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Aktuelles von der Agrarkoordination
Aktualisiert: vor 2 Tage 12 Stunden

Online-Infoabend: Klima- und Gesundheitsschutz – wieviel Fleisch ist gut in der Kita- und Schulverpflegung?

29. Oktober 2020 - 19:00

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Referentin: Julia Sievers, Projektleitung "Gutes Essen macht Schule“

Auch wenn das Bewusstsein in der Gesellschaft über die problematischen Folgen eines häufigen Konsums tierischer Produkt stark zugenommen hat, hält sich bei vielen Menschen noch die Einstellung, dass zu einem guten Essen Fleisch dazu gehört. Mehr Bildungs- und Aufklärungsarbeit ist nötig. Denn der tägliche Fleischkonsum hat gravierende Folgen – für die Gesundheit, für das Klima, für unsere natürlichen Lebensgrundlagen, für die globale Ernährungssituation angesichts einer steigenden Weltbevölkerung und für die Bedingungen, unter denen Tiere gehalten werden.

Durch die täglichen Mahlzeiten in Kitas und Schulen werden Ernährungsgewohnheiten von Kindern stark geprägt. Kitas und Schulen tragen damit eine hohe Verantwortung und sollten als öffentliche Einrichtungen eine Vorbildfunktion einnehmen. Gleichzeitig kann hier auch die notwendige Bildungsarbeit zu einem verantwortungsvollen Konsum tierischer Produkte geleistet werden.

Der Infoabend informiert über die negativen Folgen eines zu hohen Konsums tierischer Produkte und über eine nachhaltige, gesundheitlich ausgewogene Speiseplangestaltung. Der Infoabend widmet sich der Frage, wie die Akzeptanz für ein nachhaltiges Angebot tierischer Produkte in der Kita- und Schulverpflegung erhöht werden kann. Durch Anregungen für die Bildungs- und Überzeugungsarbeit sowie für die Speiseplangestaltung bietet der Infoabend Unterstützung für alle, die sich für ein nachhaltigeres Speisenangebot an Kitas und Schulen einsetzen möchten – pädagogisches Personal, Eltern, Schüler*innen, Küchenpersonal und Leitungen sowie Träger von Kitas und Schulen.

Der Infoabend wird in Form eines Zoom-Meetings am durchgeführt. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zum Infoabend versendet. Die Teilnahme am Info-Abend ist kostenlos.

Anmeldung und weitere Infos bei Julia Sievers:

gutes-essen-macht-schule@agrarkoordination.de, Tel.: 040/39 25 26

Kategorien: Hamburg

NutzBAR: Agrarökologie - Ein Konzept für eine nachhaltige Landwirtschaft und ein besseres Ernährungssystem

28. Oktober 2020 - 10:12
NutzBAR von Hamburg Global: Wann? Mittwoch 28. Oktober 2020 / 19 - 21 Uhr
Wo? Saal in der W3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
Referentin: Mireille Remesch, TG Landwirtschaft & Ernährung / Agrar Koordination Mireille Remesch, erläutert als entwicklungspolitische Referentin der Agrar Koordination, warum Agrarökologe mehr als nur eine Anbaumethode ist, was hinter dem Konzept steht, und welche Bedeutung Agrarökologie für das Klima, die Biodiversität und unser Ernährungssystem hat.
Darüber hinaus besteht Raum für einen ungezwungenen Austausch über Möglichkeiten
der Beteiligung bei der TG Landwirtschaft & Ernährung.

Die Teilnahme ist kostenlos - auf Grund von Corona begrenzt auf 10 Teilnehmende.
Anmeldungen: zur besseren Planung, bitten wir um eine Anmeldung bis zum 26.10. Anmeldung bitte senden an: kontakt@hamburg.global Hier gibt es den Flyer zur NutzBAR
Kategorien: Hamburg

Save the date: Wir haben es satt! 2021

21. Oktober 2020 - 11:39

Corona zeigt uns, wie wichtig die Versorgung mit nachhaltig produzierten und regionalen Lebensmitteln ist. Gleichzeitig macht uns die Pandemie wieder einmal klar, wie wichtig der Umweltschutz und die Abkehr von der industriellen Tierhaltung sind. Deswegen darf der Umbau der Landwirtschaft nicht mehr warten!

