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Sammlung von Newsfeeds

Old patterns, new content

D+C - 16. Oktober 2020 - 14:37
In the Arab region, Corona fake news is reiterating long-established conspiracy theories

A popular story on Facebook was that a Japanese family converted to Islam after being cured of Covid-19. The photo showed an Asian looking man with three children. However, Fatabyyano, a fact checking platform, revealed that the information was wrong. Though the man really did become a Muslim, that had happened more than 20 years ago, and the picture was taken five years ago.

A video with similar content proved even more popular in Arab speaking countries. It was about a Chinese woman converting to Islam because of the coronavirus. The clip shows her professing her faith in front of a Muslim cleric. The fact checkers have evidence of it having been filmed long before the start of the pandemic.

Examples like this show that Arab societies are dealing with Covid-19 in ways that fit long-established patterns, which include insisting on the supremacy of one’s own religion and providing conversion stories as proof. In the pandemic’s early days, fake news claimed that only non-Muslims contracted the novel virus or that its emergence served to punish China for repressing the Muslim Uighur minority.

After Italy’s Prime Minister Giuseppe admitted that his government had lost control of this health crisis, WhatsApp groups shared a video that supposedly provided evidence of many Italians converting to Islam. Similar narratives are prevalent in small communities too. Palestinian refugee camps in Lebanon are an example. Initially, the message was common that camp residents’ moral superiority protected them from Corona infections.

Sometimes fake news originates in Europe and then moves on into the Arab digital sphere. That rout was taken by misinformation concerning the relevance of the pharmaceutical, the role of Bill Gates or the harmful impacts of 5G mobile networks.

According to Moustafa Elsayed, who works as a fact checker for Fatabyyano, it is mostly private persons who generate and spread such messages. Many of them hope to become famous. They neither trust international organisations nor their governments, and they form their views inside digital bubbles. He says, that even health-care professionals are involved. His assessment is that they do not understand scientific studies properly, fail to think critically or are led by the theory that the rich world is using Corona as a weapon in its permanent war on the poor.

Many Arab people wonder why their world region is permanently in such a depressing state. Conspiracy theories offer simple explanations. The idea that the entire world is fighting Islam and the Arab region is quite popular, though claims about who exactly is the enemy vary.

Some conspiracy theories only focus on individual countries, faith-based groups or specific communities. In Lebanon, for example, Covid-19 infections initially predominated in areas where mostly Christians live as well as in a town in the country’s marginalised east. Fake news soon emerged according to which members of other faiths had caused infections to hurt the Christians and, respectively, the town concerned.

Press freedom is restricted in the Arab region, and government information is quite often not trustworthy. Both issues make conspiracy theories and fake news more likely to resonate with masses. After decades of bitter disappointments, people do not trust their governments. Why should that suddenly change in the Covid-19 era?

Mona Naggar is a journalist and media trainer. She lives in Beirut, Lebanon.
mona.naggar@googlemail.com

Kategorien: english

Alte Muster, neue Inhalte

E+Z - 16. Oktober 2020 - 14:37
Im arabischen Raum greifen Corona-Fake-News alte Verschwörungstheorien auf

Auf Facebook verbreitete sich die Geschichte einer japanischen Familie, die zum Islam übergetreten sein soll, nachdem sie von Corona geheilt wurde. Ein Bild zeigte einen asiatisch aussehenden Mann mit drei Kindern. Doch die Factchecking-Plattform Fatabyyano fand heraus, dass es sich um eine Falschinformation handelte: Der Mann ist zwar tatsächlich zum Islam übergetreten, allerdings vor mehr als 20 Jahren. Und das Bild ist fünf Jahre alt.

Noch populärer im arabischsprachigen Netz war ein Video mit einem ähnlichen Inhalt: Eine chinesische Frau soll wegen Corona zum Islam übergetreten sein. Im Video sagt sie vor einem islamischen Würdenträger das Glaubensbekenntnis auf. Die Factchecker stellten fest, dass auch diese Frau lange vor Ausbruch der Pandemie zum Islam übergetreten ist.

Die Beispiele zeigen, wie Ereignisse rund um Covid-19 im arabischen Raum mit altbekannten Mustern verbunden werden. Dazu gehört die Überzeugung von der Überlegenheit der eigenen Religion und die Bestätigung dieser Überlegenheit beispielsweise durch Übertritte zum Islam. In die gleiche Richtung gehen Falschnachrichten, die zu Beginn der Coronakrise verbreitet waren, etwa, dass das Virus nur Nichtmuslime treffe oder dass es ausgebrochen sei, um China für sein repressives Vorgehen gegen die muslimische uigurische Minderheit zu bestrafen.

