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Sammlung von Newsfeeds

27. April 2020

ONE - 27. April 2020 - 17:57

1. Corona in Afrika: Unterstützung nötig
Wie unter anderem das Zeit, Focus Online, Deutsche Welle und das Ärzteblatt berichten, stellt das Auswärtige Amt 300 Millionen Euro für den Kampf gegen das Corona-Virus in ärmeren Ländern bereit. Die Vereinten Nationen haben zuvor an die Industrieländer appelliert, insgesamt rund zwei Milliarden US-Dollar bereitzustellen, um die Eindämmung der Covid-19-Pandemie in den 51 Staaten, die am stärksten von Armut betroffen sind, zu unterstützen. Wie Kristiana Ludwig und Anna Reuß in der Süddeutsche Zeitung thematisieren, gibt es auf dem gesamten afrikanischen Kontinent lediglich 100 Beatmungsgeräte für 200 Millionen Menschen. Carolina Drüten kritisiert in der Welt, dass europäische Staaten wie Deutschland  Hoffnung auf ein vorzeitiges Ende der Pandemie schüren, während Covid-19 in vielen Ländern der Welt, die von Armut betroffen sind, gerade erst am Anfang der Ausbreitung stehen. Diese haben weitaus verheerendere Folgen zu befürchten als Deutschland.

2. Südafrika hat mit die strengsten Corona-Maßnahmen
In Südafrika wurden als Reaktion auf die Corona-Pandemie die striktesten Ausganssperren weltweit verhängt. Immer wieder komme es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Bevölkerung und Sicherheitskräften, wie der Spiegel thematisiert. Menschen in Armenviertel und Townships seien Nahrungsmittelpakete versprochen worden, die bisher die Betroffenen kaum erreicht haben. Hunger könne eine der schwerwiegendsten Folgen der Pandemie sein. Derzeit häufen sich die Plünderungen von Supermärkten. Es komme zu gewaltsamen Angriffen gegen die Polizei, die ihrerseits restriktiv gegen die Bevölkerung vorgehe. In der Süddeutschen Zeitung berichtet Bernd Dörries, dass die strengen Maßnahmen nun durch ein ungewöhnliches System gelockert werden sollen. In einem Fünfstufenmodell, in dem Faktoren wie die Höhe der Neuinfektionen und die Aufnahmefähigkeit des Gesundheitssystems berücksichtigt werden, werden nach und nach Lockerungen oder Einschränkungen gemäß der Gefährdungsstufe ausgerufen. Derzeit befinde sich Südafrika noch in der höchsten Stufe fünf. Die Einschränkungen gehen soweit, dass niemand arbeiten darf, dessen Berufe nicht als dringend notwendig eingestuft werden. Selbst joggen, Gassi gehen oder Alkohol kaufen sei verboten. Erste Lockerungen seien derzeit für den 1.Mai angekündigt.

3. DR Kongo: Tödlicher Überfall auf Parkwächter*innen
Bei einem Angriff im Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo seien mindestens 17 Menschen getötet worden, wie unter anderem die Tageszeitung (taz), Deutschlandfunk und evangelisch.de berichten. In dem Nationalpark im Osten des Landes haben mehrere Dutzend Kämpfer der ruandischen FDLR-Miliz einen Konvoi mit Mitarbeiter*innen des Parks angegriffen. Die Park-Mitarbeiter*innen seien in einem Hinterhalt in der Nähe der Hauptverwaltung des Parks überfallen worden. Motiv sei, dass die Ranger*innen die Bevölkerung vor Gewalt schützen wollen. Sie seien nicht das eigentliche Ziel der Miliz gewesen. 13 Parkwächter*innen und mindestens vier weitere Menschen seien getötet worden, wie das kongolesische Institut für Naturschutz und der Virunga-Nationalpark bestätigten.

