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Jetzt anmelden: Auftakt weltwechsel Niedersachsen

VEN Niedersachsen - 16. Oktober 2020 - 10:21

Der VEN eröffnet am 3. November feierlich die Aktionswochen weltwechsel Niedersachsen. Kooperationspartner*innen, Finanzierer*innen aber vor allem Aktive der Eine Welt-Szene sind herzlich eingeladen. Anmeldungen zur Auftaktveranstaltung sollten schnellstmöglich erfolgen. Wenn nicht jetzt, wann dann?!

Kategorien: Hamburg

Mit Textilien Konflikte verarbeiten

Engagement Global - 16. Oktober 2020 - 9:27
2016 Simbabwische Arpillera "Warten auf Nahrung", ausgestellt in der Ausstellung "Poesie des Nähens" in Freiburg, Deutschland, 2020. Foto: Ukuthula Trust © Conflict Textiles

Bei der Ausstellung „Poesie des Nähens – Konflikt-Textilien“, die von Januar bis März 2020 in Freiburg im Breisgau besucht werden konnte, standen textile Bilder aus verschiedenen Ländern des Globalen Südens im Mittelpunkt. Das Besondere dieser textilen Bilder: Die Näherinnen und Näher haben damit Konflikte in ihren Ländern dargestellt und verarbeitet. Je nach Herkunftsland, darunter Mexiko, Afghanistan und Simbabwe, wurden die Werke in unterschiedlichen Techniken wie Arpilleras, Quilts oder Wandteppichen gefertigt.

Begleitet wurde die Ausstellung von Führungen und Workshops, die sich an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 sowie interessierte Gruppen richteten. Mit Hilfe der ausgestellten Textilien, auf denen Motive zu den Themen Menschenrechte, Rolle der Frau oder Artensterben zu sehen sind, wurde Wissen zu den abgebildeten Themen vermittelt. Dabei ging es beispielsweise um die Lebenswelt der Menschen in anderen Ländern oder darum, sein eigenes Verhalten zu überdenken.

Die Ausstellung wurde vom Aktionsgruppenprogramm (AGP) von Engagement Global gefördert und vom eine welt forum freiburg und P.A.K.T. e.V. in der Volkshochschule Freiburg veranstaltet. Die gezeigten und viele weitere Werke sind im Archiv für Conflict Textiles an der Ulter University in Nordirland erfasst.

AGP bezuschusst kleinere Projekte, die das Verständnis für Entwicklungs- und Transformationsländer in Deutschland fördern und zu einer kritischen Auseinandersetzung mit entwicklungspolitischen Themen anregen. Es spricht Menschen in Schulen, Kindergärten, ehrenamtlichen Initiativen, Gruppen und Vereinen an.

Das in Freiburg ausgestellte Bild „Waiting for Food“ wurde im Jahr 2016 von Martha Moyo genäht. Die Frau aus Simbabwe lädt mit dem Bild dazu ein, in ihre Welt einzutreten. Zwei Aussagen sind Martha Moyo wichtig: „Hungernde Menschen im ländlichen Simbabwe warten auf Hilfslieferungen des Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. Sie hoffen, dass diese Lieferungen sie erreichen und nicht von gierigen Politikern gestohlen werden.“

Laut Conflict Textiles leben in Simbabwe mehr als 60 Prozent der Menschen von weniger als 1,25 Dollar am Tag. Fast ein Drittel der Bevölkerung leidet unter Ernährungsunsicherheit. Diese wird durch Naturkatastrophen wie Dürren oder Überschwemmungen, aber auch durch ökonomische und politische Instabilität weiter verschärft.

Weltweit sind es 690 Millionen Menschen, die laut Aktion Deutschland Hilft unter Hunger leiden. Das bedeutet, dass jeder elfte Mensch nicht genug zu essen hat. Etwa zwei Milliarden Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu sicherer, nahrhafter und ausreichender Nahrung. Sie leiden also nicht nur unter Ernährungsunsicherheit, sondern auch an Mangelernährung. Gleichzeitig sind rund 13 Prozent der Erwachsenen weltweit übergewichtig.

Mit dem Ziel, Ernährung für alle sicherzustellen, wurde am 16. Oktober 1979 die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen gegründet. Seit dem wird jedes Jahr am 16. Oktober der Welternährungstag begangen, an dem auf das weltweite Hungerproblem aufmerksam gemacht wird.

