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Pressemitteilungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 10 Stunden 56 Minuten

Engagement Global unter den Top-Arbeitgebern 2021

8. Januar 2021 - 12:57
Engagement Global setzt sich für Chancengleichheit in der Belegschaft ein. Foto: Marc Gärtner

Erneut reiht eine Studie der Zeitschrift Focus-Business und der Arbeitegeber-Bewertungsplattform Kununu Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen unter die Top-Arbeitgeber des Mittelstands ein. Die Organisation fördert entwicklungspolitisches Engagement durch Information, Beratung und finanzielle Unterstützung. Sie arbeitet insbesondere mit der Zivilgesellschaft sowie mit Kommunen und Schulen zusammen. Engagement Global ist im Auftrag der Bundesregierung tätig und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.

Analysiert wurden in der Studie mehr als 900.000 Unternehmen am Standort Deutschland und rund vier Millionen Bewertungen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Kununu abgegeben hatten. Zu den Kriterien für die Auswahl zur Top-Arbeitgeberin zählten unter anderem eine Weiterempfehlungsrate von mehr als 70 Prozent und eine Bewertung mit mindestens 3,5 von 5 möglichen Punkten auf der Kununu-Skala. Untersucht wurden die Bereiche Mitarbeiterangebote- und zufriedenheit, Gesundheitsmanagement, Werteverständnis, Talentkommunikation sowie Image.

Wer sich für globale Zusammenhänge interessiert und sie mitgestalten möchte, dem bietet Engagement Global vielseitige berufliche Möglichkeiten. Gegründet im Jahr 2012, beschäftigt die Organisation heute über 600 Mitarbeitende an sieben Standorten. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle, die Möglichkeit zur mobilen Arbeit sowie die Einrichtung eines Familienservice, der Mitarbeitende beispielsweise in Fragen zur Pflege von Familienangehörigen berät: All dies sind Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Engagement Global ist nach dem Audit „Beruf und Familie“ zertifiziert.

Der berufliche Einstieg bei Engagement Global steht Menschen mit ganz unterschiedlichen Ausbildungswegen offen. Gesucht werden etwa Bewerberinnen und Bewerber aus der Informationstechnik oder mit fundiertem Verwaltungswissen, aber auch Absolventinnen und Absolventen von geisteswissenschaftlichen Studiengängen wie Sozialwissenschaften, Ethnologie oder Interkultureller Kommunikation. Juristinnen und Juristen, Betriebswirte und Betriebswirtinnen unterstützen bereits jetzt in der Organisationsentwicklung. Mit dem Hauptsitz in Bonn und weiteren Standorten in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Mainz, Leipzig und Stuttgart bietet Engagement Global Anlaufstellen für entwicklungspolitisches Engagement in ganz Deutschland.

Engagement Global setzt sich zudem in besonderem Maße für Chancengleichheit in der Belegschaft ein. Die Interessen von Bewerberinnen und Bewerber sowie von Mitarbeitenden werden durch eine Schwerbehindertenbeauftragte sowie eine Gleichstellungsbeauftragte sichergestellt. Das Miteinander im Kollegium stützt sich auf gegenseitigen Respekt und Toleranz.

Aktuelle Stellenangebote finden Sie auf der Homepage von Engagement Global sowie über Interamt.

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Die Siegerinnen und Sieger des Schulwettbewerbs stehen fest

10. Dezember 2020 - 16:37
Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller mit den 22 Gewinnerschulen. Foto: Engagement Global

„Eine lebenswerte, nachhaltige und faire Zukunft beginnt direkt mit uns, durch uns. Durch den Schulwettbewerb seid ihr die Vorreiter! Mit euren Projekten seid ihr vielen Menschen in Sachen Zukunftsgestaltung voraus: Ihr „handelt lokal“ und „bestimmt global mit““, mit diesen Worten begrüßte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller die Preisträgerinnen und Preisträger per Livestream aus Berlin.

„Meine, deine, unsere Zukunft?! Lokales Handeln – globales Mitbestimmen“ – mit diesem Thema waren die Kinder und Jugendlichen in der neunten Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ aufgerufen, sich mit eigenen und fremden Vorstellungen von einem zukunftsfähigen Zusammenleben in der EINEN WELT auseinanderzusetzen. Bundesweit waren diesem Aufruf mehr als 28.500 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Jahrgangsstufen gefolgt. Rund 500 Wettbewerbsbeiträge, die sich auf vielfältige Weise mit entwicklungspolitischen Themen und den nachhaltigen Entwicklungszielen auseinandersetzen, wurden eingereicht: Vom Umgang mit Ressourcen über Klimawandel und Plastikvermeidung bis hin zu nachhaltigem Konsum – die Bandbreite der Themen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler beschäftigt haben, war enorm.

Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lobte in seiner Videobotschaft das außerordentliche Engagement der ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler: „Wenn eine heranwachsende Generation sich so intensiv und kreativ mit den großen Fragen der Menschheit befasst wie ihr, dann können wir alle mutig und zuversichtlich in die Zukunft schauen.“

In fünf Kategorien wurden insgesamt 22 Haupt- und Sonderpreise vergeben

Der erste Preis in Kategorie 1 (Klassen 1–4) ging an die Freie Grundschule Wernigerode in Wernigerode (Sachsen-Anhalt), in Kategorie 2 (Klassen 5–7) an die Thalia-Grundschule in Berlin (Berlin), in Kategorie 3 (Klassen 8–10) an die IGS Kreyenbrück in Oldenburg (Niedersachsen) und in Kategorie 4 (Klassen 11–13) an das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Metzingen (Baden-Württemberg). Als besonders engagierte Schulen wurden in Kategorie 5 die Clara-Grunwald-Grundschule in Berlin (Berlin), die Kämmer International Bilingual School in Hannover (Niedersachsen), die Kleine Grundschule Hohennauen in Seeblick (Brandenburg), das Kurt-Huber-Gymnasium in Gräfelfing (Bayern) und das Städtische Werner-von-Siemens-Gymnasium in München (Bayern) mit dem Schulpreis ausgezeichnet. Die Unterstützung einer Anbahnungs- oder Begegnungsreise im Rahmen des entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms ENSA gewann die Volksschule Bad Endorf in Bad Endorf (Bayern). Unter dem Titel „Hoffnungsträger“ wurden zudem vier Beiträge und Projektideen von den zivilgesellschaftlichen Partnern des Schulwettbewerbs prämiert, die in besonderer Weise zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Engagement für eine zukunftsfähige, nachhaltige Welt die Perspektive von Menschen im Globalen Süden einbeziehen und deren aktive Rolle thematisieren.

Das Programm wurde außerdem durch kleine musikalische Intermezzi des amtierenden Europameisters im Beatboxing RoBeat bereichert, die das virtuelle Publikum begeisterten. Durch die digitale Veranstaltung führte Moderatorin Johanna Klum. In einem virtuellen Rahmenprogramm wurden Gewinnerinnen und Gewinner dazu aufgefordert, sich digital zu beteiligen und ihre Gedanken zur EINEN WELT zu teilen. Außerdem präsentierten die Partner des Wettbewerbs dabei auf einem virtuellen Markt der Möglichkeiten ihre Projekte für die EINE WELT mit interaktiven Angeboten und Videos.

Ansprechpartnerin

Engagement Global gGmbH, Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Bianca Klüser
Telefon +49 228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Beate Wiese
Telefon +49 30 60945-180
einewelt@wiese-pr.de

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Neue Adresse

8. Dezember 2020 - 10:09
Der neue Hauptsitz von Engagement Global ist seit 7. Dezember 2020 in der Friedrich-Ebert-Allee 40 in Bonn. Foto: Engagement Global

Mit dem 7. Dezember 2020 sind die drei Bonner Liegenschaften von Engagement Global – Tulpenfeld, Fritz-Schäffer-Straße und Baunscheidtstraße – wieder in einem Bürogebäude. Geschäftsführung, Zentralabteilungen, Stabsstellen und die meisten Programmabteilungen arbeiten nun in der Friedrich-Ebert-Allee 40 in Bonn.

Das Haus in der Friedrich-Ebert-Allee 40 hat eine lange entwicklungspolitische Geschichte: Zuvor arbeitete dort die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, GIZ. Ihre Vorgängerin im Haus war von Januar 2006 bis 2011 die Organisation InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung, die 2011 mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der Beratungsstelle für Nichtregierungsorganisationen (bengo) und der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) zur GIZ fusioniert wurde, aus der dann Engagement Global hervorging. Ursprüngliche Bewohnerin des Hauses war das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, das in dem Gebäude bis 2005 residierte.

Engagement Global informiert und berät seit 2012 Einzelpersonen, Zivilgesellschaft, Kommunen, Schulen, Wirtschaft und Stiftungen zu entwicklungspolitischen Vorhaben und fördert diese finanziell.

