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agl-Dok. Nr. 22: Partnerschaften reflektieren - jetzt auch auf französich und spanisch

agl - 6. August 2020 - 11:42

 

Der kürzlich erschiene Fragenkatalog des Fachforums Internationale Kooperationen und Partnerschaften beschäftige sich mit den Fragen nach der Qualität der Partnerschaftsarbeit. Wie lässt sich verhindern, dass wir in der Partnerschaftsarbeit bestimmte Verhaltensweisen reproduzieren? Wie schaffen wir es, die Perspektive zu wechseln, um tatsächlich mit unseren internationalen Kolleg*innen die viel beschworene Augenhöhe zu erreichen? Wir wollen gemeinsam Fragen stellen.

 

Nach der deutsch-englischen Ausgabe ist die Handreichung nun auch in der spanischen und fränzösischen Übersetzung veröffentlicht. Möglich war dies mit Unterstützung der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ).

 

Unter diesen Links können die Broschüren heruntergeladen werden:

Refléter les partenariats (franz.) und Reflexionar sobre las alianzas (span.)

 

Kategorien: Ticker

Beirut## "Hilfe muss Zivilgesellschaft stärken"

epo.de - 6. August 2020 - 11:40

Frankfurt. - Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international hat die Explosion in Beirut als "Katastrophe mit Ansage" bezeichnet. Die Verantwortungslosigkeit der politischen Eliten sei seit langem Gegenstand von Kritik und Protest. Vor den Massenprotesten im Herbst 2019 hätten Brände das Land erschüttert und massive Versäumnisse bei der Ausstattung von Feuerwehr und Katastrophenschutz offengelegt. Das einstige Bankenzentrum des Nahen Ostens sei zu einem politischen Albtraum geworden, in dem die Bevölkerung den Machtinteressen der herrschenden Eliten schutzlos ausgeliefert sei.

Mitarbeiter/in (m/w/d) für die Koordination der Essbaren Stadt Köln beim Ernährungsrat Köln und Umgebung

epojobs - 6. August 2020 - 10:53

Mitarbeiter*in (m/w/d) für die Koordination der Essbaren Stadt Köln beim Ernährungsrat Köln und Umgebung gesucht

Der Ernährungsrat für Köln und Umgebung ist ein zivilgesellschaftlicher Zusammenschluss, der sich für einen grundlegenden Wandel in der Agrarpolitik einsetzt und einen aktiven Beitrag zur Unterstützung der Entwicklung nachhaltiger lokaler Strukturen leistet. Zur Koordination und Netzwerkarbeit der Essbaren Stadt Köln suchen wir für die Dauer von 24 Monaten und 24 Wochenstunden eine*n Mitarbeiter*in.

Aufgaben

  • Planung und Umsetzung der Ziele des „Aktionsplan Essbare Stadt“, https://www.essbare-stadt.koeln/aktionsplan/  
  • Kommunikation mit Netzwerkpartnern, Unterstützung/Begleitung/Vernetzung von Initiativen aus dem Projekt Essbare Stadt
  • Weiterentwicklung des Aktionsplans mit Politik und Stadtverwaltung (Aktionsplan für Schul- und Kindergärten, Integration in Stadtplanung und Stadtentwicklung)
  • Öffentlichkeitsarbeit inkl.
    • Verfassen von Artikeln für Homepage und Presse
    • Betreuung der Social-Media-Accounts
    • Präsentation des Ernährungsrats auf öffentlichen Veranstaltungen
  • Unterstützung der Umsetzung der Arbeit des Ausschusses Essbare Stadt/Urbane Landwirtschaft sowie Kommunikation mit den Ausschussmitgliedern
  • Mitwirkung bei Fundraising und Antragstellung bei Ministerien, Stiftungen etc. sowie Mitarbeit bei den Verwendungsnachweisen und Sachberichten für die geförderten Projekte
  • Planung und Durchführung von Veranstaltungen

Was wir erwarten

  • Berufserfahrungen in den Bereichen Vereinstätigkeit, Netzwerkarbeit, Projektkoordination, Projektmanagement
  • Klare und zielgruppenorientierte Kommunikation und diplomatisches Geschick im Umgang mit vielfältigen Akteuren (Bürger*innen, Politik und Verwaltung, Medien etc.)
  • Erfahrung in der Gestaltung selbstorganisierter Gruppen und Prozesse sowie eine ausgeprägte Teamfähigkeit
  • Kenntnis lokaler Verwaltungsstrukturen
  • Hohe zeitliche Flexibilität, da viele Termine in den Abendstunden und an Wochenenden stattfinden
  • Sehr gute MS Office-Kenntnisse
  • Mindestens WordPress-Grundkenntnisse
  • Erfahrung mit Steuerung partizipativer Prozesse und von Moderationssituationen

Was wir bieten

Einen spannenden und sinnstiftenden Job in einem netten Team! Dabei gilt es ein breites und eigendynamisch zu gestaltendes Handlungsfeld zur Ausgestaltung der Essbaren Stadt Köln zu bespielen. Die Stelle ist an Projektmittel gebunden und damit vorerst für zwei Jahre zu besetzen. Wir bieten ein Monatsgehalt von 2350€ brutto, dabei ist die Stelle mit einem Umfang von 60% bzw. 24 Wochenstunden zu besetzen.

Die Bewerbung

Die Bewerbung sollte mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 20. August mit max. 10MB bei info(at)ernaehrungsrat.koeln eingehen. Der frühestmögliche Arbeitsbeginn ist der 1. September.