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16.10.2020 Weltbank-Jahrestagung: Minister Müller unterstützt Vorschlag zum Schuldenerlass

BMZ - 16. Oktober 2020 - 9:00
Zur heutigen Jahrestagung der Weltbank erklärte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: "Die Coronakrise trifft die ärmsten Länder am härtesten. Nachdem der weltweite Hunger seit 1990 halbiert werden konnte, fallen allein in diesem Jahr 130 Millionen Menschen zusätzlich in Hunger und Armut zurück. Die Länder brauchen dringend neue Liquidität im Kampf gegen die Hunger- und Wirtschaftskrise."...
Kategorien: Ticker

Aktiv für die 17 Ziele – Unser Team geehrt

Engagement Global - 16. Oktober 2020 - 9:00
Das SDG-Team wurde für sein kreatives Gruppenbild geehrt. Foto: Engagement Global

Beim zweiten dm Firmenlauf Saarbrücken trugen rund 40 Läuferinnen und Läufer am 9. Oktober 2020 die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDG) der Vereinten Nationen ins Ziel. Dazu rief die Außenstelle Mainz von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland gemeinsam mit dem Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. (NES e.V.) auf.

Die 17 bunten SDG wurden mit Bannern, Trikots und Schildern auf der fünf Kilometer langen Strecke präsentiert. Unter dem Motto „SDG bewegen“ wurde die Botschaft der Agenda 2030 für die Mitlaufenden und die Zuschauer auf den Straßen der Saarbrücker Innenstadt sichtbar. Das SDG-Team stellte in diesem Jahr die größte Gruppe der Veranstaltung und wurde im Anschluss an die Veranstaltung auch für das kreativste Gruppenbild geehrt: „Das SDG-Team hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Die Läuferinnen und Läufer möchten etwas bewegen und tragen wichtige Botschaften und Ziele in die Welt hinaus“, begründeten die Organisatoren die Ehrung.

Die Teilnehmenden des SDG-Teams wurden im Vorhinein inhaltlich auf die gemeinsame Aktion vorbereitet. Im September 2020 fand als Vorbereitung eine Online-Veranstaltung statt, bei der das Thema „5 Jahre SDG“ intensiv besprochen wurde. Engagement Global hatte dafür Jens Martens vom Global Policy Forum Europe eingeladen, über den Stand der globalen Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele zu berichten. Ulrike Dausend, Geschäftsführerin von NESe.V., referierte anschließend über die regionale Umsetzung der Ziele im Saarland. Abschließend bekamen die Teilnehmenden die Möglichkeit, gemeinsam über die globale und regionale Dimension der SDG zu diskutieren.

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Zögern der Regierungschefs bei Verbesserung des Klimaziels: EU droht riesige Chance zu verspielen

Germanwatch - 16. Oktober 2020 - 7:58
Zögern der Regierungschefs bei Verbesserung des Klimaziels: EU droht riesige Chance zu verspielen Stefan Küper 16.10.2020 | 07:58 Uhr Europäischer Rat vertagt Entscheidung zu neuem Klimaziel für 2030 trotz Chinas Schritt zu mehr Klimaschutz / Germanwatch sieht nun internationale Dynamik für höhere Klimaziele in Gefahr und fordert Einsatz der Kanzlerin vor EU-Gipfel im Dezember

Brüssel/Berlin (16. Okt. 2020). Nach Chinas Ankündigung, das eigene Klimaziel zu verbessern und damit den Vorgaben des Pariser Klimaabkommens zu folgen, haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs gestern Abend nur zu einer schwachen Antwort durchringen können. Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch kritisiert die fehlende Einigung auf ein neues Klimaziel für 2030: "Der vereinbarte Gipfeltext bleibt viel zu vage. Die EU droht vor dem Fristende zur Verbesserung der Klimaziele Ende des Jahres eine riesige Chance zu verspielen. Die internationale Dynamik, die mit der Aussicht auf ein deutlich verbessertes Klimaziel der EU gerade entstanden war, droht nun ins Stocken zu geraten“, sagt Lutz Weischer, Leiter des Berliner Germanwatch-Büros.

