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Sammlung von Newsfeeds

19. Mai 2020

ONE - 20. Mai 2020 - 12:36

1. WHO: Trump droht mit Ausstieg
Unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Welt berichten über die Jahresversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das 73. Treffen der 194 Mitgliedsstaaten findet aufgrund der Corona-Pandemie erstmalig digital statt. Viele Ländern fordern eine Diskussion darüber, wo das Coronavirus seinen Ursprung gefunden habe. China sei dadurch unter Druck gesetzt und habe sich für eine „Vorwärtsverteidigung“ entschieden. Chinas Präsident Xi Jinping habe zur Eröffnung der Jahresversammlung eine Hilfsinitiative für ärmere Länder, die besonders von der Pandemie betroffen sind, angekündigt. Die Volksrepublik wolle einen etwaigen Impfstoff als „globales öffentliches Gut“ zur Verfügung stellen, um auch Entwicklungsstaaten den Zugang zu ermöglichen, so Xi. Zudem sei Taiwan auf Betreiben Chinas nicht zur Konferenz eingeladen worden. Zuvor hatten sich unter anderem Deutschland, Großbritannien, Frankreich, die USA, Australien und Neuseeland dafür eingesetzt, dass Taiwan als unabhängiger Beobachter der Versammlung beiwohnen solle. Wie die Tagesschau, die Bild, die Rheinische Post, die Frankfurter Rundschau und T-Online berichten, droht US-Präsident Donald Trump mit einem entgültigen Austritt seines Landes aus der WHO. Er wolle der Organisation 30 Tage Zeit für „wesentliche Verbesserungen“ geben. Er wirft der WHO mangelnde Unabhängigkeit von China vor. Wie evangelisch.de meldet, fordert der entwicklungspolitische Dachverband Venro einen garantierten Zugang zu Corona-Medikamenten und Impfstoffen für alle. Dabei dürfen vor allem Entwicklungsländer nicht vergessen werden.

2. Burundi: Gewalt gegen Opposition
Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Deutsche Welle und evangelisch.de thematisieren, geht die Regierung Burundis im Wahlkampf gewaltsam gegen Oppositionelle vor. Der autoritär herrschende Präsident Pierre Nkurunziza habe wenige Tage vor der morgen stattfindenden Präsidentschaftswahl mehr als 70 Mitglieder der Oppositionspartei „Nationaler Freiheitsrat“ (CNL) verhaftet. Darunter sei auch die populäre Abgeordnete Cathy Kezimana. Der Generalstaatsanwalt Burundis, Sylvestre Nyandwi, habe der Zeitung „Iwacu“, eine der wenigen unabhängigen Zeitungen des ostafrikanischen Landes, erklärt, die Oppositionspolitiker*innen hätten zur Gewalt aufgerufen. Vier der Journalist*innen der Zeitung seien derzeit in Haft. Seit Beginn des Wahlkampfs komme es in Burundi immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Regimegegner*innen und Militär, Polizei und Anhänger*innen der Regierungspartei. Zwei Menschen seien bereits durch die Ausschreitungen ums Leben gekommen. Bisher gebe es in dem Land erst 15 Corona-Infizierte. Massenveranstaltungen und Versammlungen seien nach wie vor erlaubt.

3. Mindestens 20 Zivilist*innen bei Terrorangriff in Nigeria getötet
Wie unter anderem Zeit Online und Yahoo News melden, wurden bei einem Anschlag in Nigeria mindesten 20 Menschen getötet. Es handele sich um einen terroristischen Angriff der dschihadistischen Miliz Boko Haram. Mit Raketenwerfern haben Anhänger der Terrorgruppe das Dorf Gajiganna im Nordosten des Landes beschossen. Die Bewohner*innen seien gerade dabei gewesen, im Ramadan das Fasten zu brechen. Dabei seien mindestens 20 Menschen getötet worden. Mindestens 24 weitere seien bei dem Angriff auf das Dorf verletzt worden. Bereits seit 2009 kämpfe Boko Haram gewaltsam für einen eigenen Staat im Nordosten Nigerias. Dabei seien mehr als 36.000 Menschen getötet worden. Fast zwei Millionen seien auf der Flucht. Das Dorf Gajiganna sei in der Vergangenheit wiederholt Angriffsziel dschihadistischer Kämpfer geworden.

