur, Unterabteilungsleiter im BMZ, enthüllt wurde, spiegelt die Vielfalt wie auch das Wachstum der Organisation wieder. Alle jetzigen und zukünftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können an eine der drei Stahlfiguren, die das Logo von Engagement Global repräsentieren, selbstbemalte kleine Tafeln anbringen. Zusammen bilden sie eine Kunstinstallation, die zukünftig das Foyer der Organisation schmücken wird. Ihre Botschaft: Bei Engagement Global haben alle einen Anteil am großen Ganzen.

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Bewerbungsstart weltwärts 2022

15. September 2021 - 17:45
Bald können Freiwillige wieder weltwärts gehen. Foto: Anne Welsing

Es ist wieder möglich: ein geförderter Freiwilligendienst im Ausland. In einem Land Afrikas, Asiens, Lateinamerikas, Osteuropas oder Ozeaniens können junge Menschen ab 18 Jahren einen meist einjährigen Dienst mit dem Programm weltwärts leisten und sich in einem lokalen Projekt zum Beispiel für Bildung, Gesundheit oder Umweltschutz engagieren. Für die Ausreise im Sommer 2022 haben die Bewerbungsverfahren begonnen.

Die Sicherheit der Freiwilligen wird von den Entsendeorganisationen mit ihren Partnern vor Ort vorab umfassend geprüft. Dabei werden beispielsweise der Zugang zum Gesundheitssystem, die Versorgungslage und die Bewegungsfreiheit im Land überprüft.

Auf der weltwärts-Website kann man sich über die verschiedenen Einsatzplätze und Entsendeorganisationen informieren. Für junge Menschen mit Ausbildung besteht auch die Möglichkeit, Einsatzplätze nach Ausbildungsberuf zu filtern. Die Bewerbung wird dann an die ausgewählten Entsendeorganisationen gesendet. Diese haben unterschiedliche Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Die Mehrheit plant Entsendungen von Freiwilligen im kommenden Jahr und beginnt jetzt mit den Bewerbungsverfahren.

weltwärts wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Das heißt Reisekosten, Unterkunft, Verpflegung und Versicherungen sind über das Programm abgedeckt. Auch junge Menschen mit einer Beeinträchtigung oder Behinderung können weltwärts gehen. Inklusionsbedingte Mehrbedarfe werden ebenfalls gefördert.

Ansprechperson

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin
Telefon +49 228 20717-120
presse@engagement-global.de

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Zeit fürs NachhaltigkeitsCamp

15. September 2021 - 9:25
Eine Session im NachhaltigkeitsCamp im BaseCamp Bonn kann auch unter freiem Himmel stattfinden. Foto: Kolja Matzke

Beim NachhaltigkeitsCamp Bonn treffen Kreativität und Nachhaltigkeit aufeinander. Passend zur europäischen Woche der Nachhaltigkeit lädt Engagement Global am Freitag, 24. September 2021, zum sechsten Mal ein, um im BaseCamp Bonn kreativen Austausch und offene Diskussionen rund um Nachhaltigkeit zu ermöglichen. 100 Plätze sind zu vergeben. Der Ticketverkauf ist gestartet. Das Programm ist noch offen – denn bei einem Barcamp wird dieses von den Teilnehmenden am Veranstaltungstag bestimmt.

Auch wenn die Sessions erst vor Ort festgelegt werden, können Ideen schon vorab unverbindlich in eine Liste auf der Website des NachhaltigkeitsCamps eingetragen werden – zur Inspiration und Vorfreude. Alle Teilnehmenden können mit ihren Tipps und Tricks, Fragen oder Projekten zur Veranstaltung beitragen. Die Workshops und Präsentationen der letzten Jahre haben gezeigt, dass der Einfallsreichtum der NachhaltigkeitsCamperinnen und -Camper groß ist.

Spannende Sessions sind zu erwarten

Einer der diesjährigen Camper ist Luca Samlidis, der bei Fridays for Future Bonn für Kommunikation und politische Strategie verantwortlich ist. 2020 hat der Klimaaktivist beim NachhaltigkeitsCamp eine digitale Keynote gehalten, in diesem Jahr schließt er sich dem Barcamp in Präsenz an: „Die Klimakrise zu bewältigen ist eine Jahrhundertherausforderung. Deswegen zählen jeder Gedanke und jede Idee, die dazu beitragen. Das Nachhaltigkeitscamp ist ein idealer Raum, um solche Ideen, im Kleinen und im Großen, zu entwickeln.“

Für noch mehr Inspiration sorgen auf dem Blog des NachhaltigkeitsCamps ehemalige Teilnehmende, die in Interviews von ihren Eindrücken aus dem letzten Jahr und von Projekten und Ideen erzählen, an denen sie seit dem Camp gearbeitet haben. Umstellung von Gewohnheiten, der Einsatz für nachhaltigen Modekonsum, die Entwicklung einer Suchmaschine für lokale Produkte – das sind die Themen, die das NachhaltigkeitsCamp ausmachen und auf die sich auch am Freitag, 24. September 2021, gefreut werden kann. Interessierte können sich ihre Tickets online sichern.