Mehr Infos

Ernährungsrat für Köln und Umgebung

Neven-DuMont-Straße 14

50667 Köln

0221-29852359

info@ernaehrungsrat.koeln

http://ernaehrungsrat-koeln.de/

Kategorien: Jobs

Brasilien: „OPAN kämpft für das Überleben der Indigenen“

Misereor - 6. August 2020 - 10:07
„Wenn ich an mein Lieblingsprojekt denke, dann löst das bei mir Emotionen aus. Es kommt viel Schmerz hoch, aber auch Energie und Leidenschaft für die Menschen vor Ort“, erzählt die Brasilien-Länderreferentin Regina Reinart. Für sie ist ihr „Lieblingsprojekt“ viel mehr als nur ein Antrag eines Partners auf finanzielle Unterstützung.

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Der Beitrag Brasilien: „OPAN kämpft für das Überleben der Indigenen“ erschien zuerst auf MISEREOR-BLOG.

Kategorien: Ticker

Advisor (m/f/d) of the component on agricultural value chains (Gedaref) - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

greenjobs - 6. August 2020 - 9:21
Position | Advisor (m/f/d) of the component on agricultural value chains Apply now : https://jobs.giz.de/index.php?ac=apply&q=a044e63796933db2e3d95bff23e70d60e92568e9 Advisor (m/f/d) of the component on agricultural value chains As a federal enterprise, GIZ supports the German Government in achieving its objectives in the field of international cooperation for sustainable development. Job-ID: P1533V4439 Location: Gedaref Assignment period: 11/01/2020 - 09/30/2022 Field: [...]
Kategorien: Jobs

Referent/in (m/w/d) Kapazitätsentwicklung - Antizipation in der humanitären Hilfe (Berlin)

epojobs - 6. August 2020 - 9:19

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist Teil des größten humanitären Netzwerks der Welt. Egal was wir tun und wo wir tätig sind, immer sind unsere sieben Rotkreuzgrundsätze: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität handlungsleitend.

Im DRK-Generalsekretariat in Berlin gestalten Sie die zukünftige Ausrichtung des DRK e.V. als nationaler  Rotkreuz-Gesellschaft und Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege mit. Sie tragen täglich dazu bei, dass Menschen in Deutschland und weltweit Hilfe erhalten – allein nach dem Maß der Not.

Stelle und Team

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir Sie als

Referent/in Kapazitätsentwicklung - Antizipation in der humanitären Hilfe (m/w/d).

Die Stelle ist im Bereich Nationale Hilfsgesellschaft/Internationale Zusammenarbeit des DRK-Generalsekretariates verankert und dem Team Internationale Zusammenarbeit zugeordnet. Das Team verantwortet die  satzungsgemäßen Aufgaben des DRK e.V. in der weltweiten humanitären Hilfe und zur Stärkung der Kapazitäten unserer Schwestergesellschaften. Gemeinsam mit Ihren Kolleginnen und Kollegen tragen Sie dazu bei, humanitäre Bedarfe vulnerabler Menschen in Not nach den Prinzipien der humanitären Hilfe zu decken, um menschliches Leid zu mindern.

Die Beschäftigung erfolgt in Vollzeit. Das Beschäftigungsangebot ist zunächst bis zum 31.12.2022 befristet. Eine Verlängerung wird angestrebt.

Ihre Aufgaben

Der/die Stelleninhaber/in ist zuständig für die Kapazitätsentwicklung im Teilprojekt Antizipation in der humanitären Hilfe. Die Tätigkeit ist eng eingebunden in das im Rahmen einer Kooperation mit dem Auswärtigen Amt  durchgeführte Globalprojekt zur Stärkung und Weiterentwicklung der inter-nationalen humanitären Hilfe und des internationalen humanitären Systems und wird in enger Abstimmung mit den Partnern im Bereich Forecast-based Financing (FbF) und Antizipation durchgeführt.
Das bedeutet im Einzelnen:

  • Entwicklung und Überarbeitung von Trainingsmaterialien, Leitfäden etc. zur Stärkung technischer Kapazitäten in den Bereichen Forecast-based Financing (FbF) und Antizipation in der Rotkreuz- und  Rothalbmondbewegung
  • Beitrag zu den Inhalten der Online Plattform „Anticipation Hub“ insbesondere durch die systematische Dokumentation und Aufarbeitung der Lessons Learned und Best Practices der Projekte in Form von Guidelines, Trainingsmaterialien, Case Studies etc.
  • Ermittlung der Bedarfe im Bereich Kapazitätsentwicklung z.B. in Form von Umfragen und Workshops, sowie Planung und Monitoring von Kapazitätsentwicklungs-Aktivitäten
  • Erarbeitung und Durchführung von Workshops, Webinars etc. zu verschiedenen Themen im Bereich Antizipation
  • Aufbau des Informations- und Wissensmanagements zwischen den unterschiedlichen FbF-Projekten
  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung der FbF-Methodik und anderer antizipatorischer Ansätze für nicht wetterbedingte Arten von Krisen in Zusammenarbeit mit der Leitung des Teams Antizipation und dem Referenten Methodik, sowie dem Rotkreuz- Rothalbmond -Klimazentrum und anderen Partnern
  • Ggf. Unterstützung der methodischen Betreuung der laufenden DRK-Projekte zu FbF und neuen Pilotvorhaben der Antizipation, in Zusammenarbeit mit den regionalen DRK Referenten, regionalen Focal Points sowie dem Referenten Methodik
  • Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Dialogplattformen, Expertentreffen etc.
  • Beteiligung an der Kommunikation, Berichterstattung zu FbF und Antizipation