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PFM Consultant (m/f/d) (Hamburg)

epojobs - 20. Mai 2020 - 12:33

 

 

Public finance Management Consultant (m/f/d) in our PFM Department

We are one of the leading German consulting companies working within the framework of international development cooperation. We strive to catalyse change to improve the quality of life of people around the world. We provide consulting services and run projects financed through bilateral and multilateral funds, be it through GIZ, KfW, the European Commission and others. Since 1982, we have been active in more than 130 countries and continuously expand the scope of our work, which currently includes ten technical departments.

In the Public Finance Management Department (PFM Department) we focus on consultancy services and project implementation in the field of Public finance policy & systems reform, related to revenue and tax policy and administration, expenditure management and budget reforms, domestic and internal accountability, auditing, public procurement and grant Management. Our services include technical and process advice on the improvement of the legal and institutional framework, sector studies, development of action plans, capacity building and training for PFM in national and local public entities across the world.

Join our team in the PFM Department in Hamburg as an open-minded and versatile Consultant (m/f/d) and contribute to our mission to provide quality services worldwide.


Your responsibilities:

  • Acquisition of new projects, including elaboration and coordination of technical and financial proposals in the field of public financial management
  • Management of ongoing projects and studies (backstopping) on site and Hamburg-based (financial and technical administration, monitoring and evaluation of projects and studies)
  • Networking with donor agencies, beneficiaries, partner companies or institutions, subcontractors and experts
  • Conducting fact-finding and technical short-term consultancy missions
  • Elaboration of reports, concepts and presentations and contribution to knowledge and quality management
  • Active contribution to the further development of the thematic area of public financial management
  • Representing GFA in conferences and seminars
  • Supporting on-the-job-training of our Junior Professionals

 

Your profile:

  • University degree (MA) in economics, public finance, public policy and administration, international relations, development studies, political science, sociology or related fields.
  • At least 3 years, preferably 5 years, of relevant work experience in the context of development cooperation, preferably in French and /or Spanish speaking countries
  • Familiarity with the German (GIZ, KfW) and European development sector (e.g. EuropeAid, EIB, EBRD); a profound understanding of the strategies and policies of the relevant donor agencies will be an asset
  • Understanding of normative and political-economy aspects guiding PFM reforms as well as technical aspects in assessing PFM systems and related reform projects
  • Understanding of applied procedures and tools in the area of PFM and capacity building
  • Working experience in developing countries and/or threshold countries. Experience in Subsaharan Africa, Middle East/North Africa, Asia and/or Latin America is an asset
  • Full proficiency in written and spoken English and working knowledge of German is a prerequisite; at least intermediate level in French (B2+) and/or Spanish (B1+) is considered a strong asset
  • Willingness to travel frequently to a variety of countries
  • Strong writing, communication and presentation skills
  • Ability to manage complex situations with a sense of pragmatism
  • Ability to work in intercultural teams


What we offer:

We provide a future-oriented workplace in a multi-cultural environment with a strong focus on values.

We lay the foundation for you to grow and learn within GFA through continuous skills development and further training.

Our flexible working time model and our family-oriented company policy makes it possible for you to reconcile professional and private life. Even though Hamburg is a vibrant city, GFA offices are surrounded by nature. To get here fast and easy we offer a public transport reimbursement program.

The sense of community at GFA is very important to us. We regularly organize social events for people to get to know each other and to exchange.


Application

Interested candidates should send their complete application (cover letter, CV, work references / certificates, salary expectation) by email to:

Ms Andrea Leber

GFA Consulting Group GmbH
Recruitment
leber@gfa-group.de

Deadline: 20.06.2020

Kategorien: Jobs

Kabinettsbeschluss kann Missstände an großen Schlachthöfen wirksam bekämpfen - jetzt kommt es auf Umsetzung an

Germanwatch - 20. Mai 2020 - 12:29
Kabinettsbeschluss kann Missstände an großen Schlachthöfen wirksam bekämpfen - jetzt kommt es auf Umsetzung an Stefan Küper 20.05.2020 | 12:29 Uhr Germanwatch: Guter Tag für Schutz der Beschäftigten - Landwirtschaftsministerin Klöckner nun am Zug

Berlin (20. Mail 2020). Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Germanwatch kommentiert die heutigen Beschlüsse des Bundeskabinetts zur Fleischindustrie.