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Lernende zu nachhaltigem Handeln befähigen

30. November 2020 - 13:17
Die Befähigung von Schülerinnen und Schülern zu zukunftsgerichtetem, nachhaltigen Handeln ist eine dauerhafte Bildungsaufgabe. Foto: Engagement Global

Rund 150 Fachleute aus Ministerien, Wissenschaft, Lehrerbildung, Schulen und Zivilgesellschaft sowie Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an der diesjährigen 11. Fachtagung zum Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Diese fand am 23. und 24. November 2020 erstmals digital statt. Der inhaltliche Fokus lag in diesem Jahr auf dem Umgang mit Komplexität und Unsicherheit im Rahmen von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Schule, die sich aus den immensen globalen Herausforderungen, nicht zuletzt aus der Corona-Pandemie, ergeben, wie auch auf der Erweiterung des Orientierungsrahmens (OR) auf die gymnasiale Oberstufe.

Lernende sollten immer wieder zu entwicklungspolitischem Engagement motiviert werden. Daher sei die Befähigung von Schülerinnen und Schülern zu zukunftsgerichtetem, nachhaltigen Handeln eine dauerhafte Bildungsaufgabe. Das betonte Dr. Doris Witteler-Stiepelmann, Unterabteilungsleiterin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in ihrer Begrüßung. Sie erläuterte, dass KMK und BMZ 2019 gemeinsam entschieden hätten, den Prozess der Erweiterung des Orientierungsrahmens auf die Gymnasiale Oberstufe anzugehen. Wichtig sei, dass Schülerinnen und Schüler während der gesamten Schulzeit immer wieder Gelegenheit erhielten, global zu lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Blick zu nehmen. Dafür sei der OR ein zentraler Referenzrahmen, der nicht theoretisch bleiben dürfe, sondern breitenwirksam in den Schulalltag eingehen und mithin „praktisch werden“ müsse. Das BMZ werde dieses Anliegen weiter unterstützen.

Heidi Weidenbach-Mattar, Ständige Vertreterin des Generalsekretärs der Kultusministerkonferenz, begrüßte dieses Anliegen. Die große Resonanz – auch Jugendlicher – auf die OR-Fachtagung zeige, wie wichtig vielen das Thema globale Entwicklung inzwischen sei. Sie unterstrich, dass als logische Konsequenz der OR nunmehr auf die gymnasiale Oberstufe, das heißt die Oberstufe allgemein- und berufsbildender Schulen mit Abitur, erweitert wird: „BNE wird so noch breiter in der Schule verankert und damit die Kompetenz von Schülerinnen und Schülern zur Teilhabe an wissenschaftlichen und öffentlichen Diskursen zu nachhaltiger Entwicklung verstärkt befördert“.

Anita Reddy, Bereichsleiterin Bildungsprogramme und Förderung von Inlandsprojekten bei Engagement Global, betrachtete die Herausforderungen der Komplexität von Bildung vor dem aktuellen Hintergrund: Wie gestalten wir Bildung mit Kontakteinschränkungen? Wie gelingt es uns, den breiten globalen Kontext der Auswirkungen von Corona trotz der unmittelbaren Betroffenheit vor Ort im Auge zu behalten?

Prof.Annette Scheunpflug von der Universität Bamberg referierte zum Umgang mit Unsicherheit und Komplexität im globalen Lernen: Vor dem Hintergrund, dass Menschen „Nahbereichswesen“ seien, die sich am ehesten das merken, was sie selbst erfahren haben, gehe es beim globalen Lernen um eine abstrakte Sozialität. Die könne nur verstanden werden, indem soziale Komplexität reduziert werde. Sie stellte Forschungsansätze vor, wie hier die Handlungskompetenz von Lehrkräften gestärkt werden kann.

Neben regen Diskussionen brachten sich die Teilnehmenden intensiv in acht unterschiedlichen Workshops und in Open Spaces ein. Die vollständige Dokumentation der Fachtagung wird Anfang 2021 auf der Internetseite Globale Entwicklung in der Schule veröffentlicht.

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Freiwilligendienst mit weltwärts wieder möglich

18. November 2020 - 14:15
Lea hat 2018/2019 einen Freiwilligendienst in einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung in Vietnam gemacht. Foto: Engagement Global

Das Auswärtige Amt hat seine generelle internationale Reisewarnung zum 1. Oktober 2020 aufgehoben. Somit ist ein Freiwilligendienst mit weltwärts vereinzelt wieder möglich. Erste Ausreisen sind für Dezember geplant.

Angesichts des weltweiten Infektionsgeschehens sind Ausreisen für Freiwillige nur für Länder ohne landesspezifische Reisewarnung und unter Beachtung strenger Kriterien realisierbar. Die Kriterien orientieren sich beispielsweise an dem lokalen Zugang zum Gesundheitssystem, der Versorgungslage vor Ort, den Quarantänebedingungen im Gastland oder auch der Verfügbarkeit von Flugverbindungen. Zudem darf auch von den Freiwilligen keine Ansteckungsgefahr ausgehen. Alle weltwärts-Organisationen sind verpflichtet, genau zu prüfen, ob die Entsendung und der Aufenthalt von Freiwilligen unter diesen Kriterien vertretbar ist.