Anmeldung weiterhin möglich

Das NachhaltigkeitsCamp findet am Freitag, 24. September 2021, im BaseCamp in Bonn statt. Veranstaltungsbeginn ist um 10 Uhr, Einlass ab 9 Uhr. Der Eintritt kostet 20 Euro inklusive veganem Mittagessen, Snacks sowie warmen Getränken. Falls die Veranstaltung nicht stattfinden kann, werden die Tickets storniert und das Geld erstattet.

In Zusammenarbeit mit dem BaseCamp Bonn wurde ein Hygiene-Konzept erarbeitet. Alle Teilnehmenden müssen laut der 3G-Regel vollständig geimpft, genesen oder getestet sein. Außerdem muss im Innenbereich eine medizinische Maske getragen werden.

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Preisverleihung „Hauptstadt des Fairen Handels 2021“

14. September 2021 - 9:32
2021 findet die Preisverleihung „Hauptstadt des Fairen Handels" im Reitstadel in Neumarkt in der Oberpfalz statt. Foto: Jakub Kaliszewski

Beim Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ werden alle zwei Jahre die Kommunen mit den einfallsreichten und wirkungsvollsten Aktivitäten zur Unterstützung des Fairen Handels gesucht – und gefunden. Bei der Preisverleihung am Donnerstag, 23. September 2021, im Reitstadel in Neumarkt in der Oberpfalz erhalten die zehn Gewinnerkommunen (Fünf Hauptpreise und fünf Sonderpreise) die Ehrungen für ihr Engagement und Preisgelder im Gesamtwert von 250.000 Euro.

Die Jury wählte aus zahlreichen und vielfältigen Bewerbungen: 118 Kommunen aus allen 16 Bundesländern standen zur Auswahl. Welche der engagierten Kommunen gewonnen hat, wird auf der festlichen Preisverleihung bekannt gegeben.

Wann: Donnerstag, den 23. September 2021

von 18 Uhr bis 20:30 Uhr

Wo: Reitstadel in Neumarkt in der Oberpfalz

Moderation: Kübra Sekin

Durchgeführt wird der Wettbewerb seit 2003 alle zwei Jahre von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Mit einzelnen Aktionen und Projekten, mit kontinuierlichen Maßnahmen, Leitbildern und Strategien konnten sich neben Städten und Gemeinden erstmals auch Landkreise auf den Titel bewerben.

Die bisherigen Preisträgerstädte waren: Neumarkt in der Oberpfalz (2019), Köln (2017), Saarbrücken (2015), Rostock (2013), Bremen (2011), Marburg (2009), Düsseldorf (2007) sowie Dortmund (2005 und 2003).

Wollen Sie live von der Bekanntgabe der Gewinnerkommunen und der Preisverleihung des Wettbewerbs zur „Hauptstadt des Fairen Handels 2021“ berichten? Melden Sie sich zwecks Planung bis Montag, 20. September 2021, an. Eine Teilnahme vor Ort ist unter Einhaltung der 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) möglich. Die Preisverleihung wird auch live über den YouTube-Kanal der SKEW gestreamt.

Ansprechperson

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin
Telefon +49 228 20717-120
presse@engagement-global.de

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Über Klimaflucht

13. September 2021 - 16:41
Am 22. September findet ein digitales Podiumsgespräch zum Thema Klimaflucht statt. Foto: René Frampe

Kann es angesichts von Klimaflucht überhaupt so etwas wie Klimagerechtigkeit geben? Über diese Frage sprechen am Mittwoch, 22. September 2021, drei Expertinnen und Experten mit Moderatorin Diba Mirzaei. Passend zur Klimawoche Hamburg laden der Landesverband Nord der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) und die Außenstelle Hamburg von Engagement Global ein, um die sozialen Auswirkungen des Klimawandels in Ländern des Globalen Südens gemeinsam mit den Expertinnen und Experten genauer zu betrachten.

Dr. Tsiry Rakotoarisoa, KlimaGesichter-Botschafter der Deutschen KlimaStiftung aus Madagaskar, Prof. Dr. Christine Straehle, Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Hamburg, und Dr. Katherine Braun, Referentin für kirchliche Flüchtlingsarbeit der Nordkirche, werden über die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für die Folgen des Klimawandels sprechen, aber auch über die Schicksale der Menschen, die von ihnen im besonderen Maße betroffen sind.

Die Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich weltweit, aber die Folgen sind ungleich verteilt. So sind es die Menschen in Länden des Globalen Südens, deren Lebensgrundlagen durch Dürrekatastrophen, Trinkwasserknappheit oder den Anstieg des Meeresspiegels bedroht werden. Wie Betroffene mit diesen Umständen umgehen, welche Veränderungen sie sich wünschen und welche Verantwortung Europa hat, sind Themen des digitalen Podiumsgesprächs. In dessen Anschluss können Interessierte in die Diskussion mit den Expertinnen und Experten treten, etwa zur Frage der Klimagerechtigkeit oder zu Konzepten wie „Migration in Würde“.