„Heute ist ein guter Tag für den Schutz von Beschäftigten in Deutschland", sagt Reinhild Benning, Landwirtschaftsexpertin bei Germanwatch. "Die Beschlüsse des Kabinetts zu Werkvertragsbeschäftigten an Schlachthöfen können die unwürdige Behandlung von Menschen für Billigfleisch tatsächlich wirksam bekämpfen. Die Fleischindustrie wird ab dem kommenden Jahr endlich selbst zur Verantwortung gezogen für die Bedingungen, unter denen Zehntausende Schlachthofbeschäftigte arbeiten und leben müssen."

"Wichtig ist, dass der Staat streng kontrolliert und auch wirksam ahndet, wenn Arbeitsrechte ausgehebelt werden. Fallen Dumpinglöhne und unwürdige Unterkünfte weg, dann steigen die Kosten für die Fleischindustrie und ihre Exportstrategie, die auf dem Verkauf von billigstem Fleisch fußt, scheitert krachend. Die Exportstrategie auch des Bundeslandwirtschaftsministeriums muss daher beendet werden, begleitet vom Ausstieg aus der industriellen Massentierhaltung. Mit dem aktuellen Gutachten des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung - erstellt unter Vorsitz des ehemaligen CDU-Landwirtschaftsministers Jochen Borchert - liegt dafür bereits ein guter Ansatz vor. Jetzt ist Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner gefordert: Sie muss den politischen Rahmen neu gestalten. Die alte Exportstrategie der Fleischindustrie muss endlich beendet werden. Es geht um die möglichst regionale Versorgung der Bevölkerung mit Produkten aus sozial und ökologisch akzeptabler Land- und Lebensmittelwirtschaft. Auch auf EU-Ebene muss sich die Ministerin für die Reform der EU-Agrarpolitik für die agrarökologische Erneuerung einsetzen.“

Themen Welternährung, Landnutzung und Handel AnsprechpartnerInnen Echter NameReinhild Benning Referentin für Landwirtschaft und Tierhaltung +49 (0)30 / 28 88 356-82 benning@germanwatch.org Echter NameStefan Küper Pressesprecher +49 (0)228 / 60 492-23, +49 (0)151 / 252 110 72 presse@germanwatch.org

Brasilien## Schwächste Bevölkerungsgruppen am stärksten von Corona bedroht

epo.de - 20. Mai 2020 - 12:19

Friedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat davor gewarnt, dass sich in Brasilien das Coronavirus aggressiv verbreitet und das Land von allen südamerikanischen Staaten inzwischen am stärksten von der Pandemie betroffen ist. Besonders die schwächsten und ärmsten Menschen, die in den Favelas und an Flussufern leben, die Migranten und Flüchtlinge sind bedroht. "Die indigene Bevölkerung im Amazonas könnte stark dezimiert werden", so World Vision.

From Science to Practice: Strengthening Research Uptake to Achieve the SDGs

EADI Debating Development Research - 20. Mai 2020 - 11:57
By Maggie Carter Humanity is currently facing a threat against which scientific knowledge is our most powerful weapon. Researchers are racing to learn more about the invisible enemy that is Covid-19. However, at the same time, we face another threat, one that has been rearing its head in recent years, but is becoming all the …
Kategorien: english, Ticker

112.000 Euro aus Hilfsfonds an Colonia-Dignidad-Opfer geflossen

welt-sichten - 20. Mai 2020 - 11:54
Aus dem vor einem Jahr gestarteten Hilfsfonds für Opfer der deutschen Sektensiedlung Colonia Dignidad in Chile sind bislang 112.000 Euro an die Betroffenen geflossen.

Eine Welt-Fachpromotor*in für IBQ mit Schwerpunkt auf dezentraler Vernetzung und Jugendengagement (Frankfurt am Main) - Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. - Frankfurt am Main

Indeed - 20. Mai 2020 - 11:47
Kenntnisse der Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit sowie der zivilgesellschaftlichen Eine Welt-Arbeit. Oder früher am Arbeitsort Frankfurt am Main eine*n.
Gefunden bei Epojobs - Wed, 20 May 2020 09:47:37 GMT - Zeige alle Frankfurt am Main Jobs
Kategorien: Jobs