Ein Video, das vor allem in WhatApp-Gruppen kursierte, sollte belegen, dass viele Italiener zum Islam übergetreten seien, nachdem der italienische Ministerpräsident zugegeben habe, die Kontrolle über die Krankheit verloren zu haben. Aber auch in kleinen Gemeinschaften ist dieses Muster verbreitet, zum Beispiel in palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon. Zu Beginn der Pandemie waren Nachrichten in Umlauf, die behaupteten, dass die Campbewohner von der Infektion geschützt seien, weil sie moralisch überlegen seien.

Einige Fake News haben ihren Ursprung in Europa und wandern dann ins arabischsprachige Netz – etwa über die Wirkung des Medikaments Chloroquin, die Rolle von Bill Gates oder die angeblichen negativen Auswirkungen des 5G-Mobilfunks beim Ausbruch von Corona.

Laut dem Factchecker Moustafa Elsayed von der Plattform Fatabyyano sind es in erster Linie Privatpersonen, die diese Falschnachrichten fabrizieren und verbreiten. Viele wollten dadurch bekannt werden, hätten kein Vertrauen in internationale Organisationen und ihre Regierungen und bewegten sich in digitalen Blasen. Sogar Menschen im Gesundheitswesen seien darunter: Sie verstünden wissenschaftliche Studien falsch, gingen unkritisch damit um oder würden von der Theorie geleitet, dass die reiche Welt einen Feldzug gegen die Armen führe und Corona ein Mittel dafür sei.

Viele Menschen suchen nach Erklärungen für die dauerhaft desolate Lage der arabischen Welt. Verschwörungstheorien bieten einfache Erklärungsmuster. So ist die Annahme sehr verbreitet, dass die ganze Welt den Islam und die arabische Welt bekämpfe. Je nach Standpunkt des Betrachters variiert der Feind.

Verschwörungstheorien werden auch auf einzelne Länder heruntergebrochen oder auf Religionsgruppen oder andere Gemeinschaften in einzelnen Ländern, zum Beispiel im Libanon. Als Corona-Infektionen zunächst in vorwiegend von Christen bewohnten Gebieten auftraten sowie in einer Stadt im marginalisierten Osten des Landes, kursierten schnell Falschnachrichten, dass Angehörige anderer religiöser Gruppen die Infektionen bewusst gestreut hätten, um den Christen beziehungsweise den Bewohnern der Stadt zu schaden.

Das Phänomen der Verschwörungstheorien und Falschnachrichten im arabischen Raum ist eng verbunden mit der sehr eingeschränkten Pressefreiheit und der Informationspolitik der Regierungen. Das Misstrauen vieler Menschen gegenüber ihren Regierungen beruht auf jahrzehntelangen bitteren Erfahrungen. Warum sollten sie ausgerechnet jetzt, in Corona-Zeiten, den offiziellen Stellen trauen?

Mona Naggar ist Journalistin und Trainerin. Sie lebt in Beirut, Libanon.
mona.naggar@googlemail.com

Kategorien: Ticker

EU-Terminvorschau vom 19. bis 25. Oktober 2020

Presseportal Afrika - 16. Oktober 2020 - 14:10
Europäische Kommission [Newsroom]
Berlin (ots) - Die EU-Terminvorschau ist ein Service der Vertretungen der EU-Kommission in Deutschland für Journalisten. Sie kündigt vor allem Termine der EU-Kommission, des Europäischen Parlaments, des Rates der Europäischen Union und des ... Lesen Sie hier weiter...

Original-Content von: Europäische Kommission, übermittelt durch news aktuell

Mit Covid-19-Test auf Fernreise

Presseportal Afrika - 16. Oktober 2020 - 13:14
REISE & PREISE Verlags GmbH [Newsroom]
Buxtehude (ots) - Während in Deutschland und Europa die Corona-Infektionen im Herbst wieder ansteigen, stellt sich die Situation in bestimmten außereuropäischen Ländern besser dar, berichtet die Zeitschrift REISE & PREISE in ihrer neuen Ausgabe. ... Lesen Sie hier weiter...

Original-Content von: REISE & PREISE Verlags GmbH, übermittelt durch news aktuell

MISEREOR global: Verbindungsstelle Brasilien

Misereor - 16. Oktober 2020 - 13:14
In kurzen Selbstporträts stellen wir Menschen vor, die für MISEREOR in den Dialog- und Verbindungsstellen vor Ort arbeiten. Stefan Kramer leitet seit 2015 die Verbindungsstelle in Brasilien und beschreibt die aktuellen Herausforderungen und wie er aus seiner Arbeit Motivation und Hoffnung schöpft.

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Kategorien: Ticker

LIVE: World Food Day

UN #SDG News - 16. Oktober 2020 - 13:02
Hunger is rising, due to factors including conflict, climate change and the COVID-19 pandemic, which is putting a strain on food systems that are already failing in many countries. In today’s LIVE blog, marking World Food Day, we will look at some of the many issues and possible solutions. Highlights •    UN chief video message •    What is sustainable agriculture? •    Food and the COVID-19 pandemic •    The business of food •    UN commits to transforming food systems
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Auf 2 Rädern durch Deutschland und die Welt: Fahrradwege in Städten

EINEWELTblabla - 16. Oktober 2020 - 12:43

Seit einiger Zeit nutzen immer mehr Menschen das Fahrrad oder E-Bike, um in der Stadt oder auf dem Land von A nach B zu kommen. Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen: Klimaneutrale Fortbewegung, frische Luft, Bewegung und idealerweise auch schnelleres Vorankommen im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln. Eine aktuelle Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach bestätigt in ihrem Mobilitätsmonitor 2020, wonach die Anzahl der Radfahrer*innen von 17 auf 22 Prozent gestiegen ist.