„Mit ihrem Vorschlag einer Reduktion der Treibhausgase um mindestens 55 Prozent hat die EU-Kommission ein international viel beachtetes Signal gesetzt, ohne das die chinesische Ankündigung zur eigenen Klimaziel-Verbesserung überhaupt nicht denkbar gewesen wäre. Das Europäische Parlament hatte den Schwung dann weiter verstärkt mit seinem Beschluss für eine Reduktion um 60 Prozent. Aber jetzt bremsen die Staats- und Regierungschefs. Damit geht kostbare Zeit verloren, um weitere Staaten von einer Erhöhung ihrer Klimaziele zu überzeugen. Seit Jahren ist klar: Die Klimakrise spitzt sich zu und die Kosten des Nichtstuns steigen gnadenlos weiter."

Weischer weiter: "Es ist riskant, bis zum nächsten EU-Gipfel im Dezember zu warten, um eine Einigung zum Klimaziel zu erzielen. Wir fordern die Bundeskanzlerin als aktuelle Ratspräsidentschaft auf, jetzt eine aktivere Rolle zur Verhandlung dieser zentralen Einigung zu übernehmen. Auch ein zusätzlicher Gipfel im November sollte geprüft werden. Fünf Jahre nach der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens und ein Jahr nach der Geburt des Europäischen Green Deal müssen die Regierungschefs endlich Nägel mit Köpfen machen." Eine gestern veröffentlichte Forsa-Umfrage zeigt, dass die Kanzlerin für einen solchen Einsatz auch die breite Mehrheit der Bevölkerung hinter sich hätte.

"Das vereinbarte Klimaziel muss überdies dann auch echte Emissionsreduktionen in der EU abbilden. Natürliche Emissionssenken wie Wälder und Moore sowie die Unterstützung von Klimaschutz in anderen Ländern sind wichtig – aber sie dürfen nicht auf das EU-Reduktionsziel angerechnet werden und es damit verwässern", fordert Weischer.

Im Vergleich zum bisherigen völlig unzureichenden Klimaziel der EU wären mindestens minus 55 Prozent bis 2030 bereits ein deutlicher Fortschritt. Germanwatch fordert, dass eine Einigung auf Reduktionen in mindestens dieser Größenordnung ergänzt werden müsste um weitere Schritte in der EU in den nächsten Jahren sowie mit einer internationalen Verantwortungsübernahme für weitere Treibhausgasreduktionen, zum Beispiel durch Partnerschaften für mehr Klimaschutz auch anderswo in der Welt.

Themen Klima Deutsche und Europäische Klimapolitik Europäische Klimapolitik AnsprechpartnerInnen Echter NameLutz Weischer Politische Leitung Berlin +49 (0)30 / 28 88 356-64 weischer@germanwatch.org Echter NameAudrey Mathieu Referentin für EU-Klimapolitik +49 (0)30 / 28 88 356-63 mathieu@germanwatch.org Echter NameOldag Caspar Teamleiter Deutsche und Europäische Klimapolitik +49 (0)30 / 28 88 356-85 caspar@germanwatch.org Echter NameStefan Küper Pressesprecher +49 (0)228 / 60 492-23, +49 (0)151 / 252 110 72 presse@germanwatch.org

16.10.2020 World Bank Annual Meeting: Minister Müller backs debt relief proposal

German BMZ - 16. Oktober 2020 - 5:00
On the occasion of the World Bank Annual Meeting, German Development Minister Gerd Müller stated: "The COVID-19 crisis is hitting the poorest countries hardest. Global hunger has been halved since 1990; yet, this year alone, 130 million people will be thrown back into hunger and poverty. The countries urgently need new liquidity to fight hunger and the economic crisis. The debt moratorium that was agreed in April has already helped 46 of the poorest countries save some five billion US ...
Kategorien: english

Frühtod eines Abkommens? Das EU-Mercosur-Abkommen droht an fehlendem Vertrauen zu scheitern

SWP - 16. Oktober 2020 - 0:10

Es war eine Vereinbarung, die der damalige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker beim G20-Gipfel 2019 als historisch bezeichnete. Die EU und die Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay wollten die weltweit größte Freihandelszone mit rund 800 Millionen Einwohnern schaffen. Das bislang umfangreichste von der EU vereinbarte Abkommen sollte jährlich Zollabgaben in Höhe von vier Milliarden Euro einsparen. Nun wurde der Handelsvertrag nach 20 Jahren Verhandlungen zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund auf Eis gelegt. Das Europäische Parlament hat am 7. Oktober mit 345 zu 295 Stimmen deutlich gemacht, dass es das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen in seiner jetzigen Fassung nicht für annahmefähig hält.