Ernährungssicherung in Krisenzeiten: arme Entwicklungsländer sind anders

GDI Briefing - 20. Mai 2020 - 11:47

Die Corona-Krise hält die Welt im Bann. Während die unmittelbaren Risiken der Pandemie breit diskutiert werden, gilt dies eher selten für die zu erwartenden immensen Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit der absolut Armen. Sie ent-stehen hauptsächlich durch Lockdown-Maßnahmen (LD-M) zur Bekämpfung der Ansteckung und beeinträchtigen schon jetzt über viele Wirkungsketten alle vier Säulen der Ernährungssicherheit: Der Zugang zu Nahrungsmitteln wird sich bei abnehmenden Einkommen und schwindender Kaufkraft massiv verschlechtern, die Verfügbarkeit durch Input-, Ernte-, Handels- und Transportausfälle wahrscheinlich ebenfalls. Die neue Instabilität kann sich leicht auf andere Bereiche wie Migration, Sicherheit und Staatlichkeit ausdehnen. Insbesondere Frauen und oft auch Kinder sind gefährdet.
Dabei sind verschiedene Haushaltstypen ganz unterschiedlich betroffen. Folgenschwer wird diese Krise zunächst für die nicht landwirtschaftlich orientierten Haushalte, meist städtische Arme. Sofern sie Bezüge zur Landwirtschaft haben, können sie von Nahrungsmitteltransfers profitieren oder zurück-/ teilmigrieren. Subsistenzorientierte kleinbäuerliche Haushalte, die den Großteil der Ärmsten stellen, werden von den Ernährungskonsequenzen dieser Krise (anders als bei naturbedingten Krisen) zumindest kurzfristig weniger betroffen sein. Größere landwirtschaftliche Betriebe, die verlässlich Nahrungsmittel für den Markt produzieren können, dürften sich als eine Stabilitätssäule in und nach der Krise erweisen, sofern für sie relevante Märkte nicht massiv einbrechen.
Insgesamt werden die Auswirkungen der Corona-Krise auf Ernährung, neben der Ausgestaltung der LD-M, insbesondere davon abhängen, wieweit die Wirtschaft sowie die Entflechtung der Landwirtschaft vom Rest der Wirtschaft entwickelt ist und wieweit Staat und wohlhabendere Schichten die Möglichkeit haben und behalten, Transfers zu leisten. In ärmeren Ländern gilt, dass bei der Abwägung von Corona-Bekämpfung und Wirtschaft letztere einen höheren Stellenwert haben muss als in reicheren Ländern: Die LD-M bedrohen in armen Ländern Leben und Gesundheit. Ausdrücklich wird hier betont, dass es bei „Wirtschaft“ um die komplexen Wirkungsketten Richtung Ernährungssicherheit geht, nicht nur um Wachstum und Jobs.
Für die Länder des armen Südens sollten Corona-Strategien daher anders aussehen als im globalen Norden und in Schwellenländern. Für die Entwicklungszusammenarbeit heißt dies zunächst, die Entwicklung spezifischer lokaler Strategien zu unterstützen. Beiträge müssen kurzfristig und flexibel v.a. Aufklärung, Gesundheit und Hygiene adressieren und ggf. Geld- und Nahrungsmitteltransfers sowie Beschäftigungsprogramme umfassen. Dabei sollten Wirtschaftsstrukturen und -akteure geschützt und gestützt werden. Die Resilienz gegenüber der Corona-Epidemie und anderen Epidemien kann mittelfristig insbesondere durch die Förderung nachhaltiger Landwirtschafts- und Ernährungssysteme gestärkt werden.
Dabei darf die Resilienz gegenüber anderen Krisentypen nicht vernachlässigt werden, bei denen teilweise andere Wirkungsketten aktiv und damit Maßnahmen nötig sind. So schädigen klimabedingte Krisen oft die lokale Landwirtschaft; der Zugang zum Weltagrarmarkt ist dann ein wichtiger Schutz. Die Forschung lehrt, dass umfassende Resilienz am besten über eine Mischung aus wirtschaftlicher Diversität, Rücklagenbildung, offenen Agrarmärkten, Versicherungen und sozia-len Sicherungssystemen erzielt werden kann.