Viele begründen diesen Anstieg mit der anhaltenden Corona-Pandemie. Die Menschen weichen überfüllten Zugabteilen und Bahnhöfen aus und steigen aufs Fahrrad um – der womöglich sicherste Weg eine Ansteckung zu vermeiden. Im Zuge dessen entstanden im März auch die ersten sogenannten Pop-up-Radwege in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá und auf Straßen deutscher Städte wie Hamburg, Berlin und Stuttgart. Die Menschen sollten aufgrund der Corona-Pandemie auch beim Radfahren die Möglichkeit haben, genügend Abstand zu halten. Dankend nahmen die Radfahrer*innen die fahrbahnbreiten Radwege an: endlich genügend Platz auf den Straßen.

Doch in den meisten Städten ist der Traum von breiten und sicheren Fahrradwegen noch ein weit entfernter. Jede*r Radfahrer*in kennt Situationen, die akut gefährlich oder gar lebensbedrohlich waren. Schlechte Ampelschaltungen, eine Fahrradspur, die mit dem Bus geteilt werden muss und abbiegende Autos stellen dabei die größte Gefahr dar. Aber auch allgemeine Missgunst gegen Radfahrer*innen und grundlose Beschimpfungen sind Alltag auf den Straßen. Das Thema Sicherheit ist somit für Radfahrer*innen ein großes Problem.

Fahrradwege weltweit

Entspannter ist die Lage in einigen europäischen Städten. Kopenhagen, Utrecht, Amsterdam, sicherlich bekannt für ihre fahrradfreundlichen Investitionen, doch gerade deswegen auch immer wieder erwähnenswert. Denn stete Vorfahrt, kilometerlange Fahrradnetze und große Fahrradparkhäuser machen die Fortbewegung mit dem Fahrrad hier deutlich leichter. Die Städte scheuen sich nicht einige Millionen Euro dafür in die Hand zu nehmen. Auch ein Blick über den Tellerrand hinaus lohnt sich. 2019 wurde in Chinas Hauptstadt Beijing ein 6,5 km langer Radweg ausschließlich für Radfahrer*innen eröffnet. Er verbindet die Bezirke Huilongguan und Shangdi zwischen denen täglich rund 11.600 Pendler*innen verkehren.

Fahrradwege für Fahrradfahrer*innen, möglichst separat, und Fahrradnetze, die schnell und effizient durch die Städte führen, sind somit die wichtigsten Aspekte hin zu einer fahrradfreundlicheren Zukunft.

Du möchtest etwas tun?

Es bleibt die Hoffnung, dass die neu geschaffenen Radwege einfach bleiben. Eine Möglichkeit sich für eine bessere Radinfrastruktur einzusetzen ist die sogenannte Critical Mass. Radfahrer*innen treffen sich bei dieser Aktionsform scheinbar zufällig und machen mit gemeinsamen Fahrten durch ihre Stadt auf die Belange und Rechte von Fahrradfahrer*innen im Verkehr aufmerksam. Die erste Critical Mass fand schon 1992 in San Francisco statt, in Deutschland wurde sie 1997 in Berlin ins Leben gerufen. Hier kannst du rausfinden wann und wo die nächste Critical Mass in deiner Stadt stattfindet.

-Selma-

Das Beitragsbild ist von Sergio Souza auf Unsplash.

 

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Beyond vested interests: reforming international co-operation post COVID 19

GDI Briefing - 16. Oktober 2020 - 12:39

Governments around the world have taken action to reduce the socio-economic impacts of the lockdown, mainly be investing in social protection schemes, but often they have not been able to cover all those in need. After initial difficulties in international coordination, the challenge now lies in reconciling pandemic control with the sustainable development goals: climate protection, economic consequences, inequality, conflicts, and basic human demands. But, the international co-operation system as it exists today, however, does not seem to be fit to adequately deal with this complex situation. Therefore, truly global, international co-opration should take a shared interest in the global common good as its starting point, forging solid alliances and institutions that protect it.

Kategorien: english

Beyond vested interests: reforming international co-operation post COVID 19

DIE - 16. Oktober 2020 - 12:39

Governments around the world have taken action to reduce the socio-economic impacts of the lockdown, mainly be investing in social protection schemes, but often they have not been able to cover all those in need. After initial difficulties in international coordination, the challenge now lies in reconciling pandemic control with the sustainable development goals: climate protection, economic consequences, inequality, conflicts, and basic human demands. But, the international co-operation system as it exists today, however, does not seem to be fit to adequately deal with this complex situation. Therefore, truly global, international co-opration should take a shared interest in the global common good as its starting point, forging solid alliances and institutions that protect it.