Ihr Profil

  • Hochschul-/Fachhochschulabschluss
  • Mindestens 5 Jahre Arbeitserfahrung und fundierte Kenntnisse im Projektmanagement der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit
  • Kenntnisse der Kapazitätsentwicklung von lokalen Partnerorganisationen
  • Fundierte Kenntnisse der humanitären Hilfe, bevorzugt auch der Methoden der vorausschauenden humanitären Hilfe, vorhersagebasierten Risikofinanzierung und der Katastrophenvorsorge
  • Praktische Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen im Bereich humanitären Hilfe, idealerweise der vorausschauenden humanitären Hilfe oder der Katastrophenvorsorge
  • Fundierte Kenntnisse der Arbeit und Erfahrungen innerhalb der Internationalen Rotkreuz- und  Rothalbmondbewegung sind von Vorteil
  • Erfahrung in der Gestaltung von Workshops, Webinars und im Wissensmanagement
  • Kenntnisse der Koordinierungsmechanismen der internationalen humanitären Hilfe
  • Sehr gute Fähigkeit in komplexen Zusammenhängen zu denken und zu arbeiten
  • Sehr gute Fähigkeiten im Verfassen, Überarbeiten und Strukturieren von Texten (z.B. Guidelines, Case Studies etc.)
  • Hohes Qualitätsbewusstsein, Auge für Details
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit
  • Verhandlungssicheres Englisch
  • Gute EDV-Kenntnisse (MS-Office, LotusNotes)
  • Bereitschaft zu Auslandsreisen, Tropentauglichkeit

Unser Angebot

  • Eine verantwortungsvolle und vielseitige Tätigkeit im Zeichen der Menschlichkeit
  • Raum für Ihre berufliche und persönliche Entwicklung in einem erfahrenen und engagierten Team
  • Faire Arbeitsbedingungen gemäß Tarifvertrag
  • Vergütung nach Entgeltgruppe 12
  • 29 Tage Urlaub im Jahr
  • Betriebliche Altersvorsorge (VBL)
  • Attraktive Gleitzeitregelung
  • Individuelle Angebote zur Gesundheitsförderung
  • Eine angenehme Arbeitsumgebung mit grünem Innenhof und eigener Kantine

Als Arbeitgeber stellen für uns die Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung eine besondere Verpflichtung dar. Wir begrüßen Bewerbungen von Menschen unabhängig von ethnischer, sozialer und nationaler Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung.

Aktuelle Informationen zur Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes und der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung finden Sie auf unserer Website.

Ihre Bewerbung
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf und relevante Zeugnisse) bis zum 04.09.2020 unter Angabe der Kennziffer 2020-90 an

Deutsches Rotes Kreuz e.V.
Generalsekretariat
Team Personal
Carstennstraße 58
12205 Berlin
E-Mail: Jobs-im-Generalsekretariat@drk.de

Kategorien: Jobs

Zur neuen DAC-Bilanzierung von Schuldenerleichterungen

Weltneuvermessung - 6. August 2020 - 8:59
Zur neuen DAC-Bilanzierung von Schuldenerleichterungen

von Helmut Reisen

Die 29 im DAC vereinten Gebernationen haben sich am 24.07.2020 auf eine neue Bilanzierung geeinigt, welche die Gewährung von Schuldenerlassen erleichtern soll. Auf den ersten Blick sind dies gute Nachrichten für die von Covid betroffenen armen Länder. Schuldenerlasse – vor allem die HIPC- und MDRI-Initiativen[1] – haben in der Vergangenheit dazu beigetragen, in den armen Schuldnerländern neue Investitionen anzuregen und Finanzierungskosten zu senken, da ein Schuldenüberhang beseitigt wurde. Inwieweit aber verbessert die neue DAC-Methode der Bilanzierung von Schuldenerlassen als Entwicklungshilfe die Finanzierungsaussichten für die ärmsten Länder?

Um die Finanzierungsengpässe der ärmsten Volkswirtschaften der Welt, von denen viele in Afrika südlich der Sahara (SSA) liegen, zu mildern, hatten internationale Organisationen und die G20 bilaterale Gläubiger dazu aufgerufen, die Schuldenzahlungen von Ländern mit Steuerbeschränkungen auszusetzen[2]. Ein Schuldendiensterleichterungspaket wurde von einigen der weltweit größten Kreditgeber für mehr als 25 afrikanische Länder genehmigt, darunter die Weltbank, der Internationale Währungsfonds, die G20, die Afrikanische Entwicklungsbank und alle Gläubiger des Pariser Clubs.

So wurden die Schuldendienstzahlungen an offizielle multi- und bilaterale Gläubiger seit Beginn der Covid-Pandemie effektiv gestoppt. Weder China noch private Gläubiger scheinen sich jedoch in einen formellen Schuldenerlass eingekauft zu haben, der durch offizielle Bemühungen orchestriert wurde. Diese Gläubiger könnten Trittbrettfahrer eines offiziellen Schuldenerlasses sein, da ihre Forderungen an Marktwert gewinnen könnten[3].