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ONE World: Forderungen an die Bundesregierung

ONE - 27. April 2020 - 17:53

Das Coronavirus führt zu tiefgreifenden Einschnitten in unser Leben, unsere Wirtschaft und Gesellschaft. Es zeigt uns wie nie zuvor, dass wir gemeinsam gegen globale Bedrohungen vorgehen müssen. Viren achten nicht auf Grenzen, also können wir es auch nicht. Menschen überall auf der Welt müssen zusammenstehen, sich gegenseitig unterstützen und unter der einfachen Prämisse handeln, dass diese Pandemie größer ist als wir alle. Wir werden sie nur besiegen, wenn wir solidarisch gemeinsam handeln.

Während das Virus alle betrifft, werden die Auswirkungen die Schwächsten am härtesten treffen – egal, ob sie auf der anderen Straßenseite oder auf der anderen Seite des Meeres leben. Wir müssen schnell handeln, um sicherzustellen, dass diese Menschen besondere Unterstützung erhalten und nicht zurückgelassen werden. Das ist die einzig richtige Entscheidung! Aber es ist auch das Klügste, was wir tun können. Eine Reaktion, die die Ärmsten, Geflüchtete und Schwache ausschließt, bedeutet, dass das Coronavirus weiterhin eine Bedrohung für uns alle darstellt.

Deutschland hat in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle. Die Bundesrepublik ist der zweitgrößte Entwicklungsgeber der Welt. Die Bundesregierung und insbesondere Bundeskanzlerin Angela Merkel ist eine Vorreiterin in globaler Gesundheit. Diese Rolle hat sie beim verheerenden Ebola-Ausbrauch in Westafrika unter Beweis gestellt. Deutsche Unternehmen sind bereits jetzt weltweit führend an der Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffs beteiligt. Deutschland spielt eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, die internationale Gemeinschaft zur Umsetzung eines dringend notwendigen Pandemie-Reaktionsplans zu führen. Darum bitten wir die Bundesregierung, diese Vorreiterrolle auch in der globalen Covid-19-Epidemie einzunehmen.

Unsere Forderungen an die Bundesregierung finden Sie hier.

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Warum die Welt einen Pandemie-Reaktionsplan braucht

ONE - 27. April 2020 - 17:43
Zum gesamten Globalen Pandemie-Reaktionsplan

Das Coronavirus beeinträchtigt unser Leben, unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft massiv. Obwohl das Virus alle Menschen treffen kann, wird es die Schwächsten unter uns am härtesten treffen. Ganz gleich, ob sie auf der anderen Seite der Straße oder der anderen Seite des Meeres leben.

Viren nehmen keine Rücksicht auf nationale oder geografische Grenzen, also dürfen wir das bei der Bekämpfung dieser Pandemie auch nicht tun. Die Menschen müssen weiterhin zusammenstehen, sich gegenseitig unterstützen und nach der einfachen Prämisse handeln, dass diese Pandemie größer ist als wir alle. Wir werden sie nur besiegen, wenn wir uns solidarisch zeigen und geschlossen handeln.

Das ist unsere einzige Chance. Und es ist auch das Klügste, was wir tun können. Wenn wir in unserem Kampf gegen die Pandemie die Ärmsten, die Schwächsten und die Flüchtenden außen vor lassen – und zwar ganz egal wo -, wird dieses Virus weiterhin eine Bedrohung für uns alle darstellen.

Um angemessene humanitäre Hilfe leisten zu können, müssen wir immense Ressourcen mobilisieren. Nur so können wir sicherstellen, dass neue Medikamente und ein Impfstoff gleichmäßig verteilt werden, sobald sie verfügbar sind. Denn wenn sich das Virus irgendwo auf der Welt weiter vermehrt, kann es mutieren, zurückkehren und wird abermals zur globalen Bedrohung.

Die drastischen wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie erleben wir bereits in Europa, den USA und anderen G20-Ländern – und sie beherrschen weiterhin die Schlagzeilen. In Afrika können die Folgen noch sehr viel katastrophaler sein. Insbesondere, da vielerorts Ressourcen fehlen, um diesen Auswirkungen zu begegnen.