Im Januar gibt es genug Gründe für uns auf die Straße zu gehen: Die Verhandlungen zur EU-Agrarreform sind auf der Zielgeraden. Rund um die Grüne Woche, die in abgespeckter Form und ohne Publikum stattfinden wird, geht es in den Medien wie immer um Landwirtschaft und Ernährung. Und nicht zuletzt läuten wir im Januar das Bundestagswahljahr ein.

Deswegen werden wir zusammen mit den anderen Trägern von "Meine Landwirtschaft" am 16. Januar aktiv - und zwar Corona-gerecht mit Abstand und entsprechender Vorsicht. Wie, was und wo genau? Das können wir aktuell noch nicht sagen. Merkt euch das Datum vor, wir halten euch auf dem Laufenden!

Aktuelle Infos immer unter https://wir-haben-es-satt.de

Kategorien: Hamburg

Positionspapier Welternährung 2030: 11 Schritte für eine Zukunft ohne Hunger

20. Oktober 2020 - 10:40

Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass ohne eine radikale Kehrtwende bei der Hungerbekämpfung im Jahr 2030 150 Millionen Menschen mehr Hunger leiden werden als heute.

Ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Verbänden hat das Positionspapier Welternährung 2030 unterzeichnet. Gemeinsam fordern wir die Vereinten Nationen und die deutsche Bundesregierung auf, die globalen Ernährungssysteme gerecht, agrarökologisch und demokratisch auszurichten. Der Einsatz neuer und alter Gentechnik in der Entwicklungszusammenarbeit soll ausgeschlossen, Landarbeiter*innen vor Ausbeutung besser geschützt und die Vereinnahmung der Politik und Konzerne verhindert werden.

11 Forderungen für eine Zukunft ohne Hunger:

1. Menschenrecht auf Nahrung priorisieren 2. Agrarökologie statt Agrobusiness durchsetzen 3. Land fair umverteilen 4. Saatgutvielfalt statt Gentechnik und Patente fördern 5. Klimaschutz durch Agrarökologie vorantreiben 6. Menschenwürdige Arbeitsbedinungen durchsetzen 7. Nachhaltige, lokale und regionale Ernährungssysteme entwickeln 8. Gerechnten internationalen Agrarhandel statt neoliberale Handelspolitik umsetzen 9. Nahrungsmittelspekulation und Schuldenabhängigkeit beenden 10. Rechte von Frauen stärken 11. Soziale Sicherung ausbauen
Kategorien: Hamburg

Ausstellung "Land und Wirtschaft – wer erntet?"

17. Oktober 2020 - 10:22

Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland und Tansania berichten in der Ausstellung über ihre Arbeitsbedingungen. So unterschiedlich der Alltag und die Situation in den beiden Ländern auch sind, die Befragten machen in ihren Interviews deutlich, dass ihr Leben durch die Förderpolitik stark beeinflusst wird. Die Fotoausstellung ist Ergebnis mehrerer Recherche-Reisen. Die Ausstellung zeigt auf 20 Tafeln sehr persönliche Bilder und Eindrücke aus dem Arbeitsalltag der Bäuerinnen und Bauern. Während bei den deutschen Bäuerinnen und Bauern die EU-Agrarpolitik stark die Erzeugerpreise drückt, kämpfen die Kolleg*innen in Tansania um das Land, was sie bisher für Nahrungsmittelanbau nutzen konnten, nun aber wegen der Verpachtung des Landes an Großinvestoren verloren haben.

Die Ausstellung kann ausgeliehen werden. Info: ausstellung@agrarkoordination.de oder rufen uns an unter 040-39 25 26.

Zu dem Thema bieten wir auch Vorträge und Workshops an. Buchung: www.agrarkoordination.de/projekte/land-und-wirtschaft/anmeldung/

Zu sehen ist die Ausstellung in der Hessische Staatsdomäne Frankenhausen, 34393 Grebenstein

Kategorien: Hamburg

Neues Agrar Info 231: Agrobiodiversität und Saatgutsouveränität

12. Oktober 2020 - 10:53
In der aktuellen Ausgabe des Agrar Info (231) geht es in einem Interview mit der Agrarwissenschaftlerin Wiebke Beushausen um die Rolle von Agrobiodiversität und Saatgutsouveränität in Zeiten klimatischer Veränderungen, die Ankündigung eines spannenden Dokumentarfilms um Bodenfruchtbarkeit und einem wissenschaftlichen Gutachten mit neun Empfehlungen für eine nachhaltige Ernährungspolitik an die Bundesregierung.