Ende Juli 2020 haben sich die DAC-Mitglieder auf eine Methode geeinigt, Schuldenerleichterungen als zuschussäquivalente ODA auszuweisen. Neben der Berichterstattung auf der Grundlage von Zuschussäquivalenten werden die ODA-Zahlen weiterhin auch nach dem bisherigen Cashflow-System berechnet, berichtet und veröffentlicht[4]. Die Vorsitzende des DAC, Susanna Moorehead, begrüßte die neue Buchführungsmethode auf Twitter (30.07.2020): „Wirklich wichtiger Meilenstein! Diese kollektive Entscheidung des DAC wird dringend benötigte Unterstützung und Entwicklungswirkung erzeugen. Sie reagiert auf die Forderungen der Entwicklungsländer nach einem verstärkten Schuldenerlass, indem sie die Anreize für Geber erhöht, Schuldenerlasse zu gewähren und gleichzeitig die Integrität der #ODA zu schützen“.

Ölexportländer und HIPC-Länder waren die Haupttreiber für die rasche Anhäufung von Staatsschulden in SSA. Fitch Ratings prognostiziert, dass die mittlere Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP für die 19 von Fitch bewerteten SSA-Länder Ende 2020 71% erreichen wird, gegenüber 57% Ende 2019 und 26% im Jahr 2012[5]. Bei einem durchschnittlichen SSA-Export/BIP-Verhältnis (2018) von 25% laut WITS der Weltbank kann das voraussichtliche mittlere SSA-Schulden/Exportverhältnis Ende 2020 auf 280% geschätzt werden. Sicherlich können die Schuldenquoten nach dem Covid nicht genau ermittelt werden, da sowohl die Exporte aus dem Ausland als auch die Inlandswährungen und das BIP eingebrochen sind, was über eine Vielzahl von Kanälen zu einem Anstieg der Schuldenquoten geführt hat.

Wie wir vor 20 Jahren anlässlich der HIPC-Iniative gelernt haben, hängt die Höhe des *echten Schuldenerlasses*, den die neue DAC-Methode impliziert, jedoch davon ab, wie weit der Marktwert der erlassenen Schulden unter ihrem Nennwert lag[6]. Der Erlass ist null, wenn der Abschlag bei 100% liegt, und sogar negativ, wenn die übrige ODA gesenkt wird. Auch heute wieder scheint die neue DAC-Methode aufgrund einer fehlenden Perspektive auf den „Marktwert“ der Schulden, die „erlassen“ werden, verfälscht zu sein. Verständlich, denn die offiziellen Schulden der SSA werden nicht an Sekundärmärkten notiert. Aber Sekundärmarktpreise können simuliert werden, wie es Cohen (2000) vor zwanzig Jahren getan hat (siehe Tabelle).

Tabelle 1. Schätzung von Sekundärmarktpreisen in Entwicklungsländern

D/X, % D, Sekundärmarktpreis D, Grenzpreis Sekundärmarkt 150 61 30 200 46 10 250 36 2 300 23 -3

D/X = Schulden/Export Quote

Der angemessene „Marktwert“ berücksichtigt das Risiko von Zahlungsausfällen: Zahlungsrückstände, Umschuldungen und „forcierte“ Refinanzierungen verschiedener Art. Ausgehend von ökonometrischen Erkenntnissen, die sich in den 1980er Jahren auf Schuldner mit mittlerem Einkommen stützten, hatte Cohen argumentiert, dass die HIPC-Initiative etwa zehnmal weniger großzügig sei, als es die Nennwertberechnung suggeriert hatte. Bei einem voraussichtlichen mittleren SSA-Schulden/Exportverhältnis Ende 2020 von annähernd 280% (siehe oben) liegen die kalkulatorischen Sekundärmarktpreise unter 30% und die Grenzschuldenpreise bei Null.

Man kann sicher über die Zahlen streiten, aber nicht über die Prinzipien: Die DAC-Geber gewähren einen Schuldenerlass für Schulden, die ohnehin fast wertlos waren. Während dies wahrscheinlich dazu beiträgt, dass die DAC-Geber die ODA-Zahlen durch den Schuldenerlass nach der Zuschussäquivalenzmethode überbewerten, könnte die neue Methode der Verbuchung des Schuldenerlasses auch die traditionellen Hilfsströme verdrängen. Die neue DAC-Buchführungsmethode würde an sich nur wenige Ressourcen freisetzen, während die Verringerung der traditionellen Hilfsströme einen Nettoverlust für die Hilfeempfänger bedeuten würde.

Es ist daher wichtig, ein früheres ODA-Konzept wiederzubeleben: Country Programmable Aid (CPA) spiegelt den Betrag der Hilfe wider, der vom Hilfsempfänger auf der Ebene des Partnerlandes programmiert werden kann. CPA ist notwendig, um die Wahrhaftigkeit und Klarheit der Bilanz der DAC-Geber wiederherzustellen[7]. Andernfalls wird die neue DAC-Methode des Schuldenerlasses es den EZ-Ministerien ermöglichen, mit großen ODA-Zahlen zu prahlen, welche aber die Budgets der bedürftigen Länder mit niedrigem Einkommen nicht erreichen.

[1] Der koordinierte Schuldenerlass für hoch verschuldete arme Länder (HIPC – Highly Indebted Poor Country) wurde ab 1996 von bilateralen Gläubigern des Pariser Clubs gewährt und ab 2005 durch die multilaterale Entschuldungsinitiative (MDRI – Multilateral Debt Relief Initiative) verstärkt, um die Streichung von Forderungen an HIPC-Completion-Point-Länder durch den IWF, die WBG und die AfDB zu ermöglichen.