Wir müssen für die Zukunft vorbauen, um das Coronavirus und künftige globale Gesundheitsbedrohungen zu besiegen. Das bedeutet, dass wir in allen Ländern die nötigen Kapazitäten schaffen müssen, um globale Gesundheitsbedrohungen zu verhindern, zu erkennen und darauf zu reagieren. Niemand von uns ist in Sicherheit, solange nicht alle Menschen sicher sind.

Deshalb fordern wir einen Pandemie-Reaktionsplan mit folgenden Kernpunkten:
  1. Schutz für die Schwächsten. Jeder Mensch muss Zugang zu Behandlung und Impfung erhalten, sobald diese zur Verfügung steht.
  1. Wirtschaftliche Unterstützung für die, die besonders hart betroffen sind.
  1. Stärkung der Gesundheitssysteme, damit wir bei der nächsten Pandemie vorbereitet sind.
  1. Gerechtigkeit und Chancengleichheit auf der ganzen Welt.

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„Nehmen Sie die Wirkstoffe aus dem Produktportfolio!“

INKOTA - 27. April 2020 - 16:53
Heute, am 28. April, findet die Hauptversammlung 2020 der Bayer AG statt. Auf dem jährlichen Treffen bestimmen die Aktionär*innen über die Geschicke des milliardenschweren Chemie- und Pharmakonzerns. Verwendung des Bilanzgewinns, Wahl des Aufsichtsrates, Vergütung der Vorstandsmitglieder: dies sind nur einige Punkte der Tagesordnung. Doch so wie es aussieht, werden dieses Jahr keine kritischen Stimmen auf der Versammlung zu hören sein. Und dass, obwohl wir jüngst in einer Studie aufgedeckt haben, dass Bayer mit in der EU verbotenen Pestiziden Geschäfte in Brasilien und Südafrika macht! Im letzten Jahr war Lena Luig, unsere Referentin für Welternährung und globale Landwirtschaft, auf der Bayer-Hauptversammlung. In einem Redebeitrag kritisierte sie das Geschäftsmodell der Bayer AG klar – und war damit nicht alleine. Aufgrund der Corona-Krise findet die Hauptversammlung dieses Jahr online statt. Konnten Fragen sonst spontan und live vor Ort gestellt werden, müssen sie dieses Jahr vorher elektronisch eingereicht. Und: Der Vorstand selbst darf nach freiem Ermessen entscheiden, welche Fragen er beantwortet. So kann der Vorstand kritische Stimmen auf der Versammlung verhindern, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Bayer exportiert verbotene hochgiftige Pestizide Dabei gibt es Grund genug für Kritik am Geschäftsmodell Bayers! Zusammen mit Misereor und der Rosa-Luxemburg-Stiftung haben wir gerade die Studie „Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF - ein globales Geschäft mit Doppelstandards“ veröffentlicht. In dieser konnten wir nachweisen, dass Bayer mit fünf hochgiftigen Wirkstoffen in Brasilien und Südafrika Geschäfte macht. Und dass, obwohl diese Wirkstoffe in der EU explizit verboten sind! Lena Luig hat dazu eine eindeutige Meinung! Schauen oder lesen sie die Rede, die auf der Hauptversammlung 2020 der Bayer AG nicht zu hören sein wird: Auf YouTube anschauen: „Gefährliche Pestizide: Rede zur Bayer HV von Lena Luig“ „Sehr geehrter Herr Baumann, Vor einem Jahr habe ich bereits bei der Bayer-Hauptversammlung gesprochen und Bayers Geschäftsmodell kritisiert. Und mit meiner Kritik war ich – auf der ersten Hauptversammlung nach der Monsanto-Übernahme – bei weitem nicht allein. Dieses Jahr versuchen Sie als Bayer Konzern, sich dieser Kritik zu entziehen. Die Corona-Krise wird ausgenutzt, um bei einer Online-Hauptversammlung die kritischen Stimmen aus Deutschland, aber auch aus Ländern wie Brasilien, auszublenden. Aber auch, wenn wir dieses Jahr zu Hause bleiben, bleiben wir nicht still! Unsere Kritik bekommen Sie, Herr Baumann, ob live oder virtuell, deutlich zu hören. Denn Bayer vertreibt in Brasilien und Südafrika 15 Wirkstoffe, die in der EU nicht genehmigt sind. Davon sind fünf Wirkstoffe aufgrund ihrer Gefährlichkeit für Mensch und Umwelt explizit verboten. Es handelt sich dabei um die Wirkstoffe Carbofuran, Fenamidon, Propineb, Thiodicarb und Thiram. Vier von diesen Wirkstoffen sind dabei auf der Liste hochgefährlicher Pestizide des Pestizid Aktions-Netzwerks. Doch was bedeutet das für die Menschen in Brasilien und Südafrika? Betroffen sind hier längst nicht nur Bäuerinnen und Bauern, sondern vor allem auch Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen und die lokale Bevölkerung in den Anbaugebieten. In Brasilien werden die Pestizide zum Teil aus dem Flugzeug ausgebracht und so ganze Dörfer indigener Gruppen vergiftet. Bayer versteckt sich vor diesen Vorwürfen gern mit dem Argument der sicheren Anwendung. Doch eine sichere Anwendung von Pestiziden ist für viele Arbeiterinnen und Bauern im globalen Süden genauso schwer umsetzbar wie das „social distancing“ in der Corona-Krise. Viele Kleinbauern können sich die notwendige Ausrüstung gar nicht leisten. Und viele Landarbeiterinnen werden so sehr ausgebeutet, dass ihnen nicht einmal die nötige Schutzkleidung vom Arbeitgeber bereitgestellt wird. Anders als ein unkontrollierbares Virus wie Corona ist die Vergiftung von Menschen mit Pestiziden zu 100 Prozent vermeidbar und Sie tragen als zweitgrößter Pestizidhersteller der Welt Verantwortung dafür, dass vor allem im globalen Süden jährlich zehntausende Menschen an Pestizidvergiftungen sterben und viele weitere Menschen chronische Gesundheitsschäden erleiden. Deshalb fordern wir Bayer auf: Warten Sie nicht darauf, dass die Bundesregierung die Herstellung und den Export hier verbotener Pestizidwirkstoffe untersagt – nehmen Sie schon jetzt diese Wirkstoffe aus dem Produktportfolio, und zwar weltweit!“ Auf YouTube anschauen: „Gefährliche Pestizide: Rede zur Bayer HV von Lena Luig“ Stellungnahme zu Reaktionen von Bayer und BASF auf unsere Studie Zur Studie „Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF – ein globales Geschäft mit Doppelstandards“ Erfahren Sie mehr über unsere Kampagnen zu Welternährung und Landwirtschaft! Corona-Hilfe: Stärken Sie die Schwächsten!
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Localisation of production: COVID-19’s medium-term impact

