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AgrarKoordination

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Aktuelles von der Agrarkoordination
Aktualisiert: vor 2 Tage 23 Stunden

Online-Dialogreihe "Ernährung & Demokratie"

18. Juni 2021 - 11:07
Städtische Ernährungssysteme demokratisch gestalten – Ein Austausch zwischen Lokalpolitik, Wissenschaft und Bürger*innen. Mit Vorträgen und anschließenden Austausch. Am 18. Juni geht es weiter mit unserem Dialog zur Transformation des Ernährungssystems. Wir diskutieren, wie der Aufbau regionaler Versorgungsstrukturen gelingen und was die öffentliche Beschaffung dazu beitragen kann, um nachhaltige Ernährungssysteme zu gestalten. Inputs am Vormittag und Workshops ab 13:30 bis 16:00. Hier geht es zum vollständigen Programm. Anmeldung bitte über diesen Link: https://pretix.eu/fhswf/wissenschaftsdialog/
Kategorien: Hamburg

Irrweg Pestizide

vor 2 Stunden 18 Minuten
Eintritt frei Der intensive Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Insektiziden stellt eine große Gefahr für die Artenvielfalt dar. Und letztlich auch für uns. Mireille Remesch von der Agrar Koordination wird über den weltweiten Einsatz von Pestiziden und Gefahren für Gesundheit und Umwelt kurz berichten. Der Schwerpunkt ihres Vortrags wird über Brasilien sein:➔ Pestizideinsatz und Auswirkungen dort;➔ Exporte aus der EU von hier verbotenen Wirkstoffen. ➔ am Beispiel der agrarökologischen Bewegung inSüdbrasilien wird beschrieben, wie Menschen in diesen schwierigen Zeiten für ein Leben ohne Agrar-Gifte und fürAgrarökologie kämpfen. Weitere Informationen zum Thema: Reportage und Filme  WICHTIGER HINWEIS Aufgrund der Pandemie-Einschränkungen sind die zur Verfügung stehenden Plätze begrenzt. Das Betreten der Räume ist nur mit Mund - und Nasenschutz erlaubt. Alle Besucher*innen müssen einen aktuellen negativen Test vorlegen(12 Stunden beim Schnelltest und 48 Stunden beim PCR-Test, oder einen Impfnachweis oder eine Bescheinigung über eine Genesung)
Kategorien: Hamburg

Fotoausstellung Land und Wirtschaft – wer erntet? im Museum Brot und Kunst in Ulm zu sehen

8. Juni 2021 - 12:00

Bäuerinnen und Bauern aus Deutschland und Tansania berichten in der Fotoausstellung über ihre Arbeitsbedingungen. 20 Tafeln zeigen sehr persönliche Bilder und Eindrücke aus ihrem jeweiligen Arbeitsalltag. Die Situation und der Alltag in den beiden Ländern sind verschieden, doch in den Interviews mit den Befragten wird deutlich, wie stark ihr Leben und ihre Arbeit durch Agrarpolitik und Förderstrategien beeinflusst wird. Während die EU-Agrarpolitik bei den deutschen Bäuerinnen und Bauern die Erzeugerpreise drückt, kämpfen die Kolleg*innen in Tansania um ihr Land: Agrar-Investoren verdrängen mit landwirtschaftlichen Großprojekten die Kleinbauern und-bäuerinnen von ihrem fruchtbaren Boden, den sie bisher für ihren Nahrungsmittelanbau nutzen konnten.

 

Museum Brot und Kunst

15. Juni 2021 – 20. August 2021, 10 bis 17 Uhr (Mo. bis 15 Uhr)

Salzstadelgasse 10

89073 Ulm

museumbrotundkunst.de

Kategorien: Hamburg

Agrar Info: Nachhaltigkeit im globalen Bananenhandel

20. Mai 2021 - 10:39

Bananen sind mit einem Pro-Kopf Konsum von etwa 11 kg pro Jahr das zweitbeliebteste Obst in Deutschland. Nur der Apfel übersteigt dies mit einem Pro-Kopf Konsum von etwa 25,5 kg jährlich. Und auch weltweit hat die gelbe Südfrucht eine wichtige Rolle. Denn insbesondere die Dessertbananensorte „Cavendish“ stellt ein sehr wichtiges Exportgut für viele Länder des globalen Südens dar. Doch wo kommt die Banane eigentlich ursprünglich her? Warum ist sie im globalen Norden so beliebt? Welche Problematiken gehen mit ihrem Anbau und Handel einher? Und zuletzt: Inwiefern halten die neuen sogenannten „Nachhaltigkeitslabel“ was sie versprechen? Sind sie eine langfristige Lösung, um den Bananenanbau sozial- und umweltverträglicher zu machen und endlich die Niedrigpreisspirale zu durchbrechen? Diese Fragen werden im Folgenden diskutiert, mit dem Ziel, die Fakten transparenter zu machen.

Hier geht es zum Artikel.

Unser Agrar Info kann abonniert werden. Es erscheint 6 Mal pro Jahr. Hier geht es zum Abo.

Kategorien: Hamburg

„Ernährung nachhaltig denken“ Wie ist ein zukunftsfähiges Ernährungssystem von der Produktion, Verarbeitung über den Handel bis zum privaten Konsum möglich?

19. Mai 2021 - 15:55

Am Mittwoch, 19. Mai 2021, um 19 Uhr, laden der Ökomarkt Verbraucher- und Agrar­beratung e.V., ecoplanfinanz sowie die Agrar Koordination – Forum für internationale Agrarpolitik e.V. – in Kooperation mit den Bücherhallen Hamburg zur gemeinsamen digitalen Podiumsdiskussion mit dem Titel Ernährung nachhaltig denken" ein.