[2] Jonesday (2020), G20 Debt Relief for Developing Countries—Less Simple than it Appears, Insights, Juli. Vgl. auch die Forderung der African Union:  https://www.statecraft.co.in/article/african-union-calls-for-debt-relief-and-suspension-of-sanctions-amid-covid-19-crisis.

[3] The Conversation (2020), Why African countries are reluctant to take up COVID-19 debt relief, 28/07/2020.

[4] Die neue Methodik für die Erfassung von Schuldenerleichterungen im Zuschussäquivalentensystem ist kompliziert. Sie umfasst 26 (!) Seiten Beschreibung. Vgl. OECD (2020), Reporting on Debt Relief in The Grant Equivalent System, DAC, 30/07/2020.

[5] Fitch Ratings (2020), Rising Debt Distress in Sub-Saharan Africa, Special Report, London, 30/06/2020.

[6] Daniel Cohen (2000), The Hipc Initiative: True and False Promises, OECD Development Centre Working Paper No. 166, Oktober. Auch publiziert als D. Cohen (2003), International Finance, Vol. 4.3., Winter 2001, S. 363-380.

[7] CPA wird durch Ausschlüsse definiert, indem von der ODA-Bruttohilfe die Mittel abgezogen werden, die ihrer Natur nach unvorhersehbar sind (humanitäre Hilfe und Schuldenerlass und -umstrukturierung), keine grenzüberschreitenden Ströme nach sich ziehen (Entwicklungsforschung im Geberland, Förderung des Entwicklungsbewusstseins, kalkulatorische Kosten für Studenten, Flüchtlinge im Geberland und Verwaltungskosten), nicht Teil von Kooperationsvereinbarungen zwischen Regierungen sind (Nahrungsmittelhilfe und Hilfe, die von lokalen Regierungen in Geberländern geleistet wird), vom Geberland nicht programmierbar sind (Kernfinanzierung für nationale und internationale NGOs) oder nicht für eine Programmierung auf Länderebene in Frage kommen (e. g. Beiträge zu öffentlich-privaten Partnerschaften, bei einigen Gebern wird die Hilfe von anderen Organisationen als der Haupthilfsorganisation geleistet). Vgl. DAC Glossary of Key Terms and Concepts.

Programme Coordinator (w/m/d) Lateinamerika (Duisburg)

epojobs - 6. August 2020 - 8:57

 

 

Wir leisten Arbeit, die wirkt. Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützen wir benachteiligte Kinder auf ihrem Weg in ein eigenständiges Leben. Wir schützen, stärken und fördern dabei nicht nur das einzelne Kind, sondern auch seine Familie und die Gemeinschaft. Und das in insgesamt 32 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa.

In der Funktion als Programme Coordinator im Referat Lateinamerika und Karibik koordinieren und bearbeiten Sie alle Tätigkeiten, die mit der Anbahnung, Begleitung sowie Kooperationsbeendigung von Projekten v. a. in Brasilien in Zusammenhang stehen.

Herausforderungen
  • Mitverantwortung für die Anbahnung, Pflege und Verwaltung von Projekten
  • Unterstützung der Kindernothilfestrukturen im Programmland bei fachlichen und administrativen Fragen
  • Mitwirkung bei der Qualitätssicherung und -entwicklung der Programmarbeit
  • Bereitstellung sepzieller Auslandsinformationen
  • Fachliche, referatsübergreifende Zusammenarbeit
Anforderungen
  • Studium mit entwicklungspolitischem Bezug oder vergleichbar,
  • Kenntnisse über die Entwicklungszusammenarbeit, möglichst durch einen Aufenthalt in Brasilien,
  • Kenntnisse in der Kinder- und Menschenrechtsarbeit,
  • sehr gute Deutsch- und Portugiesischkenntnisse,
    Spanischkenntnisse wünschenswert
  • interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten,
  • Reise- und Tropentauglichkeit,
  • ergebnisorientierte und teamorientierte Arbeitsweise.
Informationen zur Stelle

Der gewünschte Eintrittstermin ist der nächstmögliche Zeitpunkt. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle mit derzeit 39 Stunden pro Woche. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Die Vergütung erfolgt nach unserem Tarifvertrag BAT-KF in der EG 9.

Wir bieten Ihnen

eine sinngebende Tätigkeit in einer innovativen und familienfreundlichen Non-Profit-Organisation mit eigenen Gestaltungsmöglichkeiten. Nach sorgfältiger Einarbeitung erwarten Sie verantwortungsvolle und herausfordernde Aufgaben in einem sympathischen Team. Flexible Arbeitszeiten, ein moderner Arbeitsplatz und Weiterbildungsmöglichkeiten sind für uns selbstverständlich.

Bewerbung

Für weitere Informationen zu dieser Position steht Ihnen Sabrina Berkel unter der Telefonnummer 0203 7789 103 gerne zur Verfügung.

Wir setzen die Bereitschaft, nach der Kinderschutz-Policy der Kindernothilfe zu arbeiten, voraus und benötigen bei einer Einstellung ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis.

Wenn Sie an der Tätigkeit als Programme Coordinator Lateinamerika in unserer Organisation interessiert sind, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 23.08.2020.

Bitte bewerben Sie sich ausschließlich online.