OECD - 27. April 2020 - 16:28
By Dr Linda Yueh, Economist at Oxford University, London Business School, and LSE IDEAS, and author of “The Great Economists: How Their Ideas Can Help Us Today” This blog is part of a series on tackling COVID-19 in developing countries. Visit the OECD dedicated page to access the OECD’s data, analysis and recommendations on the health, … Continue reading Localisation of production: COVID-19’s medium-term impact
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Jacques Kazadi Nduba wa Dile, 1936-2020: A Pioneering CODESRIA Academic Voice

CODESRIA - 27. April 2020 - 16:02

Death has struck again. Prof Jacques Kazadi Nduba wa Dile, CODESRIA's founding president passed on Thursday, 23rd April 2020 in Kinshasa, the Democratic Republic of the Congo. Prof. Kazadi Nduba's funeral was held on Saturday, 25th April 2020 in Kinshasa. The sad news of Prof Kazadi's death would not have happened at a worse time. There is the restricting circumstance imposed by the COVID-19 pandemic. But over the last year, the Council has been reflecting on the best way to rededicate its mission in honour of and to the memory of its founding Executive Secretary, Prof. Samir Amin, who passed on in 2018. Prof. Kazadi's passing also comes at a time when the Council is still mourning the death of its third Executive Secretary, Prof. Thandika Mkandawire. This trio and their foresight represent the crucible in which the Council's mission has been nested and nurtured over the last four decades.