Kategorien: Ticker

Hardt/Klein: Freie und faire Wahlen in Tansania wichtig für Stabilität in ganz Ostafrika

Presseportal - 16. Oktober 2020 - 12:32
CDU/CSU - Bundestagsfraktion [Newsroom]
Berlin (ots) - Regierung muss Repressionen gegen Opposition einstellen In Tansania ist die Bevölkerung am 28. Oktober zur Teilnahme an Präsidentschafts- und Parlamentswahlen aufgefordert. Hierzu erklären der außenpolitische Sprecher der ... Lesen Sie hier weiter...

Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

(Junior) Finanzmanager*in für das Vorhaben Wasser- und Sanitärversorgung für Flüchtlingssiedlungen im Norden Ugandas & für das Polizeiprogramm Afrika (Eschborn) - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

greenjobs - 16. Oktober 2020 - 12:20
Stelle | (Junior) Finanzmanager*in für das Vorhaben Wasser- und Sanitärversorgung für Flüchtlingssiedlungen im Norden Ugandas & für das Polizeiprogramm Afrika Jetzt online bewerben : https://jobs.giz.de/index.php?ac=apply&q=2e349fc3d7c0a874e1f512134e5b70c540f045cd (Junior) Finanzmanager*in für das Vorhaben Wasser- und Sanitärversorgung für Flüchtlingssiedlungen im Norden Ugandas & für das Polizeiprogramm Afrika Als Bundesunternehmen unterstützt die [...]
Kategorien: Jobs

World Food day 2020

World Future Council - 16. Oktober 2020 - 12:10
World Food Day: World Future Council calls for scaling up agroecology in times of a global hunger crisis

Hamburg, New York, Delhi, Cairo – 15 October 2020:  On World Food Day, the World Future Council warns governments that across the world, millions of people are threatened by hunger. The COVID-19 is the final straw to break the camel’s back: the pandemic is deepening existing hunger crises and increases inequalities.  Over-production, waste, unequal distribution and lack of resilience sadly are the characteristics of our globalised food system. Experts of the World Future Council urge to scale up agroecology now to eradicate hunger and poverty, build resilience, and strengthen children, citizens and smallholders.

“The recent COVID-19 pandemic is a symptom of a food system in critical need of transformation to address key health, nutrition, hunger, poverty, climate change and animal welfare issues at their roots. We request that the huge sums made available for restarting the economy be used proactively to further the food system’s agroecological transformation, restore the agroecosystem, and assure its long term resilience with a focus on food sovereignty, right to food and the universally agreed SDGs’ framework.” says Hans R.  Herren, world expert on agriculture and Councillor, World Future Council, Switzerland/US

“To ensure humankind’s survival and well-being, we need to respect nature and its life cycles. The pandemic is a wake-up call. Millions of smallholders have already been struggling before COVID-19 hit! With economies at the brink of collapse, our direction should be clear. Scaling up Agroecology by multiplying small farms and farmers is the only way forward. “ says Dr Vandana Shiva, Founding Councillor, World Future Council and Recipient of the Alternative Nobel Prize, India.

“COVID-19 does not only affect human health but the economic system, our social and cultural life. Food production is a cultural interaction with our soils. It is crucial for the wellbeing and development of human beings. Agroecological food production includes multiple solutions – it is not harmful to nature and people, it combats environmental challenges such as climate change. It is also the cheaper option in the long run which several studies already prove.” says Helmy Abouleish, Councillor, World Future Council and CEO, Sekem, Egypt:

“By scaling up agroecology, it is possible to tackle malnutrition, social injustice, climate change, and loss of biodiversity. Through policymaking, we can transform our food systems so that they respect people and planet. The Future Policy Award winners prove that it is feasible – and how. Policymakers across the globe should follow their example and step up similar exemplary political action!” says Alexandra Wandel, Executive Director, World Future Council

Agroecology, as a practice and movement, is widely endorsed by scientists, civil society groups and farmers, protecting smallholders, indigenous farmers and community supported agriculture while assuring food security for all and the long term.

Hunger and poverty can be eradicated applying without delay the proven holistic agroecological principles that challenge unsustainable food production, consumption and waste.