Mit „Klimaflucht!“ organisieren der DGVN und Engagement Global das zweite Podiumsgespräch in diesem Themenfeld. Im Juni 2021 stand die Frage im Fokus, wie mit der Herausforderung der klimabedingten Migration umgegangen werden kann, wenn der Klimawandel als Fluchtursache keine rechtliche oder politische Anerkennung erhält. Mit der geplanten Veranstaltung am Mittwoch, 22. September, werden die aus klimabedingter Migration resultierenden politischen und ethischen Fragen um die Perspektive der sozialen Auswirkungen in den Ländern des Globalen Südens ergänzt. Es wird ein Schlaglicht auf die persönlichen Schicksale und damit auch auf die Herausforderungen um Klimagerechtigkeit und Klimaflucht geworfen.

Die Veranstaltung findet von 18 bis 19:30 Uhr via Zoom statt.

Das Podiumsgespräch mit anschließender Diskussion findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global statt. Es handelt sich um eine Kooperation zwischen der Außenstelle Hamburg von Engagement Global und dem Landesverband Nord e.V. der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen.

Das Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland will Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen motivieren und zu eigenem Engagement für eine nachhaltigere Welt ermutigen. Mit unterschiedlichen Formaten bringt EBD einer breiten Öffentlichkeit oder ausgewählten Zielgruppe entwicklungspolitische Themen nahe – bundesweit durch die sechs Außenstellen von Engagement Global.

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Globales Lernen im Sport

7. September 2021 - 16:13
Die universitäre Weiterbildung "Globales Lernen im Sport" an der DSHS steht allen Interessierten offen. Foto: Janine Schmitz

Zur Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDG) kann Sport ein wirkungsvolles Instrument sein. Dieser Erkenntnis folgend bietet die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) den Zertifikatsstudiengang „Globales Lernen im Sport“ an. In drei Modulen werden theoretische und praktische Kenntnisse – etwa globale und regionale Zusammenhänge sowie pädagogische und didaktische Fähigkeiten – vermittelt, um Interessierten das Potenzial des Sportes nahezubringen. Auch wirft das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot, das im Oktober 2021 startet, ein Schlaglicht auf das Engagement von Organisationen, die Sport für nachhaltige Entwicklung, Friedensarbeit und Empowerment einsetzen.

Bis Freitag, 24. September 2021, können sich alle Interessierten für die Weiterbildung an der DSHS anmelden. Die Module sind offen für Akteurinnen und Akteure aus Sportvereinen und -verbänden, aus Unternehmen, NGO und Institutionen. Auch für Engagierte aus Feldern der sozialen Arbeit, der Entwicklungspolitik oder des Nachhaltigkeitsbereiches bieten die Inhalte des Zertifikatstudiengangs spannende Anknüpfungspunkte.

Die Inhalte der Weiterbildung

Das erste Modul „Die globale Verantwortung des Sports im Kontext der UN Ziele für nachhaltige Entwicklung“ stellt die Bedeutung des Sports für die SDG und das Engagement der Akteurinnen und Akteure in den Mittelpunkt. Bei dem von der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global konzipierten Modul werden den Teilnehmenden konkrete Handlungsansätze aufgezeigt, wie Sport einen Beitrag zu einzelnen SDG, etwa Ziel 3 „Gesundheit und Wohlergehen“ oder Ziel 17 „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“, leisten kann. Auch Bereiche wie fairer Handel in der Sportartikelindustrie oder Nachhaltigkeit von Sportveranstaltungen werden thematisiert.

Im zweiten Modul „Sportpraktische Ansätze, Planung, Durchführung & Evaluation“ gilt es, den Teilnehmenden Fähigkeiten zu vermitteln, die sie zur Organisation und Durchführung passender Maßnahmen brauchen können. Die praktische Anwendung erfolgt im dritten Modul, das ein selbstorganisiertes Praktikum vorsieht.

Von Freitag, 8. Oktober 2021, bis Sonntag, 10 Oktober 2021, findet das erste Modul von Engagement Global an der DSHS in Köln statt. Das zweite Modul wird von der Rheinflanke gGmbH durchgeführt und ist für das Wochenende von Freitag, 12. November 2021, bis Sonntag, 14. November 2021, geplant. Das Praktikum kann von den Teilnehmenden selbst terminiert werden.

Engagement Global nutzt den Sport im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, um durch Ansätze des Globalen Lernens einen Perspektivwechsel anzuregen. Die Kooperation mit der Sporthochschule findet im Rahmen des Programms „Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland“ (EBD) statt. Die Außenstellen von Engagement Global führen das Programm dezentral durch, um entwicklungspolitisches Engagement auch regional und lokal dauerhaft zu verorten.

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Aktionstage zur Nachhaltigkeit

2. September 2021 - 16:17
Engagement Global informiert vor Ort rund um Themen der Entwicklungszusammenarbeit und der Agenda 2030. Foto: René Frampe

Entwicklungs- und umweltpolitisch engagierte Akteurinnen und Akteure haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen, um am Freitag, 10. September 2021, und Samstag, 11. September 2021, auf der Gartenschau Lindau über die Agenda 2030 und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu informieren.