Prof. Kazadi Nduba was elected to the Executive Committee of CODESRIA in 1973 at the first General Assembly of the Council. He served until 1976. The context of Prof. Kazadi Nduba's Presidency of the Council was different from what we know it currently. That context was only possible because Prof. Kazadi Nduba was, apart from being the first president of CODESRIA, a man of firsts. Born Jacques Simon Kazadi Nduba wa Dile on 23rd December 1936 in Luluabourg (Kananga), he studied for his secondary school at Collège Saint Joseph in Luluabourg and proceeded for his higher education at the Université Lovanium, a Catholic Jesuit university in Kinshasa in what was then the Belgian Congo. Prof. Kazadi Nduba then left in 1967 for Belgium to study for his PhD in economics (economic science) at the University of Louvain. He graduated in 1971. Upon graduation, Prof. Kazadi Nduba taught in a number of universities around the world including at the University of Kinshasa in his own home country of the Democratic Republic of the Congo, where he rose to be the first black Dean of the Faculty of Economics. He also taught at the University of Michigan, Ann Arbor.

Prof. Kazadi Nduba had his networking right to have become the first president of CODESRIA. Recall that at its inception, CODESRIA was established as a Conference of Directors of Economic and Social Research Institution in Africa. Later, the Conference gave way to an institution, initially domiciled at the UN African Institute for Economic Planning and Development (IDEP) in Dakar, and renamed Council of Directors of Economic and Social Research Institution in Africa. It was not until much later that the Council acquired its current name as the Council for the Development of Social Science Research in Africa. In these three iterations, the institutions name was abbreviated as CODESRIA. But the Council's membership remained institutional until 1992 when the General Assembly took the decision to open up to individual membership. As such, Prof. Kazadi Nduba led CODESRIA at a time when its membership was strictly institutional, even if the urge and pressure to open up this membership to individuals was felt. Having risen to the inaugural presidency of the Council and stewarding it to what it currently is speaks to Prof. Kazadi Nduba's intellectual persuasions and administrative skill. Prof. Kazadi Nduba was not just a fine economist and Professor, he, like many intellectuals of his time in DRC, engaged politically serving in the position as Treasurer of the Mouvement populaire de la Révolution.

As an academic, Prof. Kazadi Nduba remained prolific even as he battled illness. Among his publications are Problématique de l'application du SMIG (2004); Politique salariale dans la fonction publique (2007) and L'entreprise privée nationale et la gestion moderne (2008).

Prof. Kazadi Nduba's passing on marks an epochal transition in CODESRIA, an epoch calling upon us to reflect as we prepare for the golden Jubilee and lay the foundation for another half century of intellectual investments in humanities and social science research for Africa. We will as a community carry the memory of Prof. Kazadi Nduba, his presence, be it at the General Assembly or at the 30th Anniversary Celebrations, will remain etched in our minds as an informative, calm, wise and pioneering academic voice and extremely supportive mentor. May his soul rest in eternal peace.

Dr. Godwin R. MURUNGA
EXECUTIVE SECRETARY
25th APRIL 2020

What Kim Jong Un’s Health Rumors Teach Us About North Korea

UN Dispatch - 27. April 2020 - 16:01
Is North Korean leader Kim Jong Un gravely ill?

Recent reports from the Korean Peninsula suggest that Kim Jong Un suffered a heart attack or some other serious medical calamity. Fueling these rumors is the fact that he has not been seen in public for weeks. This includes missing a major public event in April — a rare absence of the North Korean leader.

The thing is, outsiders have very little ability to know whether or not these rumors are true. Even North Korea experts who study the Kim regime have very little reliable information upon which to make judgements about the inner-workings of the government. This information gap has seriously hinder policy and public understanding of North Korea?