The World Future Council has awarded the world’s best policies on scaling up agroecology together with the FAO and IFOAM Organics International. Among the winners are the first 100 % organic state in the world: Sikkim, India, the Danish Organic Action Plan and the urban agriculture programme Agrupar from the City of Quito, Ecuador. See https://www.worldfuturecouncil.org/p/agroecology/

MEDIA CONTACT
Anna-Lara Stehn
Media & Communications Manager
World Future Council
anna-lara.stehn@worldfuturecouncil.org

About the World Future Council
The World Future Council (WFC) works to pass on a healthy and sustainable planet with just and peaceful societies to our children and grandchildren. To achieve this, we focus on identifying, developing, highlighting, and spreading effective, future-just solutions for current challenges humanity is facing, and promote their implementation worldwide. The Council consists of 50 eminent global change-makers from governments, parliaments, civil societies, academia, the arts, and the business world. Jakob von Uexkull, the Founder of the Alternative Nobel Prize, launched the World Future Council in 2007. We are an independent, non-profit organisation under German law and finance our activities with institutional partnerships and donations.

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Kategorien: Hamburg

Advisor (m/f/d) TVET Practitioner policy and qualification development (Islamabad)

epojobs - 16. Oktober 2020 - 12:00

Advisor (m/f/d) TVET Practitioner policy and qualification development

JOB-ID: P1533V3472J04

App. w. professional exp. - Temporary

Job description

The Technical and Vocational Education and Training (TVET) Sector Support Programme (TVETSSP) in Pakistan supports the reform of the vocational training sector in Pakistan by developing and implementing qualifications for vocational training personnel along the newly introduced National Vocational Qualifications Framework (NVQF) using the Competency-Based Training and Assessment (CBT&A) approach in close cooperation with national and regional organizations of the Pakistani vocational training system. In this context, the Programme provides methodological and trade-specific skill upgradation training for Chief Master Trainers, Master Trainers, Instructors, Lead Assessors, Master Assessors and Assessors, which is implemented through a cascading model. The program also advises political decision-makers and institutions on the comprehensive introduction of the National Qualifications Framework (NVQF) and the Competency-Based Training & Assessment approach (CBT&A). TVETSSP also supports the development of human resource development (HRD) policies within the regional Technical Education and Technical Training Authorities (TEVTA).

Your tasks

  • Planning and coordinating the implementation of the training of TVET practitioners through the cascading model in close cooperation with national advisors at regional level
  • Steering of national and international short-term experts for the development and assurance of qualifications for TVET practitioner
  • Coordinating the support provided to regional TEVTAs for the integration of NVQF qualifications for TVET practitioners into their HRD policies
  • Ensuring technical harmonization within TVETSSP related to human resource development of TVET practitioners
  • Designing and conducting events and networking activities.
  • Managing information and knowledge of qualification measures for TVET practitioners

Your profile

  • Completed university studies in vocational education and training, professional education, adult education, or comparable study courses
  • Several years of professional experience in the field of TVET, preferably in the design and implementation of qualifications for TVET practitioners and policies for human resource development policies
  • Sound specialist knowledge of the CBT&A approach, preferably in New Zealand, Australia, Canada or the United Kingdom
  • Proven project management experience in the context of international development cooperation
  • Proven knowledge of labour market oriented TVET qualification development methodologies
  • Experience with the development and usage of digital training management systems is an asset
  • Strong conceptual and analytical skills as well as a high level of consulting competence
  • Native speaker fluency in English; knowledge of the German language is an advantage

Additional information

As a federal enterprise, GIZ supports the German Government in achieving its objectives in the field of international cooperation for sustainable development.

The GIZ offers an additional benefits package for deployments in fragile security situations.

Under the following link you will find information about living and working in Pakistan.

In general, the security situation is calm. GIZ staff must adhere to security measures at all times. Please also check the county-specific information provided by the German Federal Foreign Office. GIZ runs a professional security risk management system in the field of deployment. GIZ does not impose any restrictions on life partners and family members to move with you to the country of deployment. We kindly ask you to inform yourself which forms of relationships are legally and socially accepted in the country of deployment.

GIZ operates worldwide. As part of the GIZ team, you are prepared to take on international assignments and pass on your expertise.

This job is suited to a full or a part-time position.

Please understand that we can accept and process in principle only applications via our E-recruiting system. Following the confirmation of your successful application, kindly check your spam / junk mail folder on a regular basis, since some provider classify emails from our recruiting system as spam.

GIZ would like to increase the proportion of employees with disability, both in Germany and abroad. Applications from persons with disabilities are most welcome.

You can get an overview of our benefits packages here.


Registration: https://jobs.giz.de/index.php?ac=apply&q=39fd6d354a0c74a283139e1b5faa73bd5fcec482

For further information: https://jobs.giz.de/index.php?ac=jobad&id=51872

Kategorien: Jobs

Development Worker as Advisor (m/f/d) Rwanda Forestry Authority (Muhanga)

epojobs - 16. Oktober 2020 - 12:00

Development Worker as Advisor (m/f/d) Rwanda Forestry Authority

JOB-ID: P1533V4517J01

App. w. professional exp. - Temporary

Job description

The industrial timber production in the country has not been given due consideration and thus it has not developed as it should have. Until now, great part of forest owners opt for firewood production for rapid income generation, instead to apply longer harvesting rotation to maximize the overall economic value of forest products. Local timbers on the market do not meet the quantity and quality requirements needed by wood third processing operators that are supposed to contribute to increase Rwandan exportations value. As result, Rwanda suffer yet of serious trade imbalance concerning wood products. Therefore, by mutual agreement, Rwanda Forestry Authority (RFA) and GIZ Eco-Emploi Programme have decided the Assignment of a Development Worker to assist the Rwanda Forestry Authority in forest management in upgrading timber markets.