Kategorien: english

Ernährungssicherung in Krisenzeiten: arme Entwicklungsländer sind anders

DIE - 20. Mai 2020 - 11:47

Die Corona-Krise hält die Welt im Bann. Während die unmittelbaren Risiken der Pandemie breit diskutiert werden, gilt dies eher selten für die zu erwartenden immensen Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit der absolut Armen. Sie ent-stehen hauptsächlich durch Lockdown-Maßnahmen (LD-M) zur Bekämpfung der Ansteckung und beeinträchtigen schon jetzt über viele Wirkungsketten alle vier Säulen der Ernährungssicherheit: Der Zugang zu Nahrungsmitteln wird sich bei abnehmenden Einkommen und schwindender Kaufkraft massiv verschlechtern, die Verfügbarkeit durch Input-, Ernte-, Handels- und Transportausfälle wahrscheinlich ebenfalls. Die neue Instabilität kann sich leicht auf andere Bereiche wie Migration, Sicherheit und Staatlichkeit ausdehnen. Insbesondere Frauen und oft auch Kinder sind gefährdet.
Dabei sind verschiedene Haushaltstypen ganz unterschiedlich betroffen. Folgenschwer wird diese Krise zunächst für die nicht landwirtschaftlich orientierten Haushalte, meist städtische Arme. Sofern sie Bezüge zur Landwirtschaft haben, können sie von Nahrungsmitteltransfers profitieren oder zurück-/ teilmigrieren. Subsistenzorientierte kleinbäuerliche Haushalte, die den Großteil der Ärmsten stellen, werden von den Ernährungskonsequenzen dieser Krise (anders als bei naturbedingten Krisen) zumindest kurzfristig weniger betroffen sein. Größere landwirtschaftliche Betriebe, die verlässlich Nahrungsmittel für den Markt produzieren können, dürften sich als eine Stabilitätssäule in und nach der Krise erweisen, sofern für sie relevante Märkte nicht massiv einbrechen.
Insgesamt werden die Auswirkungen der Corona-Krise auf Ernährung, neben der Ausgestaltung der LD-M, insbesondere davon abhängen, wieweit die Wirtschaft sowie die Entflechtung der Landwirtschaft vom Rest der Wirtschaft entwickelt ist und wieweit Staat und wohlhabendere Schichten die Möglichkeit haben und behalten, Transfers zu leisten. In ärmeren Ländern gilt, dass bei der Abwägung von Corona-Bekämpfung und Wirtschaft letztere einen höheren Stellenwert haben muss als in reicheren Ländern: Die LD-M bedrohen in armen Ländern Leben und Gesundheit. Ausdrücklich wird hier betont, dass es bei „Wirtschaft“ um die komplexen Wirkungsketten Richtung Ernährungssicherheit geht, nicht nur um Wachstum und Jobs.
Für die Länder des armen Südens sollten Corona-Strategien daher anders aussehen als im globalen Norden und in Schwellenländern. Für die Entwicklungszusammenarbeit heißt dies zunächst, die Entwicklung spezifischer lokaler Strategien zu unterstützen. Beiträge müssen kurzfristig und flexibel v.a. Aufklärung, Gesundheit und Hygiene adressieren und ggf. Geld- und Nahrungsmitteltransfers sowie Beschäftigungsprogramme umfassen. Dabei sollten Wirtschaftsstrukturen und -akteure geschützt und gestützt werden. Die Resilienz gegenüber der Corona-Epidemie und anderen Epidemien kann mittelfristig insbesondere durch die Förderung nachhaltiger Landwirtschafts- und Ernährungssysteme gestärkt werden.
Dabei darf die Resilienz gegenüber anderen Krisentypen nicht vernachlässigt werden, bei denen teilweise andere Wirkungsketten aktiv und damit Maßnahmen nötig sind. So schädigen klimabedingte Krisen oft die lokale Landwirtschaft; der Zugang zum Weltagrarmarkt ist dann ein wichtiger Schutz. Die Forschung lehrt, dass umfassende Resilienz am besten über eine Mischung aus wirtschaftlicher Diversität, Rücklagenbildung, offenen Agrarmärkten, Versicherungen und sozia-len Sicherungssystemen erzielt werden kann.

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Fundraising für Quereinsteiger

Talents4Good - 20. Mai 2020 - 11:30

Der Fachkräftemangel ist längst im Dritten Sektor angekommen und trifft die Organisationen dort, wo es am schmerzhaftesten ist: im Fundraising. Gute Fundraiser*innen sind heiß begehrt und Stellen bleiben häufig unbesetzt – mit allen negativen finanziellen Auswirkungen für die fundraisenden Organisationen.

