Press "Enter" to skip to content

Hamburger Ratschlag für nachhaltige Entwicklung 

 

SID Hamburg hat den Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mitgegründet. Unter dem Motto „Die Zukunft, die wir wollen – das Hamburg, das wir brauchen“ führen wir seit 2016 jährlich zwei „Hamburger Ratschläge“ zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung durch. SID ist dazu im Bündnis mit Marie-Schlei-Verein, der W3-Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. und dem Zukunftsrat Hamburg. Hinzu kamen im Verlauf der Organisation weitere Akteure aus den Spitzen der Umweltverbände, Sozialverbände, Gewerkschaften und Kirchen, z.B. BUND, Sozialverband SoVD, Lawaetz-Stiftung, DGB und der Landesfrauenrat. Eine ausführliche Dokumentation und die Forderungen an die Hamburger Politik findet sich auf unserer Website http://www.2030hamburg.de

Der Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung von
zivilgesellschaftlichen Organisationen erarbeitet Forderungen an die Hamburger Politik, um die UN
-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung lokal und global Wirklichkeit werden zu lassen. Gleich￾zeitig vermehren wir den Austausch und die Kenntnis über die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung
(SDGs) bei Fach- und Führungskräften der gemeinnützigen Organisationen der Zivilgesellschaft,
den Fachbehörden und den Parlamenten.

Die 2030-Agenda stellt einen Weltzukunftsvertrag dar, der allen Menschen ein Leben in Würde ermöglichen und dazu den Frieden und die Freiheit in einer intakten Umwelt fördern soll. Wir verstehen den ganzheitlichen Ansatz der 2030-Agenda als einen wichtigen Impuls für eine tief-greifende Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft sowie die internationale Zusammenarbeit.

An ausgewählten Themen (derzeit u.a. Klimaschutz und Energie, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Wirtschaft und Arbeitswelt,  Stadtentwicklung, Mobilität, Ungleichheit, Armut und soziale Teilhabe sowie Geschlechtergerechtigkeit)  zeigen wir die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Dimensionen der Nachhaltigkeit auf und setzen unser lokales Handeln in globale Bezüge.

Der Staat trägt die Hauptverantwortung, deswegen begleiten wir Politik und Behörden kritisch und fordernd. Wir orientieren unsre Forderungen aktuell an der Bestandausnahme, die der Senat im Juli 2017 (Drucksache 21/9700) vorgelegt hat, schauen aber auch auf die nationale Nachhaltigkeitsstrategie Deutschlands und die multilateralen Prozesse.

Die wirklichen Probleme unserer Zeit machen nicht an Landesgrenzen Halt, sie halten sich auch nicht an Ressortzuschnitte und Fachdisziplinen. Kein Staat kann sie allein lösen. Keine Regierung kann wirksam handeln, ohne die nicht-staatlichen Akteure dabei  einzubeziehen. Die respektvolle Zusammenarbeit aller in einem gesellschaftlichen Such- und Lernprozess ist erforderlich. Als Zivilgesellschaft leisten wir auch im Hamburger Ratschlag unseren Beitrag dazu und laden weitere Vereine und Verbände zur Mitwirkung ein.

Die UN-Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung lokal Wirklichkeit werden lassen, erscheint uns für unsere gemeinnützigen Ziele nützlich und global wirksam. Die Große Transformation  stellt uns als zivilgesellschaftliche Akteure sowohl auf Bundes- wie auf Landesebene vor große Herausforderungen. Um dieser gesellschaftlichen Aufgabe gerecht zu werden, bedarf es großer Anstrengungen. Und wir müssen unser eigenes Handeln ändern, denn wenn wir immer dasselbe tun, kann nichts Besseres dabei herauskommen. Wir freuen uns sehr als Austausch-Plattform mit Ihnen diesen Prozess in Hamburg weiterzubringen.

Der Hamburger Ratschlag trifft sich seit 2016 regelmäßig in Arbeitsgruppen, um die Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die 2015 von der UN-Staatengemeinschaft beschlossen wurden, zu reflektieren und 2-mal im Jahr eine Dialogplattform für die Hamburger Zivilgesellschaft vorzubereiten. Dort wird anhand der Senatsdrucksache 21/9700 die Umsetzung der UN-Agenda 2030 für Hamburg in den Clustern Umwelt, Klimaschutz und Energie (SDG 13, 15), Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen (SDG 4), Menschenrechte, Wirtschaft und Arbeitswelt (SDG 8), Nachhaltige Stadtentwicklung (SDG 11) sowie Ungleichheit beenden, Armut bekämpfen, Geschlechtergerechtigkeit fördern (SDG 10, 5, 1), diskutiert und Forderungen an den Hamburger Senat erarbeitet