Förderung der Artenvielfalt, Schutz von Gewässern und Böden, Reduzierung der CO2-Emissionen, Tierwohl, faire Löhne, gesunde Lebensmittel...: Es gibt viele gute Gründe, auf ein nachhaltiges Ernährungssystem zu setzen, das allen Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette sowie dem Klimaschutz nutzt. Wie aber kann die Transformation gelingen und welche Ideen hat gerade die junge Generation dazu?

Was die Landwirtschaft, die Verarbeitung und der Handel, aber auch jede*r Einzelne zum Schutz der natürlichen Ressourcen beitragen kann, diskutieren die folgenden Podiumsgäste:

Klimaschutz-Aktivistin

  • Eva Marsland (Fridays for Future)

www.fridaysforfuture.de/ortsgruppen/hamburg

Erzeugung & Vermarktung

  • Catharina Augustin, Bio-Obst Augustin GmbH & Co. KG

www.augustin.de

Verarbeitung

  • Fiete Matthies, Wildwuchs Brauwerk Hamburg

www.wildwuchs-brauwerk.de

Handel

  • Florian Giese, Onkel Emma GmbH

www.onkelemma-unverpackt.de

Moderation: Jan Sachau, ecoplanfinanz

WANN

Mittwoch, 19. Mai 2021, 19:00 Uhr

WO
Die Veranstaltung findet online per Zoom statt. Bitte melden Sie sich per Mail über kundenservice@buecherhallen.de an. Die Zugangsdaten werden spätestens am 18. Mai 2021 versendet.

Kategorien: Hamburg

„Ernährung nachhaltig denken“ Wie ist ein zukunftsfähiges Ernährungssystem von der Produktion, Verarbeitung über den Handel bis zum privaten Konsum möglich?

19. Mai 2021 - 10:52
Am Mittwoch, 19. Mai 2021, um 19 Uhr, laden der Ökomarkt Verbraucher- und Agrar­beratung e.V., ecoplanfinanz sowie die Agrar Koordination – Forum für internationale Agrarpolitik e.V. – in Kooperation mit den Bücherhallen Hamburg zur gemeinsamen digitalen Podiumsdiskussion mit dem Titel „Ernährung nachhaltig denken" ein.

Förderung der Artenvielfalt, Schutz von Gewässern und Böden, Reduzierung der CO2-Emissionen, Tierwohl, faire Löhne, gesunde Lebensmittel...: Es gibt viele gute Gründe, auf ein nachhaltiges Ernährungssystem zu setzen, das allen Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette sowie dem Klimaschutz nutzt. Wie aber kann die Transformation gelingen und welche Ideen hat gerade die junge Generation dazu?

Was die Landwirtschaft, die Verarbeitung und der Handel, aber auch jede*r Einzelne zum Schutz der natürlichen Ressourcen beitragen kann, diskutieren die folgenden Podiumsgäste:

Klimaschutz-Aktivistin

  • Eva Marsland (Fridays for Future)

www.fridaysforfuture.de/ortsgruppen/hamburg

Erzeugung & Vermarktung

  • Catharina Augustin, Bio-Obst Augustin GmbH & Co. KG

www.augustin.de

Verarbeitung

  • Fiete Matthies, Wildwuchs Brauwerk Hamburg

www.wildwuchs-brauwerk.de

Handel

  • Florian Giese, Onkel Emma GmbH

www.onkelemma-unverpackt.de

Moderation: Jan Sachau, ecoplanfinanz

Mittwoch, 19. Mai 2021, 19:00 Uhr

Die Veranstaltung findet online per Zoom statt. Bitte melden Sie sich per Mail über kundenservice[at]buecherhallen.de an. Die Zugangsdaten werden spätestens am 18. Mai 2021 versendet.
Kategorien: Hamburg