Wir wünschen gute Lektüre... Das Agrar Info ist unsere Info- und Mitgliederzeitung und erscheint alle zwei Monate. Unsere Mitglieder erhalten das Agrar Info kostenlos! Werden Sie jetzt Mitglied:
https://www.agrarkoordination.de/ueber-uns/mitglied-werden/

Link zur Agrar Info 231


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Kategorien: Hamburg

Fotoausstellung: Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft in Tansania und Deutschland

8. Oktober 2020 - 12:22

Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland und Tansania berichten in der Ausstellung über ihre Arbeitsbedingungen. So unterschiedlich der Alltag und die Situation in den beiden Ländern auch sind, die Befragten machen in ihren Interviews deutlich, dass ihr Leben durch die Förderpolitik stark beeinflusst wird. Die Fotoausstellung ist Ergebnis mehrerer Recherche-Reisen. Die Ausstellung zeigt auf 20 Tafeln sehr persönliche Bilder und Eindrücke aus dem Arbeitsalltag der Bäuerinnen und Bauern. Während bei den deutschen Bäuerinnen und Bauern die EU-Agrarpolitik stark die Erzeugerpreise drückt, kämpfen die Kolleg*innen in Tansania um das Land, was sie bisher für Nahrungsmittelanbau nutzen konnten, nun aber wegen der Verpachtung des Landes an Großinvestoren verloren haben.

Anfragen zum Verleih der Ausstellung bitte an ausstellung@agrarkoordination.de. Bei Fragen rufen Sie uns gerne an unter 040-39 25 26.

Zu dem Thema bieten wir auch Vorträge und Workshops an. Buchung: www.agrarkoordination.de/projekte/land-und-wirtschaft/anmeldung/

Zu sehen ist die Ausstellung in der Hessische Staatsdomäne Frankenhausen, 34393 Grebenstein

Kategorien: Hamburg

Neue Publikation: Der Weltagrarbericht - 10 Jahre danach

5. Oktober 2020 - 11:24
Über 400 Wissenschaftler*innen fassten 2008 im Auftrag der Weltbank und der UN den Stand des Wissens über die globale Landwirtschaft, ihre Geschichte und Zukunft zusammen. Dieser Weltagrarbericht ist unbequem und alarmierend, warnt vor Irrwegen und zeigt Lösungen auf.
Zehn Jahre  nach  seinem  Erscheinen  wird  deutlich,  dass  hier  ein  Umdenken  seinen  Ausgang  nahm,  das  sich  heute  zwar  in  Köpfen,  Bekenntnissen  und  Publikationen   von   Wissenschaftler*innen   und   Politiker-*innen durchgesetzt hat, aber noch immer weit davon entfernt ist, die globale Agrar-, Handels- und Ernährungspolitik zu bestimmen. "Weiter wie bisher ist keine Option". Mit diesem Titel wurde der Bericht "International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development" (IAASTD) nach vierjähriger Arbeit in einer Pressemitteilung präsentiert. Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.weltagrarbericht.de/fileadmin/files/weltagrarbericht/Neuauflage/Weltagrarbericht10Jahre.pdf
Kategorien: Hamburg

Online-Infoabend: Klima- und Gesundheitsschutz – wieviel Fleisch ist gut in der Kita- und Schulverpflegung?

2. Oktober 2020 - 9:32

Auch wenn das Bewusstsein in der Gesellschaft über die problematischen Folgen eines häufigen Konsums tierischer Produkt stark zugenommen hat, hält sich bei vielen Menschen noch die Einstellung, dass zu einem guten Essen Fleisch dazu gehört. Mehr Bildungs- und Aufklärungsarbeit ist nötig. Denn der tägliche Fleischkonsum hat gravierende Folgen – für die Gesundheit, für das Klima, für unsere natürlichen Lebensgrundlagen, für die globale Ernährungssituation angesichts einer steigenden Weltbevölkerung und für die Bedingungen, unter denen Tiere gehalten werden.