Your tasks

  • Supporting RFA to upgrade forest management, silviculture and tree harvesting regulatory framework and operations to encourage the production of industrial timber in public and private Forest Management Units in Rwanda
  • Supporting RFA to develop and implement a strategy to introduce round timber markets and promote timber traceability and wood products certifications in Rwanda to allow Rwandan wood products access international markets
  • Facilitating RFA coordination with the Ministry of Trade and Industry to progressively upgrade sawn-timber markets rules and regulations

Your profile

  • University Degree in the area of Forest Management, Wood technology or equivalent
  • Previous working experience in forest management, logging and wood primary processing ambits
  • Sound knowledge of international timber markets rules and regulations and common practices for round timber quality testing, evaluation, traceability and certifications
  • Microsoft Office and GIS proficiency
  • Good English language skills; French language skills are an asset
  • Previous international experience in capacity development is an asset
  • Strong problem solving and organizational skills, creativity, resourcefulness and self-reliance, analytical and synthesis abilities as well as flexibility to effectively respond to continually changing internal and external conditions
  •  

Additional information

As a federal enterprise, GIZ supports the German Government in achieving its objectives in the field of international cooperation for sustainable development.

With the dispatch of qualified specialists as development workers, GIZ contributes to the sustainable improvement of living conditions of people in developing and transition countries.

Please use the following link for information about living and working in Rwanda.

The security situation is tense. Tailored security risk mitigation measures are in place for GIZ staff in country. GIZ staff must adhere to security measures at all times. Please also check the county-specific information provided by the German Federal Foreign Office. A contact person for security risk management is appointed at the local GIZ office. The freedom of movement is restricted. GIZ does not impose any restrictions on life partners and family members to move with you to the country of deployment. We kindly ask you to inform yourself which forms of relationships are legally and socially accepted in the country of deployment.

Additional information: There is the possibility to live either in Ngororero or in Muhanga

Living conditions in Ngororero, Ngororero District, Western Province, about 34 kilometres north of Muhanga, the nearest large city:

  • Health care: One Health Centre (Muhororo) and one small private clinic, the nearest hospital is in Muhanga
  • Schools: Nearest adequate and international schooling options are in Kigali
  • Shopping and supply possibilities: Three commercial banks; small rural shops for basic supplies, supermarket available in Muhanga

Living conditions in Muhanga, Muhanga District, Southern Province, approximately 45 kilometres (1,5 hour by car) southwest of Kigali:

  • Health care: Three private Medical Clinics and one catholic health care center (kabgayi)
  • Schools: The nearest adequate schooling options are in Kigali; two private universities; public, semi- public and private secondary schools are mostly hosted by religious institutions, primary schools; no international school or nursery available in Muhanga
  • Shopping and supply possibilities: Supply and shopping facilities are available including a big supermarket
  • Other: Muhanga is a safe place; suitable housing is available 

 

Frequent travel by car to the other regions of the country will be necessary. A car (provided by GIZ) is required for being stationed in Muhanga; it takes 45 minutes from Muhanga to reach Ngororero.

GIZ's Development Service is looking forward to applications of candidates with a professional qualification and / or university degree and at least two years of professional experience. In addition you hold the German nationality or the nationality of a member state of the European Union.

Please understand that we can accept and process in principle only applications via our E-recruiting system. Following the confirmation of your succesful application, kindly check your spam / junk mail folder on a regular basis, since some provider classify emails form our recruiting system as spam.

You can get an overview of our benefits packages here.

A prerequisite for the conclusion of the agreement is the lifting of the restrictions currently in force in the company on the possibilities for travel and business trips in order to contain the worldwide spread of the Covid-19 virus.


Registration: https://jobs.giz.de/index.php?ac=apply&q=12cb72bc2f39cbdcd03f22fc79dbff36d5ff6ea8

For further information: https://jobs.giz.de/index.php?ac=jobad&id=50569

Kategorien: Jobs

Junior-Berater/in Klimarisikomanagement (Bonn)

epojobs - 16. Oktober 2020 - 12:00

Junior-Berater*in Klimarisikomanagement

JOB-ID: P1533V5077J02

Berufsanfänger - Befristet

Tätigkeitsbereich

Das Projekt "Risikobewertung und -management zur Anpassung an den Klimawandel" der GIZ unterstützt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit und ihre internationalen Partner bei der Abschätzung und dem Management von Klimarisiken. Im Blickpunkt stehen sowohl durch langfristige Änderungen hervorgerufene Schäden und Verluste (z.B. Meeresspiegelanstieg) als auch durch kurzfristige extreme Wetterereignisse (z.B. Wirbelstürme). Ziel ist es, erprobte und handlungsleitende Konzepte zur Klimarisikobewertung und zum umfassenden Klimarisikomanagement für die Anwendung in vom Klimawandel besonders stark betroffenen Regionen zu generieren. Das Projekt setzt hierfür auch Aktivitäten in Partnerländern um, wie Klimarisikoanalysen oder Capacity Development. Das Vorhaben berät das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) zur UN Klimarahmenkonvention Warsaw International Mechanism for Loss and Damage (WIM).