Besucherinnen und Besucher der Gartenschau können sich an verschiedenen Mitmachstationen spielerisch mit Nachhaltigkeitsthemen wie Frieden, Klima oder Umweltschutz auseinandersetzen und die vielfältigen Möglichkeiten kennenlernen, wie man sich für eine gerechtere Globalisierung engagieren kann. Wie hängen Gerechtigkeit und Klimaschutz zusammen, wie kann ich im Alltag meinen CO2-Verbrauch reduzieren, welche Ideen für ein enkeltaugliches Leben kann ich umsetzen und wo kann ich Unterstützung für mein Engagement erhalten?

Antworten auf Fragen wie diese liefert der Informationsstand von Engagement Global sowie die Ausstellung „FRIEDENSKLIMA! 17 Ziele für Gerechtigkeit und Frieden“ der lokalen Vereine in der Friedensregion Bodensee und der friedens räume Lindau. Auch die Visionswerkstatt des Eine Welt Netzwerkes Bayern sowie der Aktionsstand der Kreisgruppe des BUND Naturschutz Lindau bieten den Besucherinnen und Besuchern der Gartenschau auf dem Gelände des Luitpoldparks kreative Angebote, um sich dem Thema Nachhaltigkeit zu nähern.

Am Samstag um 18 Uhr wird die Band Grupo Sal aus Tübingen auf der Bühne der Gartenschau für einen musikalischen Ausklang sorgen.

Die Aktionstage zur Nachhaltigkeit werden gemeinsam veranstaltet von: BUND Naturschutz Bayern e.V. Kreisgruppe Lindau, Außenstelle Stuttgart von Engagement Global, Eine Welt Netzwerk Bayern im Rahmen des Programms „Bildung trifft Entwicklung“, Friedensregion Bodensee e.V., friedens räume Lindau mit pax christi Diözese Augsburg e.V., Lokale Agenda 21 Stadt Lindau und Parents For Future Lindau.

Die Aktionstage zur Nachhaltigkeit finden auf der Gartenschau Lindau am Freitag, 10. September 2021, und Samstag, 11. September 2021, von 10 bis 18 Uhr statt.

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Ticket für‘s NachhaltigkeitsCamp

24. August 2021 - 9:08
Der Ticketverkauf für das NachhaltigkeitsCamp Bonn startet: 100 Plätze sind zu vergeben. Foto: Engagement Global

Wer beim NachhaltigkeitsCamp am Freitag, 24. September 2021, zu welchem Thema einen Input gibt, liegt bei den Teilnehmenden. Denn bei einem sogenannten Barcamp, einer offenen Konferenz, sind alle Anwesenden mit ihren Ideen, Diskussionsbeiträgen und Fragen zugleich Akteurinnen und Akteure. Alle, die wollen, können eine Session zu einem freigewählten Thema geben – oder einfach nur die passende Frage zu diesem liefern. Der Ticketverkauf für die diesjährige Veranstaltung, die im BaseCamp Bonn stattfindet, ist nun gestartet.

100 Interessierte haben die Möglichkeit, wieder mit dabei zu sein: Beim Diskutieren über die besten Secondhandshops, bei den Fragen und Antworten zur Plastikvermeidung oder auch beim Ideensammeln zum Klimaschutz vor der eigenen Haustür. Seit 2016 veranstaltet Engagement Global das Barcamp rund um Nachhaltigkeit und in jedem Jahr haben zahlreiche Teilnehmende die verschiedensten Sessions gestaltet. Über eine digitale Plattform zur Vernetzung von nachhaltigen Marken wurde genauso gesprochen wie über einen Ort am Arbeitsplatz, um übrig gebliebene Lebensmittel zu sammeln. Auch in diesem Jahr sind wieder herausfordernde, vielseitige und überraschende Inhalte zu erwarten.

Wer sich informieren möchte, was in den letzten Jahren beim NachhaltigkeitsCamp passiert ist oder erste Ideen für die diesjährigen Sessions eintragen will, kann das auf der Website des NachhaltigkeitsCamps tun. Unter dem Hashtag #ncbn21 können sich Interessierte schon jetzt vernetzen und austauschen.

Nachdem das NachhaltigkeitsCamp 2021 coronabedingt digital stattgefunden hat, ist es in diesem Jahr als Präsenzveranstaltung im BaseCamp Bonn geplant. Die Gesundheit der Teilnehmenden steht weiterhin an erster Stelle. Ein entsprechendes Hygiene-Konzept wurde entwickelt, das die 3G-Regel ebenso umfasst wie das Tragen von medizinischen Masken. Die tagesaktuellen Regeln werden vor der Veranstaltung auf den Kanälen des NachhaltigkeitsCamps geteilt.

Der Ticketverkauf erfolgt ausschließlich online. Der Eintritt kostet 20 Euro, beinhaltet veganes Mittagessen und Snacks sowie warme Getränke.