Durch die täglichen Mahlzeiten in Kitas und Schulen werden Ernährungsgewohnheiten von Kindern stark geprägt. Kitas und Schulen tragen damit eine hohe Verantwortung und sollten als öffentliche Einrichtungen eine Vorbildfunktion einnehmen. Gleichzeitig kann hier auch die notwendige Bildungsarbeit zu einem verantwortungsvollen Konsum tierischer Produkte geleistet werden.

Der Infoabend informiert über die negativen Folgen eines zu hohen Konsums tierischer Produkte und über eine nachhaltige, gesundheitlich ausgewogene Speiseplangestaltung. Der Infoabend widmet sich der Frage, wie die Akzeptanz für ein nachhaltiges Angebot tierischer Produkte in der Kita- und Schulverpflegung erhöht werden kann. Durch Anregungen für die Bildungs- und Überzeugungsarbeit sowie für die Speiseplangestaltung bietet der Infoabend Unterstützung für alle, die sich für ein nachhaltigeres Speisenangebot an Kitas und Schulen einsetzen möchten – pädagogisches Personal, Eltern, Schüler*innen, Küchenpersonal und Leitungen sowie Träger von Kitas und Schulen.

Der Infoabend wird in Form eines Zoom-Meetings durchgeführt. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zum Infoabend versendet. Die Teilnahme am Info-Abend ist kostenlos.

Anmeldung und weitere Infos bei Julia Sievers:

gutes-essen-macht-schule@agrarkoordination.de, Tel.: 040/39 25 26

Kategorien: Hamburg

Film- und Diskussionsabend: Hamburger Kaffee mit bitterem Nachgeschmack

1. Oktober 2020 - 19:00
Landraub und Vertreibung für den Kaffeeanbau: Es ist ein Fall, der auch in Deutschland für Aufsehen gesorgt hat: 4000 Menschen wurden im Jahr 2001 im Bezirk Mubende in Uganda vertrieben, ihre Häuser, Felder, Tiere und Nahrungsmittelvorräte wurden zerstört, geplündert oder verbrannt. Der Grund: die ugandische Regierung hatte mit einem Tochterunternehmen der Hamburger Neumann Kaffee-Gruppe - eines der führenden Kaffee-Handelsunternehmen der Welt - einen Pachtvertrag abgeschlossen und ihm damit die Nutzung von ca. 2500 Hektar Land für den Kaffeeanbau zugesichert. Bis heute wurden die Vertriebenen nicht entschädigt. Nach der Klage der Vertriebenen wurde das Gerichtsverfahren über viele Jahre hinweg verschleppt. Welche Verantwortung trägt die Hamburger Neumann Kaffee-Gruppe in diesem Vertreibungsfall? Welche Anforderungen sollten an das Unternehmen im Hinblick auf menschenrechtliche Sorgfaltspflichten gestellt werden? Inwiefern könnte ein Lieferkettengesetz helfen, um zukünftig Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten einzudämmen oder den Opfern von Menschenrechtsverletzungen Zugang zu Entschädigung zu ermöglichen? Diese Fragen beleuchten wir mit unserem Themenabend. Zu Beginn zeigen wir den Film "Bitterer Kaffee: Uganda - Bauern kämpfen um ihr Land", der den Vertreibungsfall in Uganda dokumentiert. Im Anschluss steht Gertrud Falk, Referentin der Menschenrechtsorganisation FIAN, die die Vertriebenen über viele Jahre hinweg unterstützt, für Fragen und Diskussion zur Verfügung. Veranstaltungsort: Seminarraum im Gängeviertel, 4. Stock der Fabrique, Valentinskamp 34a, Haltestelle: U2 Gänsemarkt
Moderation: Thomas Dürmeier (Goliathwatch) Um Corona-bedingte Vorkehrungen treffen zu können bitten wir um Anmeldung bis zum 29. September 2020 per E-Mail an: anmeldung@agrarkoordination.de
Kategorien: Hamburg

Online-Infoabend: "Zu gut zum Wegschmeißen - Lebensmittelreste aus der Kita- und Schulverpflegung weitergeben – Lernen aus erfolgreichen Ansätzen"