„Wir schaffen einen transparenten und demokratischen Supermarkt.“

18. Mai 2021 - 11:03
Im Oktober 2020 starteten Barbara Knoben und Fabian Gebert die Initiative „WirMarkt“ in Hamburg. Im Gespräch mit der Agrar Koordination erzählen sie wie sie die Lebensmittelversorgung transparenter und demokratisch gestalten wollen. Agrar Koordination: Was ist am WirMarkt anders als bei den gängigen Supermarkt Modellen? Barbara Knoben: Der WirMarkt ist ein ehrlicher Lebensmittelmarkt, der es den Konsument*innen ermöglicht sich innerhalb der planetaren Grenzen zu ernähren. Bei uns steht nicht die Gewinnorientierung im Vordergrund, also wir motivieren die Kund*innen nicht dazu mehr und mehr zu kaufen, sondern wir wollen sie zu einer gesunden und nachhaltigen Lebensmittelversorgung befähigen. Das heißt bewusst zu machen: was brauche ich? Und: was ist gesund für mich und die Umwelt? Und wir machen transparent, was die Produzent*innen für ihre Produkte brauchen, damit sie ein würdevolles Auskommen haben. Was sind eure Motive, euch für das Thema Ernährung einzusetzen und die Initiative WirMarkt zu starten? B. Knoben: Das Thema Ernährung und Lebensmittelerzeugung ist für mich grundlegend für soziale wie ökologische Gerechtigkeit und Gerechtigkeit ist für mich ein Grundbedürfnis, das mir auf den Herzen brennt und für das ich mich gerne einsetzen will. Fabian Gebert: Mein Hobby ist das Gärtnern und Natur ist mir sehr wichtig.  Die Schnittstelle zur Umwelt ist die Landwirtschaft und Nahrungsproduktion. Zurzeit läuft vieles schief in den Lieferketten, mit dem WirMarkt kann ich etwas Positives beitragen. Wie wollt ihr mit dem WirMarkt einen Lebensmittelmarkt des Vertrauens schaffen? B. Knoben: Für uns ist es sehr wichtig, durch Beziehungen Vertrauen aufzubauen. Wir wollen unseren Kund*innen gegenüber ehrlich sein können und zum Beispiel die Kosten transparent machen, Wissen über unsere Lieferketten sichtbar machen und über soziale und ökologische Folgen informieren. Wir wollen möglichst viele persönliche Beziehungen zu den Produzent*innen aufbauen und auch zeigen, wer hinter den Produkten steht die es im WirMarkt gibt. Und unsere Mitglieder können aktiv mitgestalten und werden gehört, das schafft auch Vertrauen. Vielen Konsument*innen ist es wichtig zu wissen, wie ihre pflanzlichen und tierischen Lebensmittel produziert werden. Es gibt auch bereits viele Labels. Wie informiert der WirMarkt seine Kund*innen? F. Gebert: Wir sind aktuell dabei, dies zu entwickeln. Es hat sich unter den Mitgliedern vom WirMarkt ein Team gebildet, das die Lieferketten recherchiert, anschaulich darstellt und kommuniziert. Wir starten mit den meistgekauften Produkten wie Kartoffeln, Äpfel, Milch oder Produkte mit besonders großen sozialen und ökologischen Folgen wie Schokolade oder Fleisch. Von dort aus arbeiten wir uns dann Schritt für Schritt durch das Sortiment. Die Sprache spielt hierbei eine große Rolle, denn wir wollen nicht mit dem Finger auf uns gegenseitig zeigen, sondern Anreize schaffen, sodass die Mitglieder vom WirMarkt insgesamt nachhaltig konsumieren. Besonders wichtig ist uns, die Preise konkret zu erklären. Warum kosten sechs Hühner-Eier im Discounter 80 Cent und beim Bioladen 3,50 Euro? Welcher Anteil vom Preis entfällt eigentlich auf Erzeugung, Logistik, Handelsmarge, Marketing und Gewinnausschüttung? Wie teuer muss der Liter Milch sein, damit die Bäuerin auch in den Urlaub fahren kann? Wir erklären auch Produkte und Labels, die es gar nicht im WirMarkt gibt, da sie nicht den Werten des WirMarkts entsprechen.  Wie kann ich denn Mitglied vom WirMarkt werden und diesen aktiv mitgestalten? F. Gebert: Mitglieder zahlen einen monatlichen Mitgliedsbeitrag, den sie selbst wählen und der sich am Einkommen orientiert (ca. 1% des Nettohaushaltseinkommen), oder sie arbeiten 3 Stunden im Monat im WirMarkt mit. Entsprechend der eigenen Talente oder Wünsche helfen sie dann beim Regale befüllen, Saubermachen oder engagieren sich in der App-Entwicklung für Vorbestellungen, oder stellen Informationen über den sozialen Einfluss bestimmter Nahrungsmittel zusammen. Aktuell haben wir 75 Interessierte und 10 Mitglieder, die sich jeden Mittwoch in einem Online-Treffen austauschen können. Ein weiterer Ort für Begegnungen und Austausch soll zudem mit einem Café im WirMarkt entstehen.  Faire Preise sind Euch wichtig. Wie könnt ihr faire Preise für die Produzent*innen schaffen? F. Gebert: Im WirMarkt bieten wir ein Vollsortiment an, das sind um die 2000 Produkte. Wir werden von einem Handelspartner zu ökologischen und fairen Standards beliefert. Unser Ziel ist es nach und nach die Produkte noch direkter zu beziehen, wo dies sinnvoll ist. Ein Kartoffelbauer erzählte uns zum Beispiel, dass für ihn ein fairer Preis einen saisonalen Ausgleich beinhalten müsste. Dafür interessiere sich der Weltmarkt nämlich nicht. Der WirMarkt bietet die Plattform, dass wir direkt und langfristig von diesem Bauern zu einem fairen Preis die Ware beziehen können und dabei zum einen die Zwischenhandelsstufe entfällt, aber auch soziale und ökologische Extraleistungen vereinbart werden können, die unseren Mitgliedern am Herzen liegen. Ihr habt im Oktober 2020 mit dem WirMarkt gestartet. In welcher Phase der Gründung seid ihr und wie geht es weiter? F. Gebert: Anfang nächsten Jahres soll es den ersten WirMarkt in Hamburg geben. Wir haben einige Zeit damit verbracht, die passende Rechtsform für den WirMarkt zu finden, eine Rechtsform die sinnorientiert ist und wo demokratische Entscheidungen etabliert sind. Da es diese in Deutschland so noch nicht gibt, stehen wir momentan noch vor der Entscheidung, ob eine Genossenschaft oder eine GmbH in Verantwortungseigentum die geeignete Rechtsform ist. Starten werden wir nun erst einmal mit einer GmbH, die wir dann in einem Jahr in die geeignete Rechtsform überführen. Aufregend ist, dass diese Woche unsere Crowdfunding-Aktion beginnt, um unsere Kampagnenarbeit und den Community-Aufbau zu finanzieren und um genügend Mitglieder für die Eröffnung des ersten WirMarkts zu gewinnen. Dies ist für uns auch wichtig, um zu testen, ob wir die Leute mit unserer Idee erreichen und begeistern können. Nebenbei läuft dann noch die Suche nach geeigneten Räumen in der Stadt. Wie finanziert ihr eure Initiative?  B. Knoben: Viel Ehrenamt und mit einem Stipendium von ProjectTogether, ein Sozialunternehmen, das junge Menschen deutschlandweit fördert, die Initiativen zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen entwickeln. Welche Unterstützung wünscht ihr Euch von der lokalen Politik? F. Gebert: Es würde helfen, wenn die Stadt Hamburg in Form einer Bürgschaft ein Teil des Risikos für den Start des WirMarkts übernehmen würde. Und auch nicht-materielle Unterstützung hilft. Zum Beispiel Ansprechpartner*innen für die Stadtplanung und der wichtigen Frage, wo geeignete Immobilien in der Stadt frei werden. Hilfe bei der Vernetzung mit Organisationen, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen und Kontakte zu Fördermittelgeber*innen wären sehr wünschenswert. Wir sind mit ein paar Menschen dazu im Austausch, aber es könnte deutlich mehr Programme und Unterstützung für Initiativen wie unsere geben. Barbara, Du hast bei unserer Online-Dialogveranstaltung „Ernährung & Demokratie“ im April den WirMarkt vorgestellt und mit vielen anderen Akteur*innen über die Gestaltung nachhaltiger Ernährungssysteme diskutiert. Was hast Du aus diesem Dialog mitgenommen und was wünscht Du dir für einen weiteren Austausch? B. Knoben: Ich habe vieles mitnehmen können: zum einen haben sich viele Annahmen auch hier durch die Aussagen und Ideen der Teilnehmer*innen bestätigt, auch wenn sie wahrscheinlich aus der gleichen „Blase“ stammen, wie wir und bereits viel über das Thema wissen. Z. B. Dass kein Label-Dschungel hilft, sondern einfach erklärte Transparenz und vor allem Vertrauen durch Beziehung. Direktbezug spielt für viele eine große Rolle oder zumindest die Händler*innen zu kennen und sichtbar wahrnehmen zu können. Aber es gab auch viele tolle neue Anregungen, vor allem zum Thema „wie erhöhen wir die Diversität im WirMarkt“. Z.B. durch viele partizipative Methoden und Veranstaltungen wie Kochkurse. Aber auch durch einfache Rezept-Ideen, die es erleichtern, mit den regionalen Lebensmitteln, die teilweise nicht jedem/ jeder bekannt sind, etwas anzufangen und Rezepte und Ideen, wie man trotz Bio erschwinglich einkaufen und kochen kann. Dieses Thema würde ich zum Beispiel gerne vertiefen bei der nächsten Gelegenheit. An den Ideen und Möglichkeiten weiter basteln, wie wir Menschen außerhalb der „Blase“ erreichen und einladen können. Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch! Weitere Infos: https://wirmarkt.org/ Crowdfunding-Aktion: https://www.startnext.com/wirmarkt-hamburg Das Interview wurde am 10.05.2021 von Mireille Remesch geführt.