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Über 200 internationale Freiwillige in Deutschland

18. August 2021 - 14:09
weltwärts fördert weiterhin viele Freiwilligeneinsätze. Foto: Anne Welsing

Sie kommen aus Argentinien, Bolivien, Chile, Georgien, Ghana, Indien, Kenia oder Thailand: Aktuell absolvieren 224 junge Menschen ihren Freiwilligendienst in Deutschland (Stand: 16. August 2021). Aus über 35 Ländern des Globalen Südens sind die Freiwilligen nach Deutschland gereist, um sich in gemeinnützigen Einrichtungen zu engagieren. Sie sind Teil des weltwärts-Freiwilligendienstes und sind meist zwischen 12 und 18 Monaten in einem Projekt vor Ort tätig.

Die Einreise der Freiwilligen nach Deutschland erfolgt unter strengen Kriterien und die Sicherheit der Freiwilligen sowie der Menschen, mit denen sie arbeiten, steht an oberster Stelle. Nach der aktuell vorgeschriebenen Quarantänezeit können die 224 Süd-Nord-Freiwilligen jedoch in ihren Einsatzstellen aktiv werden. Sie unterstützen unter anderem in Kindertagesstätten, Schulen, Jugendzentren, der Obdachlosenhilfe, Begegnungs- oder Naturschutzprojekten.

Eine Süd-Nord-Freiwillige, die bereits im vergangenen Jahr ihren weltwärts-Dienst beendete, ist Elizabeth Lauredant. Sie kommt ursprünglich aus Haiti und hat ihren Freiwilligendienst mit der Aufnahmeorganisation Ecoselva e.V. im botanischen Garten der Philipps-Universität Marburg absolviert. „Jeden Morgen mussten wir das Laub einsammeln, die Gänge reinigen und das Tropenhaus gießen. Danach wurde die Tagesarbeit zugeteilt, es handelte sich um Orchideen- oder Baumschnitt, um die Samenauswahl, Substratvorbereitung oder Pflanzenvermehrung“, erklärt Elizabeth. Gewohnt hat sie bei einer Gastfamilie: „Meine Gasteltern hatten immer ein offenes Ohr für meine Probleme und waren bereit, mir zu helfen, wo sie nur konnten. Durch die Art und Weise, wie sie mich behandelten, fühlte ich mich wie ein Teil ihrer Familie.“

Joselyn Kahunde kommt aus Uganda und hat ihren weltwärts-Freiwilligendienst 2019/2020 mit der Aufnahmeorganisation IN VIA an einer offenen Ganztagsschule in Köln geleistet. „Ich erzählte den Kindern traditionelle Geschichten aus meinem Land, über das sie unbedingt mehr wissen wollten", sagt sie. „Natürlich gab es auch Herausforderungen wie die Sprachbarriere, Wetterumschwünge, Krankheitsfälle und die weite Entfernung zu meiner Familie und meinen Freunden. Aber besonders wertvolle Momente waren für mich, Einblicke in mein Land und meine Kultur mit den Kindern und Kollegen zu teilen – und auch von ihnen zu lernen.“

Anders als Elizabeth und Joselyn haben die Süd-Nord-Freiwilligen, die 2021 nach Deutschland gereist sind, den Großteil ihrer weltwärts-Erfahrung noch vor sich und können trotz der Pandemie in ihren Einsatzstellen mit anpacken. Um den Freiwilligen einen guten Start in Deutschland zu ermöglichen, kommen sie meist in Gastfamilien unter. Die Aufnahmeorganisationen suchen daher immer wieder Gastfamilien, aber auch WG-Zimmer oder Wohnungen für die Freiwilligen.

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren, die für eine längere Zeit im Ausland leben und sich international engagieren möchten. Zur Förderung eines gleichberechtigten Austauschs funktioniert weltwärts in beide Richtungen: Junge Menschen gehen aus Deutschland in den Globalen Süden und genauso umgekehrt. Globales Lernen, interkultureller Austausch und Engagement für eine nachhaltige Entwicklung stehen dabei im Vordergrund. weltwärts wird als Gemeinschaftswerk von rund 160 gemeinwohlorientierten Trägern in Deutschland und circa 2.000 Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Ozeanien umgesetzt. Die Beratung und Unterstützung der beteiligten Akteure sowie die administrative und finanzielle Koordination verantwortet die Koordinierungsstelle weltwärts bei Engagement Global. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Ansprechpartnerin

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin
Telefon +49 228 20717-120
presse@engagement-global.de

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Süd-Nord-Komponente von weltwärts sehr erfolgreich

5. August 2021 - 15:57
Im Jahr 2020 leisteten mehr als 500 Freiwillige aus dem Globalen Süden ihren Dienst in Deutschland. Foto: Andreas Henn

Befragt wurden alle Freiwilligen, die zwischen 15. November 2019 und 15. November 2020 ihren Dienst in Deutschland beendet haben. Viele mussten durch die COVID-19-Pandemie im Frühjahr 2020 ihren Dienst in den Einsatzstellen vorübergehend unterbrechen, da sie dort mit Risikogruppen arbeiteten. Die dennoch sehr guten Ergebnisse bestätigen, dass das weltwärts-Programm den Bedarf junger Erwachsener auch in schwierigen Zeiten trifft und die beteiligten Organisationen im In- und Ausland den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst optimal gestalten.