So how do North Korea experts analyze the veracity of rumors like this? And what does the fact of a rumor spreading about Kim Jong Un’s health teach us about North Korea?

Patricia Kim joins me to discuss the significance of the rumor about Kim Jong Un’s ill-health. She is the senior policy analyst with the China program at United States Institute of Peace. We also analyze what we know about North Korea’s experience with COVID-19, and what lies ahead for nuclear diplomacy between the United States, North Korea, South Korea, and China.

We kick off discussing the origin of the rumor of Kim Jong Un’s health. This discussion necessarily inspires questions about regime succession: who would lead North Korea if Kim Jong Un is unable? Patricia Kim explains how Kim Jong Un’s sister, Kim Yo Jong has been groomed as a possible successor, but patriarchal nature of the North Korean elite may complicate that plan.

If you have 20 minutes and want to learn what a rumor about Kim Jong Un’s health scare can teach us about North Korea, have a listen

Get the podcast to listen later –> 

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Kategorien: english

COVID-19 and Global Inequality: Register now for tomorrow’s webinar!

SID - 27. April 2020 - 15:51
Body: A webinar series ‘Global Pandemics in an Unequal World’ seeks to ask what is needed at local, national, and global level to combat inequalities and promote a more egalitarian and sustainable pandemic response. Nicoletta Dentico will be presenting in tomorrow’s online livestream “COVID-19 and Global Inequality”. In a series of articles published last month, SID’s Health Programme Lead, Nicoletta Dentico has already warned on “the health divide existing between the North and the South of the world. It has produced different and diverging approaches, multiplying inefficiencies and opportunities for corruption (in line with the global empirical evidence), and ultimately increasing costs.” Tomorrow there will be an opportunity to deepen the debate on how COVID-19’s unfolding is reinforcing inequality in a discussion moderated by Sakiko Fukuda-Parr, professor and director of the Julien J. Studley Graduate Programs in International Affairs.  The event will take place tomorrow, Tuesday 28 April at 5pm (Rome time). It is free and open to everyone, but registration is required. You can do by accessing here.     Image: Promoted: 

„Eine super Gesundheits-versorgung, die Menschen am Ende rettet? Das wird nicht möglich sein.“

BeN #Bremen - 27. April 2020 - 15:33

„Warum leben wir hier weiter, wie wir leben und ändern daran nichts?“, fragt sich Christiane Piepel, Oberärztin der Corona Isolierstation am Klinikum Bremen-Mitte. Mit Ärzte ohne Grenzen war sie bereits im Kongo und Südsudan tätig.     

Was Globale Solidarität aus medizinischer Sicht bedeutet, erklärt sie Lisa Skender vom BeN im Interview. 

Hier gehts zum Interview in der PDF Version

Mehr zur Arbeit von Ärzte ohne Grenzen

Kategorien: Hamburg

Landgrabbing: Artikel im Journal „Globalizations“ mit FIAN-Beteiligung

FIAN - 27. April 2020 - 15:14
Trotz steigender öffentlicher und akademischer Kritik an solchen großangelegten Investitionen ist Landgrabbing ein unverändert großes Problem. Die Autor*innen erläutern die Hintergründe oft komplexer transnationaler Investitionen. Das Zusammenspiel von staatlichen und privaten Akteur*innen ist dabei oft entscheidend. Der Artikel legt einen Schwerpunkt auf europäische Investoren, die ihre Gelder in Ländern des Globalen Südens investieren. Die Autor*innen unterscheiden fünf verschiedene Mechanismen, über die Landgrabbing geschieht: (1) Durch private Unternehmen, die auf institutioneller Ebene investieren;
(2) Über Kapitalgesellschaften;
(3) Mit Öffentlich-private Partnerschaften;
(4) Mithilfe von Entwicklungsfinanzinstitute;
(5) Durch Unternehmen, die auf Basis europäischer Gesetzte und Richtlinien von  Landgrabbing profitieren. Der Artikel ist abrufbar unter: https://bit.ly/2zri4OT

UN: Über 500 zivile Todesopfer in Afghanistan im ersten Quartal

welt-sichten - 27. April 2020 - 14:45
Bei Kämpfen in Afghanistan sind in den ersten drei Monaten des Jahres über 500 Zivilisten getötet worden, wie die Mission der Vereinten Nationen in Afghanistan (UNAMA) am Montag bekanntgab.