Ohnehin hat sich gegen den Vertrag mittlerweile eine breite Front gebildet: Neben die europäischen Agrarlobbyisten, die billige Konkurrenz aus Brasilien und Argentinien fürchten, sind die Verteidiger des Amazonas-Regenwalds getreten. Sie bemängeln die im Handelsvertrag fehlenden Sanktionen bei Verstößen gegen das Pariser Klimaabkommen und wollen eine Vertragsformulierung, die eine Aussetzung des Abkommens ermöglicht, wenn Umwelt- und Klimaregeln missachtet werden. Im Vertrag soll diese Schutzbestimmung der Achtung der Menschenrechte und der Wahrung der Demokratie rechtlich gleichgestellt werden.

Widerstand auf nationaler und europäischer Ebene

Daneben haben die Parlamente in Österreich, den Niederlanden und der belgischen Region Wallonie mit ihrer Ablehnung bereits Pflöcke eingerammt, die eine Ratifizierung durch die Parlamente der EU-Mitgliedstaaten wenig aussichtsreich erscheinen lassen. Auch die deutsche Bundeskanzlerin hat »ernste Zweifel« angemeldet, so dass davon auszugehen ist, dass der Vertrag in seiner jetzigen Fassung nicht nur im Europäischen Parlament, sondern auch bei den Mitgliedstaaten und im Europäischen Rat nicht mehrheitsfähig ist.

Im Zentrum der Kritik steht dabei insbesondere die Umweltpolitik des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, die zu massiven Bränden im Amazonas geführt hat. Die französische Regierung sprach sogar davon, dass es um die »Disziplinierung der Praktiken der Mercosur-Länder« gehe, um fortschreitende Entwaldung, die weitere Ausdehnung der Flächen für Rinderzucht sowie Verlust an Biodiversität und negative Klimafolgen zu verhindern. Brasilien beharrt derweil auf seine nationale Souveränität über den Amazonas. Hinter den Protesten gegen seine Politik vermutet Bolsonaro eine Verschwörung europäischer und brasilianischer NGOs. Nicht zuletzt würden sich dahinter protektionistische Interessen Europas, insbesondere der französischen Agrarlobby, verbergen.

Demgegenüber sind die Stimmen von Unterstützern des Handelsvertrages auf beiden Seiten des Atlantiks gegenwärtig kaum zu vernehmen. Vor allem Unternehmerverbände sowie die Regierungen Paraguays und Uruguays sprechen sich nach wie vor für die Vereinbarung aus, während Argentiniens Regierung angesichts der Verwerfungen der Corona-Krise und der leeren Staatskassen eine distanzierte Loyalität zum Vertragsentwurf zeigt, da sie eine Marktöffnung eher kritisch einschätzt. Doch reichen Verlautbarungen mit Unterstützungserklärungen nicht aus, wenn die weltweit größte Freihandelszone geschaffen werden soll.

Ein ernsthafter Dialog erfordert vertrauensbildende Maßnahmen

Heute stehen die Vertragsparteien vor der Alternative, entweder das Abkommen nachzuverhandeln oder ganz aufzugeben. Letzteres wäre sicherlich die schlechteste Option, da Europa ohne Abkommen noch weniger Einfluss auf die Umweltpolitik in den Mercosur-Staaten nehmen könnte. Zudem würde die Region vollkommen China als wichtigstem Handelspartner überlassen. Die EU würde sich damit in Lateinamerika insgesamt aus dem Spiel nehmen, nicht zuletzt auch mit Hinblick auf die gleichzeitig zur Ratifizierung vorliegende Modernisierung des Handelsabkommens mit Mexiko, bei der vergleichbare Vorbehalte hinsichtlich ungenügender Umsetzung von Rechtsstaats- und Umweltstandards zu erwarten sind.

Allerdings könnten als Rückfallposition bilaterale Einzelvereinbarungen mit den Partnerländern des Mercosur angestrebt werden. Der jetzt vorliegende Text des Vertrages könnte als Vorlage dienen, um schnell zu Vereinbarungen zu gelangen, die eine Inhaftnahme der Nachbarländer Brasiliens für Bolsonaros verfehlte Umweltpolitik vermeiden würden. Indes stehen dieser Option die bisherige Präferenz der EU-Kommission für einen regionalen Zuschnitt bei Freihandelsabkommen entgegen, wie auch Mercosur-interne Regelungen, die keine individuellen Freihandelsabkommen gestatten. Gegenwärtig scheint es keine Bereitschaft zu geben, diese Positionen aufzugeben und die bestehenden Hindernisse zu beseitigen.