94 Prozent der Freiwilligen waren mit ihrem Dienst insgesamt (sehr) zufrieden. Sehr hohe Zufriedenheitswerte erreichten auch die einzelnen Aspekte des Freiwilligendienstes, die mit der Befragung untersucht wurden. 90 Prozent der Freiwilligen waren mit ihrer Einsatzstelle insgesamt (sehr) zufrieden. Es gab Möglichkeiten zur Mitarbeit und der Arbeit der Freiwilligen wurde Wertschätzung entgegengebracht. Die Zufriedenheit mit der fachlichen Anleitung hat sogar noch etwas zugenommen, denn in der aktuellen Befragung waren 60 Prozent der Freiwilligen sehr zufrieden (2019: 53 Prozent), der Gesamtanteil der sehr und eher Zufriedenen lag bei 95 Prozent.

Zwei von drei Freiwilligen hatten bei Ankunft keine oder nur geringe Deutschkenntnisse. Trotz der Sprachschwierigkeiten waren die meisten Freiwilligen (89 Prozent) mit den privaten Kontakten (sehr) zufrieden. Die Pandemie-Einschränkungen haben nicht zu einer geringeren Zufriedenheit mit der sozialen Einbindung geführt.
26 Prozent der Freiwilligen erlebte Situationen, in denen sie rassistisch diskriminiert oder bedroht wurden. Von konkreter persönlicher Bedrohung berichteten 5 Prozent.

Bereits die vorausgegangene Befragung hatte gezeigt, dass die Teilnehmenden der Süd-Nord-Komponente in vielfältiger Weise von ihrem Freiwilligendienst profitieren. In der aktuellen Befragung sind die Werte ähnlich, was zeigt, dass der Freiwilligendienst in Deutschland, auch unter den besonderen Pandemie-Bedingungen wertvolle Lernerfahrungen ermöglicht hat. 97 Prozent der Befragten haben sich persönlich weiterentwickelt und ein besseres Verständnis für globale Zusammenhänge erworben. 92 Prozent gaben an, dass die Motivation für weiteres entwicklungspolitisches Engagement durch den Dienst zugenommen hat. 80 Prozent der Befragten engagierte sich zum Befragungszeitpunkt bereits im Heimatland bzw. wird dies in Zukunft sehr wahrscheinlich tun.

Die Freiwilligen-Befragung hat das Ziel, weltwärts als entwicklungspolitischen Lern- und Austauschdienst stetig weiterzuentwickeln. Im Jahr 2020 leisteten mehr als 500 Freiwillige aus dem Globalen Süden ihren Dienst in Deutschland. Davon nahmen 209 Freiwillige (41 Prozent) aus 47 Ländern an der Befragung teil. Die häufigsten Herkunftsländer waren Kolumbien, Indien, Mexiko und Uganda. Das formale Bildungsniveau war hoch: 58 Prozent der Freiwilligen hatten bereits einen Studienabschluss. Das Durchschnittsalter lag bei 24 Jahren. Für den laufenden Jahrgang ist die Aufnahme von bis zu 800 Freiwilligen geplant. Auch für deutsche Freiwillige wird es ab Herbst vermehrte Möglichkeiten für einen Dienst im Ausland geben.

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren, die für eine längere Zeit im Ausland leben und sich engagieren möchten. Globales Lernen, interkultureller Austausch und Engagement für eine nachhaltige Entwicklung stehen dabei im Vordergrund. weltwärts wird als Gemeinschaftswerk von rund 160 gemeinwohlorientierten Trägern in Deutschland und circa 2.000 Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Ozeanien umgesetzt. Die Beratung und Unterstützung der beteiligten Akteure sowie die administrative und finanzielle Koordination verantwortet die Koordinierungsstelle weltwärts bei Engagement Global. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Engagement Global unterstützt Klimawette

2. August 2021 - 18:35
Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und Institutionen Stuttgarts treten symbolisch die Tonne. Foto: Engagement Global

Eine Million Tonnen werden von einer Million Menschen bis zur Weltklimakonferenz am 1. November 2021 in Glasgow eingespart – das ist die Wette, die der Verein „3 fürs Klima“ 2020 ausgerufen hat. Für dieses Ziel ist Initiator und Vorstandssprecher Dr. Michael Bilharz im Juni 2021 aufs Lastenrad gestiegen und fährt seitdem mit einer symbolischen CO2-Tonne und dem spielerischen Aufruf „Kickt die Tonne!“ durch Deutschland. Auf der 100-tägigen Sommertour trifft er in rund 200 Städten auf Unterstützerinnen und Unterstützer, die dabei helfen, die Wette bekannter zu machen.