Mehr Infos zu unserem Online-Dialog "Ernährung & Demokratie.

Kategorien: Hamburg

Praktikant*in gesucht

12. Mai 2021 - 11:36

Über die Agrar Koordination und das Projekt Gutes Essen macht Schule

Die Agrar Koordination engagiert sich als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg für eine vielfältige Landwirtschaft, die Ressourcen und Umwelt schützt und jetzt und in Zukunft alle Menschen gesund ernähren kann. Mit Bildungs-, Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit setzen wir uns für ein nachhaltigeres und gerechteres Ernährungssystem ein – von der Produktion, über den Handel bis zum privaten Konsum.

Mit dem Projekt Gutes Essen macht Schule setzen wir uns bundesweit für eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung ein. Durch Bildungs-, Öffentlichkeits- und Beratungsarbeit wirken wir insbesondere auf folgende Aspekte einer nachhaltigen Ernährung in Kitas und Schulen hin:

·         Vermeidung von Lebensmittelabfällen

·         Reduzierung des Fleischangebotes (maximal 1-2 Mal pro Woche)

·         Verstärkter Einsatz von Bio-Lebensmitteln, vorzugsweise aus der Region

·         Verwendung von fair gehandelten Lebensmitteln

·         Nachhaltiger Fischkonsum

 

Wir suchen

·         Student*innen im Bereich Ernährungswissenschaften, Umweltwissenschaften, Agrarwissenschaften, Sozialwissenschaften o.ä. mit Kenntnissen im Bereich nachhaltige Ernährung

 

Wir bieten

·         eine interessante Tätigkeit in einem netten Team

·         Einblicke in die Arbeit einer kleinen Nichtregierungsorganisation

·         Unterstützung bei der Planung einer praxisnahen Bachelor-/Masterarbeit in Zusammenhang mit dem Praktikum

·         Möglichkeit, das Praktikum (überwiegend) im Homeoffice zu absolvieren

 

Aufgaben

·         Durchführung von Recherchen

·         Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen

·         Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung! Rückfragen und Bewerbung bitte richten an:

Julia Sievers, julia.sievers@agrarkoordination.de

Kategorien: Hamburg

Gemeinsames Positionspapier: Gentechnik auch in Zukunft strikt regulieren!