28. September 2020 - 8:37
An vielen Kitas und Schulen werden große Mengen Lebensmittel weggeworfen – das ist problematisch, weil unnötigerweise wertvolle Ressourcen verbraucht und Kosten verursacht werden. Es gibt viele Möglichkeiten, an Kitas und Schulen Lebensmittelabfälle zu vermeiden – zum Beispiel die Zubereitung kindgerechter Speisen und Portionen und ein gutes Feedback- und Bestellsystem. Doch auch bei bester Planung sind Lebensmittelreste in Kitas und Schulen nicht komplett vermeidbar. Diese Reste müssen aber nicht im Müll landen – sie können weitergegeben werden: an die Eltern der Kinder oder an engagierte „foodsaver“. So kann das übrig gebliebene Essen noch genossen werden. Vielen ist nicht bekannt, dass die Weitergabe von Lebensmittelresten an Kitas und Schulen rechtlich möglich und auch unter hygienischen Aspekten praktikabel ist. Doch einige Kitas und Schulen zeigen bereits, wie es funktioniert.

Der Infoabend zeigt Handlungsoptionen für engagierte Eltern sowie Personal an Kitas und Schulen auf und inspiriert durch einen Bericht über erfolgreiche Erfahrungen:

Julia Sievers, Leiterin des Projekt „Gutes Essen macht Schule“ führt ein in die Problematik der Lebensmittelabfälle und gibt einen Überblick über Handlungsoptionen, wie Lebensmittelabfälle an Kitas und Schulen vermieden werden können.

Sophia Haschke von foodsharing berichtet über ihre Erfahrungen mit der Resteweitergabe an Kitas in Lüneburg und gibt Tipps, worauf in der Praxis zu achten ist.

Im Anschluss an die Beiträge gibt es Zeit für Fragen und Austausch.

Der Infoabend wird im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel!“ angeboten und in Form eines Zoom-Meetings durchgeführt.

Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zum Infoabend versendet. Die Teilnahme am Infoabend ist kostenlos.

Anmeldung und weitere Infos bei Julia Sievers:
E-Mail: gutes-essen-macht-schule@agrarkoordination.de
Tel.: 040/39 25 26
https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/


Kategorien: Hamburg

Neues Bündnis fordert: Bauernhof in Hamburg muss bleiben

24. September 2020 - 10:32
Kurz vor Beginn der Hamburger Senatssitzung hat das neue Bündnis zum Erhalt des Hamburger Milchbetriebs der Familie Jaacks vor dem Rathaus eine Aktion durchgeführt. Mit Kuh und Trecker der Bauernfamilie Jaacks aus Hamburg-Rissen und VertreterInnen des Bündnisses wurde der Aufruf an die beiden Bürgermeister überreicht, der von René Alfeis, Leiter des Bürgerbüros des Ersten Bürgermeisters, entgegengenommen wurde.

Das neue Bündnis protestiert gegen die Entscheidung der Wirtschaftsbehörde. Sie hat aufgrund eines landwirtschaftlichen Konzeptes ein Immobilienmaklerpaar gleichgestellt mit dem Milchbetrieb der Familie Jaacks, die seit mehreren Generationen Landwirtschaft betreibt und den gesamten Betrieb verlieren soll. Deshalb fordert das Bündnis in dem gemeinsamen Aufruf die Politik in Hamburg auf, sich für den Erhalt dieses Hofes einzusetzen und damit ein deutliches Signal für ein agrarpolitisches und gesellschaftliches Umdenken zu setzen. Die Entscheidung der Wirtschaftsbehörde muss rückgängig gemacht werden. Zudem fordert das Bündnis eine wirksame Bodenmarktpolitik, die Bäuerinnen und Bauern vor Investoren schützt.

Der gemeinsame Aufruf wird unterstützt von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Agrar Koordination, Aktion Agrar, Attac Bergedorf und Hamburg, dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dem Ernährungsrat Hamburg, FIAN Deutschland, Slow Food Hamburg und Deutschland.