So bleibt letztlich nur die Option, die Partner in Lateinamerika zu Zugeständnissen in den Umweltfragen zu bewegen – etwa in Anlehnung an die gemeinsame Erklärung, die die EU und Südkorea zur Ergänzung ihres Freihandelsabkommens mit Bezug auf arbeitsrechtliche Regelungen abgegeben haben. Indes scheint auch dieser Weg verstellt: Die Verlässlichkeit der Partner, dass vertragliche Regelungen eingehalten werden, steht in Frage, wenn diese nicht mit Sanktionen versehen sind. Den Regierungen in Buenos Aires, Brasilia, Paris und Berlin fehlt es an gegenseitigem Vertrauen. Daher sind sie gegenwärtig nicht bereit, politische Kosten für eine Verabschiedung des Abkommens zu übernehmen – oder befürchten einen Gesichtsverlust bei möglichen Nachverhandlungen einer verpflichtenden Umweltklausel. Notwendig sind daher von beiden Seiten vertrauensbildende Maßnahmen, die bestehende Animositäten ausräumen und Grundlagen für einen ernsthaften Dialog schaffen, bevor sich das politische Panorama mit den Wahlen in Deutschland (2021) und Frankreich (2022) wieder neu konstituiert. Es gibt nur ein kurzes Zeitfenster, das für politische Initiativen genutzt werden sollte.

Kategorien: Ticker

At a Glance - Commitments made at the hearings of the Commissioners-designate - von der Leyen Commission 2019-2024 - PE 630.241 - Committee on Transport and Tourism - Committee on Petitions - Committee on Industry, Research and Energy - Committee on...

EP - 16. Oktober 2020 - 0:00
This document provides links to all Briefings produced by the Policy Departments of the Directorate-General for Internal Policies and of the Directorate-General for External Policies of the European Parliament, with salient points and essential commitments made by the Vice-Presidents and Commissioners-designates at their respective hearings before the European Parliament, in September-November 2019 and in October 2020. For an exhaustive list of all commitments made and positions taken by the candidates, the full verbatim report of each public hearing is available on the dedicated hearings website of the European Parliament, as are the written questions and answers.
Source : © European Union, 2020 - EP

Jahrbuch zum Recht auf Nahrung## Entfremdung von Mensch und Natur im Focus

epo.de - 16. Oktober 2020 - 0:00

Berlin. - Welternährung, Klimagerechtigkeit, Menschenrechte und der Schutz der Biodiversität gehören zusammen. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN haben zum Welternährungstag (16. Oktober) das "Jahrbuch zum Recht auf Nahrung" vorgelegt. Darin beleuchten sie die Ursachen von Umweltzerstörung, Hunger und Ausbeutung und stellen Handlungsalternativen vor. Gleichzeitig fordern sie von der Bundesregierung, ihre Anstrengungen bei der Bekämpfung von Hunger und Mangelernährung zu intensivieren.

Online-Konferenz des BUND

#Nachhaltigkeit - 16. Oktober 2020 - 0:00
Der BUND veranstaltet am 26. Oktober 2020 eine Online-Konferenz zum Thema: Wissenschaftspolitik für nachhaltige Entwicklung.

Foto: Vlad Tchompalov/Unsplash

Kategorien: Hamburg

Non-digital interventions for adolescent mental health and psychosocial well-being: a review of the literature

ODI - 16. Oktober 2020 - 0:00
A review of non-digital interventions that are focused on preventing mental health challenges in adolescents and young people.
Kategorien: english

Die schwierige Normalisierung der Beziehungen arabischer Staaten mit Bashar al‑Assad