Ihre Aufgaben

  • Mitarbeit bei der abschließenden Konzeptentwicklung zu Klimarisikobewertung und -management/Loss and damage, Risikofinanzierung und -transfer, Mainstreaming in Sektoren
  • Mitwirkung bei der Analyse und konzeptionellen Weiterentwicklung assoziierter Nexus-Themen wie bspw. Klimamigration, Meere und Küsten (inkl. Fischerei), nationale Klimabeiträge, internationale Nachhaltigkeitsziele sowie zeitnahe Bewertung zentraler Prozesse in den genannten Themenfeldern, dies sowohl auf deutscher als auch internationaler Ebene
  • Unterstützung bei der Beratung ausgewählter Partnerländer/-regionen zu Klimarisikobewertung und Klimarisikomanagement
  • Mithilfe bei der konzeptionellen Beratung des BMZ
  • Wissensmanagement inkl. inhaltliche und organisatorische Vorbereitung und Teilnahme an (online) Fachgesprächen und Veranstaltungen, Erstellung von Beiträgen, Materialien der Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen und Präsentationen
  • Durchführung von Capacity Development Maßnahmen/Trainings im Klimarisikomanagement
  • Konstruktive und zielorientierte Kooperation mit anderen deutschen und internationalen Organisationen inkl. wissenschaftlichen Einrichtungen, Organisationseinheiten der GIZ, Vorhaben und Akteuren im In- und Ausland
  • Unterstützung bei der Wirkungsmessung und -berichterstattung

Ihr Profil

  • Erste Arbeitserfahrung (einschließlich Auslandsaufenthalte) im Bereich Anpassung an den Klimawandel, Umweltpolitik, nachhaltiges Wirtschaften, Klima- oder Katastrophenrisikomanagement o.ä.
  • Kenntnisse der Deutschen Entwicklungszusammenarbeit sowie der internationalen Klimarahmenkonvention
  • Gute Kenntnisse zur Wirkungsmessung, -darstellung und -berichterstattung
  • Sehr gute konzeptionelle und organisatorische Fähigkeiten sowie sehr gute Präsentations- und Kommunikationskompetenz, auch im Bereich Online-Medien, sowie Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Sensibilität im interkulturellen, politischen und technischen Dialog ebenso Teamfähigkeit und Belastbarkeit
  • Kooperations- und Verantwortungsbereitschaft, Flexibilität sowie Kundenorientierung und gute Selbstorganisation
  • Teamfähigkeit, Fähigkeit zu konzeptionellem und interdisziplinärem Denken sowie zur Vermittlung komplexer Sachverhalte
  • Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse; weitere Sprachkenntnisse (insbesondere Spanisch/Französisch) sind von Vorteil

Zusatzinformationen

Als Bundesunternehmen unterstützt die GIZ die Bundesregierung dabei, ihre Ziele in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

Die Stellenausschreibung richtet sich an alle Geschlechter. 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Bewerbungen grundsätzlich nur über unser E-Recruiting-System annehmen und bearbeiten können. Nach Bestätigung der erfolgreich erstellten Bewerbung bitten wir Sie, Ihren Spam / Junk Ordner regelmäßig zu überprüfen, da E-Mails unseres eRecruiting-Systems von manchen Providern als Spam eingestuft werden.

Die GIZ möchte den Anteil von Menschen mit Behinderung im Unternehmen erhöhen. Daher freuen wir uns über entsprechende Bewerbungen.

Hier können Sie sich einen Überblick zu unseren Leistungspaketen verschaffen.


Anmeldung: https://jobs.giz.de/index.php?ac=apply&q=a277dac5a81d9eb5a0cee43a48a10d73d44c3ecf

Weitere Informationen finden Sie hier: https://jobs.giz.de/index.php?ac=jobad&id=51907

Kategorien: Jobs

EU-Kommission muss sich besinnen und Verbot für Reserveantibiotika in der industriellen Massentierhaltung voranbringen

Germanwatch - 16. Oktober 2020 - 12:00
EU-Kommission muss sich besinnen und Verbot für Reserveantibiotika in der industriellen Massentierhaltung voranbringen Vanessa Lippert 16.10.2020 | 12:00 Uhr Gemeinsame Stellungnahme mit Ärzt*innen, Tierärzt*innen und Greenpeace

Über 33.000 Menschen sterben jedes Jahr in Europa, weil Antibiotika nicht mehr helfen. Tiere in Europa bekommen mehr Antibiotika als kranke Menschen und Antibiotikaresistenzen aus Tierhaltungen gelangen bis in unsere Küchen.