Kategorien: Hamburg

Biopoli auf der Hamburger Klimawoche

22. September 2020 - 10:35
Einige Veranstaltungen fallen nicht den Hygienemaßnahmen zum Opfer. Dazu gehört die Hamburger Klimawoche mit ihrem bunten Bildungsangebot für Schulen, aber auch den großen zentralen Veranstaltungen für Jedermann und jede Frau auf dem Hamburger Rathaus. Die Agrar Koordination ist wie immer dabei mit mehreren Angeboten für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8.
Kategorien: Hamburg

Biopoli-Workshops bei "Wetter.Wasser. Waterkant.2020" in Hamburg (HafenCity)

21. September 2020 - 10:10
Vom 21. bis 25. September findet auch dieses Jahr wieder die kostenfreie Bildungswoche "Wetter.Wasser.Waterkant.2020" in der Hamburger HafenCity statt. Wetter.Wasser.Waterkant bietet Hamburger Schulen zu Klima, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Wandel über 190 Bildungsangebote.

Buchbare Workshops (90 Minuten) für die Klassenstufen 9-13 in der HafenCity: Mo., 21. September oder Mittwoch, 23. September, von 9:00 bis 12:00 Uhr:
Wo bitte geht es hier zum nächsten Planeten? – Ökologischer Fußabdruck und Ernährung

Di., 22. September von 9:00-12:00 Uhr:
Hitzewelle, Starkregen und Sturmböen – Und was hat das mit mir zu tun? Klimawandel und Landwirtschaft

Do., 24. September oder Freitag, 25. September, von 9:00 bis 12:00 Uhr:
Frisch gekauft und dann ab in die Tonne? – Lebensmittelverschwendung

Eine Anmeldung ist erforderlich! Gebucht werden können die Veranstaltungen ab Montag, den 3. August auf http://www2020.de/anmeldung/
möglich.

Das Programmheft gibt es hier zum Download (die drei Angebote der Agrar Koordination finden Sie auf S. 46-48): http://www2020.de/wp-content/uploads/2020/07/WWW2020_Programmheft.pdf
Kategorien: Hamburg

Fortbildung "Kostengünstige und klimafreundliche Bio-Verpflegung in Kitas und Schulen" in Osterrönfeld

18. September 2020 - 9:47
Am Freitag, 18. September 2020 von 9:00 bis 16:15 Uhr

Immer mehr Kitas und Schulen stellen auf Bio-Verpflegung um –mit gutem Grund: Die biologische Landwirtschaft ist in vieler Hinsicht besser für die Gesundheit und umweltfreundlicher als die konventionelle Landwirtschaft. Eine Umstellung auf Bio muss nichtteuer sein. Durch eine durchdachte Menü-und Einkaufsplanung und durch die Vermeidung von Lebensmittelabfällen kann Bio-Verpflegung mit Lebensmitteln aus der Region zu einem günstigen Preis angeboten werden. Eine wichtige Rolle für eine kostengünstige undklimafreundliche Bio-Verpflegung spielt die Erhöhung des Anteils pflanzlicher Nahrungsmittel.Neben Hintergrundinformationen zum Thema Bio und klimafreundliche Ernährung bietet die Fortbildung einen vegetarischen Kochworkshop und Informationen für die praktische Umsetzung einer kostengünstigen Bio-Verpflegungan.Die Fortbildung wird angeboten vom Projekt „Gutes Essen macht Schule“der Agrar Koordination. Referent*innen:
  • Julia Sievers, Projektleitung „Gutes Essen macht Schule“
  • Kai Vormstein, Koch und Geschäftsführer der Piratenkombüse (Bio-Caterer aus Lübeck)
  • Hanna Anders, Netzwerk Ökolandbau Schleswig-Holstein
Ort:
Fachzentrum für Hauswirtschaft Rendsburg
Grüner Kamp
924783 Osterrönfeld
https://www.lksh.de/standorte/fachzentrum-fuer-hauswirtschaft-rendsburg/ Teilnehmen können:
Küchenpersonal und Verpflegungsverantwortliche an Kitas und Schulen; Caterer, die Kitas und Schulen verpflegen Teilnahmebeitrag: 50 Euro pro Person Anmeldung und Infos:
Anmeldung bitte per E-Mail bis Donnerstag, 3.9.2020

