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Aktuelles von der Agrarkoordination
Aktualisiert: vor 1 Tag 10 Stunden

Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten und Umweltstandards in Lieferketten gesetzlich verankern

8. Mai 2020 - 16:12
Pressemitteilung der Hamburger Initiative Lieferkettengesetz Hamburg, den 8. Mai 2020 – Die Corona-Krise führt uns auf dramatische Weise vor Augen, in welchem Maße Transparenz und Sorgfalt in globalen Lieferketten in unser aller Interesse liegen. Die Krise verdeutlicht: Wir brauchen ein Lieferkettengesetz, das Unternehmen verpflichtet, die Einhaltung von menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten und Umweltstandards in ihren globalen Lieferketten sicherzustellen. Dafür treten wir als Hamburger Initiative Lieferkettengesetz auch im Hinblick auf die aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen in Hamburg ein. Die Forderungen, die SPD und Grüne in den Programmen für die Bürgerschaftswahlen in Bezug auf ein Lieferkettengesetz aufgestellt haben, werden von uns befürwortet. Wir appellieren an die Verantwortlichen für die Koalitionsverhandlungen, ihre Forderungen nun zu konkretisieren und im Rahmen der Koalition umzusetzen.

Der Koalitionsvertrag sollte ein klares Bekenntnis zum Lieferkettengesetz und zum entsprechenden Engagement dafür im Bundesrat beinhalten. Und Hamburg sollte mit gutem Beispiel vorangehen – gerade in der öffentlichen Beschaffung besteht hier noch Handlungsbedarf.

Julia Sievers, Referentin der Agrar Koordination und Vertreterin der Hamburger Initiative Lieferkettengesetz: „Die Vorgaben für die öffentliche Beschaffung in Hamburg müssen im Hinblick auf Sorgfaltspflichten für Menschenrechte und Umweltstandards konkretisiert und verschärft werden. Internationale Standards wie zum Beispiel die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sollten eine verbindliche Grundlage sein.“

Christine Priessner, Projektkoordinatorin „Fair Trade Stadt Hamburg“ und Vertreterin der Hamburger Initiative Lieferkettengesetz: „Wir begrüßen die zukünftige Berichtspflicht der Öffentlichen Unternehmen der Stadt Hamburg gemäß Deutschem Nachhaltigkeitskodex (DNK). Die Berichtspflicht alleine ist jedoch zu wenig, um der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht zu genügen. Öffentliche Unternehmen müssen zu weiteren Maßnahmen verpflichtet werden – u.a. einer Risikoanalyse, Maßnahmen zur Minimierung menschenrechtlicher Risiken, einem entsprechenden Beschwerdemechanismus und einem Mechanismus zur Reparation.“

Weiterführende Informationen (Link zum Positionspapier):

http://www.agrarkoordination.de/fileadmin/dateiupload/PDF-Dateien/Positionspapiere/Positionierung_Lieferkettengesetz_Koalitionsverhandlungen_final.pdf

Pressekontakt:
Christine Priessner

Projektkoordinatorin „Fair Trade Stadt Hamburg“/Hamburger Initiative Lieferkettengesetz

Tel.: 040 - 881 566 89

E-Mail: info@fairtradestadt-hamburg.de

Julia Sievers

Agrar Koordination/Hamburger Initiative Lieferkettengesetz

Tel.: 040 - 600 617 26

E-Mail: julia.sievers@agrarkoordination.de 

Kategorien: Hamburg

#NetzstreikFürsKlima - Am Freitag, 24.4. um 12:00 online mitstreiken!

23. April 2020 - 15:32
Die aktuelle Virus-Pandemie zeigt uns: Um Krisen zu bewältigen ist es entscheidend, auf die Wissenschaft zu hören, solidarisch zusammenzustehen und entschlossen zu handeln. Genau dies gilt auch für die Klimakrise. Am 24.4. wären wir mit Fridays For Future zum globalen Klimastreik auf die Straßen gegangen - nun verlegen wir die Demonstration ins Netz. Beim Livestream for Future werden wir von zu Hause aus und doch alle gemeinsam laut fürs Klima! (Klick´ hier, um zum Stream zu gelangen) Die Antworten der Politik auf die Krise müssen so gestaltet werden, dass sie unsere Wirtschaft und Gesellschaft langfristig gerechter, widerstandsfähiger und nachhaltiger machen. Wenn jetzt Hunderte Milliarden fließen, dann muss jedes Konjunkturpaket auch gezielt den Klimaschutz voranbringen. 

Wenn Du das genauso siehst, dann sei am 24. April um 12:00 Uhr beim großen Online-Streik von Fridays for Future dabei!
Kategorien: Hamburg

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