25. April 2021 - 9:51
94 Verbände, Organisationen, Institutionen und Stiftungen aus den Bereichen Umwelt-, Tier- und Naturschutz, Entwicklungspolitik, Kirchen, Verbraucherschutz, soziale Gerechtigkeit, Landwirtschaft, Züchtung, Saatguterzeugung, Erhaltung der Nutztier- und Kulturpflanzenvielfalt, Lebensmittelwirtschaft, Lebensmittelhandwerk und Imkerei sowie Initiativen aus der Klimaschutzbewegung und aus den Bewegungen für sozial und ökologisch verantwortungsvolle Ernährungssysteme haben ein gemeinsames Positionspapier herausgegeben. Unser Standpunkt ist klar: Gentechnik ist Gentechnik. Wir fordern die Bundesregierung auf, in Deutschland und auf europäischer Ebene alle vorhandenen wie künftigen Gentechnikmethoden und die daraus entstehenden gentechnisch veränderten Organismen (GVO) weiterhin unter dem bestehenden EU-Gentechnikrecht zu regulieren und zu kennzeichnen. Hier geht es zum Positionspapier
Kategorien: Hamburg

Online Dialog 1 - Nachhaltige Kita- und Schulverpflegung - eine Politische Aufgabe

21. April 2021 - 11:58
Unser Ernährungssystem ist eng verknüpft mit immensen gesellschaftlichen Problemen und Herausforderungen – dazu gehören zum Beispiel die Schädigung unserer natürlichen Lebens- und Produktionsgrundlagen, eine schlechte Klimabilanz der vorherrschenden Nahrungsproduktion und Ernährungsgewohnheiten, ernährungsbedingte Erkrankungen, gesundheitsschädliche Bedingungen in der Nutztierhaltung sowie Menschenrechtsverletzungen in globalen Lebensmittel-Lieferketten. Ein grundlegender Wandel ist notwendig. Für eine nachhaltigere Gestaltung unseres Ernährungssystems spielt ein Systemwechsel in der Kita- und Schulverpflegung eine wichtige Rolle – dies bestätigte 2020 auch der Wissenschaftlicher Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit dem Gutachten „Politik für eine nachhaltigere Ernährung - Eine integrierte Ernährungspolitik entwickeln und faire Ernährungsumgebungen gestalten“. Viele Kitas und Schulen sowie Caterer zeigen bereits, wie eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung erfolgreich umgesetzt werden kann. Doch gleichzeitig besteht an vielen Einrichtungen noch großer Handlungsbedarf. Um den Systemwandel zu beschleunigen und für die flächendeckende Umsetzung einer nachhaltigen Verpflegung zu sorgen, ist mehr Engagement auch von Seiten der Politik gefragt.
  • Welche Herausforderungen gibt es in der Kita- und Schulverpflegung und wie können kommunalpolitische Beschlüsse bewirken, dass die Kita- und Schulverpflegung nachhaltiger gestaltet wird?
  • Sollte zum Beispiel der DGE-Qualitätsstandard für die Kita- und Schulverpflegung auf kommunaler oder Landesebene verbindlich für die Kita- und Schulverpflegung vorgegeben werden?
  • Welche rechtlichen Handlungsspielräume gibt es für Nachhaltigkeitsvorgaben in Ausschreibungen und Verträgen für die Kita- und Schulverpflegung?
  • Und wie steht es um die Legitimität und Akzeptanz politischer Vorgaben für die Verpflegung an Kitas und Schulen?
Diese und weitere Fragen werden wir mit verschiedenen Akteuren und Politiker*innen diskutieren. Programm 19:00 Uhr Begrüßung und Vorstellungsrunde 19:10  Uhr Nachhaltige Kita- und Schulverpflegung – wo ist der Handlungsbedarf? Welche Vorgaben sind sinnvoll? Julia Sievers, Projekt Gutes Essen macht Schule 19:30 Uhr  Sind politische Nachhaltigkeitsvorgaben für die Kita- und Schulverpflegung legitim? Prof. Dr. José Martinez, Professor für Agrarrecht und öffentliches Recht, Uni Göttingen/Mitglied des WBAE 20:00 Uhr   Interview mit Christoph Bier, Leiter des Referates Ernährung im saarländischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (erstes Bundesland, das den DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung verpflichtend eingeführt hat) 20:20 Uhr   Diskussion mit Politiker*innen, u.a.:
  • Eka van Kalben, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Schleswig-Holsteinischen Landtag
  • Kirsten Eickhoff-Weber, SPD, Vizepräsidentin im Schleswig-Holsteinischen Landtag
  • Dagmar Hildebrand, Mitglied der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck, Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion (angefragt)
  • Sophie Bachmann, Sozial- und Jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Lübecker Bürgerschaft
20:55  Uhr     Résumé 21:00 Uhr      Ende Moderation: Dr. Tanja Busse Unser Projektflyer mit weiteren Informationen zum Download. 
Kategorien: Hamburg

NACHHALTIGE KITA- UND SCHULVERPFLEGUNG - EINE POLITISCHE AUFGABE

20. April 2021 - 16:03
Was wir essen, hat große Auswirkungen – auf unsere Gesundheit, auf die Umwelt, auf das Klima und auch auf das globale Ernährungssystem. Kita- und Schulverpflegung spielt eine wichtige Rolle für einen Systemwechsel, weil sie große Mengen an Nahrungsmitteln umsetzt. Um den Systemwandel einer nachhaltigen Verpflegung zu beschleunigen, ist Engagement auch von Seiten der Politik gefragt. Wie können kommunalpolitische Beschlüsse bewirken, dass die Kita- und Schulverpflegung nachhaltiger gestaltet wird? Sollte der DGE-Qualitätsstandard auf kommunaler Ebene verbindlich für die Kita- und Schulverpflegung vorgegeben werden? Wie steht es um die Legitimität und Akzeptanz politischer Vorgaben für die Verpflegung an Kitas und Schulen? Wir laden Euch ein, diese und weitere Fragen mit verschiedenen Akteur*innen und Politiker*innen zu diskutieren. Anmeldung per E-Mail: gutes-essen-macht-schule[at]agrarkoordination.de Weitere Infos unter: www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/unser-angebot/online-dialogreihe/online-dialog-1-nachhaltige-kita-und-schulverpflegung-eine-politische-aufgabe/
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Online Dialogreihe "Ernährung & Demokratie"