Projektleitung:
Julia Sievers
gutes-essen-macht-schule@agrarkoordination.de
https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/  
Tel.: 040/39 25 26 Programm und ausführliche Informationen:http://www.agrarkoordination.de/fileadmin/dateiupload/Gutes_Essen_macht_Schule/Fortbildung_Bio-Verpflegung_18_09_20.pdf
Kategorien: Hamburg

Neues Agrar Info 230: Gesunde Menschen auf einem gesunden Planeten

17. September 2020 - 10:26
Das neue Agrar Info ist da! In der aktuellen Ausgabe des Agrar Info (230) geht es um den Bericht zum  Zustand  der  planetaren  Gesundheit der EAT-Lancet-Kommission, unsere neuen Online-Lernangebote in Form von Quizzen und Sofarallyes und eine Studie über die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA). Außerdem stellt sich Jana Zotschew vor, unsere neue emtwicklungspolitische Referentin, die vor allem in den Projekten "Biopoli" und "Agrarökologie" arbeitet. Schön, dass Du da bist, Jana!

Link zur Agrar Info 230
Wir wünschen gute Lektüre...
Kategorien: Hamburg

Vortrag und Diskussion zu "Land und Wirtschaft – wer erntet?" im Rahmen der Fairen Woche Hamburg

15. September 2020 - 12:25
Die Covid-19-Einschränkungen haben gezeigt, dass wir uns nicht auf agrarindustrielle Produktionssysteme verlassen und nur auf eine exportorientierte Landwirtschaft konzentrieren sollten. Margrit Kröger und Sandra Blessin von der Agrar Koordination zeigen an Beispielen aus Tansania und Deutschland auf, wie sich die jetzigen EU-Agrarpolitik und die derzeitige deutsche und internationale Zusammenarbeit auf eine bäuerliche und zukunftsfähige Landwirtschaft auswirken.

Anschließend wird diskutiert, wie agrarökologische Praktiken das Ernährungssystem weltweit weniger anfällig machen können.

Veranstaltungsort:
Saal der Werkstatt3
Nernstweg 32-34
22765 Hamburg

Vorherige Anmeldung per E-Mail erforderlich:
bitte an sandra.blessin@agrarkoordination.de (ggf. als Online-Konferenz: Link nach Anmeldung)
Kategorien: Hamburg

Vortrag und Diskussion zu "Land und Wirtschaft – wer erntet?" im Rahmen der Fairen Woche Hamburg

8. September 2020 - 20:00
Die Covid-19-Einschränkungen haben gezeigt, dass wir uns nicht auf agrarindustrielle Produktionssysteme verlassen und nur auf eine exportorientierte Landwirtschaft konzentrieren sollten. Margrit Kröger und Sandra Blessin von der Agrar Koordination zeigen an Beispielen aus Tansania und Deutschland auf, wie sich die jetzigen EU-Agrarpolitik und die deutsche und internationale Zusammenarbeit auf eine bäuerliche und zukunftsfähige Landwirtschaft auswirken.

Die Inhalte der Vorträge sind im Rahmen der Erstellung einer Ausstellung der Agrar Koordination und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft entstanden, die noch bis zum 16.9.2020 in der Zentralbibliothek Hamburg zu sehen ist.

Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland und Tansania berichten in der Ausstellung über ihre Arbeitsbedingungen. So unterschiedlich der Alltag und die Situation in den beiden Ländern auch ist, die Befragten machen in ihren Interviews deutlich, dass ihr Leben durch die Förderpolitik stark beeinflusst wird und das nicht nur zum Guten. „Es ist uns ein Anliegen, die Betroffenen selbst zu Wort kommen zu lassen“, sagt Sandra Blessin von der Agrar Koordination. Die Fotoausstellung ist Ergebnis mehrerer Recherche-Reisen der Autorinnen innerhalb Deutschlands und nach Tansania zwischen August 2018 und Juni 2019.

Anschließend wird diskutiert, wie agrarökologische Praktiken das Ernährungssystem weltweit weniger anfällig machen können.