Friedensforscher: Anstieg weltweiter Rüstungsausgaben beschleunigt

welt-sichten - 27. April 2020 - 14:14
Die globalen Militärausgaben sind das fünfte Jahr in Folge gewachsen. Deutschland legte dem Friedensforschungsinstitut Sipri zufolge im vergangenen Jahr besonders stark zu.

UN warnen vor Menschenrechtsverletzungen bei Covid-19-Maßnahmen

welt-sichten - 27. April 2020 - 14:10
Die Vereinten Nationen warnen vor Menschenrechtsverletzungen im Zuge der weltweiten Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie.

Referent/in Projektadministration (München)

epojobs - 27. April 2020 - 14:01

Ärzte der Welt ist die deutsche Sektion der internationalen humanitären Organisation Médecins du Monde/Doctors of the World. Das Netzwerk leistet medizinische Hilfe für Menschen, die keinen ausreichenden Zugang zu Gesundheitsversorgung haben – weltweit und unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder politischer Überzeugung.

Derzeit arbeiten wir mit einem Team von 30 Mitarbeiter*innen in der Münchener Geschäftsstelle. Unsere Abteilung „Internationale Programme“ besteht derzeit aus einem sechsköpfigen Team, das sowohl für die Finanzierung und administrative Durchführung von Projekten im Netzwerk als auch für die Betreuung der von Ärzte der Welt implementierten Projekte der Humanitären Hilfe zuständig ist. Um unsere Projektreferentinnen bei der Administration der eigen-implementierten Projekte zu unterstützen sowie die dafür notwendigen Strukturen auszubauen, suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt (spätestens zum 01. September 2020) eine*n Mitarbeiter*in als

Referent*in Programmadministration in Vollzeit mit 40 Std./Woche

Als „Referent*in Programmadministration“ sind Sie verantwortlich für die Bereiche internationale Projektfinanzen und Logistik und bilden die Schnittstelle zur Abteilung Verwaltung der Münchner Geschäftsstelle.

 

Ihre zukünftigen Arbeitsgebiete

  • Sie erstellen Projektbudgets in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Länderreferent*innen und den Projektteams vor Ort.
  • Sie kontrollieren die ordnungsgemäße und zeitgerechte Verwendung der Projektmittel unter Berücksichtigung der jeweiligen Planvorgaben.
  • Sie stellen die korrekte Abwicklung der Projekte nach Vorgaben und Richtlinien von Ärzte der Welt und den unterschiedlichen Gebern sicher (z.B. Auswärtiges Amt, BMZ, GIZ).
  • Sie erstellen interne und externe Finanzberichte (u.a. Verwendungsnachweise für Geber).
  • Sie unterstützen bei Beschaffungen in den Projektstandorten und der Geschäftsstelle und kontrollieren die Logistikabläufe.
  • Sie schulen nationales und internationales Personal sowie künftige Partnerorganisationen in Buchhaltung, Projektadministration und Geberrichtlinien; entsprechende Projektreisen sind dafür erforderlich.
  • Sie sind organisationsinterner Focalpoint für die Anwendung der Projektbuchhaltungssoftware WINPACCS und unterstützen die Projektteams bei der Buchhaltung in ebendieser Software.
  • Sie überprüfen die monatliche Buchhaltung der Projektteams.
  • Sie arbeiten eng mit der Finanz- und Buchhaltungsabteilung von Ärzte der Welt zusammen und stimmen sich mit dieser ab.
  • Sie sind verantworlich für die Erstellung von diversen internen Richtlinien in den Bereichen Finanzen und Buchhaltung.