Die EU-Kommission hat dennoch ein Papier für eine EU-Regelung an das Bundeslandwirtschaftsministerium gesendet, demzufolge Tierärzt*innen auch in Tierfabriken unbegrenzt Reserveantibiotika einsetzen dürfen. Reserveantibiotika sind die letzten Mittel zur Behandlung von Menschen, wenn andere Antibiotika bereits versagen.

Germanwatch protestiert scharf gegen den Entwurf und fordert in einer gemeinsamen Stellungnahme mit Ärzt*innen, Tierärzt*innen und Greenpeace, Reserveantibiotika in industriellen Tierhaltungen zu verbieten und für alle anderen Antibiotika einen verpflichtenden Wirksamkeitstest (Antibiogramm) einzuführen.

Publikationstyp Stellungnahme AutorInnenGermanwatche.v,Reinhild Benning, Referentin für Landwirtschaft und TierhaltungÄrzte gegen Massentierhaltungn.e.V., Dr.med. Imke Lührs, VorstandsmitgliedGreenpeacee.V., Dr. Dirk Zimmermann, Kampaigner Nachhaltige LandwirtschaftTierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.V., Dr. med. vet. Claudia Preuß-Ueberschär Seitenanzahl5 Themen Welternährung, Landnutzung und Handel

Download: Stellungnahme Verbot für Reserveantibiotika in der industriellen Massentierhaltung [PDF; 437KB]

. Beteiligte Personen Echter NameReinhild Benning Referentin für Landwirtschaft und Tierhaltung +49 (0)30 / 28 88 356-82 benning@germanwatch.org

16. Oktober 2020

ONE - 16. Oktober 2020 - 11:56

1. IWF für Schuldenerlass für arme Länder
Wie Winand von Petersdorff-Campen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet, hat Weltbank-Chef David Malpass bekannt gegeben, dass die Weltbank 12 Milliarden Dollar für die Unterstützung armer Länder zur Verfügung stellen wird. Das Soforthilfepaket soll Entwicklungsländern dabei helfen, Impfstoffe und Medikamente zu kaufen sowie ihre Corona-Teststrategien zu verbessern. Zusätzlich wolle die International Finance Corporation, die Weltbanksparte zur Finanzierung der Privatwirtschaft, vier Milliarden US-Dollar bereitstellen, “um die Produktion von Medizingütern einschließlich Impfstoffen zu fördern“. Laut der Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, sei eine wirtschaftliche Erholung für das kommende Jahr nur möglich, wenn die Verbreitung des Virus weltweit gestoppt werde. Außerdem weist Georgiewa auf die Situation ärmerer Länder hin: Diese seien überfordert, haben Mittelengpässe und benötigen daher mehr Spenden, Kredite und einen Schuldennachlass.

2. Kenia: Jugend startet Nahrungsmittelproduktion
Wie Antje Diekhans in der Tagesschau berichtet, unterstützt die UN-Ernährungsorganisation FAO junge Bäuerinnen und Bauern in Kenia. Die Landwirtschaft mache ein Drittel der kenianischen Wirtschaftskraft aus. Während die Bevölkerungszahl in dem ostafrikanischen Land boomt, steige der Altersdurchschnitt der im landwirtschaftlichen Bereich tätigen Menschen. Schon jetzt müssen Grundnahrungsmittel importiert werden. Deshalb habe sich Kenias Jugend gefragt, wie die Nahrungsmittelproduktion vor Ort weitergehen soll, so Joy Ngui von der FAO. Die FAO arbeite eng mit Kenias Jugend zusammen und vermittle Know-How, das die jungen Menschen auf ihren eigenen Feldern anwenden können

3. Die Afrika-Politik der EU: Quo vadis?
Im Leitartikel in den Stuttgarter Nachrichten plädiert Christoph Reisinger für eine bessere Koordination der europäischen Afrika-Politik. Es sei an der Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme. Die EU solle sich fragen, warum sich zum Beispiel die Sicherheitslage in Mali nicht verbessert habe – trotz des jahrelangen Einsatzes tausender EU-Soldat*innen. Es komme nicht auf die Formulierung, sondern auf die konkrete Umsetzung der Ziele der Afrika-Strategie an. Zudem spiele die Zeit eine tragende Rolle: Der afrikanische Kontinent habe nicht nur mit den Folgen des Klimawandels, sondern auch mit vielerorts prekären Lebensverhältnissen und teilweise sogar bewaffneten Konflikten zu kämpfen. Derzeit diskutiere die EU zudem über Schuldenerleichterungen für afrikanische Länder. Reisinger mahnt, dass die EU dabei nicht vergessen dürfe, wie manche Länder mit früheren Schuldenkürzungen oder –erlassen umgegangen sind.

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