Die Klimawette in Stuttgart

An vielen Standorten kickt auch Engagement Global gegen die Tonne und informiert über die Möglichkeiten, sich im Alltag für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) – darunter auch Ziel 13 Klimaschutz – einzusetzen. Den Auftakt machte die Außenstelle Stuttgart am Dienstag, 27. Juli 2021. Gemeinsam mit anderen Akteurinnen und Akteuren war sie mit Lastenrad und Infostand auf dem Stuttgarter Schlossplatz präsent. „Die Klimawette zeigt, wie schnell aus persönlichem Engagement eine kollektive Leistung mit großer Wirkung wird. Das gilt es sichtbar zu machen und das unterstützen wir gerne“, so Christian Lieder von der Außenstelle Stuttgart. Die Stadt Stuttgart, vertreten durch Jan Kohlmeyer, Leiter der Stabsstelle Klimaschutz, und die Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg, vertreten durch Julia Kovar-Mühlhausen, haben die Wette symbolisch akzeptiert und Michael Bilharz am Nachmittag in der Landeshauptstadt in Empfang genommen.

„Die Klimawette“ ist eine Aktion des Vereins „3 fürs Klima“, der sich für einen Dreiklang im Klimaschutz einsetzt. 2020 von einer Gruppe engagierter Umweltexpertinnen und -experten gegründet, motiviert und unterstützt der Verein, auf individueller Ebene den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, den Rest zu kompensieren und andere für diesen Vorsatz zu gewinnen. Die Sommertour durch Deutschland soll ein Schlaglicht auf „Die Klimawette“ werfen, die die drei Maßnahmen vereint.

Engagement Global radelt mit

Die Außenstellen von Engagement Global werden in vielen Städten der Sommertour dabei helfen, das Ziel der Klimawette voranzubringen. Die Außenstelle Mainz wird in drei Bundesländern mitradeln und mit Pop-up-Infoständen dabei sein. Im Saarland beginnt die Tour am 3. August um 12:30 Uhr „Am Forum“ in Homburg. Von dort radeln Theresa Holzer und Alexandra Ehrhardt von der Außenstelle Mainz zusammen mit Michael Bilharz nach Saarbrücken, um gegen 17:30 Uhr am dortigen Rathaus die Tonne zu kicken.

Für Mainz und Wiesbaden findet am Sonntag, 8. August, ab 17 Uhr an der „Reduit“ am Kasteler Rheinufer eine Großveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik statt. Das Team der Mainzer Außenstelle wird mit Mitmachaktionen zu den globalen Nachhaltigkeitszielen vor Ort sein und das Publikum über die Angebote und Programme von Engagement Global informieren. Am Montag, 9. August, steigen die Mainzerinnen dann wieder mit aufs Rad und begleiten die Tour vom Darmstädter Rathaus zum Frankfurter Opernplatz, wo zusammen mit dem BUND Frankfurt auf die Möglichkeiten zum Einsparen von CO2 aufmerksam gemacht wird.

In Düsseldorf begrüßt die Außenstelle am Sonntag, 22. August, gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller den engagierten Radfahrer Bilharz am Rathaus. Auch im September und Oktober wird Engagement Global in weiteren Städten an der Sommertour teilnehmen.

Hier plant Engagement Global bei der Sommertour dabei zu sein:
  • Dienstag, 3. August 2021, 12:30 Uhr: Homburg/Saar, Am Forum
  • Dienstag, 3. August 2021, 17:30 Uhr: Saarbrücken, Rathaus
  • Sonntag, 8. August 2021, 17:00 Uhr: Wiesbaden-Mainz-Kastel, Reduit
  • Montag, 9. August 2021, 14:00 Uhr: Darmstadt, Rathaus
  • Montag, 9. August 2021, 19:00 Uhr: Frankfurt, Opernplatz
  • Sonntag, 22. August 2021, 17:00 Uhr: Düsseldorf
  • Freitag, 17. September 2021, 13:00 Uhr: Hamburg
  • Samstag, 25. September 2021 ,17 Uhr: Potsdam
  • Sonntag, 3. Oktober 2021, 19:00 Uhr: Dessau
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Petra Gohr-Guder
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User-Voting zu „Dein Song für EINE WELT!“ startet

2. August 2021 - 10:43
Ab sofort kann für den Favoritensong abgestimmt werden. Foto: Engagement Global

Nicht nur die große Menge an eingereichten Songs sorgte für Begeisterung, sondern auch deren Vielfalt – quer durch alle Genres und jeder für sich einzigartig! Eine Sache aber haben alle Songs gemeinsam: Sie behandeln Themen globaler Entwicklung!

Jetzt geht es darum, eine Entscheidung zu treffen: Welcher Song ist preiswürdig? Über einen Teil der Preise kann ab jetzt mitentschieden werden – die Publikumspreise. Der erste Platz des Votings landet mit seinem Song auf dem EINE WELT-Album und wird professionell im Tonstudio aufgenommen. Die Plätze 2 bis 5 des User-Votings bekommen ein professionelles Musik-Coaching. Das Voting bleibt bis Montag, 23. August 2021, geöffnet.

Wie geht’s nach dem Voting weiter?

Über die weiteren Preise, die es für die Teilnehmenden zu gewinnen gibt, entscheidet eine unabhängige Jury in einem mehrstufigen Verfahren. Diese kürt im Oktober 2021 die Sonderpreise und vergibt die übrigen 20 Plätze des EINE WELT-Albums. Außerdem trifft die Jury eine Top 5-Auswahl, die im Dezember vor der Jury und Publikum auftreten wird. Hier wird dann über die Plätze 1 bis 3 entschieden. Der erstplatzierte Song wird der neue „EINE WELT-Song“ und erhält neben der Studioproduktion einen professionellen Musikvideodreh.