16. April 2021 - 22:56
FREITAG, 18. JUNI 2021 VON 11:00-17:00 UHR Städtische Ernährungssysteme demokratisch gestalten – Ein Austausch zwischen Lokalpolitik, Wissenschaft und Bürger*innen. Mit Vorträgen und anschließenden...
Kategorien: Hamburg

Online-Dialogreihe "Ernährung & Demokratie"

14. April 2021 - 9:58
Gerecht, gesund, global - Unsere Ernährungssysteme mitgestalten Die Zahl der Hungernden auf der Welt wächst. Gleichzeitig nehmen Übergewicht und Fettleibigkeit weltweit zu und erhöhen das Krankheits- und Sterberisiko. Zusätzlich dazu beschleunigen die menschgemachte Klima- und Biodiversitätskrise die Umweltzerstörung und bedrohen die Lebensgrundlagen von Milliarden von Menschen. Und die Covid-19-Pandemie treibt die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Ein Umsteuern in der Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren und was wir essen, ist daher dringend notwendig!  Vor diesem Hintergrund planen die Vereinten Nationen im Herbst 2021 einen GLOBALEN GIPFEL ZU ERNÄHRUNGSSYSTEMEN. Doch bislang deutet wenig darauf hin, dass die Konferenz eine Neuausrichtung unseres Ernährungssystems anstrebt. Zu stark dominiert die Privatwirtschaft, allen voran die großen Agrar-, Chemie und Lebensmittelkonzerne, die vom derzeitigen System pro­fitieren. Die Zivilgesellschaft findet dabei kein ausreichendes Gehör. Doch es sind die Erzeuger*innen, Arbeiter*innen und marginalisierte Gruppen, die besonders stark unter den Problemen des Ernährungssystems leiden. Auf der anderen Seite sind seit einigen Jahren positive Entwicklungen zu beobachten – auch hier in Deutschland. Die Menschen interessieren sich wieder stärker für Ernährung und Landwirtschaft. Jedes Jahr schließen sich tausende Menschen zur „Wir haben es satt!“-Demo in Berlin zusammen und fordern mehr Mitsprache und Demokratisierung unserer Landwirtschafts- und Ernährungspolitik. Auch eine Vielzahl von alternativen landwirtschaftlichen Organisationsformen, Aktionsgruppen, Netzwerken und Kooperationen sind in diesen Jahren entstanden.  Das zeigt: Es geht auch anders! Unsere Idee: Wir nehmen den Welternährungsgipfel zum Anlass und laden euch ein, mit uns die Zukunft eines nachhaltigen Ernährungssystems zu entwerfen. Wir möchten lokale, regionale und bundesweite Initiativen, Aktivist*innen und Akteur*innen zusammenbringen, um Erfahrungen auszutauschen und über die Gestaltung nachhaltiger Ernährungssysteme zu diskutieren. Welche Initiativen funktionieren? Warum? Wo hat die lokale Politik solche Initiativen erfolgreich unterstützt, wo gibt es Barrieren?  In drei digitalen Dialogforen öffnen wir den Raum für den Austausch von Ideen und Erfahrungen sowie für die Vernetzung von Initiativen und Akteur*innen. Hier gibt es die Einladung mit allen Infos als PDF-Datei. Die Dokumentation der ersten Online-Veranstaltung findet sich hier.  Die Anmeldung für den 2. Online-Dialog ist noch möglich, dieser findet statt am: MITTWOCH, 14. APRIL 2021 VON 17:00-20:00 UHR
Wir freuen uns auf die Inputbeiträge von:
  • Prof. Dr. Antonio Andrioli über die agrarökologischen Bewegung in Südbrasilien
  • Prof. Dr. Stefan Selke mit der Ankündigung: "Utopien sind nichts für Weicheier"
Sowie bislang folgenden Initiativen:
  • Lea Burwitz von der lokalen Initiative "Siegen isst bunt"
  • Benjamin Luig von der "Initiative Faire Landarbeit"
  • Ernährungsrat Münster mit dem Projekt "Münsterländer Bauernbox"
  • Slow Food Youth
ANMELDUNG: bit.ly/gerecht-gesund-global-april Der dritte Online-Dialog findet statt am: FREITAG, 18. JUNI 2021 VON 11:00-17:00 UHR
Mit Vorträgen und anschließenden Austausch Städtische Ernährungssysteme demokratisch gestalten – Ein Austausch zwischen Lokalpolitik, Wissenschaft und Büger*in ANMELDUNG: Link folgt WOLLT IHR MITWIRKEN?

Wir freuen uns über Einblicke in Eure Arbeit, Erfahrungen oder Standpunkte!
Meldet euch bei:
Jana Zotschew (ernaehrungssysteme[at]agrarkoordination.de) Auf unserer digitalen Pinnwand könnt Ihr ab sofort Eure Vorschläge für die Stärkung lokaler Ernährungssysteme eintragen.  Für weitere Infos schaut Euch unser Video an: "Gerecht, gesund, global - unser Ernährungssystem mitgestalten" Die Online-Dialoge werden veranstaltet von: Agrar Koordination, Ernährungsdemokratie jetzt! Netzwerk der Ernährungsräte, FIAN Deutschland, Forum Umwelt und Entwicklung und Inkota Netzwerk.