Für Sebastian Bolle geht es im Dezember als einer der ersten Freiwilligen mit weltwärts und der Organisation Friends of Ruanda e.V. in eine Schule im Osten Ruandas. „Der größte Teil meines Umfeldes hatte nicht mehr an eine Ausreise geglaubt, ich kenne aber niemanden, der wegen Corona seine Meinung zu meinem Freiwilligendienst geändert hat“, sagt der Abiturient. „Ich persönlich freue mich, dass ich Ausreisen kann und mich trotz Corona mit Leuten aus anderen Kulturen austauschen kann.“

Sofern eine Ausreise vorerst nicht möglich sein sollte, können Freiwillige bis zu sechs Monate ihres Dienstes in Deutschland leisten und hier einer gemeinnützigen Tätigkeit nachgehen. „Meine Organisation hat den Freiwilligen angeboten, ihren Freiwilligendienst schon in Deutschland anfangen zu können und eventuell im Ausland fortzuführen“, erzählt Sarah Eikermann, die eigentlich auch nach Ruanda ausreisen wollte. „Dieses Angebot habe ich angenommen und arbeite seit Anfang September in einer Sekundarschule im Kreis Minden. Ich freue mich auf die nächsten Monate und bin gespannt, was noch alles passieren wird und welche Erfahrungen ich noch sammeln werde.“

Über weltwärts

Weltwärts ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren können sich über den staatlich geförderten Dienst in Projekten in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa oder Ozeanien bzw. in Deutschland engagieren. Ziele von weltwärts sind, dass die Teilnehmenden eine andere Lebensweise kennenlernen sowie Impulse für ein solidarisches Engagement nach der Rückkehr mitnehmen. Die Koordinierung des Programms liegt im Auftrag des BMZ bei Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen.

Ansprechpartnerin

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin
Telefon +49 228 20717-120
presse@engagement-global.de

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Neues Onlineformat: MMZ-Beratungscafé

17. November 2020 - 13:46
Das digitale „MMZ-Beratungscafé“ bietet Raum für alle Fragen rund um entwicklungspolitisches Engagement. Foto: Engagement Global

Unter dem Motto „Reinkommen, Zuhören, Fragen stellen“ startet die Fachstelle für entwicklungspolitische Beratung und Vernetzung, die Mitmachzentrale (MMZ) bei Engagement Global, am Dienstag, 15. Dezember 2020, um 15 Uhr ihr neues Onlineformat „MMZ-Beratungscafé“.

Die Veranstaltung bietet Raum für alle Fragen rund um entwicklungspolitisches Engagement. Dabei kann es um die Finanzierung von Partnerschaftsprojekten, Schulaktionen zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung oder um Freiwilligendienste im Ausland gehen.

Die Teilnahme an der virtuellen Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung auch kurzfristig, bis zum Beginn des Beratungscafés, möglich.

Das MMZ-Beratungscafé wird ab Dezember 2020 monatlich angeboten. Der zweite Termin findet am Donnerstag, 14. Januar 2021, statt.

Die MMZ ist die zentrale Anlaufstelle für allgemeine Beratung rund um entwicklungspolitisches Engagement im Inland und Ausland. Die MMZ berät Einzelpersonen, Kommunen, Zivilgesellschaft, Schulen und Stiftungen auch außerhalb von Veranstaltungen zu entwicklungspolitischen Förder- und Freiwilligenprogrammen, vermittelt Ansprechpersonen und Kooperationsmöglichkeiten, erschließt Finanzierungsquellen und vernetzt fachlich.

Ansprechpartnerin

Maritza Del Valle
Telefon +49 228 20 717 506
MMZ-Seminare@engagement-global.de

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Mit Sport zu einer fairen Welt

12. November 2020 - 13:43
Bei der Veranstaltungsreihe dreht sich alles um die Frage, wie Sport zu einer fairen Welt beitragen kann. Foto: Bozica Babic

Klare Spielregeln sollten nicht nur auf dem Platz, sondern in allen Bereichen des Sports gelten. Bei der Herstellung von Sportartikeln zum Beispiel. Oder bei der Organisation von großen Sportveranstaltungen. Was es in diesen Bereichen noch nachzuholen gilt und was die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) damit zu tun haben, erfahren Interessierte bei den Themenwochen „Sport.Global.Nachhaltig.“, die von Donnerstag, 19. November 2020, bis Donnerstag, 28. Januar 2021, digital stattfinden.