Warum Fachkräftemangel?

Das liegt zum einen daran, dass das Berufsbild vergleichsweise neu und in der breiten Bevölkerung weitgehend unbekannt ist. Universitäten und Fachhochschulen bieten keine spezialisierten Studiengänge an, berufsbegleitende Weiterbildungen gibt es nur eine Handvoll. Zum anderen verlangt der Beruf den Mitarbeiter*innen einiges ab: Empathie, Kontaktfreudigkeit, Frustrationstoleranz, Kommunikations- und analytische Kompetenz sind nur einige der erforderlichen Qualitäten. Zu guter Letzt ist die Reputation dieses Berufsfelds nicht die beste, denn „über Geld spricht man nicht“ und selbst Organisationen, die auf Spenden angewiesen sind, zeigen widersprüchliche Verhaltensweisen in puncto Fundraising.

Was tun also als Arbeitgeber, der die Zukunft seiner Organisation nicht dem puren Glück überlassen möchte? Sie werden es ahnen: Es ist Zeit, erfinderisch zu werden!

Unsere Chance: Quereinsteiger*innen

Denn zeitgleich entsteht ein weiteres Phänomen: Immer mehr Menschen aus der Wirtschaft wollen einen Job mit Sinn. Diese Menschen sind häufig hochqualifiziert, engagiert und bereit, für eine sinnhafte Tätigkeit viele gewohnte Annehmlichkeiten (vom sechsstelligen Gehalt bis zum Dienstwagen) über Bord zu werfen. Darunter: Fachleute aus Vertrieb, Marketing und Eventmanagement, deren Wissen in der Kundengewinnung und -betreuung sich an vielen Punkten gut aufs Fundraising übertragen ließe. Doch oft schreiben sie erfolglos Bewerbungen, denn die Vorbehalte den Quereinsteiger*innen gegenüber sind groß. Und natürlich ist es erst einmal bequemer, die erfahrene Fundraiserin zu suchen, als den Quereinsteiger einzuarbeiten.

Aber machen wir uns nichts vor: Der Fachkräftemangel im Dritten Sektor wird nicht von allein verschwinden. Selbst in der Corona-Krise entlassen Organisationen ihre (besten) Fundraiser*innen nicht. Es ist an der Zeit, über den Tellerrand zu schauen und sich als Organisation zu fragen: Wie lösen wir unser Problem? Wo können wir – abseits der üblichen Wege – geeignete Mitarbeiter*innen finden? Wie können wir diesen den Start erleichtern und die Rahmenbedingungen schaffen, in denen sie schnell erfolgreich sein können?

Und nicht zuletzt: Was können wir heute tun, um morgen der attraktive Arbeitgeber zu werden, um den sich die Talente reißen? Hier liegt eine enorme Chance, als Organisationen zu lernen und uns weiterzuentwickeln!

Fundraising-Weiterbildung für Quereinsteiger*innen

Die Personalberatung Talents4Good, die Fundraising-Beratung SCHOMERUS und das MAJOR GIVING INSTITUTE haben zwei Formate konzipiert, die mehr talentierte Quereinsteiger*innen ins Fundraising holen sollen. In einem Ein-Tages-Workshop erfahren die Teilnehmer*innen alles Wissenswerte übers Berufsbild „Fundraising“ und den Dritten Sektor. In einer darauf aufbauenden zweitägigen Weiterbildung vermitteln wir fundierte Kenntnisse zur Fundraising-Praxis. Das Ziel: Nach diesem „Intensiv-Kurs“ haben die Quereinsteiger*innen das nötige Rüstzeug, um erfolgreich als Fundraiser*innen zu starten und eigene Erfahrung zu sammeln.

Termine:

PS: Exklusiver Zugriff auf hochqualifizierte Quereinsteiger*innen: Sie haben Interesse, sich als Arbeitgeber zu präsentieren und Ihre*n zukünftige*n Fundraiser*in kennen zu lernen? Kontaktieren Sie uns: annika.behrendt@talents4good.org

Annika Behrendt

Mitglied der Geschäftsleitung bei Talents4Good

Podcast ZIELFÜHRUNG

Dazu passend: Der Podcast ZIELFÜHRUNG, Episode #6: Fundraising für Quereinsteiger / Fundraising als Beruf – könnte das etwas für mich sein? Andreas Schiemenz im Gespräch mit Annika Behrendt.