Kategorien: Hamburg

Fortbildung für Bildungsreferent*innen - Digitale Methoden- und Fachkompetenzen

18. März 2021 - 15:13

Die Pandemie zwingt uns Bildungsarbeitende zum Umdenken. Workshops und Vorträge finden seit einem knappen Jahr fast nur noch online über Videokonferenzen statt. Ein paar Monate lang wird das ganz sicher noch so weiter gehen und auch danach können digitale Methoden die Bildungsarbeit bereichern. Außerdem könnte sich für die eine oder andere überregionale Veranstaltung auch in Zukunft das nun bewährte Onlineformat eventuell anbieten. Daher möchten wir mit der diesjährigen Methodenfortbildung im Rahmen des Biopoli-Projektes eine Hilfestellung für Eure Webinare leisten! 

Tag 1: Am Donnerstag, 18. März wird es vorwiegend um Tools und Methoden für die digitale Bildungsarbeit gehen. Von der Auswahl des Konferenzanbieters bis hin zu den vielen kostenlosen Webtools, die es zur methodischen Unterstützung gibt.  

Tag 2: Am Freitag, 19. März liegt der Schwerpunkt auf der konkreten Umsetzung von Biopoli-Bildungsinhalten zu Landwirtschafts- und Ernährungsthemen. Auch das eigene Ausprobieren, also das Gestalten / Übertragen eigener Workshopinhalte ins Digitale, wird hier Raum finden. Außerdem besteht die Möglichkeit zum Austausch bisheriger Erfahrungen mit digitalen Bildungsangeboten.

Referentinnen:

Larissa Gumgowski (freie Medienpädagogin und Bildungsreferentin)

Maike Strietholt (freie Bildungsreferentin, u.a. seit vielen Jahren bei Biopoli aktiv)

Teilnahme:

Wir laden herzlich dazu ein, an beiden Fortbildungstagen teilzunehmen. Eine Anmeldung für nur einen Tag ist aber ebenfalls möglich.

Anmeldung bis zum 26. Februar bei Jana Zotschew per Mail an jana.zotschew@agrarkoordination.de an. Den finalen Programmablauf und die Einwahldaten werden wir den angemeldeten Teilnehmer*innen vorab zustellen.

Kategorien: Hamburg

Einladung zu Online-Dialogen "Ernährung und Demokratie"

16. März 2021 - 10:45
UNSERE IDEE
Wir nehmen den Welternährungsgipfel zum Anlass und laden euch ein, mit uns die Zukunft eines nachhaltigen Ernährungssystems zu entwerfen. Wir möchten lokale, regionale und bundesweite Initiativen, Aktivist*innen und Akteur*innen zusammenbringen, um Erfahrungen auszutauschen und über die Gestaltung nachhaltiger Ernährungssysteme zu diskutieren. Welche Initiativen funktionieren? Warum? Wo hat die lokale Politik solche Initiativen erfolgreich unterstützt, wo gibt es Barrieren?

In drei digitalen Dialogforen wollen wir den Raum für den Austausch von Ideen und Erfahrungen sowie für die Vernetzung von Initiativen und Akteur*innen öffnen.

TERMINE
1.) DIENSTAG, 16. MÄRZ 2021 VON 15:00-18:00 UHR
ERNÄHRUNG UND DEMOKRATIE – OFFENER AUSTAUSCH I
u.a. mit Prof. Dr. Regina Birner zu Steuerungsproblemen von Ernährungssystemen

2.) MITTWOCH, 14. APRIL 2021 VON 17:00-20:00 UHR
ERNÄHRUNG UND DEMOKRATIE – OFFENER AUSTAUSCH II
u.a. mit Prof. Dr. Antonio Andrioli über Erfolge und aktuelle Herausforderungen der agrarökologischen Bewegung in Südbrasilien
und Prof. Dr. Stefan Selke zu Utopien sind nichts für Weicheier - Ernährung als Element der Zukunfts(mit)gestaltung im offenen Gesellschaftslabor

3.) FREITAG, 18. JUNI 2021 VON 11:00-17:00 UHR
MIT VORTRÄGEN UND ANSCHLIESSENDEM AUSTAUSCH
STÄDTISCHE ERNÄHRUNGSSYSTEME DEMOKRATISCH GESTALTEN –
EIN AUSTAUSCH ZWISCHEN LOKALPOLITIK, WISSENSCHAFT UND BÜRGER*IN

ANMELDUNG zu den Online-Dialogen Einladung mit allen Infos und Links zur Anmeldung
WOLLT IHR MITWIRKEN?

Wir freuen uns über Einblicke in Eure Arbeit, Erfahrungen oder Standpunkte!
Meldet euch bis zum 9. März bei:
Jana Zotschew (ernaehrungssysteme@agrarkoordination.de)

und nutzt unsere Digitale-Pinnwand: https://miro.com/app/board/o9J_lSIeDdM=/
Hier könnt Ihr ab sofort Eure Vorschläge für die Stärkung lokaler Ernährungssysteme eintragen.

WEITERE INFOS
Schaut Euch unser Video an: "Gerecht, gesund, global - unser Ernährungssystem mitgestalten"
https://www.youtube.com/watch?v=XD95ZLdzhQI&ab_channel=INKOTA-netzwerk Die Online-Dialoge werden veranstaltet von: Agrar Koordination, Ernährungsdemokratie jetzt! Netzwerk der Ernährungsräte, FIAN Deutschland, Forum Umwelt und Entwicklung und Inkota Netzwerk.
Kategorien: Hamburg

Was hat der Doughnut mit der Hamburger Politik zu tun?

16. März 2021 - 9:21

Können wir wirtschaften, ohne die ökologischen Grenzen zu überschreiten und gleichzeitig die sozialen Bedürfnisse aller Menschen befriedigen?