Kategorien: Jobs

"Wir kämpfen nicht nur um unsere Zukunft, sondern auch um das Heute.“ Interview mit der philippinischen Aktivistin Mitzi Tan

reset - 6. August 2020 - 5:36
Klimaakivist*in auf den Philippinen zu sein, ist gefährlich. Aber das hält viele junge Menschen des Landes nicht davon ab, auf der Straße und online für ein schnelles Handeln gegen den Klimawandel einzutreten. Wir sprachen mit Mitzi Jonelle Tan, Mitgründerin einer Jugend-Klima-Gruppe in Manila.
Kategorien: Ticker

Coronavirus and local peacebuilding efforts in North Africa

ODI - 6. August 2020 - 0:00
An online discussion of the implications of Covid-19 on peacebuilding at the local level in Libya, Tunisia and Egypt.
Kategorien: english

Coronavirus and local peacebuilding efforts in North Africa

ODI - 6. August 2020 - 0:00
An online discussion of the implications of Covid-19 on peacebuilding at the local level in Libya, Tunisia and Egypt.
Kategorien: english

Abteilungsleiter/in (m/w/d) Engagement Erwachsene (Köln)

epojobs - 5. August 2020 - 22:00

 

Das Deutsche Komitee für UNICEF unterstützt die weltweite Arbeit von UNICEF für Kinder in Not und die Verwirklichung der Kinderrechte. Das Engagement der ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen trägt wesentlich zur Erreichung dieser Ziele bei. Zur strategischen Weiterentwicklung der Engagement-Angebote für Erwachsene suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Köln – befristet für zwei Jahre im Rahmen einer Elternzeitvertretung – eine/n


Abteilungsleiter (m/w/d) Engagement Erwachsene


Ihre Aufgaben:

  • Weiterentwicklung des ehrenamtlichen Engagements für Erwachsene, ausgerichtet auf die Strategie von UNICEF
  • Konzeptionelle Ausgestaltung und Steuerung der Transformationen der UNICEF-Gruppen
  • Führung und Weiterentwicklung eines engagierten Teams von 7 Mitarbeiter/-innen
  • Bereitstellung und Verbreitung eines umfassenden Portfolios von attraktiven Aktivitäten für die Engagierten
  • Konzeptionelle Entwicklung, inhaltliche Ausgestaltung und Durchführung von Fortbildungen, Trainings und Workshops
  • Umsetzung und Weiterentwicklung umfassender Compliance-Regelungen für die UNICEF-Gruppen
  • Aktive Mitarbeit an einer wirtschaftlichen und zukunftsorientierten deutschlandweiten Infrastruktur für das UNICEF-Engagement
  • Gestaltung der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen, Partnern und Dienstleistern


Ihr Profil:

  • Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium
  • Mehrjährige Berufspraxis im Engagement Management oder in gemeinwohlorientierten Organisationen
  • Mehrjährige Führungserfahrung
  • Bestens bewandert in der Gestaltung und Steuerung von Prozessen sowie in der Organisationsentwicklung in komplexen Kontexten
  • Freude an und Know-how in der Umsetzung von digitalen Lösungen und Anwendungen
  • Routiniert in der Anwendung von Methoden des Projektmanagements
  • Kommunikationsstarke/-r Teamplayer/-in, mit analytischem Denken und Einsatzbereitschaft


Seien Sie dabei, wenn für Kinder Großes bewirkt wird. Interessiert? Dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung einschließlich Ihrer Gehaltsvorstellung bis zum 26.08.2020 an personal@unicef.de.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


Deutsches Komitee für UNICEF e. V.
Personalabteilung
Höninger Weg 104
50969 Köln
www.unicef.de

Kategorien: Jobs

Test post

ONE - 5. August 2020 - 17:30

Bei unserer weltweiten Kampagne #PassTheMic haben wir Informationen über die Pandemie aus erster Hand bekommen. Renommierte Expert*innen und diejenigen, die an vorderster Front gegen Covid-19 kämpfen, übernahmen für einen Tag die Social-Media-Kanäle von unseren prominenten Unterstützer*innen.

In Deutschland übergab neben Carolin Kebekus und Motsi Mabuse auch der Comedian Michael Mittermeier seinen Account auf Instagram und Facebook.

#LeadersMust take decisive, urgent action to take on a global pandemic. Unfortunately, at the start of #COVID19, many countries dragged their feet. The African Union showed signs of leadership, but more is needed. Here are 3️⃣ ways the AU can step up. https://t.co/i0Rzn2YhtU pic.twitter.com/soxsfX3Qj1

— ONE (@ONECampaign) August 5, 2020

In einer Krisensituation braucht man auch Vertrauen, Flexibilität, Reaktionsgeschwindigkeit und Improvisationstalent.

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Kategorien: Ticker

Explosion im Libanon: "Wir sind vor Ort und tun alles, was in unseren Kräften steht"

Unicef - 5. August 2020 - 17:00
UNICEF Deutschland stellt 100.000 Euro für Soforthilfe nach der schweren Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut bereit und ruft zu Spenden auf.
Kategorien: Ticker

Explosion im Libanon: "Wir sind vor Ort und tun alles, was in unseren Kräften steht"

Unicef - 5. August 2020 - 17:00
UNICEF Deutschland stellt 100.000 Euro für Soforthilfe nach der schweren Explosion in der libanesischen Hauptstadt Beirut bereit und ruft zu Spenden auf.
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Now, more than ever: Youth social entrepreneurship and responses to the COVID-19 pandemic

UNSDN - 5. August 2020 - 16:53

Very early during the COVID-19 pandemic, young people demonstrated their ingenuity and solidarity by helping at-risk community members such as older persons or persons with medical conditions. I have witnessed several examples of this, ranging from young people organizing themselves in small groups to coordinate deliveries of food and medication to those who need to stay home, to youth in my home country – and countless other countries – getting together to create engaging social medial messages raising awareness about contagion prevention. Young people were doing this as the pandemic was impacting their own lives, destroying their jobs, and disrupting their education.