Der Beitrag Fundraising für Quereinsteiger erschien zuerst auf Talents4Good.

Kategorien: Jobs

Argentinien## Ohne Entgegenkommen der Gläubiger droht erneute Staatspleite

epo.de - 20. Mai 2020 - 11:29

Düsseldorf. - Bis zum Freitag (22. Mai) muss Argentinien eine Einigung mit seinen Privatgläubigern erzielen, sonst droht der Zahlungsausfall. Das Entschuldungsbündnis erlassjahr.de kritisiert, dass auch die öffentlichen Gläubiger Argentiniens wenig Kooperationsbereitschaft zeigen. Insgesamt geht es um 65 Milliarden US-Dollar Staatsschulden.

Junior-Berater (m/w/d) im Sektorvorhaben Globale Gesundheit (Bonn) - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

greenjobs - 20. Mai 2020 - 10:17
Stelle | Junior-Berater (m/w/d) im Sektorvorhaben Globale Gesundheit Jetzt online bewerben : https://jobs.giz.de/index.php?ac=apply&q=16f001a95632dbed0b769c8c57652372734dc800 Junior-Berater (m/w/d) im Sektorvorhaben Globale Gesundheit Als Bundesunternehmen unterstützt die GIZ die Bundesregierung dabei, ihre Ziele in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Job-ID: P1533V3964 Einsatzort: Bonn Einsatzzeitraum: 01.07.2020 - 31.05.2023 Fachgebiet: [...]
Kategorien: Jobs

UNICEF-Foto des Jahres 2019: Bewegendes Bild

Unicef - 20. Mai 2020 - 10:00
Die 13-jährige Wenie sammelte Müll in einem Slum der philippinschen Hauptstadt Manila. Dabei hat der Fotograf Hartmut Schwarzbach sie fotografiert und mit dem Bild den UNICEF-Preis »Foto des Jahres 2019« gewonnen. Hier erzählt er, wie es Wenie heute geht.
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Aktuelles vom UN Global Compact: "Over 150 global corporations urge world leaders for net-zero recovery from COVID-19"

Global Compact - 20. Mai 2020 - 9:54
Über 150 CEOs rufen Regierungen weltweit dazu auf, ihre Maßnahmenpakete zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Krise in Einklang mit einer klimaneutralen Zukunft zu bringen. Als Zeichen haben diese Unternehmen, zu denen auch zahlreiche deutsche Global Compact-Unterzeichner zählen, ihre eigenen Commitments zu den Science Based Targets trotz der aktuellen Krise bekräftigt.
Kategorien: Ticker

Der erste CO2-neutrale Kontinent zu werden mit zirkulärer Wertschöpfung und uns verlässlich versorgenden Ökosystemen ist doch eine fantastische Vision für die EU - und sie bietet deutlich mehr Jobs sowie bessere Gesundheit. „Die“ Wirtschaft leidet...

Twitter - 20. Mai 2020 - 9:26

Der erste CO2-neutrale Kontinent zu werden mit zirkulärer Wertschöpfung und uns verlässlich versorgenden Ökosystemen ist doch eine fantastische Vision für die EU - und sie bietet deutlich mehr Jobs sowie bessere Gesundheit. „Die“ Wirtschaft leidet keineswegs, nur einige Player. https://twitter.com/AnjaSchlenk/status/1263001776573362177 …

UNO und Weltbank warnen vor starker Zunahme extremer Armut durch Corona-Pandemie

EurActiv - 20. Mai 2020 - 8:34
UN-Generalsekretär António Guterres erklärte am Mittwoch, in Afrika drohten Millionen von Menschen in die bitterste Not abzurutschen. Nach Schätzung der Weltbank könnten weltweit bis zu 60 Millionen weitere Menschen in extreme Armut geraten.
Kategorien: Ticker

Stand in solidarity to preserve Africa’s hard-won progress, urges UN chief

UN #SDG News - 20. Mai 2020 - 6:35
The coronavirus pandemic threatens the hard-earned gains Africans have made throughout the continent, the UN chief said on Wednesday, urging the world to stand in solidarity with the people, “now, and for recovering better”.
Kategorien: english