Über den Song Contest

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ ist eine Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ und wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt. Ziel der beiden Aktionen ist es, zentrale Themen der Globalisierung stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rücken und dazu aufzufordern, sich an der nachhaltigen Gestaltung der EINEN WELT aktiv zu beteiligen.

Der Song Contest wird von prominenten Patinnen und Paten unterstützt. In dieser Runde sind das Albert N’Sanda, Banda Internationale, Jamie-Lee Kriewitz, Jess, Johanna Klum, Joyce Candido, Kafvka und Rico Montero.

Außerdem wird der Song Contest von folgenden Partnern unterstützt: Cornelsen Verlag GmbH, Grundschulverband e.V., Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Kindernothilfe e.V., Lugert Verlag, missio - Internationales Katholisches Missionswerk e.V., Plan International Deutschland e.V., Spiesser – die Jugendzeitschrift, Verband deutscher Musikschulen e.V., ZEIT für die Schule.

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Filmabende zu fairem Handel und Klimawandel

28. Juli 2021 - 16:58
Filmabend mit entwicklungspolitischen Themen im Odonien. Foto: Juliane Guder

Am Mittwoch, 4. August 2021, und Donnerstag, 5. August 2021, ist in Köln zu sehen, was morgen wichtig ist – im doppelten Sinne. Denn unter diesem Motto steht das Film Festival Cologne und das passt besonders zu den Dokumentarfilmen „Oeconomia“ und „Ich bin Greta“, die im Zuge der Sommer-Reihe des Festivals im Odonien, Köln, in Kooperation mit Engagement Global gezeigt werden. Zu einem Gespräch mit Fachleuten über die Zukunftsthemen, die in den Filmen verhandelt werden, hat die Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global eingeladen.

„Oeconomia“ ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2020 über die Hintergründe der Bankbranche und damit auch über die Grundlage des Turbokapitalismus. Regisseurin Carmen Lossmann macht die Zusammenhänge von Reichtum, Wirtschaftswachstum und Verschuldung sichtbar und geht dabei scheinbar einfachen Fragen nach wie „Woher kommt das Geld?“. Die Wirtschaftsdokumentation bietet Anknüpfungspunkte zu entwicklungspolitischen Themen, etwa zu fairem Handel und nachhaltigem Wirtschaften. Diese stehen bei dem von Sonja Hoffmann moderiertem Gespräch mit Eva Maria Reinwald, Fachpromotorin für Globale Wirtschaft und Menschenrechte, und Jan Pehoviak vom Wandelwerk Köln im Mittelpunkt.

Der zweite Film, „Ich bin Greta“, porträtiert die Klimaaktivistin Greta Thunberg. Die 2020 veröffentlichte Dokumentation beginnt bei den Schulstreiks 2018 und endet mit der Überfahrt nach New York zum Klimagipfel der Vereinten Nationen im Jahr 2019. Filmemacher Nathan Grossmann zeigt große Auftritte sowie private Momente Thunbergs, die mit ihrem Einsatz für Klimaschutz eine Bewegung startete. Vor der Vorführung im Odonien wird Moderatorin Sonja Hoffmann mit Leonie Bremer von Fridays for Future und Sabrina Cali, Fachpromotorin für entwicklungspolitische Bildungsarbeit, über die globalen Herausforderungen des Klimawandels sprechen.

Die Filmabende mit entwicklungspolitischen Gesprächen starten um 20:30 Uhr. Die Außenstelle Düsseldorf wird mit einem Informationsstand vertreten sein, um über die Programme und Angebote von Engagement Global zu informieren.

Im Rahmen des Film Festival Cologne (21.–28. Oktober 2021) wird am 27. Oktober erneut der Global Day in Zusammenarbeit mit Engagement Global stattfinden. Unter dem Motto „Stories for Chance“ kommen Akteurinnen und Akteure der Entwicklungszusammenarbeit und der Film- und Medienbranche zusammen, um sich darüber auszutauschen, wie Storytelling als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit funktioniert.

Veranstaltungsdaten

Der Eintritt kostet 8 Euro.

  • Mittwoch, 4. August 2021, 20:30 Uhr bis 23 Uhr: „Oeconomia“
  • Donnerstag, 5. August 2021, 20:30 Uhr bis 23 Uhr: „Ich bin Greta“

im Odonien, Hornstraße 85, 50823 Köln

Am Donnerstag öffnet der Biergarten bereits um 17 Uhr.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt: Liebigstraße (Stadtbahn 5, Bus 142), Lohsestraße (Stadtbahn 12 und 15), S-Bahnhof Nippes (S6, S11 und Bus 127, Bus 142)

Die Kooperation mit dem Film Festival Cologne findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global statt. Mit unterschiedlichen Formaten vermittelt das EBD-Programm einer breiten Öffentlichkeit oder ausgewählten Zielgruppen entwicklungspolitische Themen.

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