 

Ihr Profil

Ihr fachliches Profil

  • Sie haben eine kaufmännische Ausbildung und/oder abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium in einer relevanten Fachrichtung.
  • Sie haben umfassende und ausgewiesene praktische Berufserfahrung in der Administration und finanziellen Abwicklung von Projekten der Humanitären Hilfe und/oder Entwicklungszusammenarbeit.
  • Sie verfügen über praktische Buchhaltungskenntnisse und haben Berufserfahrung in diesem Bereich.
  • Sie haben Erfahrung in der Umsetzung von Drittmittelprojekten und gute Kenntnisse hinsichtlich der administrativen Anforderungen von Geberorganisationen (Auswärtiges Amt, BMZ, EuropeAid usw.).
  • Sie haben excellente MS-Office-Kenntnisse (vor allem Excel), im besten Falle Vorerfahrungen mit WINPACCS oder ähnlicher Buchhaltungs- und Projektadministrationssoftware.
  • Sie haben verhandlungssichere englische Sprachkenntnisse, Französischkenntnisse sind von Vorteil.

Ihr persönliches Profil

  • Sie arbeiten eigenständig und strukturiert.
  • Ihre Arbeitsweise ist äußerst sorgfältig und gewissenhaft.
  • Sie haben bereits erste berufliche Erfahrungen im Ausland gesammelt.
  • Sie sind bereit für uns Projekte im Ausland zu besuchen.
  • Sie engagieren sich für soziale Veränderung und können sich mit der Zielsetzung und den Werten von Ärzte der Welt sehr stark identifizieren.

 

Wir Bieten

  • Eine fundierte, praxisnahe Einarbeitung und spannende Entwicklungsmöglichkeiten in der Humanitären Hilfe
  • Eine vielseitige Tätigkeit mit Gestaltungsspielraum
  • Hohe Kollegialität und Einbindung in ein sympathisches Team
  • Zusammenarbeit mit unseren Kolleg*innen im international annerkannten Netzwerk
  • Ein dynamisches Gehaltsmodell, jährliches Weiterbildungsbudget und Weiterbildungstage
  • Möglichkeit zur Arbeit im Homeoffice nach Absprache mit der Vorgesetzten
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeiten sowie 30 Tage Urlaub (bei 5-Tage-Woche)

 

Wenn Sie Lust haben in einem hoch motivierten Team die Weiterentwicklung von Ärzte der Welt voranzutreiben, unsere internationalen Projekte weiter auszubauen und zu professionalisieren, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Senden Sie uns bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen als eine PDF-Datei (max. 5 MB) bestehend aus:

  • Motivationsschreiben inkl. Gehaltsvorstellung und frühestem Eintrittstermin
  • Lebenslauf
  • Arbeitszeugnissen

per E-Mail an Brigitte Geißinger, bewerbung@aerztederwelt.org.

Brigitte Geißinger, Personalreferentin

Landsberger Straße 428

81241 München

Tel.: 089 452308116

bewerbung@aerztederwelt.org

 

Bei inhaltlichen Fragen steht Ihnen Bettina Rademacher, Leiterin der Abteilung Internationale Programme, telefonisch unter 089/4523081-12 gerne zur Verfügung.

Vielfalt ist uns wichtig! Wir setzen uns für Chancengleichheit ein und freuen uns über Bewerbungen, die die Diversität unseres Teams erweitern.

Hinweise zu unserem Umgang mit Bewerberdaten finden Sie unter: www.aerztederwelt.org/bewerberdaten

Nähere Informationen zu unserer Organisation finden Sie unter: www.aerztederwelt.org

 

Wir bitten Sie Ihre aussagefähige Bewerbung baldmöglichst einzureichen.

Vielen Dank!

Kategorien: Jobs

Demontage der Demokratie in Brasilien zu Corona-Zeiten

welt-sichten - 27. April 2020 - 12:53
Die brasilianische Regierung zeigt sich inmitten der Corona-Pandemie tief zerstritten. Während das Land gegen steigende Infektionszahlen kämpft, nutzt der Präsident die Krise, um die Demokratie weiter auszuhöhlen.

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