SWP - 16. Oktober 2020 - 0:00

Während der syrische Bürgerkrieg zugunsten des Regimes von Präsident Bashar al‑Assad entschieden scheint, haben der Prozess und die Debatte über die Normalisierung der Beziehungen arabischer Länder mit Syrien und dessen mögliche Wieder­eingliederung in die Arabische Liga (AL) bereits begonnen. Eine Rück­kehr zur diplo­ma­tischen Nor­ma­lität würde die Legitimität des syrischen Regimes stärken. Dies würde dem Bestreben Deutschlands und der Europäischen Union (EU) entgegen­wirken, die gemeinsam mit den USA das syrische Regime mittels Sanktionen und Isolation zur Verhandlung einer politischen Lösung des Konfliktes bewegen wollen. Neben der Diskussion über die frag­liche Rückkehr Syriens in die AL besprechen die hier vorgestellten Beiträge die Beweggründe arabischer Länder, ihre Beziehungen mit Damaskus zu normalisieren, sowie den Einfluss externer Akteure und der Corona-Pandemie auf diesen Prozess.

Kategorien: Ticker

Online-Konferenz des BUND

#HOCHN - 16. Oktober 2020 - 0:00
Der BUND veranstaltet am 26. Oktober 2020 eine Online-Konferenz zum Thema: Wissenschaftspolitik für nachhaltige Entwicklung.

Foto: Vlad Tchompalov/Unsplash

Kategorien: Ticker

Projektkoordinator/in für Nothilfe, Bogotá, Kolumbien/Venezuela

epojobs - 15. Oktober 2020 - 22:00

AGIAMONDO sucht im Auftrag von Caritas international (Ci) für die nationale Caritas Organisation in Kolumbien zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n


Projektkoordinator*in für Nothilfe, Bogotá, Kolumbien/Venezuela


Ihr neues Aufgabenfeld

Caritas international, das weltweit tätige Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, hilft nach Naturkatastrophen und in Krisengebieten das Überleben der Menschen zu sichern.
Mit sozialen Projekten unterstützt Caritas international Menschen, die besonders schutzbedürftig sind: Kinder und Jugendliche, alte Menschen, kranke Menschen sowie Menschen mit Behinderung.
Caritas international hilft unabhängig von der Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung der Betroffenen und unterstützt jährlich ca. 1.000 Hilfsprojekte weltweit.

Caritas Kolumbien (SNPS) handelt im Auftrag der kolumbianischen Bischofskonferenz und koordiniert nationale Programme, die in der Regel von diözesanen Caritasorganisationen in verschiedenen Landesteilen Kolumbiens und in Grenzgebieten zu Venezuela und Ecuador durchgeführt werden. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Nothilfen für Konfliktopfer und nach Naturkatastrophen, psychosoziale Begleitung von Konfliktopfern, Gemeinwesenentwicklung, politische Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit, Katastrophenprävention und Friedensförderung. Caritas international hat bereits zwei Mitarbeiter*innen in Kolumbien, die seit Jahren erfolgreich arbeiten und weitere kompetente Unterstützung bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben durch Sie benötigen. Damit Menschen aus Venezuela und Kolumbien, die aufgrund der großen Fluchtbewegung, Binnenvertreibung und anhaltender Konflikte humanitäre Hilfe benötigen, effektiv und wirksam geholfen werden kann, unterstützen Sie als Projektkoordinator*in die Umsetzung der Hilfsmaßnahmen entsprechend der Vorgaben der Geldgeber. Für eine bestmögliche humanitäre Unterstützung in der aktuellen Situation, helfen Sie den Partnern, ihre Kapazitäten auszubauen und ihre Stärken und Ressourcen zu nutzen.


Im Einzelnen übernehmen Sie die folgenden Aufgaben:

  • Sie unterstützen und beraten die lokalen Partner in der Umsetzung der Hilfsprojekte und bei der narrativen und finanziellen Berichterstattung.
  • Sie fördern die Partner in der organisatorischen und institutionellen Weiterentwicklung und beraten insbesondere bei der Planung von neuen Projekten und Arbeitsabläufen.
  • Sie sind für die Vorbereitung und Begleitung von Besuchen aus dem Ci-Netzwerk von z.B. Beratern oder Journalisten, bei Partnerorganisationen und relevanten, vor Ort ansässigen Institutionen (dt. Botschaft, EU, ECHO) zuständig.
  • Sie übernehmen Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit.
  • Sie stellen das inhaltliche und administrative Monitoring und die Evaluierung der laufenden Hilfsprogramme und des Projektfortschritts sicher, insbesondere durch Reisen in die Projektregionen.
  • Sie eruieren weitere Projekt- und Finanzierungsmöglichkeiten und koordinieren die Bedarfsermittlung für Maßnahmen der Nothilfe.