In all types of crises and times of need, from climate change to armed conflict, young people have repeatedly proven they are quick to act and respond to local or global needs. I am profoundly convinced the climate change movement would not be where it is today without the actions and passion of young people. Now, more than ever, young people are rolling up their sleeves and taking steps to mobilize, organize, innovate, and deliver solutions toward the pandemic response and recovery.

The social entrepreneurship model is increasingly perceived by young people as a tool to do exactly that – mobilize, organize, innovate and deliver solutions – while generating employment. Young social entrepreneurs often live in the communities they seek to serve, which regularly include marginalized or underserved groups. Moreover, a growing number of young social entrepreneurs are focusing their efforts on global challenges such as promoting climate action, sustaining peace, addressing inequalities, and now, responding to the COVID-19 pandemic. Intriguingly, many young people see social entrepreneurship as a way to contribute to a multilateral approach.  Indeed, social entrepreneurship is based on the same values as multilateralism, i.e. solidarity, reciprocity, trust and cohesion. These values are critical to building a solid social fabric which is essential deliver on the ambition of the 2030 Agenda and leave no one behind.

One of the key advantages of social enterprises is their relative financial independence and community anchor which allow them to complement broader responses to complex social challenges. Governments often face financial and institutional constraints that reduce their ability to address the needs of marginalized groups, while commercial enterprises — even those inclined to support social development — often shy away from contexts characterized by high risk and low profit potential. Social enterprises, with their focus on social impact, can help bridge this gap by providing customized services to those suffering from intersecting inequalities. Simply put, the recovery from the COVID-19 pandemic will not be successful unless it effectively reaches the most marginalized communities, those who are at risk of being left behind. 

Youth social enterprises have been quick to react to the pandemic. One example is Tiwale, a social enterprise created by Ellen Chilemba – at the age of 18 – to improve the lives of women in rural Malawi. Tiwale quickly reoriented its tie-dye fabric activities toward sewing face masks to be donated to essential workers and sold to the public to support further the production. Without Tiwale, many people in rural Malawi might not have access to face masks and the protection they grant.

Tiwale team member Lydia Tembo making a face mask in Malawi using the tie-dye fabric.

Youth social enterprises have tremendous potential to complement government actions aimed at addressing the needs of groups that may fall outside of mainstream responses to the pandemic. However, their full potential can only be unleashed by removing the many barriers young social entrepreneurs still face today. These obstacles include lack of access to funding, training, technical support and markets. Several of these obstacles are age-related, such as the minimum age to open a bank account, or the need to own land or a house (assets that take often a lifetime to acquire) to secure a business loan. Other obstacles are also disproportionally impacting young women, young migrants and rural youth and are often liked to stereotypes.

Unless rapid and swift measures are taken to remove the barriers to youth social entrepreneurship, neither young people nor their communities will realize their full potential. And if we do not remove the roadblocks preventing young social entrepreneurs to play their full role in the pandemic response and recovery, we will have a hard time to build back better.

As we are at a critical point in the pandemic response and recovery and need to leverage everybody’s contribution, I invite you to read the World Youth Report on Youth Social Entrepreneurship and the 2030 AgendaThe report, published by the UN Department of Economic and Social Affairs (UN DESA)seeks to support decision-makers in their efforts to develop an enabling policy environment for young social entrepreneurs.


by Elliott Harris, Assistant Secretary-General for Economic Development and Chief Economist, United Nations Department of Economic and Social Affairs (DESA).

Source: ILO Decent Jobs For Youth

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Education in the face of COVID-19 disruption

UNSDN - 5. August 2020 - 16:47

Describing education as “the key to personal development and the future of societies”, António Guterres issued recommendations to get children back in the classroom in a policy brief launched alongside a new global campaign called Save our Future.

“As the world faces unsustainable levels of inequality, we need education – the great equalizer – more than ever,” he said in a video message.

“We must take bold steps now, to create inclusive, resilient, quality education systems fit for the future.”

COVID-19 and the classroom

The UN estimates that the pandemic has affected more than one billion students worldwide.

Despite efforts to continue learning during the crisis, including through delivering lessons by radio, television and online, many are still not being reached.

The UN chief said learners with disabilities, members of minority or disadvantaged communities, as well as refugees and displaced persons, are among those at highest risk of being left behind.

Even those students who can access distance learning face challenges, as success depends on their living conditions, and other factors such as fair distribution of domestic duties.

Looming potential catastrophe

A learning crisis existed even before the pandemic, the Secretary-General said, as more than 250 million children were out of school.

Furthermore, only a quarter of secondary school children in developing countries were leaving school with basic skills.

“Now we face a generational catastrophe that could waste untold human potential, undermine decades of progress, and exacerbate entrenched inequalities,” said Mr. Guterres. “The knock-on effects on child nutrition, child marriage and gender equality, among others, are deeply concerning.”

Back to school

The policy brief calls for action in four key areas, starting with the re-opening of schools once local transmission of COVID-19 is under control.