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Kate Raworth ist davon überzeugt und hat mit dem Buch „Doughnut Economics" einen Wegweiser geschrieben, wie dies gelingen kann. Der Doughnut beschreibt in diesem Modell den sicheren Raum, in dem gutes Leben für alle möglich ist – zwischen der ökologischen Obergrenze und dem sozialen Fundament.

Ist das realistisch? Mitten in der Corona-Krise macht sich die Stadt Amsterdam auf und richtet ihr Wirtschaften am Doughnut aus, verabschiedet eine Strategie zur Kreislaufwirtschaft und beschließt Kennzahlen, an denen sie sich messen lassen will, z.B. die Halbierung des Rohstoffverbrauchs innerhalb von 10 Jahren. Begleitet wird dieser Prozess von der „Amsterdam Doughnut Coalition", einem Netzwerk aus zivilgesellschaftlichen Akteuren, engagierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verwaltung und Politik. Ähnliche Entwicklungen gibt es beispielsweise in Brüssel, Kopenhagen, Portland, Philadelphia, Schottland und Neuseeland – und auch in Berlin formiert sich ein entsprechendes Netzwerk.

Kate Raworth hält am 16. März 2021 um 17.45 Uhr einen Online-Vortrag und berichtet auch über die Erfahrungen aus Amsterdam. (Einladung als pdf anbei.)

Anschließend an den Vortrag (auf Englisch) gibt es unterschiedliche Breakout-Räume (auf Deutsch) – einen davon für Hamburger Interessierte unter dem Titel „Doughnut4HH". Wie schaffen wir es, die Hamburger Politik vom Leitbild des Doughnut zu überzeugen? Was passiert schon in Berlin? Und wäre es nicht an der Zeit, eine „Hamburg Doughnut Coalition" zu gründen?
Der Breakout-Raum wird organisiert von der Projektgruppe Doughnut des Netzwerks hamburg.global (www.hamburg.global).
Weitere Breakout-Räume werden von der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) und AfS Interkultur e.V. angeboten. Wer für seine/ihre Kommune (oder seine/ihre Community) einen eigenen Breakout-Raum moderieren möchte, meldet sich bitte bei anmeldung@hamburg.global.

Anmeldung zur Veranstaltung am 16. März: tinyurl.com/doughnut4HH

Kategorien: Hamburg

Stellenausschreibung: Projektassistenz (m/w/d) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

11. März 2021 - 7:38

Zunächst für 8 Std./Woche befristet bis zum 31.12.2021. Eine Aufstockung auf 13 Std./Woche sowie eine Weiterbeschäftigung in 2022 werden angestrebt.

In unserem Jugendbildungsprojekt Biopoli vermitteln wir Bildungsreferent*innen an Schulen, Jugendgruppen und zu jungen Erwachsenen (Fachschulen, berufliche Schulen, Universitäten). Bundesweit gestalten unsere Referent*innen Lerneinheiten zu Themen rund um Landwirtschaft und Ernährungssicherung. Dabei werden nicht nur umweltbezogene Aspekte, sondern vor allem auch Aspekte der Nord-Süd-Gerechtigkeit thematisiert.

Ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten:

  • Erstellung von Unterlagen und Textbeiträgen für die Öffentlichkeitsarbeit insbesondere für unser Jugendbildungsprojekt Biopoli
  • Betreuung des Social Media Bereichs
  • Erstellung von innovativen online Quizzen
  • Betreuung und Aktualisierung der Website
  • Gestaltung und Versand von Newslettern
  • Erstellung von Pressespiegeln und regelmäßiges Pressemonitoring
  • Erstellung und Pflege von Kontaktlisten und Verteilern
  • Unterstützung bei der Weiterentwicklung digitaler Bildungsformate
  • Unterstützung beim Aufbau eines Kontaktdatenmangementsystems
  • Übernahme von vereinsübergreifenden Aufgaben im administrativen und organisatorischen Bereich

 Das bringen Sie mit:

  • Abgeschlossenes Bachelorstudium oder vergleichbare Ausbildung im tätigkeitsrelevanten Bereich
  • Praktische Berufserfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Gute Anwenderkenntnisse mit Social-Media-Kanälen
  • Gute MS-Office-Anwendungskenntnisse und Kenntnisse von Mailchimp, H5P o.a. von Vorteil
  • Versiert im Umgang mit CMS-Systemen (z.B. Typo3, Wordpress o.a.)
  • Eigenverantwortliche und strukturierte Arbeitsweise
  • Sehr gute Ausdrucksweise in Deutsch
  • Hohe kommunikative Kompetenz und Teamfähigkeit
  • Hands-on-Mentalität und Spaß an der Arbeit in einem engagierten Team
  • Interesse an Agrar- und Ernährungsthemen

 Wir bieten:

  • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit viel Gestaltungsspielraum
  • Flexible Arbeitszeiten mit Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • Eine vertrauensvolle Arbeits- und Teamatmosphäre mit flachen Hierarchien
  • Vergütung in Anlehnung an TVÖD Entgeltgruppe 9a Stufe 2

Aussagekräftige Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 05. April 2021 per E-Mail an Jana Zotschew, jana.zotschew@agrarkoordination.de. Für Rückfragen stehen wir telefonisch unter 040 39 25 26 gerne zur Verfügung.

Hier die Stellenausschreibung als PDF zum Download.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Kategorien: Hamburg

Aktuelles Agrar Info: Doughnut Economics und WeAll– mehr als Postwachstum in Amsterdam?

10. März 2021 - 12:21
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Kategorien: Hamburg