Ihr Profil

  • Sie haben ein Studium im Bereich der Humanitären Hilfe oder der Entwicklungszusammenarbeit abgeschlossen und verfügen über mehrjährige Berufserfahrung, die sie idealerweise in einem kirchlichen Kontext erworben haben.  
  • Sie haben Kenntnisse im Projektmanagement (Planung, Monitoring und Evaluierung, Wirkungserfassung, Indikatoren) und verfügen über Grundkenntnisse in Budgetplanung, Finanzmanagement und Finanzadministration.
  • Sie setzen Ihre Kommunikations- und Beratungskompetenzen kultursensibel ein für einen partnerschaftlichen Umgang mit verschiedensten lokalen sowie internationalen Akteuren und haben bereits Auslandsberufserfahrung in der Unterstützung von lokalen Partnerorganisationen.
  • Sie kommunizieren schriftlich und mündlich verhandlungssicher in Spanisch und Englisch.
  • Sie identifizieren sich als Mitglied einer christlichen Kirche mit den Zielen und Anliegen kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit und tragen diese überzeugend mit.
  • Sie sind EU-Bürger*in oder Schweizer*in.


Das Angebot von AGIAMONDO

  • individuelle und umfassende Vorbereitung
  • Zweijahresvertrag, soziale Sicherung und Vergütung nach dem Entwicklungshelfergesetz
  • landeskundliche, sprachliche oder andere fachliche Weiterbildungen sowie Coaching- und Supervisionsangebote, individuelle Beratung


Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Onlinebewerbung (Anschreiben, Europass-Lebenslauf, Zeugnisse im pdf-Format) bis spätestens 12.11.2020 über unser Stellenportal.

 
Corona - Informationen für Bewerber*innen

Liebe Bewerber*innen,

Ihre Bewerbung nehmen wir auch in der aktuellen Situation gerne über das Onlinebewerbungsportal entgegen. Das Auswahlverfahren führen wir aktuell online durch. Die Vorbereitungsmaßnahmen bieten wir als digitale Angebote und zum Teil auch als Präsenzveranstaltungen unter Einhaltung der notwendigen Hygienevorschriften an.

Aktuell arbeiten viele unserer Fachkräfte im Home Office. Einige mussten ihre Dienstorte vorübergehend verlassen und halten sich in ihren Heimatländern auf. Wir hoffen, dass sich die Lage weltweit wieder entspannt und wir verantwortlich und gemeinsam mit den Partnern die Entscheidung treffen können, dass Fachkräfte wieder vor Ort in den Projekten arbeiten.


Jetzt auf diese Stelle bewerben


Ihre Ansprechpartnerin
Frau Zelda Baako

Kontakt
AGIAMONDO e.V.
Ripuarenstrasse 8
50679 Köln

Kategorien: Jobs

Referent/in (m/w/d) Projektentwicklung Region Asien (Friedrichsdorf/Ts.)

epojobs - 15. Oktober 2020 - 22:00

 

World Vision ist ein internationales, christlich überkonfessionelles Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, Katastrophenhilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaftsarbeit. World Vision Deutschland e.V. ist mit über 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Teil der internationalen World Vision Partnerschaft, in der sich über 37.000 Menschen in 98 Ländern für bessere Lebensbedingungen von aktuell über 41 Millionen Kindern, ihren Familien und ihrem Umfeld einsetzen.

Haben Sie Lust auf eine Tätigkeit, die Sinn ergibt?
Arbeiten Sie mit uns an einer besseren Zukunft für Kinder!

 

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für unseren Bereich Internationale Programme an unserem Standort Friedrichsdorf/Ts. bei Frankfurt am Main engagierte Unterstützung.


Referent (m/w/d) Projektentwicklung Region Asien


Was Sie erwartet:

Ein herzliches und respektvolles Miteinander in einer Unternehmenskultur, die durch christliche Werte geprägt ist. Darüber hinaus Möglichkeiten zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung, eine intensive Einarbeitung in unsere Arbeitsprozesse, flache Hierarchien und folgende Herausforderungen in einer dynamischen und international agierenden Organisation:

  • Sie erstellen qualitativ hochwertige Projektanträge bei v.a. öffentlichen Gebern wie BMZ, GIZ, EuropeAid, Asian Development Bank und anderen in Zusammenarbeit mit unseren Abteilungen Projektentwicklung und Fachberatung & Qualitätssicherung
  • Sie optimieren den Prozess der Ideenentwicklung, strategischen Auswahl und geberorientierten Aufbereitung von Projekten
  • Sie identifizieren bestehende und neue für die Region relevanten Finanzierungsmöglichkeiten von öffentlichen und privaten Gebern
  • Sie sorgen für qualitativ hochwertige Projekte durch Unterstützung in der Planung und Durchführung von Projekten sowie durch eigenständige Schulungen von Geberregularien
  • Sie unterstützen im Projektmanagement bei ausgewählten Projekten
  • Sie arbeiten mit unseren Feldbüros in Hinblick auf landespolitische Entwicklungen und strategische Schwerpunktsetzungen eng zusammen.


Was Sie mitbringen sollten:

Sie sind eine kommunikationsstarke Persönlichkeit, wollen Ihr Fachwissen, Ihre Erfahrung und Ihr hohes Engagement für unsere Kinderhilfsorganisation einsetzen. Außerdem zeichnen Sie sich u. a. durch folgende Erfahrungen und Eigenschaften aus:

  • abgeschlossenes Studium (Bachelor oder Master) in einem für die Humanitäre Hilfe (HuHi) bzw. Entwicklungszusammenarbeit (EZ) relevanten Fachgebiet
  • mehrjährige Berufserfahrung in der HuHi bzw. EZ in der nationalen und internationalen NRO-Szene
  • mehrjährige berufliche Auslandserfahrung in obigem fachlichem Kontext in Asien, gerne in Südostasien
  • Erfahrung mit nationalen und internationalen Geldgebern und deren Richtlinien
  • Erfahrung in der Planung, Abwicklung und Auswertung von Projekten der EZ oder HuHi
  • Bereitschaft zu etwa 2-3 Dienstreisen pro Jahr unter klimatisch und/oder politisch schwierigen Bedingungen
  • hohe Teamfähigkeit, Netzwerk-Talent und selbständige Arbeitsweise
  • innovationsaffin, zielstrebig, Qualitäts- und Wirkungsorientierung
  • Belastbarkeit, Lernbereitschaft und Flexibilität
  • sichere Anwendung von MS Office-Software
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

 
Die Vollzeitstelle (40 Std./Woche) ist auf zwei Jahre befristet.

Bewerben Sie sich gleich auf
www.worldvision.de/jobportal

Mehr als ein Job. Werden Sie Teil unserer Kraft.


Ihre Bewerbung (Motivationsanschreiben mit Angaben zur Gehaltsvorstellung und frühestmöglichem Eintrittstermin, Lebenslauf und relevante Zeugnisse) nehmen wir ausschließlich über unser Jobportal entgegen. Die maximale Größe aller Dateien darf 10 MB nicht überschreiten. Rückfragen beantwortet Ihnen Sandra Fischer gerne telefonisch unter 06172/763-277.
 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!





Kategorien: Jobs

Projektverantwortliche*n Finanzielle Förderung (100%) - Diakonie Deutschland - Berlin

Indeed - 15. Oktober 2020 - 21:59
Kenntnisse der Ökumene und der Entwicklungspolitik. Selbständige Bearbeitung der zugeordneten Projekte; Unterstützung für den/die zuständige*n Regionalreferent…
Gefunden bei Diakonie Deutschland - Thu, 15 Oct 2020 19:59:04 GMT - Zeige alle Berlin Jobs
Kategorien: Jobs

Projektverantwortliche*n Finanzielle Förderung (100%) - Ev. Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. - Berlin

Indeed - 15. Oktober 2020 - 21:51
Kenntnisse der Ökumene und der Entwicklungspolitik. Wir suchen zum nächstmögliche Zeitpunkt im Vorstandsbereich Internationale Programme von Brot für die Welt,…
Gefunden bei Evangelische Kirche in Deutschland - Thu, 15 Oct 2020 19:51:55 GMT - Zeige alle Berlin Jobs
Kategorien: Jobs

Cote d'Ivoire als Wachstumsmotor

#Bundestag - 15. Oktober 2020 - 21:21
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung/Antwort Die Cote d'Ivoire hat sich zu einem Wachstumsmotor der Region entwickelt, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion.

FDP fragt nach Religionsfreiheit

#Bundestag - 15. Oktober 2020 - 21:21
Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung/Kleine Anfrage

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