Eine Welt-Fachpromotor*in für IBQ mit Schwerpunkt auf dezentraler Vernetzung und Jugendengagement (Frankfurt am Main)

epojobs - 20. Mai 2020 - 6:12

                                                              

Das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen (EPN Hessen) sucht ab 1.8. oder früher am Arbeitsort Frankfurt am Main eine*n

Eine Welt-Fachpromotor*in für IBQ mit Schwerpunkt auf dezentraler Vernetzung und Jugendengagement (50%)

Wir wünschen uns eine*n engagierte Eine Welt-Fachpromotor*in zur Unterstützung der grundständigen Informations-, Beratungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsarbeit (IBQ) mit besonderem Schwerpunkt auf der Stärkung des Jugendengagements und der dezentralen Vernetzung in Hessen.

Das EPN Hessen e.V. ist das hessische Eine Welt-Landesnetzwerk mit Sitz in Frankfurt/M. und zählt über 100 Mitglieder aus dem entwicklungspolitisch engagierten zivilgesellschaftlichen Spektrum. Ziel des EPN Hessen ist die inhaltliche wie organisatorische Stärkung der Eine Welt-Arbeit in Hessen durch Information, Beratung, Qualifizierung, Vernetzung und Interessensvertretung. Fachliche und regionale Eine Welt-Promotor*innen unterstützen diese Aufgaben und tragen sie in die Fläche. Das hessische Eine Welt-Promotor*innen-Programm wird vom EPN Hessen im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) e.V. koordiniert.

Zu Ihren Aufgaben als Eine Welt-Fachpromotorin*in für IBQ  zählen die Stärkung und die Vernetzung der Eine-Welt-Arbeit unter besonderer Berücksichtigung des jungen Engagements durch: 

  • Grundständige Information, Beratung und Qualifizierung für Aktive und Multiplikator*innen der Eine Welt-Arbeit sowie für entwicklungspolitisch interessierte zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Vereine, Verbände und Kommunen
  • Förderung von Austausch und Vernetzung von Eine Welt- und Nachhaltigkeitsakteur*innen
  • Aktives Aufsuchen und Einbeziehung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Interesse an Globalen Themen und Eine Welt- Engagement.
  • Initiierung, kooperative Planung und Unterstützung entwicklungspolitisch relevanter Projekte und Kooperationen.
  • Stellenbezogene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Weiterentwicklung des hessischen Promotor*innen-Programms, aktive Teilnahme an Promotor*innen-Treffen Landes- und Bundesebene
  • Stellenbezogene Administration

Wir wünschen uns:

  • Organisations-, Motivations- und Kommunikationskompetenz sowie Freude an Teamarbeit und Netzwerkarbeit
  • Erfahrung und Freude an der partizipativen Projektarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • Kenntnisse der Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit sowie der zivilgesellschaftlichen Eine Welt-Arbeit
  • Erfahrungen in der (entwicklungs-)politischen Bildungs- und Inlandsarbeit
  • Hochschulabschluss oder vergleichbare Qualifikation
  • Erfahrungen in der Projektentwicklung, der eigenverantwortlichen Projektplanung und -durchführung sowie im Fördermittelmanagement
  • Flexibilität und Bereitschaft zu hessen- und vereinzelt auch deutschlandweiten Dienstreisen

Wir bieten eine in Anlehnung an den öffentlichen Dienst (Tarifgruppe 11) vergütete und vorläufig bis Ende 2021 befristete Anstellung.  Es wird angestrebt, das Programm auch nach 2021 fortzuführen.

Sie erwartet eine engagierte und anregende Teamarbeit und die Möglichkeit, ein wachsendes zivilgesellschaftliches Netzwerk in seinem Engagement für mehr globale Gerechtigkeit auf lokaler Ebene zu unterstützen. Wir freuen uns über jede Bewerbung und streben ein diskriminierungsfreies Auswahlverfahren an.

Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbung (Motivationsschreiben, aussagekräftiger Lebenslauf und relevante Zeugnisse) bis zum Donnerstag, den 11.06.2020 per E-Mail in einer pdf-Datei an: personal@epn-hessen.de

Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich in der 26. Kalenderwoche  in Frankfurt am Main stattfinden. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail  an Andrea Jung:

 andrea.jung@epn-hessen.de

Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V. * Vilbeler Str. 36 * 60313 Frankfurt/M. * www.epn-hessen.de

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