In den Online-Seminaren haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Frage nachzugehen, wie Sport einen Beitrag zu einer fairen Welt leisten kann.

Bei der Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 19. November 2020, spricht Rebecca Freitag, eine ehemalige UN-SDG-Jugendbotschafterin, über „The SDG as a Masterplan for Our Future – and Sports‘ Role in Adressing Them“ und führt so in das Thema ein. Bei den folgenden Terminen geht es dann etwa um Nachhaltigkeit und Menschenrechte im Sport oder um körperliche Aktivität im Geflüchteten-Kontext. Fünf der insgesamt sechs Seminare finden auf Englisch statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) und dem Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung der Deutschen Sporthochschule Köln.

Ziel des EBD-Programms ist es, Menschen durch Informations- und Bildungsmaßnahmen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem entwicklungspolitischem Engagement zu ermutigen. Die Außenstellen von Engagement Global führen das Programm dezentral durch, um entwicklungspolitisches Engagement auch regional und lokal dauerhaft zu verorten.

Die Termine der Themenwochen “Sport.Global.Nachhaltig.“
  • 19. November 2020: The SDG as a Masterplan for Our Future — and Sports’ Role in Addressing Them
  • 27. November 20202: KICKFAIR’s Approach and Impact Logic
  • 05. Dezember 2020: Workshop: Sport handelt Fair —Nachhaltigkeit und Menschenrechte
  • 18. Dezember 2020: Football-Learning-Global: An International Learning Collaboration for Social Change
  • 08. Januar 2020: Sport and Physical Activity in the Refugee Context
  • 14. Januar 2020: Sport System and Sport Policy in South Africa
  • 29. Januar 2020: Workshop: EDU PACT National Dissemination Event »Intercultural Learning in Sport«
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17 Ziele zum Naschen

29. Oktober 2020 - 11:57
Die 17 Ziele als süße Nascherei Foto: Engagement Global

Die Gute Schokolade kommt nun auch im 17-Ziele-Look in die Regale der Supermärkte. Die Milchschokolade der Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet gibt es seit 2012. Die nun lancierte 17 Ziele-Sonderedition weist nicht nur auf der Verpackung, sondern auch mit jedem Stück der Schokolade auf eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung hin. So wird mit der Guten Schokolade Nachhaltigkeit nicht nur als Produkt gelebt, den Schokoladenkonsumentinnen und -konsumenten werden außerdem die 17 Ziele auf süße Weise nahegebracht.
Gemeinsam mit der Stiftung Plant-for-the-Planet hat Engagement Global die 17-Ziele-Sonderedition der Guten Schokolade entwickelt und will so über die Ziele und ihre Themen wie Klimaschutz, Bildung und nachhaltiger Konsum informieren. Denn nur, wer die 17 Ziele kennt, kann sich auch für diese stark machen.

An die teilnehmenden Händler wurde die 17-Ziele-Sonderedition bereits ausgeliefert und steht seit Oktober 2020 in den Regalen verschiedener Supermärkte. Die Bio-Variante wird Mitte November 2020 und in regulärer Stanzung bei den teilnehmenden Händlern bereitstehen. Zudem sind beide Varianten online bei „Der Gute Shop“ erhältlich.

Plant-for-the-Planet und die 17 Ziele

Mit der Guten Schokolade kann jede und jeder mithelfen, Bäume zu pflanzen, und unterstützt damit den Kampf gegen die Klimakrise. Für fünf verkaufte Tafeln wird ein Baum gepflanzt. Darüber hinaus ist die Gute Schokolade klimaneutral produziert und Fairtrade-zertifiziert. Durch den Verkauf wurden seit 2012 bereits über fünf Millionen Bäume gepflanzt. Bis Ende 2020 sollen es sechs Millionen Bäume werden.

Damit unterstützt Plant-for-the-Planet das Ziel 13, Maßnahmen zum Klimaschutz. Die Aufforstung und der Erhalt der Wälder betrifft direkt und indirekt alle der 17 Ziele, insbesondere Ziel 15, Leben an Land. Daher wurde Plant-for-the-Planet Gründer Felix Finkbeiner von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zum offiziellen Botschafter des Ziels Nummer 15 benannt.

Was sind die 17 Ziele?

Die Agenda 2030 schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Das Kernstück der Agenda bildet ein Katalog mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDG). Die 17 Ziele geben vor, welche Änderungen notwendig sind für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft. Sie gelten für alle Länder und Menschen dieser Welt. Jede und jeder Einzelne kann etwas tun, um die Ziele bis 2030 zu verwirklichen.

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