The UN chief also called for greater investment in education, as low- and middle-income countries had already faced an annual funding gap of $1.5 trillion prior to the pandemic.

“Education budgets need to be protected and increased,” he said.

“And it is critical that education is at the heart of international solidarity efforts, from debt management and stimulus packages to global humanitarian appeals and official development assistance.”

Education initiatives must also seek to reach those at greatest risk of being left behind, he continued. They also should be sensitive to the specific challenges faced by girls and boys, and women and men, while also addressing the digital divide.

Quality education for all

For his final recommendation, the UN chief highlighted what he sees as the “generational opportunity” to deliver quality education for all children, in line with the Sustainable Development Goals (SDGs).

The 17 goals, which world leaders adopted five years ago, provide a pathway to a more sustainable future that benefits both people and the planet.

“To achieve this, we need investment in digital literacy and infrastructure, an evolution towards learning how to learn, a rejuvenation of life-long learning and strengthened links between formal and non-formal education,” said Mr. Guterres.

“And we need to draw on flexible delivery methods, digital technologies and modernized curricula while ensuring sustained support for teachers and communities.”

Full policy brief on “Education during COVID-19 and beyond“.

Source: UN DGC

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New Study: Coastal Flooding Could Cost Up to 20% of the Global Economy

UN Dispatch - 5. August 2020 - 16:38

Ebru Kirezci, University of Melbourne and Ian Young, University of Melbourne

Over the past two weeks, storms pummelling the New South Wales coast have left beachfront homes at Wamberal on the verge of collapse. It’s stark proof of the risks climate change and sea level rise pose to coastal areas.

Our new research published today puts a potential price on the future destruction. Coastal land affected by flooding – including high tides and extreme seas – could increase by 48% by 2100. Exposed human population and assets are also estimated to increase by about half in that time.

Under a scenario of high greenhouse gas emissions and no flood defences, the cost of asset damage could equate up to 20% of the global economy in 2100.

Without a dramatic reduction in greenhouse gas emissions, or a huge investment in sea walls and other structures, it’s clear coastal erosion will devastate the global economy and much of the world’s population.

In Australia, we predict the areas to be worst-affected by flooding are concentrated in the north and northeast of the continent, including around Darwin and Townsville.

A clean-up after flooding last year in Townsville, an Australian city highly exposed to future sea level rise.
Dan Peled/AAP Our exposed coasts

Sea levels are rising at an increasing rate for two main reasons. As global temperatures increase, glaciers and ice sheets melt. At the same time, the oceans absorb heat from the atmosphere, causing the water to expand. Seas are rising by about 3-4 millimetres a year and the rate is expected to accelerate.

These higher sea levels, combined with potentially more extreme weather under climate change, will bring damaging flooding to coasts. Our study set out to determine the extent of flooding, how many people this would affect and the economic damage caused.



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We combined data on global sea levels during extreme storms with projections of sea level rises under moderate and high-end greenhouse gas emission scenarios. We used the data to model extreme sea levels that may occur by 2100.

We combined this model with topographic data (showing the shape and features of the land surface) to identify areas at risk of coastal flooding. We then estimated the population and assets at risk from flooding, using data on global population distribution and gross domestic product in affected areas.

Many coastal homes, such as these at Sydney’s Collaroy beach, are exposed to storm surge damage.
David Moir/AAP Alarming findings

So what did we find? One outstanding result is that due to sea level rise, what is now considered a once-a-century extreme sea level event could occur as frequently as every ten years or less for most coastal locations.

Under a scenario of high greenhouse gas emissions and assuming no flood defences, such as sea walls, we estimate that the land area affected by coastal flooding could increase by 48% by 2100.



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This could mean by 2100, the global population exposed to coastal flooding could be up to 287 million (4.1% of the world’s population).

Under the same scenario, coastal assets such as buildings, roads and other infrastructure worth up to US$14.2 trillion (A$19.82 trillion) could be threatened by flooding.

This equates to 20% of global gross domestic product (GDP) in 2100. However this worst-case scenario assumes no flood defences are in place globally. This is unlikely, as sea walls and other structures have already been built in some coastal locations.

In Australia, areas where coastal flooding might be extensive include the Northern Territory, and the northern coasts of Queensland and Western Australia.

Elsewhere, extensive coastal flooding is also projected in:
– southeast China
– Bangladesh, and India’s states of West Bengal and Gujurat
– US states of North Carolina, Virginia and Maryland
– northwest Europe including the UK, northern France and northern Germany.

Bangladesh is among the nations most exposed to coastal flooding this century.
SOPA Keeping the sea at bay

Our large-scale global analysis has some limitations, and our results at specific locations might differ from local findings. But we believe our analysis provides a basis for more detailed investigations of climate change impacts at the most vulnerable coastal locations.

It’s clear the world must ramp up measures to adapt to coastal flooding and offset associated social and economic impacts.

This adaptation will include building and enhancing coastal protection structures such as dykes or sea walls. It will also include coastal retreat – allowing low-lying coastal areas to flood, and moving human development inland to safer ground. It will also require deploying coastal warning systems and increasing flooding preparedness of coastal communities. This will require careful long-term planning.

All this might seem challenging – and it is. But done correctly, coastal adaptation can protect hundreds of millions of people and save the global economy billions of dollars this century.




Ebru Kirezci, PhD candidate, University of Melbourne and Ian Young, Kernot Professor of Engineering, University of Melbourne

This article is republished from The Conversation under a Creative Commons license. Read the original article.

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