Veranstaltungsort:
Saal der Werkstatt3
Nernstweg 32-34
22765 Hamburg Die Veranstaltung findet als Präsenzveranstaltung statt. Wer möchte, kann gerne per Zoom zugeschaltet werden. Dies bitte in der Anmeldung vermerken. Vorherige Anmeldung per E-Mail erforderlich:bitte an sandra.blessin@agrarkoordination.de Zum vollständigen Programm der Fairen Woche Hamburg:
https://www.fairtradestadt-hamburg.de/wp-content/uploads/2020/08/FaireWocheHamburg_2020_druckerfreundlich.pdf
Kategorien: Hamburg

Ausstellung „Land und Wirtschaft - wer erntet?" in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg

3. September 2020 - 8:04
Die Ausstellung „Land und Wirtschaft - wer erntet?" wird vom Dienstag, 1. September bis Mittwoch 16. September im Ausstellungsbereich in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg am Hühnerposten gezeigt. „Es gibt unseren Hof noch, weil wir so vielfältig sind!", „Ich werde nie im Leben beim Investor arbeiten, er hat uns alles genommen!" Diese und andere Aussagen treffen Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland und Tansania, die in der Ausstellung zu Wort kommen. "Land und Wirtschaft" geht der Frage nach, ob mit der jetzigen EU-Agrarpolitik und der Ausrichtung der deutschen und internationalen Zusammenarbeit wirklich eine bäuerliche und zukunftsfähige Landwirtschaft gestärkt wird. Weitere Infos zur Ausstellung: www.agrarkoordination.de/projekte/land-und-wirtschaft/ Die Ausstellung ist innerhalb der Öffnungszeiten Montag bis Samstag von 10:00 bis 19:00 zu sehen. Der Eintritt ist frei! Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen
Hühnerposten 1 (Eingang: Arno-Schmidt-Platz)
20097 Hamburg
https://www.buecherhallen.de/zentralbibliothek.html
Kategorien: Hamburg

Wir suchen Verstärkung! Praktikant*in für 20-30 Std. gesucht (ab sofort)

1. September 2020 - 18:02
Die Agrar Koordination sucht ab sofort (oder später) zur Unterstützung des Projektes Gutes Essen macht Schule eine*n Praktikant*in (mit ca. 20 bis 30 Wochenstunden (bei Interesse auch mehr)
Über unseren Verein und das Projekt Gutes Essen macht Schule

Die Agrar Koordination engagiert sich als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg für eine vielfältige Landwirtschaft, die Ressourcen und Umwelt schützt und jetzt und in Zukunft alle Menschen gesund ernähren kann. Mit Bildungs-, Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit setzen wir uns für ein nachhaltigeres und gerechteres Ernährungssystem ein – von der Produktion, über den Handel bis zum privaten Konsum.
Mit dem Projekt Gutes Essen macht Schule setzen wir uns bundesweit für eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung ein. Durch Bildungs-, Öffentlichkeits- und Beratungsarbeit wirken wir insbesondere auf folgende Aspekte einer nachhaltigen Ernährung in Kitas und Schulen hin:
  • Vermeidung von Lebensmittelabfällen
  • Reduzierung des Fleischangebotes (maximal 1-2 Mal pro Woche)
  • Verstärkter Einsatz von Bio-Lebensmitteln, vorzugsweise aus der Region
  • Verwendung von fair gehandelten Lebensmitteln
  • Nachhaltiger Fischkonsum

Deine Aufgaben bei uns:
  • Durchführung von Recherchen
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen
  • Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dein Profil:
  • Student*innen im Bereich Ernährungswissenschaften, Umweltwissenschaften, Agrarwissenschaften, Sozialwissenschaften o.ä. mit Kenntnissen im Bereich nachhaltige Ernährung

Wir bieten:
  • eine interessante Tätigkeit in einem netten Team (befristet auf bis zu 3 Monate)
  • Einblicke in die Arbeit einer kleinen Nichtregierungsorganisation
  • Unterstützung bei der Planung einer praxisnahen Bachelor-/Masterarbeit in Zusammenhang mit dem Praktikum
  • Fahrtkostenzuschuss für den öffentlichen Nahverkehr nach Absprache

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Bewerbung bitte per E-Mail an Julia Sievers.

Kontakt für Fragen:

Julia Sievers
E-Mail: julia.sievers@agrarkoordination.de
Tel.: 040/ 39 25 26

Kategorien: Hamburg

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